Am Seilersee hat das nächste Derby angestanden. Bei den Iserlohn Roosters sind die Kölner Haie zu Gast gewesen. Nach zähen Start ist das Duell in der Overtime entschieden worden.

Iserlohn Roosters Kölner Haie

16. Spieltag PENNY DEL Iserlohn Roosters – Koelner Haie
05.02.2021 – (Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Die Kölner Haie sind für das Spiel in der Penny DEL an den Seilersee nach Iserlohn gereist. Für beide Teams ist es in der laufenden Saison 2020/21 inklusive der Testspiele, die fünfte Begegnung auf dem Eis. So steht ein spannendes Derby am 16. Spieltag an. 

Im ersten Drittel fallen keine Tore, dennoch haben sich die Haie sich im Abschnitt der Sauerländer festgesetzt. An Torchancen hat es nicht gemangelt, sondern an der Treffsicherheit der Rheinländer. Diese ändert sich erst in den zweiten 20 Minuten. Hier bekommt Justin Pogge zwischen den Pfosten der Kölner mehr zu tun, als noch im Drittel zuvor. Die Hausherren lassen eine Chance liegen, als in einem generell sehr diszipliniertem Spiel Zachary Sill in der 23. Minute wegen Beinstellen eine kurze Auszeit auf der Bank bekommt. 

Kölner Haie nutzen keine Chancen

Nach langen 31 Minuten auf dem Eis kann Brody Sutter auf Zuspiel von Joel Lowry und Ryan Johnston die Roosters in Führung bringen. Doch zu früh gefreut. Drei Minuten Später gleicht Haie-Kapitän Moritz Müller aus. Ein paar Augenblicke später kann Joe Whitney sein zwölftes Saison-Tor im IEC-Trikot erzielen.

Die letzten 20 Minuten sind dann ein Zwischending aus dem ersten und zweiten Drittel. Der Großteil des Spiels findet vor dem Tor von Janick Schwendener statt. Dieser hat während des ganzen Spiels den einen oder anderen Treffer der Haie verhindert, wenn die Defense unaufmerksam gewesen ist. 

Strafe für Iserlohn ermöglicht den Ausgleich

Es ist in den letzten fünf Minuten des Matches noch einmal spannend geworden. Jens Baxmann hält vor dem Tor einen Kölner, das sehen die Unparteiischen, ihr Arm geht hoch und es öffnet sich die Tür zur Strafbank. Nun machen die Kölner Druck auf das Tor der Sauerländer, jedoch fehlt es an Durchsetzungskraft vor dem Tor. Doch dann bekommt Landon Ferraro die Scheibe auf Zuspiel von Marcel Barinka und Marcel Müller auf die Kelle und bringt Schwendener aus dem Gleichgewicht.

2:2 und kein weiteres Tor. Somit geht es in die Verlängerung. Hier kann der Iserlohner Schlussmann Schwendener noch einen kleinen Assist-Punkt abstauben. Dieser findet Marko Friedrich, der im vergangen Auswärtsspiel gegen die Krefeld Pinguine sein erstes Saisontor erzielt hat. Friedrich findet keinen Teamkollegen, der näher am Tor ist, so platziert der 29-jährige Stürmer den Puck im Tor von Pogge. Mit einem Ergebnis von 3:2 bleiben zwei Punkte am Seilersee und einer geht nach Köln. 

Kölner Haie gegen Iserlohn Roosters

Das Derby zwischen den iserlohn Roosters und den Kölner haien sollte im letzten Drittel noch einmal spannend werden.

Bereits am Montag, 11. Januar 2021 haben sich die Kölner Haie und die Iserlohn Roosters in der Domstadt gegenübergestanden. Nun hat es die Revanche in der Penny DEL am Seilersee gegeben und fast zu einem Déjà-vu gekommen. 

Zu Gast am Seilersee sind die Kölner Haie am Mittwochabend gewesen. Bereits 48 Stunden zu vor hat es das Eishockey-Spiel bereits gegeben und das hat im penalty-schießen geendet. Hier haben sich die Iserlohn Roosters zwei Punkte holen können. Mit 5:4 ist dieses Duell torreich ausgefallen. Doch auch das Spiel in der Eissporthalle am Seilersee hat es in sich gehabt. 

