Tryon hat zwar Weltmeister gefunden, aber nicht in jeder Disziplin.Die Weltreiterspiele von Tryon haben Sieger hervorgebracht. Allerdings stehen sie auch in der Kritik, da zwei Pferde eingeschläfert werden mussten.

Auch der bauliche Zustand sei fragwürdig gewesen. Im Frühjahr hieß es noch auf der Jahreshauptpressekonferenz der FN, dass man in den USA guter Dinge sei, dass alles bis zum Start der Weltreiterspiele fertig sei. Bis zum Schluss sind bewegte Erdmassen im Hintergrund des Hauptstadions bei TV-Übertragungen zusehen gewesen. Dazu kamen die meist dürftig gefüllten Ränge. Das kann der Weltreiterverband FEI nicht abstreiten.

Zwei tote Pferde bei den Disztanzreitern

Das Desaster hatte bereits bei den Distanzreitern seinen Lauf genommen. Die Strecke sei laut mehreren Aussagen durch starke Regenfälle schlammig und rutschig gewesen. Der Distanzritt musste wegen extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit abgebrochen werden. Insgesamt waren 53 Pferde wegen Kreislaufproblemen in tierärztlicher Behandlung gewesen. Barack Obama, der 20 Jahre alte Anglo-Araber Wallach von Jenny Champion (Neuseeland) musste wegen Nierenproblemen eingeschläfert werden.

Auch bei den Schweden gab es einen tragischen Fall, bei dem ein Pferd sein Leben verlor. Zunächst lief es für die Vielseitigkeitsreiterin Anna Freskgard mit der zwölfjährigen Stute Box Qutie ganz gut. Doch nach der Geländeprüfung zeigte das Pferd Lahmheitserscheinungen und wurde in das Tryon International Equestrian Center gebracht. Auslöser der Lahmheit sei ein Weichteilproblem gewesen. Die Stute habe sich erst gut erholt, allerdings habe sich der Zustand des Pferdes schlagartig verschlechtert. Ursache seien Kreislaufprobleme gewesen, weshalb dann die Euthanasie vorgenommen worden sei. Beide toten Pferde werden nun nach FEI-Regelung obduziert, um die genauen Ursachen herauszufinden.

Dressur: Köningsdisziplin abgesagt – Werth nicht zu schlagen

Ebenfalls keinen Grund zum Feiern hatten die Dressurreiter. Die Königsdisziplin ist mit der Kür ausgefallen, ebenfalls aufgrund von Unwetterwarnungen. Diese habe man laut FEI auch nicht verschieben können. Somit fiel die Königsdisziplin der Dressureiter aus. Allerdings konnte sich die deutsche Equipe über Mannschaftsgold freuen. In der Einzelwertung des Grand Prix Special hat Isabell Werth mit Bella Rose 2 sich den Titel geholt. Dabei hat die Reiterin aus Rheinberg die US-Amerikanerin Laura Graves mit Verdades und die Britin Charlotte Dujardin und St. Mount John Freestyle hinter sich gelassen. Sönke Rothenberger und Cosmo hatten knapp das Treppchen verpasst. Rang Elf ging an Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. Mit dem 16. Platz musste sich Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB zufriedengeben.

Reining: USA holen Titel

In der Westerndressur sind die Reiner aus den USA in der Mannschaftswertung nicht zuschlagen gewesen. Silber ging an die Belgier. Die Deutsche Equipe konnte sich über Bronze bei den Weltreiterspielen freuen. Bei den Einzelwertungen hatte der Belgier Bernhard Fonck mit What a wave die Spitze erklungen. Silber ging an den Amerikaner Daniel L Huss mit MS Dreamy. Über Bronze konnte sich Cade Mccutcheon (USA) mit Custom made Gun freuen.

Bester Deutscher in der Einzelwertung ist Grischa Ludwig mit Ruf Lil Diamond auf Rang Acht geworden.

