Überraschungen hat es dieses Jahr schon genug gegeben. So auch im ersten Spiel der Penny-DEL. Denn zu erst haben sich die Iserlohn Roosters in der ersten Runde gegen die Eisbären Berlin durchgesetzt. Nun ist in der zweiten Runde der EHC Red Bull München rausgeflogen.

Der EHC Red Bull München hat bis zum gestrigen Abend als Favorit in der Penny-DEL gegolten. Und dann kam der ERC Ingolstadt. Bereits in der ersten Runde des Viertelfinales hat sich der ERC mit 4:1 in München durchsetzen können. Nun sind beide Mannschaften erneut im zweiten der Best-Of-Three-Serie aufeinander getroffen. Auch dieses Spiel ist nicht nach Wunsch der Münchener ausgegangen. 

EHC Red Bull München ist nach Viertelfinale in der DEL raus

Iserlohn Roosters gegen Eisbären berlin am 22. April 2021

Im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin ist es nicht nur einmal hoch her gegangen.

Nach einem ausgeglichenem ersten Drittel haben die Gäste auf einen Vorsprung von 2:4 aufgebaut. Doch der Kampfgeist der Hausherren hat sich bezahlt gemacht. Sie haben den Spielstand auf 4:4 korrigiert, sodass es in die Overtime gehen soll. Hier sind die Ingolstädter konsequenter gewesen und haben sich den Sieg geholt. Alle anderen Serien zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins, Straubing Tigers und Adler Mannheim ausgeglichen worden, sodass es in Spiel drei gehen soll. 

Duell Nummer vier im Viertelfinale sind die Iserlohn Roosters und Eisbären Berlin. Hier haben sich die Sauerländer am vergangenen Dienstag mit 4:3 in der Hauptstadt behaupten können. Nun hat die Revenge angestanden. Die Hauptstädter sind mit Schwung aus der Kabine gekommen. Nach neun Minuten haben die Gäste das erste Tor des Abends durch Zachary Boychuk auf die Anzeigentafel schieben können. Taktisch gut für die Eisbären fällt auch das zweite Tor durch Ryan McKiernan 22 Sekunden erzielen. 

Eisbären und Roosters bekommen große Strafen

Doch damit soll es nicht gewesen sein. nach dem vierten Treffer durch Boychuk hat Andy Jenike seinen Kasten verlassen und Janick Schwendener hat sich reingestellt.

Wie auch schon in Spiel Eins haben beide Mannschaften es mit der Disziplin nicht genau genommen. Auf Seiten der Waldstädter ist es 36 Strafminuten gekommen. Davon gehen alleine Fünf plus zwei plus Spieldauer an Joel Lowry, der sich eine kleine Rangelei mit Ryan McKiernan geliefert hat und dabei sich eines Handschuhs entledigt hat. Außerdem hat sich Lowry noch einen Check gegen Kopf und Nacken gegönnt. Ebenfalls hat Brent Raedeke wegen übertriebener Härte eine zwei Minütige Strafe bekommen. 

Auf Seiten der Berliner Seite hat es McKiernan mit zehn plus zwei Minuten getroffen und auch Fabian Dietz hat zwei Minuten bekommen. Diese Strafen haben sich teilweise aufgehoben, sodass es am Ende nur eine fünfminütige Überzahl für die Mannschaft von Serge Aubin gekommen ist. 

Berlin gleich die Serie aus

Die letzten beiden Treffer kommen ins leere Netz und somit geht das Duell um den Einzug ins Halbfinale mit 0:6 aus. Auch die Serie zwischen den Straubing Tigers und den Adlern ist nach dem 3:1- Sieg ausgeglichen. Ebenfalls ist das Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins zu Gunsten der Bremerhavener ausgegangen. Auch dieses Duell geht in Spiel drei am Samstag, 24. April 2021, um 17:15 Uhr in die Entscheidung. 

Weiterhin werden auf Seiten der Roosters Taro Jentzsch, Dieter Orendorz, Steven Whitney und Yannick Proske. Während dieses zweiten Spiels gegen Berlin hat sich auch Kapitän Torsten Ankert verletzt, was erst einmal das Aus bedeutet. „Es war eine unglückliche Situation, in der man dem Gegenspieler aber keinen Vorwurf machen kann, dass er den Check zu Ende fährt“, so Ankert nach dem Spiel.

