Ergebnisse vom Böckmann Reining-Cup auf der Equitana 2019:

1. Verena Klein, Cromeds Cowboy (147 im Stechen)

2. Emanuel Ernst, MJ Heavens Nite (145 im Stechen)

3. Nina Weber, Gunners Dark Edition (143,5)

4. Lars Süchting, Lil Dry Montana Pep (141,5)

4. Alexander Ripper, MC Lil Pep Whiz (141,5)

6. Niklas Ludwig, Masked Gunman (141,0)

7. Stephan Rohde, Prince of Guns (138,0)

8. Markus Süchting, No Spook (137,0)

9. Lars Nebel, Too Smart to Spook (132,5)

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Fünf Abende, zwölf Showbilder und über zwei Stunden Programm. Das ist die Hop Top Show auf der Equitana 2019.

Hop Top-Show „Laora“ auf der Equitana am 15.03 2019.

„Die Zeit ist das bewegte Bild der Ewigkeit“, schrieb der griechische Philosoph Platon. Genau dieses Motto hat sich die Equitana ausgesucht und in der inzwischen fünften Hop Top-Show „Laora“ umgesetzt. So nimmt die Show den Zuschauer mit durch die vielseitigen Facetten der Pferdewelt. Mit dabei sind Hütehunde, die ihre Arbeit mit Ziegen zeigen oder die Freiheitsdressur von der 23-Jährigen Lisa Roeckener und Valoo. Mit Seilsprüngen, Halsring und Sattelpad zeigen die Beiden, dass man das Vertrauen eines Pferdes nicht erzwingen kann. Valoo hat sich im großen Showring so wohl gefühlt, dass er sich einfach gewälzt hat und Lisa nicht aufspringen konnte, wie ursprünglich geplant.

Temporeiche Quadrillen sorgen für Begeisterung

Doch nicht nur die Freiheitsdressur steht auf dem Programm, sondern auch Dressur und Vertrauen auf höchster Ebene. Hier zeigt Will Rogers, dass auch ein eigentlich als schreckhaft geltendes Dressurpferd sich mit gruseligen Planen bedecken lassen kann, ohne überhaupt ansatzweise in Panik zu geraten.

Lametta in der Mähne, Zahnräder mit Airbrush auf die Flanken gesprüht und Reiterinnen, die an Steampunks erinnern. Das ist das Showbild vom Ponyshowteam um Anja Mertens. Die insgesamt 16 Ponys bieten eine Springquadrille, die an Geschwindigkeit nichts anbrennen lässt. Die Reiterinnen behalten in der anspruchsvollen Choreographie den Überblick und sind die heimlichen Stars des Abends. Auch die Gespannfahrer kommen nicht zu kurz. Denn die Fahrer vom Team Team Weinmayr und Dobrovitz interpretieren das Thema Zeit nach dem Motto: „Only the Sky is the limit“. Als Piloten verkleidet und mit dem Cockpit eines Flugzeuges und dem Himmel auf der 60 Meter langen LED-Wand, kommt die Geschwindigkeit der Gespanne gut zur Geltung, sodass zum Schluss die Funken nur so sprühen.

Star des Abends: Lorenzo

Schlusslicht Lorenzo zeigt eine neue Show, die dem Publikum noch einmal zeigt, dass es nicht nur Sattel und Trense braucht, um zu springen. Denn in gewohnter Manier kommt der Franzose auf zwei Pferden mit sechs weiteren Pferden ohne Hilfsmittel an der Seite, in die Halle. Das einzige Hilfsmittel, was der 1977 in Frankreich als Laurent geborene Showreiter nutzt, sind zwei Gerten. Dieses Mal sind Palmen in der Bahn, die auch gerne von den Pferden angefressen werden.

Damit endet ein faszinierender Abend, der die Beziehung zwischen Mensch und Pferde zeigt.