Vielseitigkeit: Klimke holt Bronze

Bei den Vielseitigkeitsreitern hat es kein Vorbeikommen an dem Team aus Großbritannien gegeben. Rang zwei ging an die irische Mannschaft. Die Franzosen sicherten sich die Bronzemedaille. Das deutsche Team bestehend aus Ingrid Klimke mit SAP Hale Bob OLD, Andreas Dibowski mit FRH Corrida, Kai Rüder mit Colani Sunrise und Julia Krajewski mit Chipmunk FRH musste sich mit dem fünften Platz zufriedengeben. Wo es in der Mannschaftswertung für keine Medaille gereicht hat, konnte sich Ingrid Klimke mit SAP Hale Bob OLD über eine Bronzemedaille freuen. Den Titel hat die die Britin Rosalind Canter mit Allstar B geholt. Vizemeister wurde der Ire Padraig McCarthy mit Mr Chunky.

Deutsche Voltigierer holen Titel

Bei den Voltigierern hatte es gleich mehrfach Medaillen gegeben. Kristina Boe aus Hamburg hat sich nun neben dem Titel der Europameisterin nun auch den der Weltmeisterin gesichert. Die Vizemeisterschaft ist ebenfalls in deutscher Hand geblieben. Janika Derks hat sich mit Carousso Hit und Longenführerin Jessica Lichtenberg die Vizemeisterschaft geholt. In der Einzelwertung der Herren ist der Titel nach Frankreich und Lambert Leclezio gegangen. Die Ränge zwei bis vier sind an Jannik Heiland (Silber), Thomas Brüsewitz (Bronze) und Jannis Drewell (Platz Vier) gegangen.

Im Pas de Deux ist die Reihenfolge mit Italien an der Spitze, danach Österreich, gefolgt von Deutschland, vertreten durch Janika Derks und Johannes Kay entschieden worden.In der Mannschaftswertung sind die deutschen Starter nicht zu schlagen gewesen. Kristina Boe mit Don de la Mar/Longenführer Winnie Schlüter, Jannik Heiland mit Dark Beluga, Barbara Rosiny mit Danny Boy OLD, Thomas Brüsewitz, Torben Jacobs, Jana Zelesny, Chiara Congia, Justin van Gerven und Corinna Knauf haben sich den Mannschaftssieg geholt. Silber ging in die Schweiz, Bronze nach Österreich.Team Norka des VV Köln-Dünnwald vertreten durch Thomas Brüsewitz, Chiara Congia, Justin van Gerven, Torben Jacobs, Corinna Knauf, Pauline Riedl, Lara Schmitt und Jana Zelesny mit Danny Boy OLD, Longenführer Patric Looser haben sich den Weltmeistertitel in der Teamwertung geholt.Silber ging an das Team Sui Luetisburg mit Rayo de la Luz/Monika Winkler-Bischofberger. Das Team RC Wildegg (AUT) mit Alessio L’Ambabile/Maria Lehrmann hat sich die Bronzemedaille gesichert.

Simone Blum schreibt Geschichte

Mit Franke Sloothag und Weihaiwej war 1994 das letzte deutsche Paar Weltmeister im Springsattel. Gail E. Greenough aus Kanada, ist zuvor 1986 die bisher einzige Weltmeisterin im Springreiten geworden. Nun hat Simone Blum mit DSP Alice sich den Titel geholt. In insgesamt fünf Springprüfungen hat das Paar aus Bayern nicht einen einzigen Springfehler gemacht. Silber und Bronze sind in die Schweiz gegangen. Martin Fuchs und Clooney sowie Steve Guerdat mit Bianca sind ebenfalls auf dem Treppchen gelandet.Anders verlief das Springen in der Mannschaftswertung. Diese musste im Stechen entschieden werden, da die USA und Schweden Punktgleich waren. Hier haben sich die USA um Laura Kraut den Titel geholt. Vizemeister sind die Schweden geworden. Die Bronzemedaille ist an das deutsche Team um Simone Blum mit DSP Alice, Laura Klaphake mit Catch me if you can OLD, Marcus Ehning mit Pret a Tout sowie Maurice Tebbel mit Don Diarado gegangen.

