Im ersten Heimspiel nach der Olympiapause gewinnen die Iserlohn Roosters 4:2 gegen die Augsburger Panther. Dabei sind die Hausherren schlecht ins Spiel gestartet.
Am 47. Spieltag der PENNY DEL empfangen die Iserlohn Roosters die Augsburger Panther in der Eissporthalle am Seilersee. 4.967 Zuschauer verfolgen das Duell zwischen dem Elften und dem Zwölften der Tabelle. Nach der Olympiapause ist es für beide Teams ein richtungsweisendes Spiel. Die Partie verläuft lange ausgeglichen. Erst in den Schlussminuten sichern sich die Sauerländer den Sieg.
Verhaltener Beginn und Augsburger Führung
Das erste Drittel beginnt auf beiden Seiten zurückhaltend. Zweikämpfe werden zunächst gemieden, klare Torchancen bleiben rar. Nach 17. Spielminuten muss Gordeijs Radionovs wegen hohen Stocks runter vom Eis. Donald D.J. Busdeker kann so die 1:0-Führung für die Gäste in Überzahl wenige Sekunden später herstellen.
Panther-Trainer Bill Peters sagt nach dem Spiel: „Für beide Mannschaften ist es ein wichtiges Spiel gewesen. Es ist viel hin und her gegangen, am Ende hatten die Roosters das Glück mit dem Tor ins leere Netz gehabt.“ Offensiv habe sein Team vor allem im ersten Drittel mehr mit dem Puck machen können. „Dass es ein wichtiges Spiel war, ist uns klar gewesen.“
IEC dreht die Partie gegen den AEV
Nach dem Seitenwechsel kommen die Sauerländer besser ins Spiel. Tyler Boland gleicht in der 24. Minute nach Vorarbeit von Jakub Borzecki und Robin Norell zum 1:1 aus. Gut zehn Minuten später bringt Eirik Salsten auf Vorlage von Colin Ugbekile die Waldstädter mit 2:1 in Führung.
Roosters-Trainer Stefan Nymann erklärt später: „Es war ein enges Spiel, auch wenn mir der schwere Start nicht gefallen hat. Nach dem 2:2 ist es wichtig gewesen, schnell zu antworten.“ So habe seine Mannschaft das Spiel diktieren können, wie sie es haben wollten. Mit dem Einsatz, der Kreativität sowie dem Agieren in der Angriffszone zeigt sich Nyman sehr zufrieden.
Entscheidung im Schlussdrittel am Seilersee
Im letzten Drittel vergeben die Roosters zunächst eine Überzahlchance. Tim Wohlgemuth sitzt wegen Spielverzögerung aus dem vorherigen Abschnitt auf der Strafbank, doch ein Treffer bleibt aus. Nach 53 Minuten auf dem Eis ist der Ausgleich mit dem 2:2 da. Enrico Henriquez Morales kann auf Vorlage von Jason Bast und Kyle Mayhew Hendrik Hane zwischen den Pfosten des IEC überwinden.
Gut eine Minute später bringt Colin Ugbekile die Gastgeber mit dem 3:2 erneut in Führung. Bill Peters zieht kurz vor Schluss Torhüter Michael Garteig zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Doch diese Mühe bleibt unbelohnt. Acht Sekunden vor dem Ende trifft Christian Thomas zum Endstand von 4:2 ins leere Tor.
Augsburgs Kapitän Maximilian Renner sagt im Interview mit MagentaTV nach dem Spiel: „Wenn man denkt, ein Top-Ten-Team zu sein, muss man solche Spiele gewinnen. Man schafft es nicht, gegen Gegner zu punkten, gegen die man punkten sollte. Das tut besonders weh.“ Auf Seiten der Iserlohner erklärt Verteidiger Colin Ugbekile: „Es ist ein hartes Spiel gewesen. Augsburg ist gut gestartet, doch am Ende haben wir souverän gespielt und uns die drei Punkte verdient.“
Tore zwischen den Iserlohn Roosters und Augsburger Panther am 47. Spieltag in der Penny DEL 2025/26
0:1 Donald D.J. Busdeker (Alexandre Grenier, PP1), 17. Minute
1:1 Tyler Boland (Jakub Borzecki, Robin Norell), 24. Minute
2:1 Eirik Salsten (Colin Ugbekile), 34. Minute
2:2 Enrico Henriquez Morales, 53. Minute
3:2 Colin Ugbekile (Julian Napravnik, Eirik Salsten), 55. Minute
4:2 Christian Thomas (Tyler Boland, Daniel Neumann), 60. Minute
Weitere Ergebnisse vom 47. Spieltag in der Penny DEL 2025/26
Löwen Frankfurt – Grizzlys Wolfsburg: 3:2 (OT)
Schwenninger Wild Wings – Dresdner Eislöwen: 2:5
Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven: 1:3
EHC Red Bull München – Kölner Haie: 0:1
Adler Mannheim – Straubing Tigers: 2:3
ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers: 4:1
48. Spieltag am Mittwoch, 3.4.2026, um 19:30 Uhr in der Penny DEL 2025/26
Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers
Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt
Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München
Adler Mannheim – Löwen Frankfurt
Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin
Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings
Kölner Haie – Augsburger Panther