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Mit fischerChelsea hat Michael Jung einen Meilenstein in seiner Karriere geschafft. Der Reitmeister hat nicht nur das Mitsubishi Masters League Finale gewonnen, sondern gleichzeitig auch den Großen Preis der Bundesrepublik auf dem Signal Iduna Cup in Dortmund. Hierbei hat es sich um eine 4*-Springprüfung der Klasse S gehandelt, bei der die Hindernisshöhe 1,60 Meter betragen hat. Dabei hat Jung den zweitplatzierten Robert Whitaker hinter sich gelassen – obwohl Whitaker eine Abkürzung genommen hat, die beim nachmachen von anderen Teilnehmern schief gegangen ist. Jung hat sich für den langen Weg zum Mitsubishi-Oxer entschieden, und war doch gut eine Sekunde schneller, als der Brite. „Manchmal hat man das Gefühl die Stangen sind angeklebt“, beschreibt Jung seinen Ritt durch den Stechparcours.

Michael Jung mit fischerChelsea im Preis von Nordrhein Westfalen

„Ich hätte vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass sie so gut werden würde“, sagt der 36-Jährige Jung über die Stute fischerChelsea. Denn die Check In-Tochter habe sich sehr gut entwickelt und „Boom gemacht“. „Sie ist im Sport angekommen und eine Kämpferin“, lobt der Reitmeister die braune Stute.

Robert Whitaker hingegen hat mit Catwalk IV gezeigt, wie eine schnelle Linie zum Mitsubishi-Oxer sein muss. „Das Pferd hat super mitgemacht und das Ergebnis ist gut“, sagt der Brite über seinen Ritt. Doch ganz zufrieden sei er nicht mit der Zeit gewesen. „Der bessere soll gewinnen“, sagt Whitaker, der schnell nach der Prüfung zum Flughafen nach Düsseldorf muss, um dort den Flieger Heim zu bekommen.

Das erste Mal ist Rodrigo Giesteira Almeida in der Westfalen Halle gewesen. „Ich mag das Turnier und würde mich freuen, wenn ich auch nächstes Jahr wieder eingeladen werde“, sagt der Portugiese. Sein Pferd GC Chopin’s Bushi mache eine gute Saison. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Damit es so gut laufen konnte, musste ich ordentlich reiten, obwohl mein Pferd die Qualität schon mitbringt.“

Weitere Ergebnisse im Großen Preis der Bundesrepublik mit Finale der Mitsubishi Masters League: 

  1. Michael Jung (GER) mit fischerChelsea in 35.72 Sekunden
  2. Robert Whitaker (GBR) mit Catwalk IV in 36.47 Sekunden
  3. Rodrigo Giesteira Almeida (POR) mit GC Chopin’s Bushi in 37,15 Sekunden
  4. Patrick Stühlmeyer (GER) mit Chacgrano in 37,25 Sekunden
  5. Markus Brinkmann (GER) mit Pikeur Dylon in 38,34 62 Sekunden
  6. Guido Jun. Klatte (GER) mit Qinghai in 36,61 62 Sekunden
  7. Kim Emmen (NED) mit Delvaux in 40,46 Sekunden
  8. Karl jun. Brocks (GER) mit Chasmo in 40,30 Sekunden
  9. Gerco Schröder (NED) mit Davino Q in 72,62 Sekunden
  10. Olivier Philippaerts (BEL) mit H&M Legend Of Love in 65,62 Sekunden
  11. Finja Bormann (GER) mit A crazy son of Lavina in 66,89 Sekunden
  12. Eoin Mcmahon (IRL) mit Chacon 2 in 67,86 Sekunden
  13. Christophe Vanderhasselt (BEL) mit Identity Vitseroel in 68,26 Sekunden

 

Die Dressur-Kür darf auf keinem Turnier fehlen. So auch nicht beim Signal Iduna Cup in Dortmund. Hier sind sechs Paare an den Start gegangen. Don Johnson hat hier den besten Auftritt hingelegt.

Im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung hat am Samstagabend die Grand Prix-Kür stattgefunden. In der internationalen Dressurprüfung der Klasse S sind sechs Paare an den Start gegangen und haben zu Musik getanzt.