Ergebnisse Gespannfahren Mannschaftswertung:

Gold: USA; 353,39
Silber: Niederlande; 356,79
Bronze: Belgien; 364,095.
Deutschland; 409,50 (Mareike Harm (Negernbötel)/Christoph Sandmann (Lähden)/Georg von Stein (Modautal))

Ergebnisse Gespannfahren Einzelwertung:

Gold: Boyd Exell (AUS); 154,14 (Dressur 31,68/Marathon 121,93/Hindernisfahren 0,53)
Silber: Chester Weber (USA); 163,38 (35,10/125,51/2,77)
Bronze: Edouard Simonet (BEL); 174,15 (47,19/124,13/2,83)

Ergebnisse Parareiter Mannschaftswertung:

Gold: Niederlande; 223,597
Silber: Großbritannien; 222,957
Bronze: Deutschland; 219,001 (Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now/Dr. Angelika Trabert (Dreieich) mit Diamond’s Shine/Steffen Zeibig (Arnstorf) mit Feel Good/Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Fuerst Sinclair)

Einzelwertung Grade V

Gold: Sophie Wells (GBR) mit C Fatal Attraction; 75,429 Prozent
Silber: Frank Hosmar (NED) mit Alphaville N.O.P.; 73,167
Bronze: Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now; 71,452

Team Test Grade V

Sophie Wells (GBR) mit C Fatal Attraction; 77,233
Frank Hosmar (NED) mit Alphaville N.O.P.; 73,488
Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me Now; 72,791

Am Seilersee hat der EHC Red Bull München die zweitschlimmste Klatsche der Vereinsgeschichte hinnehmen müssen. Die Roosters haben den Meister mit 8:3 aus der Halle gefegt. Während Köln den ersten Heimsieg verbuchen kann.

Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München 8:3 (3:1; 1:1; 4:1)

Am Seilersee hatten insgesamt 3887 Zuschauer miterlebt, wie der EHC Red Bull München von den Gastgebern aus der Halle geschossen wurde. Allerdings hatte es erst gar nicht so schlecht für die Bayern ausgesehen. Denn nach gut sechs Minuten auf dem Eis hatte Keith Aulie den Anfang gemacht. Er sorgte für die Führung des Meisters in Iserlohn. Das Tempo von den Münchenern war schnell und mit viel Druck auf das Tor von Sebastian Dahm ausgestattet gewesen. Die Roosters jedoch ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken. Gut vier später Minuten sorgte Dieter Orendorz für den Ausgleich. Orendorz hätte eigentlich wegen der 5+20 Minuten Strafe aus Krefeld gesperrt sein müssen. Allerdings wurde der Fall verhandelt, da Orendorz zuletzt vor rund zehn Jahren eine solche Strafe erhielt, konnte man ihn daher spielen lassen. Nach 19 Minuten folgte durch Anthony Camara das zweite Tor der Roosters. Wenige Sekunden vor Ende des ersten, temporeichen Spielabschnittes, erhöhte der EX-Münchener Jonathan Matsumoto auf 3:1 aus Sicht der Roosters.

Auch im zweiten Drittel mühten sich die Gäste ab, allerdings hielt der Gastgeber dagegen. Derek Joslin erhöhte aus 3:2. In unterzahl musste Kevin Reich den vierten Treffer der Sauerländer durch Dylan Yeo hinnehmen.

Matsumoto traf zu Beginn des letzten Drittels erneut. Nach dem 5:2 ging bei den Münchenern nicht mehr viel. Diese Chance ließen sich die Roosters nicht entgehen und sorgten durch Keaton Ellerby zum 6:2 (49. Min.), Micheal Clarke 7:2 (52. Min.) und Sasa Martinovic 8:2 (54. Min.) für vier weitere Tore. Nach dem letzten Tor von Martinovic hat Reich die Pfosten verlassen und aus den Birken ist reingegangen. In der 59. Minute sind Dylan Yeo und Maximilian Kastner aneinandergeraten. Kastner hatte zuvor Dahm im Tor der Roosters behindert, Yeo stürzte sich auf ihn. Der Iserlohner erhielt 2+2 Minuten wegen unnötiger Härte auf der Bank. Kastner erhielt zwei Minuten wegen Behinderung des Torhüters. Oben drauf kamen noch einmal 2+2 wegen unnötiger Härte. Da war der Shorthander 29 Sekunden vor Spielende von David Wolf nur noch Ergebniskosmetik. Damit fallen die Münchener auf Tabellenplatz Vier runter und überlassen der DEG die Tabellenführung vom vierten Spieltag.

Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg 2:0 (1:0; 0:0; 1:0)

In der Kölner Lanxess Arena hatten 9104 Zuschauer hohe Erwartungen an das Spiel der Haie gegen die Grizzlys Wolfsburg. Die Haie brauchten dringend einen Heimsieg und fanden in den Grizzlys einen schwächeren Gegner. Beide Mannschaften hatten auf eine langsamere Anfangsphase im Spiel verzichtet, was das Duell von der ersten Minute an spannend machte. Auch die Gäste aus Wolfsburg hatten die Gleiche Ausgangssituation, wie die Haie. Sie brauchten auch einen Sieg, was allerdings an der Effektivität der Wolfsburger gescheitert war. Die Gastgeber waren wesentlich aktiver auf dem Eis und spielten den Puck schnell. Nach gut 3:30 auf dem Eis hatte Felix Schütz die Möglichkeit, die Haue nach Vorne zu bringen.

Die Wolfsburger hatten ebenfalls gute Chancen, hatten aber Probleme, den Puck zwischen den Pfosten zu platzieren. Es gab lediglich einige Strafen auf beiden Seiten. Die Wolfsburger erhielten während des ganzen Spiels zwölf Strafminuten, die Kölner landeten insgesamt für sechs Minuten auf der Bank. Nach gut 59 Minuten auf dem Eis, sorgte Benjamin Hanowski für den finalen Spielstand ins leere Tor der Grizzlys, nachdem Gerald Kuhn wenige Sekunden zuvor das Tor verlassen hatte. Somit hatten die Haie den ersten Heimsieg der noch jungen Saison in der Tasche und verabschiedeten sich von den Wolfsburgern mit 2:0.

 

Weitere Ergebnisse:

Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 4:2
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Düsseldorfer EG 3:4
Straubing Tigers – Adler Mannheim 5:6
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – ERC Ingolstadt 3:4
Augsburg Panther – Eisbären Berlin

In der zweiten Fußballbundesliga sind am fünften Spieltag der VfL Bochum 1848 und der FC Ingolstadt 04 auf einander getroffen. Dabei haben die Bochumer gezeigt, wer Herr über das Vonovia Ruhrstadion ist.

VfL Bochum 1848 – FC Ingolstadt 04 (6:0)

Bochum schießt Ingolstadt ab. So kann der fünfte Spieltag in der zweiten Fußballbundesliga bezeichnet werden. Denn was die Mannschaft von der Castroper Straße zeigt, grenzt an Wunder. Die Mannschaft von Robin Dutt auf dem Platz zeigt, zeigt, warum Platz 13 für die Ingolstädter gerechtfertigt ist. Bereits nach wenigen Minuten bekommen die Bochumer einen Elfmeter zugesprochen, da Galvão geht ins Duell mit Weilandt, bringt diesen zu Fall und der Unparteiische pfeift. Hinterseer verwandelt den Elfer und sorgt somit für die frühe Führung der Bochumer in der vierten Minute. Gut zehn Minuten später erhöht Kruse für die Bochumer auf 2:0. Nachdem Weilandt an den ersten beiden Toren beteiligt gewesen ist, kann der Bochumer nun selbst für den Jubel sorgen. Er bekommt den Ball von Weilandt, der von Kruse angespielt worden ist, zu geschossen und versenkt ihn zwischen den Pfosten von Knaller. Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigen die Ingolstädter noch ein paar Lebenszeichen, kommen aber nicht durch die Abwehr der Bochumer durch. Erst sieht Kittel von den Ingolstädtern noch Gelb wegen Meckern, dann bekommt Ananou ebenfalls Gelb. So geht es mit einem Spielstand von 3:0 für die Bochumer in die Pause. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sieht Teschel ebenfalls die gelbe Karte, da er Krauße umrennt. Nach 57 Minuten auf dem Platz gibt es nun endgültig gelb/rot für Galvão, der einen Konter der Bochumer mit einem Foul an Kruse untersagt. Davon lassen sich die Bochumer nur noch mehr ermutigen und Lukas Hinterseer verwandelt die nächste Möglichkeit, den Spielstand auf 4:0 zu erhöhen. Alle guten Dinge sind drei, hat sich wohl Hinterseer gedacht, als er Knaller nach 66 Minuten erneut überlistet. Losilla erhöht auf 6:0 in der 78 Minute.

