Die Deutschen Meisterschaften der Springreiter sind im Stechen entschieden worden. Hier hat sich Felix Haßmann gegen Jan Wernke durchgesetzt.

Felix Haßmann holt sich nicht nur den Sieg im Longines Optimum Preis, einer Springprüfung der Kl. S****, sondern auch den Titel Deutscher Meister der Springreiter.

Siegerehrung Wernke, Haßmann und Sosath

Jan Wernke, Felix Hassmann und Hendrik Sosath
16.06.2019

Der mit 490 Meter langen, 12 Hindernissen und 15 Sprünge gestellten Aufgabe des ersten Umlaufs haben sich insgesamt 27 Paare gestellt.  Nach den beiden Runden hat sich herausgestellt, dass es ein Kopf-an-Kopfrennen um die Meisterschaft und den Sieg in dieser Prüfung zwischen Jan Wernke mit Nashville HR und Felix Haßmann mit Cayenne WZ gegeben. Dadurch, dass Wernke im Stechen zwei Abwürfe hat, fällt er in dieser Prüfung auf den vierten Platz zurück. Rang zwei in dieser Prüfung geht an Jan Andre Schulze Niehues mit Fitch aus Warendorf in 59,10 Sekunden. 0,81 Sekunden dahinter reiht sich Markus Brinkmann mit Pikeur Dylon ein.

Spannung pur zwischen Wernke und Haßmann

Im Stechen geben Wernke und Haßmann noch einmal alles. Wernke legt die Wendungen eng an und setzt auf Tempo, denn er weiß, dass er vorlegen muss, um eine Chance auf den Titel zu haben. Doch das Glück ist nicht auf der Seite des Reiters aus Holdorf. „Wenn man Felix im Stechen hat, dann hat man Pech“, gibt Wernke zu bedenken. „Ich wusste, dass mein Pferd gut drauf ist, er war die letzten Wochen sehr konstant, aber hier abzuliefern ist immer noch etwas anderes, denn hier stehen vier anstrengende Runden auf dem Programm. Ich bin sehr happy mit der Medaille.“ So sei ihm bewusst, was die Medaille bedeute und nun freue er sich von Minute zu Minute mehr über die Silbermedaille.

Sieger Felix Haßmann hingegen hat lange auf den Titel hingearbeitet. „Der DM-Titel hat einen großen Stellenwert für mich. Darauf arbeitet man lange hin. Ein paar Mal war ich schon in den Top-Ten, aber ganz vorne zu stehen, das ist traumhaft“, freut Haßmann, der den Titel zum ersten Mal holt. Außerdem sei er sehr zufrieden mit der Leistung von Cayenne WZ. „Das Stechen war sogar die beste Runde von Cayenne. Vor zwei Jahren hatte ich hier in Balve mit dem Pferd einen Sturz, da dachte ich, er geht hier nie wieder. Aber er war heute super drauf.“

Sosath: „Größter Erfolg, den ich bisher hatte“

Auch der Drittplatzierte in der Runde kann sich freuen. Auch wenn sich Hendrik Sosath mit Casino Berlin etwas über die Zeitfehler aus allen Umläufen ärgert. „Die Zeitfehler hätten nicht sein müssen. Aber nachdem ich immer ohne Abwürfe blieb, habe ich gedacht: Bleib ruhig und mach so weiter“, sagt Sosath über seinen Ritt. Ich war stolz, hier überhaupt dabei sein zu können. Erst seit zwei Jahren mische ich hier mit. Die Medaille ist der größte Erfolg, den ich bisher hatte.“

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Nach dem vierten Platz in der Dressur Kür am Sonntag hat es für Dorothée Schneider noch eine Überraschung gegeben. Sie hat nun den Titel „Reitmeisterin“ bekommen.

In der Dressur-Kür am Sonntagmorgen haben sich die Richter mit Noten über 90% in der B-Note auf dem Longines Balve Optimum selbst übertrumpft. So sind die Noten hoch ausgefallen.

Dorothée Schneider nun Reitmeisterin

Dorothée Schneider mit Sammy Davis jr.

Dorothee Schneider (ger) Sammy Davis jr.
Longines Grosser Optimum Preis praesentiert durch das Land Nordrhein-WestfalenNat. Dressurpruefung Kl. S**** – Grand Prix Kuer, Finale Deutsche Meisterschaften
16.06.2019

Bei Isabell Werth hat es in diesem Teil der Benotung von jedem der fünf Richter über 90 % gegeben. Doch das erste Mal 90 % haben die Richter bei Dorothée Schneider und Sammy Davis Jr. ausgesprochen. Schneider, die Gestern den Titel im Grand Prix Special geholt hat, ist mit ihrem soliden Ritt auf ein Gesamtergebnis von 81,950 % gekommen. Das bedeutet am Ende Rang vier für Schneider. Zum Schluss hat es noch den Titel „Reitmeisterin“ gegeben.