Was am Anfang erst nach einem guten Start für die Rheinländer ausgesehen hat, sollte sich dennoch drehen. Das erste Tor von insgesamt Elf hat an James Shepard im Trikot der Kölner gemacht. Bei den Roosters hingegen treffen Brent Aubin (1:1, 15. Min.), Casey Bailey (2:1, 18. Min.), Brent Aubin (PP2, 3:1, 22. Min.) und Bobby Raimond (4:1, 28. Min.) jeweils in überzahl. Die Hais sind bis kurz vor Ende des mittlerem Spielabschnittes chancenlos. Selbst die zwischenzeitlich doppelte Überzahl kann nicht verwertet werden. 

Haie wechseln Torhüter aus

Nach dem fünften Treffer von Brody Sutter verlässt Justin Pogge seinen Kasten und überlässt es nun Hannial Weitzmann, den Kasten der Haie sauber zu halten.17 Sekunden vor Drittelende kann Shephard erneut treffen – zu dieser Zeit sind die Roosters noch in einfacher Unterzahl. Der letzte Durchgang soll ebenfalls mit einem Tor in Überzahl der Kölner beginnen, da Raymond noch eine Minute aus dem vorherigen Drittel auf der Bank absitzen muss. 

Auf Seiten der Roosters kann Joe Whitney auf 6:3 nach 45 Minuten auf dem Eis erhöhen. Doch dieser Vorsprung lässt die Sauerländer unvorsichtig werden. Es passieren immer mehr Fehler, sodass die Hausherren in Bedrängnis kommen. Alexander Oblinger kann wenige Minuten später den Vorsprung auf 6:4 verkürzen. Nun brechen am Seilersee spannende Minuten an. Die Roosters sind sichtlich aus dem Konzept gebracht und Shephard bringt seine Mannschaft auf 6:5 heran. 

Roosters wiederholen Derby-Sieg

Nun gestaltet sich das Derby doch noch als Krimi auf dem Eis. 1:58 noch zu spielen und auf Seiten der Rheinländer muss Maurice Edwards wegen eines Stockschlags runter vom Eis. Um weiterhin mit fünf Feldspielern auf dem Eis zu sein, verlässt der bis dahin gut haltende Weitzmann seinen Kasten. Die Roosters hingegen schaffen es nicht, die Scheibe über die blaue Linie zu bringen und dem ganzen ein Ende zu setzen. 

Uwe Krupp nimmt noch eine Auszeit, doch ein Tor soll in den letzten 28 Sekunden des Spiels nicht mehr fallen. Somit geht das Duell und damit drei Punkte an die Iserlohn Roosters. „Das war ein enges Spiel heute, mit einem tollen Comeback von uns“, resümiert Kölns Dreifach-Torschütze James Sheppard nach dem Spiel. „Es fehlten am Ende nur ein paar Prozent, um hier doch noch etwas mitzunehmen.“

Am Freitagabend, 11.12.2020 hat für die Iserlohn Roosters in der Eissporthalle Seilersee die Revange gegen die Kölner Haie angestanden. Die Rheinländer hatten das erste Testspiel der Saison 20/21 mit 5:4 für sich entscheiden können. Das Spiel in Iserlohn ist an die Hausherren gegangen.

Beim ersten Testspiel der neuen Saison auf heimischen Eis haben sich die Iserlohn Roosters den Sieg geholt. Die Kölner Haie hatten mit einem Spielstand von 3:1 dieses Mal das Rückspiel verloren. Denn bereits vor ein paar Tagen hat es das erste Spiel der Saison für beide Mannschaften gegeben. In der Köln Arena 2 hatten die Kölner mit 5:4 gewonnen. 

Bereits nach fünf Minuten hatte Julian Lautenschlager den ersten Treffer für die Sauerländer auf die Anzeigetafel gebracht. Nach dem Tor haben die Haie Druck auf das Tor von Roosters-Goalie Andreas Jenike ausgeübt, der jedoch mit einigen guten Paraden den Punktestand halten konnte. Ebenfalls ist die Defense aufmerksam gewesen, was ein harmonisches Zusammenspiel möglich gemacht hat. 

Haie wehren sich ohne Erfolg

Nach dem Seitenwechsel sind die Gäste wesentlich motivierter aus der Kabine gekommen und haben auf den Ausgleich gedrängt. Die Roosters hingegen spielten nun ebenfalls wesentlich aggressiver, was nun auch zwei Strafen zur Folge hat. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels machen die Rheinländer ebenfalls Druck auf das Tor der Roosters, doch ohne die Strafe von Jake Weidner und Neuzugang Joe Whitney wäre ihnen es nicht gelungen. So können die Haie durch Freddie Tiffels den Ausgleich in der 29. Spielminute erzielen. 

