In der zweiten Handballbundesliga trafen die Rhein Vikings auf den EHV Aue. Aue stand bis vor dem Spiel in Düsseldorf auf dem dritten Abstiegsplatz in der Tabelle.

Rhein Vikings – EHV Aue 21:24 (9:10)

In Düsseldorf konnten die Rhein Vikings keinen Heimsieg für sich verbuchen. Gleich zu Beginn des Spiels machte der EHV Aue klar, wer auf dem Feld das Sagen hat. Sie machten mehr Druck von Keeper Mikkel Moldrup unterbringen. Moldrup war für den erkrankten Vladimir Bozic im Tor der Gastgeber. Während einer Zeitstrafe für Aue trifft Niklas Weis zum Ausgleich. Doch auch eine Verletzung von Felix Handschke warf die Vikings zurück, da diese nun ihr System ändern mussten und nicht mehr richtig ins Spiel fanden. „Das war sicher auch ein kleiner Schock für uns, darf aber nicht als Entschuldigung gelten“, sagte Trainer Ceven Klatt nach dem Spiel. Stattdessen dominierten der EHV Aue das Spiel. Zur Halbzeit stand es 9:10, was hoffen ließ. Doch die Vikings konnten ihr Spiel nicht in der zweiten Halbzeit fortsetzen. Stattdessen unterliefen immer wieder Fehler in der Abwehr und Aue konnte durchmarschieren. Der EHV legte immer wieder Doppeltreffer vor, die die Vikings nur schwer wegstecken konnten. In der Offensive war einiges nötig, um das Spiel noch zu drehen, aber das passierte – trotz Bemühungen Seitens der Rheinländer – nicht. So konnte der EHV verdient mit 21:24 zwei weitere Punkte im Kampf um den Abstieg auf seinem Konto verbuchen.

Am 30. Spieltag der zweiten Fußballbundesliga traf der VfL Bochum 1848 zu Hause mit dem 1. FC Kaiserslautern auf den Tabellenletzten.

VfL Bochum 1848 – 1. FC Kaiserslautern (3:2)

Im Vonovia Ruhrstadion war mit dem 1. FC Kaiserslautern der Tabellenletzte zu Gast. Die Gäste kamen gut ins Spiel rein und konnten ihr Spiel gut durchziehen. In der siebten Spielminute spielt Sebastian Andersson den Ball auf Halil Altinop. Altinop nutzt die Chance und platziert das Leder zwischen den Pfosten von Manuel Riemann. 1:0 für die Gäste aus der Pfalz. Danach werden die Bochumer wach und das Spiel ist eine Zeitlang auf Augenhöhe. Danach wendet sich das Spiel nach und nach zu Gunsten der Bochumer. Diese können in der 18. Minute durch Lukas Hinterseer durch eine Ecke von Fabian aus.

Nach dem Ausgleich legt die Mannschaft von Trainer Robin Dutt noch einen Zahn zu. Doch der Führungstreffer für den VfL in diesem Duell ist in der 27. Minute ein Eigentor von Osayamen Osawe. Das dritte Tor für die Bochumer kurz darauf war keines, als Tesche den Ball auf Losilla schoss und ihn ins Tor von Marius Müller beförderte. Zeche stand im Abseits und somit hätten die Pfälzer Glück, dass es nicht mit 3:1 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Riten Teufel erneut das erste Tor in der zweiten Halbzeit schießen. Noch nicht einmal drei Minuten gespielt, ließ Stipe Vučur die mitgereisten Fans jubeln. Aus einer Standartsituation heraus beförderte Vučur den Ball ins Tor von Riemann. Somit konnten die Gäste den Ausgleich erzielen. Davon wurden die Gäste beflügelt und machten erneut Druck auf das gegnerische Tor. Die Bochumer ackern sich ab, um das dritte Tor zu machen. In der 81. Minute gelang es Kevin Stöger auf Zuspiel von Hinterseer. Die Gastgeber machten danach weiterhin Druck auf das Tor der Teufel. Doch in der Nachspielzeit waren die Gäste eher am Ausgleich dran, als die Bochumer am 4:2. Doch es bleibt beim 3:2 für den VfL, der nun 43 Punkte in der Tabelle hat.