Damsey FRH wird nur auf dem Papier älter

Rang drei ist an Helen Langehanenberg mit Damsey FRH gegangen. Die Reiterin aus Münster hat mit dem 17-jährigen Hannoveraner Hengst ein Gesamtergebnis von 84,275 % bekommen. Höhepunkte hat es in der Trabtour gegeben. „Damsey war super drauf, er fühlt sich jung und dynamisch an und hat einfach Lust Prüfungen zu gehen. Ich bin stolz auf meinen ,Dicken‘“, freut sich Langehanenberg. Ihr sei klar gewesen, dass es kein einfacher Weg wird. „Aber ich gebe mich nicht kampflos geschlagen“, sagt die Ehrgeizige Reiterin.

von Bredow-Werndl holt Vize

Mit 85,600 % hat sich Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB den zweiten Platz geholt. Und lange hat es so ausgesehen, als ob ihr niemand mehr den Titel nehmen kann. Denn mit der Gold Medaille habe sie geliebäugelt. „Dalera hat heute alles gegeben. In den Pirouetten habe ich gemerkt, dass die letzte Kraft gefehlt hat. Drei Tage haben doch gezerrt. Es ist also immer noch Luft nach oben“, sagt die Vizemeisterin, die nun ihren Blick auf Aachen richtet.

Emilios neue Kür feiert Premiere

Denn für das letzte Paar, Isabell Werth mit Emilio, heißt es alles oder nichts. Denn das Ergebnis von von Brewdow-Werndl hat für Druck gesorgt. Doch Werth hat alle Register gezogen und Emilio zu einer neuen Kür tanzen lassen. „Die Kür habe ich bisher nur ohne Musik geritten. Am Freitag hat es noch nicht danach ausgesehen, als ob ich die reiten kann. Aber es hat geklappt“, freut sich Werth. Auch bei dieser anspruchsvollen Kür bleibt Werth ihrem Motto „Klassik“ Treu. Immobile und Vivaldi sind Bestandteile der neuen Kür. Sie freue sich auch für Emilio, der sich nach oben gearbeitet hat. Denn in letzter Zeit hatte es bei dem Ehrenpreisnachkommen immer wieder an einer konstanten Leistung gemangelt. Dennoch freue sie sich über die Leistung und schaue nun optimistisch in die Zukunft.

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Showtime FRH und Dorothée Schneider sind die neuen, Deutschen Meister im Grand Prix Special. Bei den Springreiterinnen hat sich Julie Mynou Diedrichsmeier den Titel geschnappt.

Im Dressurviereck des Longines Balve Optimum ist es spannend geworden. Denn Isabell Werth und Dorothée Schneider haben sich ein Kopf-an-Kopf-Duell geliefert. Vor drei Jahren haben sich Dorothée Schneider und Showtime FRH den Titel in der Grand Prix-Kür geschnappt. Nun hat sich das Paar nach langer Pause von Showtime auf Longines Balve Optimum wieder gezeigt und gleich den Titel gesichert. Zweite ist Isabell Werth mit Emilio geworden. Rang drei geht an Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB.

 

Showtimes Comeback im Viereck

Shwotime und Dorothée Schneider

Dorothee Schneider (ger) mit Showtime FRH im Maecenas-Preis nat. Dressurpruefung Kl. S**** – Grand Prix de Dressage –
14.06.2019

Nach einem souveränen zweiten Platz im gestrigen Grand Prix hinter Isabell Werth legt Dorothée Schneider noch einen drauf. Im Klaus Rheinberger – Memorial 2019 hat eine Dressurprüfung der Klasse S**** – Grand Prix Special auf dem Plan gestanden. Nach langer Verletzungspause meldet sich Showtime erst in Österreich und dann in München zurück – mit einer gereiften Leistung. „Ich reite ihn ja seit er drei Jahre alt war, das ist ein langer, gemeinsamer Weg. Ich habe immer an dieses Pferd geglaubt. Deswegen ist das heute sehr emotional für mich“, sagte Schneider. „Aber ich bin auch selbstkritisch, das falsche Angaloppieren war mein Fehler. Da hätte ich Showtime besser vorbereiten müssen.“ Daher greife sie am Sonntag auf Sammy Davis Jr. zurück. Showtime habe zwei tolle Prüfungen gezeigt. „Ich möchte seine Kräfte aufsparen für Aachen. Er bekommt jetzt erstmal einen Haufen Möhren“, grinst Schneider abschließend.