Im letzten Durchgang des Testspiels können sich die Hausherren gleich zwei Mal gegen die Haie durchsetzen. Den Anfang hat in der 47. Minute Whitney gemacht, der nach der Vorlage von Grenier erneut Justtin Pogge zwischen den Pfosten der Haie überwindet. 

Der Konter von Bailey, der ebenfalls neu bei den Roosters ist, hat dafür gesorgt, dass Lautenschlager den Puck erneut auf die Kelle  bekommt und Pogge wieder keine Chance hat, den Treffer zu verhindern. 

Tore: 1:0 (04:11) Lautenschlager (Grenier, Ankert), 1:1 (28:54) F. Tiffels (Akeson/5:3), 2:1 (46:38) Whitney (Grenier), 3:1 (55:47) Lautenschlager (Bailey)

 

Nachdem die Kölner Haie Mike Stewart als Chef an der Bande durch Uwe Krupp ersetzt haben, können die Rheinländer wieder gewinnen. Denn nach dem 5:0-Erfolg gegen Wolfsburg hat nun das Auswärtsspiel gegen die Iserlohn Roosters angestanden. Der IEC hat es den Rheinländern schwer gemacht..

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

Die Eissporthalle am Seiler ist mit 4967 Zuschauern ausverkauft gewesen. Denn ein Derby zwischen den Iserlohn Roosters und den Kölner Haien ereignisreich. So sollte sich den Zuschauern ein spannendes Spiel zeigen, mit dessen Ausgang niemand so wirklich gerechnet hat.

Andreas Jenike bleibt für vier weitere Jahre beim IEC.

Andreas Jenike ist für vier weitere Jahre in Iserlohn, Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn 23.02.2020

Bei den Haien steht nun Uwe Krupp an der Bande, der die Niederlagenserie von 17 Stück hintereinander beendet hat. Rein rechnerisch können die Haie also noch in die Play-Offs einziehen, nur dafür müssen die aktuell Zehntplatzierten Augsburger Panther jedes Spiel verlieren und die Haie gewinnen. Bei den Roosters hingegen hat man die Saison längst abgehackt. Grund zum Feiern haben die Fans am Seilersee dennoch gehabt. Vor dem Bully ist bekanntgegeben worden, dass Goalie Andreas Jenike für vier weitere Jahre ein Rooster bleibt. Diese Vertragsdauer ist für die sonst so jahresverträgeliebenden Sauerländer ungewöhnlich.

IEC startet stark

Nach dieser Bekanntgabe beginnt das Spiel. Beide Mannschaften tasten sich aneinander heran, was lange Zeit trotz guter Chancen unbelohnt bleibt. Das sonst so schwache Powerplay können die Roosters nutzen, als Pascal Zerressen wegen Behinderung auf die Bank muss. Doch die Strafe hält nicht lange an. Nach wenigen Sekunden heißt es: „Tor für die Iserlohn Roosters!“. Auf Zuspiel Christopher Rumble und Michael Clarke kann Michael Halmo in der achten Spielminute das 1:0 für die Sauerländer erzielen. Auch das nächste Powerplay können die Hausherren nutzen. Benjamin Hanowski muss wegen Beinstellen runter vom Eis und MacQueen zündet. So kommt das 2:0 für die Iserlohner zu Stande. Die Haie sind nun angespornt, das Spiel noch zu drehen. Auch sie bekommen die Chance, mit einem Spieler mehr auf dem Eis zu treffen, nachdem Michael Clarke in der 14. Minute auf die Bank. Diese Möglichkeit lassen sich die Domstädter nicht entgehen und Benjamin Hanowski sorgt für den Anschlusstreffer.

KEC holt gegen IEC auf

Nach dem Seitenwechsel sind die Haie nun im Angriffsmodus angekommen. Die machen mehr und mehr Druck auf das Tor von Anthony Peters. Jedoch kommen sie erst nicht durch, da die Verteidigung bei den Roosters steht. Colby Genoway zielt über die linke Schulter und sorgt für den verdienten Ausgleich beim KEC.

