Der VfL Bochum 1848 ist am dritten Spieltag vor Saisonende der zweiten Fussball Bundesliga auf den 1. FC Magdeburg getroffen. Dabei haben sich die Bochumer den 4:2 Sieg beinahe nehmen lassen.

VfL Bochum 1848 – 1. FC Magdeburg 4:2 (1:0, 3:2) 

VfL Bochum 1848 gegen 1. FC Magdeburg am 4.05 2018

An der Castroperstrasse in Bochum sind der VfL Bochum 1848 und der 1. FC Magdeburg aufeinander getroffen. Hier haben sich die Hausherren in der ersten Halbzeit schwer getan. Für die Bochumer geht es um eine gute Platzierung, die Magdeburger  hingegen Kämpfen gegen den Abstieg. Beide Mannschaften haben in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten gehabt, aber diese nicht konsequent ausgeführt. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit kann Silvère Ganvoula den Ball aus einem Knäul von Spielern befreien und diesen im Tor von Alexander Brunst platzieren. 

Auch in der zweiten Halbzeit geben die Gastgeber zu Beginn den Ton an. Nach 50 Minuten auf dem Rasen kann Dominik Baumgartner einen Freistoß verwerten. 

In der 59. Minute Wechsel Robin Dutt auf Bochumer Seite Tom Weilandt gegen Milos Pantovic ein. Kaum ist Weilandt im Spiel, schon lässt er die Fans im Vonovia Ruhrstadion jubeln. Weilandt bekommt den Ball von Losilla zugespielt. Und wieder ist kein Magdeburger zu Stelle. Weilandt kann ohne Probleme den Ball im Tor der Gäste platzieren.

Nach dem 3:0 für Bochum wechselt Michael Oenning durch. Lohkempern Ignjovski raus. Dafür Lewerenz und Osei Kwadwo auf den Rasen. Die Umstrllung der Gäste tut ihren Zweck. blühtet verkürzt auf 3:1 in der 64. Minute. Magdeburg dreht auf, Bochum hält dagegen und arbeitet sich vor das Tor des Gegners. Durch einen Patzer von Hammann vor dem eigenen Tor kann Weilandt den Nachschuss verwerten. 4:1 für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. Drei Minuten nach dem Tor der Bichumer in der 84. Minute kommen die Gäste vor das Tor von Riemann. Christian Beck sorgt für einen Spielstand von 4:2 in der 87. Minute. 

Damit geht das Spiel an den VfL Bochum.

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Im Vonovia Ruhrstadion hat der VfL Bochum 1848 die SpVgg Greuther Fürth empfangen. Dabei haben die Bochumer auf einen besonderen Spieler gesetzt. Herbert Grönemeyer hat im Stadion die Hymne „Bochum“ gesungen.

VfL Bochum 1848 – SpVgg Greuther Fürth (1:2; 1:0)

Herbert Grönemeyer singt „Bochum“ am 14.4.2019

Bevor es im Vonovia Ruhrstadion los geht, haben die Bochumer noch einen besonderen Gast begrüßt. Der Sänger Herbert Grönemeyer, der den Großteil seiner Kindheit in Bochum verbracht hat, löst seine Wettschuld ein. Grönemeyer hatte versprochen, dass er „Bochum“ singt, wenn der VfL 10.000 Clubmitglieder hat. Das ist bereits vor zwei Jahren passiert und nun hat Grönemeyer sein Versprechen gehalten. 2006 hatte der inzwischen 63-jährige Grönemeyer zuletzt im Stadion gesungen und der VfL hat das Spiel verloren.

Auch dieses Mal scheint es nicht besser zu werden. Denn die Gäste von der SpVgg Greuther Fürth legen einen Start nach Maß hin. Bereits in der sechsten Minute scheppert es im Kasten von Bochums Keeper Manuel Riemann. Die Gäste bekommen einen Eckball, der von Caliguiri Richtung Riemann gespielt wird, Riemann lenkt den Ball in Richtung Latte, sodass dieser abprallt. Im Nachschuss versenkt Sebastian Ernst den Ball im Tor der Bochumer. Es ist das erste Saison Tor für Ernst. Doch die Bochumer arbeiten sich vor das Tor der Fürther. So erarbeiten sie in der 13. Minute den Ausgleich. Lee bereitet das Tor vor, passt zu Hinterseer, der den Ball im Tor von Sascha Burchert platziert.