Folgende Aufstellungen haben beide Mannschaften ins Rennen gebracht:

Roosters: Jenike (ab 45:17 Schwendener) – Ankert, Baxmann; O´Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann – Weidner, Aubin, Lautenschlager; Grenier, Bailey, Whitney; Lowry, Friedrich, Raedeke; Fleischer

Eisbären: Niederberger – Wissmann, Hördler; Ramage, Müller; McKiernan, Deprés; Mik – Boychuk, Noebels, Reichel; Zengerle, White; Olver, Tuomie, Fiore; Streu, Dietz, Labrie

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin Tore:

0:1 (08:10) Boychuk (Reichel, Noebels), 0:2 (19:38) McKiernan (Noebels, Boychuk), 0:3 (23:45) Reichel (Noebels), 0:4 (45:17) Boychuk (McKiernan, Noebels), 0:5 (53:13) Deprés (Hördler/EN), 0:6 (55:47) Streu (Labrie)

 

 

 

Die Play Offs haben in der Penny DEL begonnen. Dabei haben die Favoriten geschwächelt und die Underdogs gepunktet. Die Iserlohn Roosters haben hier einen Last-Minute Sieg geholt.

Eisbären Berlin Iserlohn Roosters

In der Hauptstadt haben die Play Offs für die Eisbären Berlin gegen die Iserlohn Roosters begonnen. Hier haben die Gäste aus dem Sauerland einen Last-Minute Sieg geholt.

„Den Jubel konnte man bis ins Sauerland hören,“ grinst Brent Aubin nach dem Sieg der Iserlohn Roosters über die Eisbären Berlin. „Ich bin jetzt seit neun Jahren in der Liga und es war immer schwer, in der Halle zuspielen. Jetzt bin ich in diesem Team und es fehlen die Fans“, so Aubin weiter. Allerdings hat er sich mit seiner Mannschaft  über den Besuch einiger Fans nach dem Sieg gegen den ERC Ingolstadt und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale gefreut. „Das hat uns noch einmal gepuscht“, so der Stürmer im Interview mit Magenta TV.

Doch bis zu diesem Sieg über die Hauptstädter, die als Favorit in die Play Offs gegangen sind, hat sich ein temporeiches Spiel mit vielen Strafen auf beiden Seiten gezeigt. Hierbei hat alleine Marcel Noebels für zwölf von insgesamt 26 Minuten auf dem Konto der Eisbären gebracht. Noebels hat sich mit einem unsportlichen Verhalten und übertriebener härte wegen eines hohen Stocks in der 32. Minute aus dem Spiel gebracht. Zwei plus zehn Minuten hat es wegen diesem Foul an Marko Friedrich gegeben.

Strafen und Tempo bei den Iserlohn Roosters

Auch bei den Roosters sind die Strafen nicht wenig gewesen. 16 Minuten sind haben die Sauerländer in der Kühlbox verbracht. Strafenkönig an diesem Abend ist Alexandre Grenier mit insgesamt sechs Minuten auf der Bank gewesen. 

Doch auch sonst ist das Spiel alles andere als langweilig gewesen. Beide Mannschaft sind mit Siegeswillen und Tempo aus den Kabinen gekommen. Auch sonst ist es gerne einmal etwas härter zugegangen. Der eine oder andere Schläger ist gebrochen. Ebenfalls sind kleinere Rangeleien ausgehend von beiden Seiten entstanden, die die Unparteiischen an diesem Abend generell sehr geahndet haben. 

Ansonsten hat sich ein ausgeglichenes Spiel gezeigt, bei dem beide Teams viele Möglichkeiten gehabt haben, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Besonders spannend sind in diesem Duell die letzten 20 Minuten geworden. Nach den ersten 40 Minuten sind die Eisbären ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. 3:2 hat es bis zum letzten Drittel gestanden. 

Strafen kosten am Ende die Eisbären Berlin den Sieg

In der 50. Minute kann Joe Whitney den Ausgleich erzwingen. Die Vorarbeit haben Casey Bailey und Ryan O’Connor geleistet. Nun drängen die Berliner auf das vierte Tor und die Strafen lassen aufgrund des körperlichen Spiels nicht lange auf sich warten. Zu erst muss John Ramage in der 58. Minute wegen Beinstellens runter vom Eis. Wenige Augenblicke später folgt ihm Mark Olver wegen eines hohen Stocks auf die Bank. Nun geht es mit drei zu fünf auf dem Eis weiter. 