Bevor es in die Pause geht, ahnden die Schiedsrichter noch einen Stockschlag von Zachery Sill. Daraufhin motzt Genoway und muss zu Beginn des letzten Spielabschnittes ebenfalls runter vom Eis.

Gut eingestellt können drei Haie auf dem Eis den Angriffsreihen des IEC standhalten. Je weniger Zeit auf der Uhr gewesen ist, umso lauter wurde der Gedanke an eine Overtime. Doch die Kölner brauchen die Punkte und so soll am Ende entscheiden, wer die drei Punkte mehr will. Iserlohn oder Köln? Das letzte Quäntchen Glück haben die Gäste aus dem Rheinland. Kurz vor Spielende kann Hanowski noch einmal den Kasten von Peters klingeln lassen. Mit einem Ergebnis von 2:3 wollen die Haie ihre verkorkste Saison doch noch versöhnlich enden lassen.

Tore:

1:0 Michael Halmo (PP1, 8.), 2:0 Jamison MacQueen (PP1, 14.), 2:1 Benjamin Hanowski ( PP1, 16.), 2:2 Colby Genoway (32.), 2:3 Benjamin Hanowski ( 57.)

Weitere Ergebnisse des 49. Spieltags in der Deutschen Eishockey Liga (DEL):

Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 1:2 OT
Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 3:0
Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg 3:2
ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 3:2 (SO)
Straubing Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:4
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 2:1

Weitere Infos unter www.del.org

Jamison MacQueen ist nun bei den Iserlohn Roosters und hat das erste Tor gegen die Kölner Haie gemacht. Doch die Haie sind die stärkere Mannschaft gewesen.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 3:4 (1:0, 1:1, 1:3)

Am Seilersee hat man nach der Vertragsauflösung von Brett Findlay einen neuen Stürmer gefunden. Jamison MacQueen hat von den Schwenninger Wild Wings zu den Iserlohn Roosters gewechselt und bereits an diesem Abend gegen die Kölner Haie auf dem Eis gestanden.

Jamison MacQueen (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Koelner Haie in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 06.12.2019

Jamison MacQueen (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Koelner Haie in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 06.12.2019

Dass ein Derby zwischen den Iserlohn Roosters und den Kölner Haien gerne einmal knapp und spannd werden kann, ist bekannt. Auch an diesem Abend sollte es spannend werden, denn auf dem Eis haben die Haie von Anfang an den Ton angegeben und die Roosters sehr deutlich vor das eigene Tor gedrängt. Im ersten Drittel ist das noch gut gegangen und Neuzugang Jamison MacQueen hat im PowerPlay das 1:0 in der siebten Spielminute geschossen, als Moritz Müller wegen Stockschlagens auf die Bank muss. Allerdings haben sich die Haie nicht entmutigen lassen und weiterhin Druck auf das Tor der Sauerländer gemacht. Jedoch ohne Erfolg.

Haie werden wach

Auch im zweiten Drittel bleibt es erst einmal dabei, dass die Rheinländer sich abmühen und die Roosters Glück haben, dass kein Puck in das Tor von Andreas Jenike gefallen ist. Stattdessen gönnen sich die Haie eine erneute Strafzeit. Dieses Mal ist Sebastian Uvira wegen Stockschlags in der Kühlbox. Auch hier erarbeiten sich die Iserlohner eine Chance, die Micheal Halmo verwertet.

50 Sekunden nach dem Tor von Halmo steht es 2:1. Jason Akeson macht den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt fangen die Roosters erneut an, zu schwanken. Die Verteidigung lässt nach und die Pässe werden ungenauer. Dazu lassen sich die Roosters immer mehr in das eigene Drittel drängen und kommen nur noch schwer heraus.

So trifft das ein, was die Fans am Seilersee bereits so oft in dieser Saison gesehen haben. Nach einem guten Start in ein Spiel können die Sauerländer nicht mithalten und fangen sich Tore ein.

Daher sind die Tore im letzten Drittel nicht verwunderlich und der Sieg geht verdient mit 3:4 an die Kölner Haie, die von Beginn an Kampfgeist gezeigt haben.

Tore: Jamison MacQueen 1:0 (PP1 7 Min.), Micheal Halmo 2:0 (PP1 32. Min.), Jason Akeson 2:1 (33. Min.), Frederik Tiffels 2:2 (41. Min.), Alexander Oblinger 2:3 (45. Min.), Alexandre Grenier 3:3 (46. Min.), Dominik Tiffels 3:4 (54. Min.)

 

 

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