Torschütze des Spiels: Hinterseer

Im Laufe des Spiels machen die Bochumer immer wieder Druck auf das Tor der Gäste, doch der Ball will nicht in das Eckige. Die Fürther hingegen nutzen eine Chance in der 36. Minute aus. Seguin schießt auf das Tor, Riemann fängt den Ball, allerdings ist der Linienrichter der Meinung, dass der Ball die Torlinie überschritten hat. Somit Tor für die Kleeblätter.

Nach einem Wechsel bei Bochum zu Beginn der zweiten Halbzeit, Tim Hoogland hat sich verletzt und wird durch Dominik Baumgartner ersetzt, geht es bei den Gastgebern aufwärts. Nach 53 Minuten auf dem Rasen können die Blauen von der Castroper Straße erneut jubeln. Lukas Hinterseer trifft erneut und sorgt somit für den Ausgleich. Nach vielen Chancen für beide Seiten hat nun Lee den Ball in der Nachspielzeit am Fuß. Lee schießt, Hinterseer köpft den Ball ins Tor. Somit hat Herbert Grönemeyer dem VfL Bochum 1848 Glück gebracht. Denn dieser siegt mit 3:2 zu Hause. Fürth rutscht auf den elften platz der Tabelle ab, Bochum klettert auf den zehnten hoch.

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Die Adler Mannheim stehen im Finale der DEL. Bei den Haien hingegen hat Ryan Jones entschieden, dass es der beste Zeitpunkt ist, die Karriere zu beenden.

Kölner Haie – Adler Mannheim (0:1; 0:3; 2:0)

Kölner Haie – Adler Mannheim, Halbfinale DEL, Spiel 4 am 9.4.2019

In Köln hat es für die Haie Do or Die gegen die Adler Mannheim geheißen. Denn die Gäste aus Mannheim haben bereits drei Spiele der Best-of-Seven-Serie gewonnen und brauchen nur noch ein Spiel, um den Einzug ins Finale perfekt zu machen.

So zeigt sich das Spiel als eines, in dem beide Mannschaften sich kämpferisch zeigen. Jedoch fehlt bei den Haien die Konsequenz vor dem Tor. Denn dort sind die Abschlüsse zu ungenau, dass die Adler diese Torschüsse gnadenlos vereiteln können. Mit dem 0:1 durch Luke Adam in der elften Minute beweisen die Adler, dass sich Geduld und Konzentration vor dem gegnerischen Tor auszahlen. Denn erst, als Wesslau auf den Schonern und aus dem Tor heraus ist, platziert Adam den Puck zwischen den Pfosten.

Nach 17 Minuten auf dem Eis deutet es sich an: Das Spiel hat Emotionen. Denis Reul und Morgan Ellis haben eine kleine Meinungsverschiedenheit, die die Unparteiischen an diesem Abend mit jeweils zwei Minuten auf der Bank für beide quittieren. Für die Haie gibt es im Verlauf des ersten Drittel noch zwei weitere Strafen. Einmal ist ein Wechselfehler passiert, dann, kurz vor Drittelende, muss Pascal Zeressen wegen Haltens auf die Bank.

Videobeweis beim 0:3

Die Strafe von Zeressen bedeutet für die Adler, dass sie den mittleren Spielabschnitt in Überzahl beginnen. Doch diese Chance können die Gäste aus Hessen nicht verwerten. Stattdessen haben nun die Rheinländer die Möglichkeit, auszugleichen, da gleich zwei Mannheimer auf der Bank sitzen. Jedoch bleibt hier ebenfalls die doppelte Überzahl ungenutzt, da die Mannheimer nicht den Eindruck machen, dass sie gerade die Mannschaft sind, die in doppelter Unterzahl spielt. Das nächste Tor erzielen dann die Adler im Powerplay durch Andrew Desjardins, da Colby Genoway eine zwei Minuten Strafe wegen Beinstellen absitzt. Nach dem Tor von Desjardins beschimpft Micheal Zalewski die Offiziellen, was mit zwei Minuten auf der Bank bestraft wird. Während dieses Überzahlspiels kommt es zum 0:3 für die Adler, jedoch wollen sich die Schiedsrichter das Tor noch einmal genau anschauen, da Wesslau den Puck zwar gefangen hat, aber nicht ersichtlich ist, wo sich der Puck zum Zeitpunkt des Fangs befunden hat. Der Videobeweis zeigt: Wesslau hat den Puck zwar gefangen, ist aber mit der Fanghand über der Torlinie gewesen, sodass das Tor gegeben wird. Somit ist das Tor korrekt und wird gegeben.