Nun hat der Zuschauer am Bildschirm schon gedacht, es geht in die Overtime, da die Roosters eine doppelte Überzahl nicht genutzt haben. Doch dieses Mal spielen die Roosters ihr Power Play ruhig und ohne Hektik, sodass es Brent Aubin 59 Sekunden vor Spielende gelingt, das 3:4 für die Gäste zu erzielen. 

Nachdem die Hausherren wieder komplett sind, wird deutlich: das erste Spiel der best-of-three-Serie geht ins Sauerland. „Wir müssen an unserem Penalty-killing arbeiten. Das war heute auf beiden Seiten zu viel“, meint Berlins Head Coach Serge Aubin nach dem Spiel im Interview mit Magenta Sport. Am Donnerstag, 22. April 2021, geht es um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Iserlohn weiter.

Aufstellung Eisbären Berlin:

Niederberger – Ramage, Müller; Wissmann, Hördler; McKiernan, Desprès – Foucault, Reichel, Noebels; Fiore Boychuk, White; Tuomie, Streu, Olver; Mik, Zengerle, Labrie; Dietz

Aufstellung Iserlohn Roosters:

Jenike –Ankert, Baxmann; O’Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann –Bailey, Weidner, Lowry; Friedrich, Grenier, J. Whitney; Aubin, Raedeke, Lautenschlager; Fleischer

Eisbären Berlin gegen Iserlohn Roosters Tore:

1:0 (01:32) White (Wissmann, Boychuk), 1:1 (04:54) Bailey (5-4/ O’Connor, Grenier), 2:1 (05:17) McKiernan (Reichel, Noebels), 2:2 (13:32) Raedeke (Friedrich), 3:2 (21:37) McKiernan (5-4/ Fiore, Zengerle), 3:3 (49:05) J. Whitney (Bailey, O’Connor), 3:4 (59:01) Aubin (5-3/ Grenier, O’Connor)

Schiedsrichter: Hoppe/Schukies

Strafen: Eisbären 16 + 10 (Noebels) – Roosters 16

 

Das war spannend! Der Kampf um die Play Offs in der Penny DEL hätte für die Iserlohn Roosters nicht besser ausgehen können. Denn die Düsseldorfer EG hat beim EHC Red Bull München gepatzt und auch der ERC Ingolstadt hat den Sauerländern in die Karten gespielt.

Iserlohn Roosters gegen den ERC Ingolstadt am 18.4.2021

Brend Aubin jubelt nach dem 2:0 der Roosters gegen den ERC Ingolstadt.

Play Offs im Sauerland. Damit haben selbst die Iserlohn Roosters nicht gerechnet. Denn der IEC brauchte für das Ziel ordentlich Schützenhilfe. Somit hat es nicht nur von der eigenen Leistung abgehangen, sondern auch von dem Ergebnis der Düsseldorfer EG, die zu Gast beim EHC Red Bull München zu Gast gewesen sind. Die DEG hatte zuvor in einem Facebook-Posting geschrieben, dass sie die Play Offs erreichen wollen, jedoch auf die Hilfe des ERC Ingolstadt angewiesen sind.

Allerdings wäre es einfacher gewesen, wenn die Rheinländer dieses aus eigener Kraft geschafft hätten, was einen Sieg in München vorausgesetzt hätte. Hier hat die DEG jedoch die Rechnung ohne den EHC gemacht und ist mit 1:6 abgewatscht worden. Nun mussten die Düsseldorfer hoffen, dass die Roosters verlieren.

Roosters spielen stark gegen den ERC Ingolstadt

In der Waldstadt hingegen hat sich die Mannschaft von Brad Tapper mit dem Hauptrunden Zweiten ein spannendes Duell auf Augenhöhe gezeigt. Sieben Minuten dauert es, bis die Roosters ihre Chance entsprechend nutzen können. Robert Raymond finden Joel Lowry und dieser kann Nicolas Daws zwischen den Pfosten des ERC überwinden. 1:0 am Seilersee. Damit ist der Grundstein gelegt.