Doch ausgerechnet der routiniertesten Reiterin im Starterfeld ist mit Bella Rose ein Fehler passiert. „Ich habe mich verritten“, sagt Isabell Werth selbstkritisch. Anstatt die Galopptraversalen zureiten, setzt Werth zu den Galoppwechseln an. Dann klingelt es. Mit Emilio sicherst sie sich mit 79,647 % den zweiten Rang und mit Bella Rose Rang vier mit 79,471 %. „Die Pferde waren besser als ich. Für Bella Rose tut es mir leid, ich bin der Stute heute nicht gerecht geworden. Bis Aachen muss ich meine Gehirnzellen soweit rekultiviert haben, um die Wege zu finden. Heute war ich einfach nicht gut genug. Nun freue ich mich aber auf die neue Kür morgen mit Emilio“, sagt Werth selbstkritisch.

Auch die Dritte im Bunde, Jessica von Bredow-Werndl kann sich freuen. 79,588 % lautet das Ergebnis mit TSF Dalera. Somit ist es die zweite Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter. Letztes Jahr ist das Paar in der Kür Dritter geworden. „Dalera ist einfach ein abgefahrenes Pferd und gibt mir ein abnormales Gefühl. Sie will alles richtig machen und denkt immer mit, heute ein bisschen zu viel. Aber die allermeisten Lektionen waren sehr gut, darüber kann ich mich freuen“, sagt von Bredow-Werndl, die mit Dalera auch in der Kür antreten wird.

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Mynou Diedrichsmeier macht sich selbst ein Geschenkt

An ihrem 36. Geburtstag hat Julie Mynou Diedrichsmeier sich selbst das schönste Geschenk gemacht: Sie ist Deutscher Meisterin der Springreiterinnen mit Carlucci geworden.

Nach der ersten Runde am Freitag hat Mynou Diedrichsmeier mit Carlucci keine Strafpunkte auf dem Konto gehabt. Somit heißt es am Finale des Samstag die Nerven bewahren und alles ruhig nach Hause reiten. Als sicher ist, dass Diedrichsmeier den Titel hat, fließen die Tränen. „Das ist wahnsinnig toll, es fühlt sich an wie ein Traum. Carlucci hatte ich zuerst zweieinhalb Jahre in Beritt, dann habe ich meinen Vater angebettelt, ihn zu kaufen“, erzählte Diederichsmeier. Ihr größter Wunsch sei es gewesen, einmal in Balve bei den Deutschen Meisterschaften eine Medaille zu ergattern. Am Freitag habe sie sich nur eine fehlerfreie Runde von Carlucci gewünscht. Dieser Wunsch ist noch durch den Titel getoppt worden.

Die zweitplatzierte Sophie Hinners hingegen musste lange zittern. Denn zuvor hatte sie bereits mit Vittorio die amtierende Weltmeisterin Simone Blum hinter sich gelassen. Mit einen Fehlerpunkt aus dem ersten Umlauf am Freitag und drei weiteren Nullrunden auf dem Konto. „Meine Erwartungen wurden total übertroffen. Ich habe vorher gehofft, überhaupt in die zweite Runde zu kommen. Die Silbermedaille ist echt etwas ganz Besonderes. Mein Pferd sprang alle Runden sehr gut. Wir sind seit einem Jahr ein Team und er kämpft jedes Mal super mit“, freut sich Hinners, die zum ersten mal bei den Deutschen Meisterschaften mitgeritten ist.

Die Bronzemedaille geht an Kathrin Müller aus Wickede. Die belgische Stute Felitia sei an diesem Tag phänomenal gesprungen. „Auch mein zweites Pferd Conan war gut dabei, da habe ich gedacht, dass da noch mehr drin ist, aber zum Ende hat die Kraft nicht gereicht. Für mich ist Balve fast wie ein Hausturnier, viele Freunde sind hier im Publikum und haben mich angefeuert. Das war einerseits ein toller Ansporn, andererseits auch ein besonderer Druck“, sagt Müller abschließend.

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Julie Mynou Diedirchsmeier gewinnt bei den Damen die erste Wertungsprüfung. Bei den Herren gelingt es Christian Kukuk, alle hinter sich zu lassen.