Die 25. Saison der Deutschen Eishockey Liga hat begonnen. Hierbei sind gleich vier Spiele in die Verlängerung gegangen.

Nun hat sie angefangen, die 25. Saison der DEL. Bei allen Teams ist das Logo in Silber auf die Trikots gestickt – bis auf bei Meister München. Da ist das Logo in Gold drauf. Allerdings hat der erste Spieltag der neuen Saison gleich mit vier Spielen in der Overtime angefangen. Mannheim unterliegt zu Hause gegen Düsseldorf, Köln verliert gegen Augsburg, Schwenningen schlägt Nürnberg und auch die Krefeld Pinguine vergeigen den Saisonauftakt in der Overtime gegen die die anderen Pinguine aus Bremerhaven. Während am Seilersee die Iserlohn Roosters mit einem Sieg über die Grizzlys Wolfsburg in die neue Saison starten. München macht da weiter, wo sie aufgehört haben. Nämlich mit einem Sieg gegen die Eisbären Berlin.

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 5:2 (2:1; 1:1; 2:0)

Am Seilersee hätte der Saisonauftakt nicht besser laufen können. Den 4582 Zuschauern ist ein spannendes und sehr emotionales Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg geliefert worden. Nach gerade einmal 22 Sekunden auf dem Eis muss neu-Kapitän Justin Florek gleich für zwei Minuten wegen Stockschlages runter vom Eis. Diese Chance können die Gäste aus Wolfsburg nicht nutzen. Stattdessen sind es die Wolfsburger, die gleich danach in Unterzahl spielen. Während es sich Marcel Ohmann für zwei Minuten wegen Beinstellens auf der Bank gemütlich machen kann.

Doch lange braucht Ohmann nicht sitzen, denn Neuzugang Jordan Smotherman sorgt nach wenigen Sekunden für die Führung der Roosters in der fünften Spielminute. Gut 17 Minuten auf dem Eis, und die Grizzlys können ausgleichen. Marius Möchel überwindet Sebastian Dahm im Tor der Roosters und gleicht aus. 28 Sekunden vor Drittelende muss Wade Bergman von den Gästen wegen Stockschlags in die Kühlbox. Allerdings haben die Roosters anscheinend nicht vorgehabt, mit einer Überzahlsituation in das nächste Drittel zu starten. Sechs Sekunden vor Ende des Drittels ist Sasa Martinovic fast im Alleingang vor dem Tor von Gerry Kuhn und platziert den Puck in dessen Kiste.

Das zweite Drittel sollte es, was die Strafen angeht, in sich haben. Nach etwas mehr als vier Minuten auf dem Eis wird Camara in das Tor von Kuhn geschoben, was eine Rudelbildung auslöst. Hierbei haben sich Christopher Fischer und Marius Möchel einiges zu sagen, sodass sie beide für jeweils zwei Minuten auf die Bank müssen. Nach auf Wolfsburger Seite zwei weiteren Minuten und bei den Iserlohnern vier Minuten mit jeweils einem Spieler weniger auf dem Eis, trickst Luigi Carporusso Kuhn aus und platziert den Puck im Tor. Doch der Konter der Wolfsburger kommt schnell. Gut 27 Sekunden später sind die Gäste durch das 3:2 von Kristopher Foucault wider dran.

Unterzahl entscheidend

Währe da nicht die Unterzahlsituation von Jeffrey Likens kurz vor Drittelende gewesen. Zwei Minuten auf der Bank bedeuteten gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes eine Überzahlsituation für die Roosters. Neuzugang Dylan Yeo platziert den Puck zwischen den Pfosten. Ein paar Minuten später erhöht Lean Bergmann auf den finalen Spielstand von 5:2 für die Roosters, die damit nach dem ersten Spieltag an der Spitze der Tabelle sind.