Nun gilt: Konstant verteidigen und Tore machen. Letzteres ist einfacher gesagt, als getan. Das Tempo der Roosters gehen die Nordbayern mit, was auch einen entsprechendem Druck auf das Tor von Andy Jenike führt. Nicht nur einmal kann der Schlussmann vom Seilersee seinen Kasten vor einem Klingeln retten. Gegen Ende der ersten 20 Minuten haben die Hausherren in doppelter Überzahl die Möglichkeit für mindestens zwei Treffer, doch die Scheibe geht lediglich an den Pfosten und nicht ein.

DEG verliert in München

In München steht es ebenfalls nach den ersten 20 Minuten 2:0 für die Gastgeber. Somit bleibt es weiterhin spannend, welcher der beiden Kontrahenten aus NRW letztendlich im Viertelfinale steht.

In Iserlohn geht es nach dem Seitenwechsel erst einmal in mit Zweikämpfen weiter. Diese werden jedoch durch die Unparteiischen an diesem Abend beendet, da die Ingolstädter einen Wechselfehler haben und somit für zwei Minuten nur noch zu viert auf dem Eis stehen. Hier schlägt die Reihe von Whitney, Grenier und Bailey zu. Casey Bailey findet eine Lücke in der 26. Minute und platziert den Puck im Netz der Gäste. Gut sieben Minuten später lässt der Stürmer es erneut klingeln. 3:0 für die Roosters. In München steht es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 3:0.

Anders als in Bayer, soll am Seilersee kein weiteres Tor mehr fallen. Stattdessen merkt man den Hausherren an, dass diese ihr Ergebnis nur noch über die Zeit bringen wollen und sich ein dennoch spannendes Duell mit den Panthern liefern. In der Olympia Halle hingegen sollen noch vier weitere Tore fallen – das 4:1 kommt von Tobias Eder und ist nur noch der Ehrentreffer für die Düsseldorfer, die nun realisieren müssen, dass sie dieses Jahr nicht in den Play Offs sind. Am Ende müssen sich die Rheinländer mit 1:6 in die Sommerpause verabschieden.

Play Offs am Seilersee

Stattdessen haben die Iserlohn Roosters allen Grund zum Jubeln und lassen sich nach ihrem 3:0 Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale vor der Halle von ihren Fans feiern.

„Wir haben brutal angefangen und uns direkt reingelegt. Wir wollten das unbedingt holen,“ resümiert Iserlohns Goalie Andy Jenike das Spiel im Interview mit Magenta TV. Er freut sich, dass seine Mannschaft dieses Vorhaben direkt in den ersten Minuten umsetzen konnte. „Das dritte Drittel hat Ingolstadt ausgegelichener gestalten können, aber wir haben es souverän runtergspielt.“

Für die Roosters geht es in der Best-Of-Three Serie am Dienstag gegen Berlin in die heiße Phase der Saison. Der ERC Ingolstadt startet gegen den EHC Red Bull München in die Play Offs.

„Iserlohn hat alles in die Waagschale geschmissen“, sagt David Elsner vom ERC, der an diesem Nachmittag als Verteidiger auf dem Eis gestanden hat. „Wir haben heute Spieler spielen lassen, die sonst wenig Eiszeit bekommen haben.“ Somit sind Spieler geschont worden, dennoch sei er mit der Leistung seiner Teamkollegen zufrieden.

Iserlohn Roosters: Jenike – O´Connor, Reinhart; Riefers, Raymond; Ankert, Baxmann; Buschmann – Grenier, Baoley, J. Whitney; Raedeke, Fleischer, Lowry; Jentzsch, Aubin, Friedrich; Weidner, Lautenschlager

ERC Ingolstadt: Daws – Marshall, Wagner; Schütz, Elsner; Pruden, Quaas; Ellis – Henriquez, Simpson, Feigl; Stachowiak, Palmu, Defazio; Detsch, Kuffner, Feser; Storm, Wohlgemuth, Aubry

Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt Tore:

1:0 (6:13) Lowry (Raymond), 2:0 (25:16) Bailey (J. Whitney, Grenier/5:4), 3:0 (32:09) Bailey (Ankert)

Strafen: Roosters 8 – ERC 8

Nach dem es bei den Iserlohn Roosters am Wochenende aufgrund eines fehlerhaften Corona-Tests zu Spielausfällen gekommen. Nun haben die Sauerländer gegen die Nürnberg Ice Tigers sich ein spannendes Duell geliefert.