Beim Longines Balve Optimum wird nicht nur der Deutsche Meister bei den Dressurreitern ermittelt, sondern auch im Springsattel. Hier wird zwischen den Damen und Herren unterschieden. In der Herrenwertung können ebenfalls Damen antreten. Dies ist jedoch den Herren bei den Damen untersagt.

Diedrichsmeier gewinnt erste Wertungsprüfung

In der Damenkonkurrenz hat Julie Mynou Diedrichsmeier gute Chancen, auf eine Medaille. Mit dem 13-Jährigen Holsteiner Wallach Carlucci hat die Reiterin, die an dem Tag ihren 37. Geburtstag gefeiert hat, auch 43 weitere Starterinnen im Preis der Wrede Stiftung, einer Springprüfung der Klasse S***, hinter sich gelassen. Denn Starfpunktfrei in einer Zeit von 76,59 Sekunden hat keiner den aus 13 Hindernissen und 16 Sprüngen bestehenden Parcours absolviert.

Nur Weltmeisterin Simone Blum ist mit dem erst neun Jahre alten DSP Cool Hill knapp dahinter. 76,74 Sekunden hat Blum für ihren Nullfehlerritt gebraucht.

77,61 Sekunden hat die drittplatzierte Sophie Hinners aus Vierden gebraucht. Mit dem Hannoveraner Vittorio hat Hinners ebenfalls eine Nullrunde hingelegt.

Am Samstag wird die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen ermittelt.

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Kukuk bleibt Null

Christian Kukuk mit Cholestus beim Longines Balve Optimum 2019

Ebenfalls anspruchsvoll ist der Preis des Landes Nordrhein-Westfalen, präsentiert durch das Land Nordrhein-Westfalen und der TRIO Lighting Group gewesen. Im Springparcours der Klasse S**** sind zwei identische Umläufe zu absolvieren gewesen. Insgesamt sind vier Paare nach dem zweiten Umlauf Fehlerfrei geblieben. Hier hat Christian Kukuk aus Riesenbeck mit Colestus 73,71 Sekunden eine schnelle Runde hingelegt. Vier Sekunden trennen den ersten vom zweiten. Felix Haßmann mit Cayenne WZ 77,73 Sekunden gebraucht. Jan Wernke braucht nicht immer Queen Mary, um Vorne mit dabei zu sein. Mit Nashville HR gelingt dem Reiter aus Holdorf eine schnelle, strafpunktfreie Runde in 78,18 Sekunden.

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Isabell Werth siegt vor Schneider im Grand Prix. Titelverteidiger Rothenberger nicht am Start.

Beim Longines Balve Optimum hat es im Dressurviereck die erste Entscheidung gegeben. Im Maecenas-Preis, Dressurprüfung Kl. S**** – Grand Prix de Dressage, hat sich Isabell Werth knapp gegen Dorothée Schneider durchgesetzt. Titelverteidiger Sönke Rothenberger ist nicht an den Start gegangen.

Isabell Werth mit Bella Rose 2

Isabell Werth (ger) mit Bella Rose 2 im Maecenas-Preis nat. Dressurpruefung Kl. S**** – Grand Prix de Dressage –
14.06.2019

Insgesamt sind in dieser Prüfung 13 Paare an den Start gegangen. Vier Reiter sind mit zwei Pferden gestartet. So hat sich der Grand Prix auf hohem Niveau mit dünnem Teilnehmerfeld präsentiert. Denn als einzige Reiterin ist Isabell Werth mit beiden Pferden, Emilio 107 (77,340%) und Bella Rose 2 (81,780%) platziert. Mit Bella Rose hat Werth Höhepunkte in Piaffe und Passage gesetzt. Diese beherrscht die inzwischen 15 Jahre alte Fuchsstute perfekt. Lange hat es auch danach ausgesehen, als ob niemand Werth den ersten Platz streitig machen kann.

Bis Dorothée Schneider mit ihrem zweiten Pferd Showtime FRH ins Viereck kommt. Der Sandro Hit x Rotspon-Nachkomme hat eine solide und saubere Runde gezeigt, was sich auch in einem Ergebnis von 81,100 % wiederspiegelt. Hier und da sind die Lektionen noch sauberer geritten worden, sodass die Richter dieses mit dem zweiten Platz belohnt haben.

Rang drei geht an Jessica von Bredow-Werndl, die trotz reiterlichen Schwächen, wie einem schiefen Sitz und nicht korrekt aufgestellten Händen, auf 78,880 %  kommt.

Helen Langehanenberg und Damsey FRH bringen mit 77,860 % den vierten Platz nach Hause.

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