Gut vier Minuten später erhöht Benjamin Smith auf 0:4. Mit diesem Vorsprung lassen es die Gäste im letzten Spielabschnitt ruhiger angehen und die Haie kommen in die Schussbahn. Zeressen macht den Anfang und überwindet nach gut 45 Minuten auf dem Eis Denis Endras im Tor der Mannheimer. Damit ist nicht genug. Ein Powerplay-Tor ist den Domstädtern noch gegönnt, als Sinan Akdag in der 53. Minute wegen Behinderung auf der Bank platznimmt. Frederik Tiffels kann auf 2:4 verkürzen. Doch es hat nicht gereicht. Die Adler Mannheim sind in dieser Serie nicht zu schlagen gewesen.

„Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt.“

Nach dem Spiel hat Ryan Jones bekannt gegeben, dass er seine Karriere beendet. Fünf Jahre lang ist der 34-jährige am Rhein gewesen. „Ich hätte mir keine bessere Mannschaft vorstellen können, als diese, mit der ich meine Karriere beende“, sagt der gebürtige Kanadier. Jetzt wolle er sich erst einmal um seine Familie kümmern, die in den letzten zwei Monaten zu kurz gekommen sei.

Auch Haie-Coach Dan Lacroix ist der Meinung, dass die Mannschaft gepasst habe. „Ich bin stolz auf die Truppe, sie hat toll gekämpft und alle Herausforderungen toll gemeistert. Auch als wichtige Spieler nicht spielen konnten, haben wir nie das Vertrauen in die Mannschaft verloren, die Lücken wurden immer durch andere Spieler geschlossen, die Verantwortung übernommen haben“, sagt Lacroix nach dem Spiel. Den Haien hätten in den letzten beiden Spielen zu viele Strafminuten ein Weiterkommen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Freuen hingegen können sich die Adler Mannheim über den Einzug in das Finale. Ob der Gegner EHC Red Bull München oder doch Augsburg Panther heißt, ist noch offen. Diese Serie wird mindestens nach Spiel Fünf entschieden sein.

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Am Dom sind die Haie in Zugzwang. Sie müssen heute gewinnen, um noch weitere Spiele zu erzwingen. Doch es ist alles einfacher gesagt, als getan. Trotz vieler Chancen scheint es so, als ob das gegnerische Tor zugemauert ist.

Kölner Haie -ERC Ingolstadt 4:2 (1:1; 1:1; 2:0)

So ist es nicht verwunderlich, dass der ERC den Anfang macht und bereits nach vier Minuten durch Marc Olver in Führung geht. Danach gibt es weitere Strafen gegen die Gäste, doch der Puck will nicht in das Tor von Jochen Reimer. Nach vielen Sturm und Drang Zeiten, in denen sich die Rheinländer vor dem Tor der Ingolstädter festsetzen, kommt es in der 19. Minute zum ersehnten Tor. Zuvor springt Reimer der Puck aus der Hand, und Jones schnappt sich den Puck, findet Pfohl, der für die Erlösung der Haie sorgt. Das zweite Drittel beginnt für die Gastgeber in Überzahl.

Das Spiel soll sich erst im letzten Drittel entscheiden. Hier leisten sich beide Mannschaften nur kleine, individuelle Fehler, bis Frederik Tiffels auf 3:2 für die Haie in der 45. Minute erhöht. Der ERC will den Ausgleich, somit geht Jochen Reimer in der 60. Minute runter vom Eis. Nun hat Jason Akeson freie Bahn zum leeren Netz und platziert den Puck zwischen den Pfosten. Damit ist die Serie nun bei 3:2 zu Gunsten des ERC Ingolstadt und ein sechstes Spiel zwischen den beiden Mannschaften findet statt.

Am Abend hat das Länderspiel der U21-Nationalelf im Stadion Essen stattgefunden. Vor 4227 Zuschauern hat es für die jungen Kicker des DFB nur für ein 2:2 gegen Frankreich gereicht.

Hierbei hat die Nationalelf einen Frühstart hingelegt. Bereits in der dritten Minute trifft Levin Öztanali zum 1:0. Doch die Franzosen machen Druck vor das deutsche Tor, was es der DFB-Elf hingegen schwer macht, sich zu befreien. Auch das 2:0 nach 31 Minuten durch Maximilian Mittelstädt kommt aus einer kurzen Aktion vor dem Tor der Franzosen.

In der zweiten Halbzeit wechselt Trainer Kuntz einmal durch. Das war es dann mit den Tore schießen. Die Franzosen machen dicht und die Deutschen können sich nicht mehr befreien. So kommt es wie es kommen muss. Die Franzosen erarbeiten sich ihre Chance und kommen durch Ikoné in der 51. Minute ran. Moussa Dembelé gleich nach 66 Minuten aus. Somit trennen sich die Spieler in dem Spiel mit einem 2:2.

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