Der Spielplan in der Penny DEL ist eng gestrickt und lässt in der zweiten Phase der Hauptrunde eng gestrickt. Wenn Spiele ausfallen, ist kaum Platz für Nachholspiele. Vor dieses Problem sind am vergangenen Wochenende die Iserlohn Roosters gestellt worden. Aufgrund eines Corona-Verdachtes bei einem Spieler sind die Duelle gegen den ERC Ingolstadt und die Straubing Tigers nicht stattfinden. Doch nun ist das Match gegen die Nürnberg Ice Tigers planmäßig durchgeführt worden. 

Ice Tigers starten schnell gegen Roosters

08.04.2021 - Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers

Zuerst hatte es ganz nach einem Sieg der Nürnberg Ice Tigers ausgesehen. Doch in der Overtime hatten die Roosters die Nase vorn.

Gleich zu Beginn des Spiels haben die Gäste aus dem Süden Druck auf das Tor von Andy Jenike gemacht und konnten binnen weniger Sekunden das erste Tor auf das Scoreboard bringen. Hier hat Eric Cornel einen kleinen Sprint nach Vorne auf das Eis gelegt und die Scheibe direkt ins Netz der Roosters befördert. 

Etwas baff von dieser Aktion finden die Hausherren in das Duell und finden 25 Sekunden nach dem 0:1 durch die Nürnberger ebenfalls eine Chance für den Ausgleich. Griffin Reinhart und Taro Jentzsch leisten für Philip Riefers die Vorarbeit, so dass der Verteidiger das 1:1 erzielen kann. 

Doch damit ist in den ersten 20 Spielminuten nicht genug. Joe Whitney muss wegen eines Stockschlages für zwei Minuten runter vom Eis. Das hat Dane Fox nicht lustig gefunden und es ist zu einer kleinen Rangelei gekommen. Fox muss ebenfalls für zwei Minuten in die Kühlbox. 

In der Overtime hat Iserlohn das glücklichere Händchen gegen Nürnberg

Nachdem beide Mannschaften wider komplett sind, geht es allerdings nicht lange gut. Bobby Raymond muss wegen Beinstellens runter vom Eis und hier nutzen die Ice Tigers erneut ihre Chancen. Im Power Play kann sich Daniel Schmölz vor dem Tor der Roosters durchsetzen. Nach dem Ende des Drittels steht es somit 1:2. 

Der Seitenwechsel beschert weder den Roosters noch den Ice Tigers einen Treffer. Das spannendste in diesen 20 Minuten ist die Strafzeit von Arturs Kulda wegen Haltens für zwei Minuten runter vom Eis. 

Die letzten 20 Minuten beginnen mit  dem Ausgleich der Roosters. Marko Friedrich kann hier kurz nach Drittelbeginn auf Zuspiel von Riefers und Aubin den Spielstand von 2:2 herstellen. Auch die nächste Überzahlsituation kann der IEC nicht nutzen. Stattdessen, werden sie, wie auch schon in den Minuten zuvor, vor dem Tor von Niklas Treutle abgedrängt und Chancen können so nicht verwertet werden. 

So geht das Spiel in die Overtime. Diese beginnt für die Sauerländer mit einer Strafzeit für Marko Friedrich. Doch der eine Mann mehr auf dem Eis bringt den Nürnbergern nicht viel. Es dauert gerade ein paar Sekunden, dann ist wieder Gleichstand auf dem Eis hergestellt. Brett Pollock muss kurz vor Ablauf der Strafe von Friedrich in die Kühlbox. 

Diese Strafe können die Roosters gut verwerten, sodass hinterher Joe Whitney für zwei weitere Punkte in der Tabelle sorgen kann. 

Iserlohn Roosters:

Jenike – O’Connor, Baxmann; Riefers, Reinhart; Ankert, Raymond; Elten – Bailey, Grenier, J. Whitney; Aubin, Jentzsch, Lowry; S. Whitney, Raedeke, Weidner; Friedrich, Fleischer, Lautenschlager

Nürnberg Ice Tigers:

Treutle – Trinkberger, Gilbert; Weber, Mebus; Kulda, Karrer – Schmölz, Adam, Walther; Pollock, Cornel, Reimer; Fox, McLellan, Kislinger; Lobach, Kurth, Bires

Tore zwischen den Iserlohn Roosters und den Ice Tigers Nürnberg am 37. Spieltag in der Penny DEL:

0:1 (00:50) Cornel, 1:1 (01:50) Riefers (Jentzsch, Reinhart), 1:2 (08:21) Schmölz (4-3/ Pollock, Kulda), 2:2 (41:05) Friedrich (Aubin, Riefers), 3:2 (63:13) J. Whitney (4-3/ O’Connor, Bailey)

Schiedsrichter:

Köttstorfer/Rohatsch

Strafen: Roosters 8 – Ice Tigers 12

 

Die Iserlohn Roosters haben auch am Abend gegen die Adler Mannheim auf das rote Trikot gesetzt. Wie schon gegen die Krefeld Pinguine, ist das keine gute Wahl gewesen. Auch gegen die Adler hat es eine Niederlage gegeben. 

Iserlohn Roosters gegen Adler Mannheim am 1.4.2021

Gegen die Adler Mannheim hatten die Iserloh n Roosters keine Chance. Jedoch haben grobe Fehler zum Endergebnis von 2:4 geführt.

In der Eissporthalle von Iserlohn haben die Roosters besuch aus Mannheim bekommen. Die Adler sind angereist. jedoch haben die Hausherren dabei auf die falsche Trikotfarbe gesetzt und auch gegen die Adler verloren. Auch an anderer Stelle ist das Spiel nicht zu Gunsten der Sauerländer ausgegangen. 

Diese haben momentan mit dem Abgang von Brodie Sutter sowie vielen Strafzeiten zu kämpfen. So ist es nicht verwunderlich, dass es bereits in der ersten Minute eine Bank-Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gegen die Iserlohner gibt. Diese Chance können die Mannheimer hier verwerten und das 0:1 durch David Wolf auf die Anzeigentafel bringen. 

Auch die nächste Strafe für den IEC lässt nicht lange auf sich warten. Nach sechs Minuten auf dem Eis muss Casey Bailey aufgrund von Beinstellen runter vom Eis. doch hier schalten die Roosters schnell bzw. Joel Lowry, der sich den Puck am Bully sichert und auf das Tor der Mannheimer zustürmt. Und schwupp, da ist er, der Ausgleich. 

Adler sind konsequenter als Roosters

Das soll es allerdings erst einmal von Seiten der Gastgeber gewesen sein. Nun nutzen die Adler, trotz größerer Spielanteile der Roosters, ihre Chancen effizient und können so im mittleren Spielabschnitt ebenfalls zwei weitere Treffer auf das Scoreboard bringen. 

Mit einem Zwischenstand von 1:3 geht es in die letzten 20 Minuten. Hier korrigiert Brendan Shinnimin das Ergebnis auf 1:4 aufgrund gravierender Fehler der Roosters im Spielaufbau sowie Verteidigung. Wenige Minuten vor Drittelende verlässt Andreas Jenike seinen Kasten, damit ein sechster Mann aufs Eis kann. Hier kann Casey Bailey das Ergebnis nur noch aus Sicht der Roosters etwas verschönern. Nach dem Tor muss der Torschütze wegen unsportlichem Verhalten runter vom Eis. Am Ergebnis von 2:4 und drei Punkten für die Adler Mannheim ändert sich jedoch nichts. 

Iserlohn Roosters:

Jenike – Ankert, Reinhart; O’Connor, Raymond; Riefers, Baxmann; Buschmann – S. Whitney, Raedeke, Lowry; Bailey, Grenier, J. Whitney; Proske, Weidner, Lautenschlager; Aubin, Jentzsch, Friedrich

Adler Mannheim:

Endras – Larkin, Lehtivuori; Reul, Akdag; Krupp, Katic; Wirth – Plachta, Smith, Wolf; Krämmer, Desjardins, Leier; Shinnimin, Collins, Eisenschmid; Huhtala, Loibl, Elias

Tore am 34. Spieltag in der Penny DEL zwischen den Iserlohn Roosters und Adler Mannheim:

0:1 (01:33) Wolf (5-4/Katic, Leier), 1:1 (06:00) Lowry (4-5/ Raedeke, Ankert), 1:2 (33:00) Wolf (Larkin, Smith), 1:3 (37:00) Huhtala (Loibl), 1:4 (42:23) (Collins, Larkin), 2:4 (58:26) Bailey (ET/Reinhart, J. Whitney)

Schiedsrichter: Kohlmüller/Schrader

Strafen: Roosters 14 + 10 (O’Connor, Bailey) – Adler 16

 

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