Isabel Werth (GER) mit Don Johnson FRH im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Grand Prix – internationale Dressurpruefung Kl.S, Qualifikation zum Special und Kuer
08.03.2019

Lange Zeit ist Ingrid Klimkle mit Franziskus auf dem ersten Rang gewesen. Die Reiterin aus Münster hat mit dem elfjährigen Federtanz x Alabaster-Nachkommen 76,840 % zusammen getanzt. Bis die Weltranglistenerste zum Schluss mit Don Johnson ins Viereck geritten ist, schien diese Marke nicht zu knacken gewesen sein. Doch mit Höhepunkten in Piaff-Passage kann Werth sich den Sieg holen.81,595 % lautet das Ergebnis von Isabell Werth.

Auf Rang Drei landet die Portugiesin Maria Caetano mit ihrem Lusitano Coroado.

Ergebnisse aus dem Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung:

  1. Isabell Werth mit Don Johnson: 81,959 %
  2. Ingrid Klimke mit Franziskus: 76,840 %
  3. Maria Caetano mit Coroado: 72,805 %
  4. Dorothee Schneider mit Fohlenhofs Rock’Rose: 72,230 %
  5. Uwe Schwanz mit Hermes 134: 71,095 %
  6. Nars Kottmer (NED) mit Elegance N: 70,935 %

 

Auf dem Signal Iduna Cup in Dortmund ist das Championat der Signal Iduna ist im Stechen entschieden worden. Jens Baackmann hat hier mit Carmen die schnellste Nullfehlerrunde hingelegt.

Samstagnachmittag auf dem Signal Iduna Cup in Dortmund. Hier steht traditionell das Championat der Signal Iduna an. 13 Hindernisse, 16 Sprünge, verteilt auf eine Bahnlänge von 365 Metern. Dieser mit 63 Sekunden bemessenen Aufgabe haben sich 52 Teilnehmer gestellt.

Jens Baackmann gewinnt mit Carmen 255 das Championat der Signal Iduna 2019

Im Normalparcours sind acht Paare fehlerfrei geblieben. Somit muss das Championat im Stechen entschieden werden. Hier hat Jens Baackmann mit Carmen die schnellste Nullfehlerrunde in 39,05 Sekunden absolviert. Gerade auf der letzten Linie hat das Paar Gas gegeben. „Dabei bin ich am Anfang kein Risiko eingegangen. Ich dachte, ich müsste etwas rau sholen“, sagt der Reiter. Hier habe sich die Routine des Pferdes ausgezahlt. „Das Pferd ist routiniert und wir kennen uns sehr lange“, grinst Baackmann.

Auch der zweitplatzierte Gilles Dunon aus Belgien ist mit der Leistung von Fou De Toi vd Keihoeve sehr zufrieden. Den Stechparcours hat das Paar in 40,68 Sekunden absolviert. In Dortmund sei Dunon aber noch nie gewesen. „Wir sind das erste Mal in dieser Halle und das Pferd ist sehr groß. Da sind Hallen schwer zu reiten“, sagt Dunon über seinen Ritt. Aber der Wallach habe gut mitgemacht. „Er ist wie mein bester Freund. Wir kennen uns seit sechs Jahren und er gibt immer alles für mich“, sagt der Belgier. 

Platz drei geht an Max Kühner mit Vancouver Dreams. Warum er Dritter geworden sei? „Alle anderen waren schneller“, grinst der Österreicher.

Ergebnisse Championat der Signal Iduna 2019:

1. Jens Baackmann (GER) mit Carmen 255 in 39.05 Sekunden und Nullfehler
2. Gilles Dunon (BEL) mit Fou De Toi vd Keihoeve in 40,68 Sekunden und Nullfehler
3. Max Kühner (AUT) mit Vancouver Dreams in 40,75 Sekunden und Nullfehler
4. Jana Wargers (GER) mit Quinn 33 in 41,11 Sekunden und Nullfehler
5. Patrick Stühlmeyer (GER) Varihoka Du Temple in 43,99 Sekunden und Nullfehler
6. Philipp Schulze Topphoff (GER) mit Concordess NRW in 43,38 Sekunden und 4 Strafpunkten
7. Elisabeth Mayer (GER) mit Claron CR in 44,90 Sekunden und 4 Strafpunkten
8. Katrin Eckermann (GER) mit Caleya in 51,10 Sekunden und 6 Fehlerpunkten

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