Kölner Haie – Augsburg Panther 4:5 (0:3; 3:1; 1:0; 0:1)

Auch bei den Kölner Haien hat die Saison zu Hause begonnen. Zu Gast in der Lanxess Arena sind die Augsburg Panther gewesen. Den Zuschauern ist ein spannendes Spiel geboten worden, was erst nicht danach ausgesehen hat. Denn im ersten Drittel haben die Haie sich nur abgemüht und versucht, in das Spiel zu finden, doch das hat nichts gebracht. Tor haben die Augsburger gemacht. Bereits in der vierten Minute hat David Stieler gezeigt, dass die Panther nicht da weiter machen wollen, wo sie die letzte Saison aufgehört haben. Gut vier Minuten später hat es erneut zwischen den Pfosten von Gustav Wesslau gescheppert, als Daniel Schmölz den Puck dort platziert hat.

Kurz vor Ende der Überzahlsituation für die Panther, zum Ende des letzten Drittels, hat Sahir Gill den Spielstand auf 3:0 für die Panther erhöht. Das erste Tor der Kölner Aufholjagt hat nach gerade einmal gut zwei Minuten auf dem Eis Benjamin Hanowski gemacht. Danach hat Steffen Tölzer in der 27. Minute den Vorsprung von drei Toren wider hergestellt. 24 Sekunden später hat sich Steven Pinizotto nicht mit diesem Spielstand abgeben wollen und den Puck im Tor von Olivier Roy platziert. Gut vier Minuten später sind die Haie durch Dominik Tiffels auf 3:4 wider dran.

Das letzte Drittel hat für die Haie in der Overtime begonnen und nur wenige Sekunden nach Beginn sorgt Fabio Pohl für den Ausgleich. Da beide Mannschaften den jeweils anderen nicht austricksen können, muss das Spiel in der Overtime entschieden werden. 90 Sekunden nach Beginn der Overtime ist das Spiel auch schon vorbei. Andrew Leblanc lässt die Augsburg Panther jubeln und sorgt damit für den finalen Spielstand von 4:5.

Weitere Ergebnisse:

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 1:2 OT
Krefeld Pinguine – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:4 OT
Straubing Tigers – ERC Ingolstadt 4:2
Schwenninger Wild Wings – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 3:2 OT
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 2:4

Andreas Kreuzer siegt mit Calvilot im Großen Preis von Paderborn und ist nun auf Rang vier in der DKB Riders Tour.

Andreas Kreuzer (GER) und Calvilot
DKB-Riders Tour

In Paderborn hat Andreas Kreuzer sich die Führung in der DKB Riders Tour geholt. Mit dem elfjährigen Calvilot hat es Kreuzer erst in den zweiten Umlauf des Großen Preis von Paderborn geschafft. In der ersten Runde, die eine Länge von 525 Metern, 75 Sekunden und 13 Hindernissen und 15 Sprüngen hatte, haben sich 13 Teilnehmer für den zweiten Umlauf qualifiziert.

In der zweiten Runde sind nur noch neun Hindernisse und zehn Sprünge in der 360 Meter langen Bahn . Hierbei ist eine Zeit von 54 Sekunden vorgesehen. Mit einer schnellen Siegerrunde hat der Deutsche Meister von 2016 mit Calvilot und 47,25 Sekunden Wout-Jan van Der Schans und Capetown auf den zweiten Platz verwiesen. „Ich bin ja nicht so bekannt für schnelle Stechen, aber Calvilot war super motiviert und sehr aufmerksam und ich freu mich wirklich sehr“, so Kreuzer nach der Prüfung. Der Niederländer Wout-Jan van Der Schans hat mit einer Zeit von 48,85 Sekunden mehr als eine Sekunde Rückstand auf Rang Eins.

Die beste Amazone in dieser Prüfung, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, hat sich mit Büttner’s Minimax den dritten Rang dieser Tour Etappe gesichert. Die Reiterin aus Hamburg hat mit dem Schimmel eine Zeit von 49,45 Sekunden hingelegt. Im Gesamtranking ist Meyer-Zimmermann nun auf dem zweiten Platz, hinter Christian Ahlmann. Das Finale der DKB Riders Tour findet vom 22-25 November bei den Munich Indoors in der Münchener Olympia Halle statt.

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