Jedes Jahr ist das Jump and Drive ein Highlight in der Westfalen Halle. Dieses Jahr ist es zwar dabei, aber mit fußballerischer Note.

So ganz ohne Fußball ging es beim Signal Iduna Cup am Samstagabend nicht. Beim Jump and Drive wurde nicht nur geritten und Auto gefahren, sondern erstmals ritten Reiter in den Farben ihres Lieblingsfußballvereins an. Diese Aktion hatte letztes Jahr Michael Beckmann angezettelt, der sich sein Turniersakko auszog und einfach im Trikot des FC Schalke geritten ist. Auch dieses Mal lässt Beckmann es sich nicht nehmen, in den Farben der Gelsenkirchener zu reiten. Er setzt noch ein, zwei Schippen drauf. Der Helm ist von einer Mütze des Ruhrgebietsvereins verziert.

Die Holländerin Sanne Thijssen hingegen hatte sich für die Farben des Vereins aus der gastgebenden Stadt entschieden. Im Trikot von Borussia Dortmund hat es die 19 Jahre alte Holländerin nicht leicht, da der Moderator des Abends ein Herz für Holländer hat. Er zieht sich ebenfalls das Jackett aus und zum Vorschein kam das Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Starterin Laura Hetzel, gerade einmal 17 Jahre jung, durfte nicht alleine im Auto fahren. Sie wurde kurzerhand im Borussia Mönchengladbach Trikot von Vater Holger Hetzel chauffiert. Sieger Jan Wernke ritt im Trikot von Werder Bremen und durfte sich über ein kleines E-Bike freuen, was auch gleich in der Halle ausprobiert wurde. Kurios: Im Parcours stand ein Hindernis des BVB’s. Ausgerechnet Toni Hassmann, der zu den Farben des FC Bayern München tendiert, musste unfreiwillig den Sprung selbst überqueren. Sein Pferd fand den Sprung nicht toll und haute kurzer Hand die Bremse rein. „Das musste ich dann selber machen“, grinste Hassmann. Zum Schluss Marschierte noch Beckmann mit Fans der Schalker ein und schwenkte die Fahne.

Ergebnis:

  1. Werder Bremen, vertreten durch Jan Wernke in 74,54 Sekunden
  2. Manchester United vertreten durch Tadahiro Hayashi in 78,98 Sekunden
  3. Borussia Mönchengladbach vertreten durch Laura Hetzel in 79,06 Sekunden
  4. FC Bayern München vertreten durch Toni Hassmann in 80,07 Sekunden
  5. Eintracht Frankfurt vertreten durch Gerrit Nieberg in 80,89 Sekunden
  6. FC Schalke 04 vertreten durch Michael Beckmann in 82,75 Sekunden
  7. Borussia Dortmund vertreten durch Sanne Thijssen in 83,33 Sekunden
  8. Borussia Mönchen Gladbach vertreten durch Laura Witte in 86,48 Sekunden

Ausgeschieden:

Hertha BSC vertreten durch Thomas Kleis und Juventus Turin vertreten durch Niklas Krieg

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Für die Voltigierer beginnt dieses Wochenende die grüne Saison. Vorher wurden noch die FEI Vaulting World Cup Gewinner in Dortmund ermittelt. Dabei steht Deutschland zweimal an der Spitze. Das Finale hat in Dortmund beim Signal Iduna Cup stattgefunden.

Boe ist Weltcupsiegerin

Kristina Boe (GER) mit Don de la Mar Longenfuehrer: Winnie Schlueter im FEI World Cup Vaulting Final, Individual Female Foto: Jenny Musall

Kristina Boe aus Hamburg lieferte sich ein Kopf-an-Kopfrennen mit der Schweizerin Nadja Büttiker. Nach der ersten Kür-Runde war Boe zweite und gewann den zweiten Kür-Durchgang deutlich. Nadja Büttiker aus der Schweiz riskierte viel und hatte dabei Pech, denn sie musste einen kleinen “Rutscher” ausgleichen. So ein „Rutscher“ kostet zwei Punkte. Dennoch war die Schweizerin zufrieden. „So ein Sieg fühlt sich irre gut an”, sagt die 30-jährige. Dabei vergisst sie nicht ihren 17-jährigen Sportpartner Don de la Mar, der von Longenführerin Winnie Schlüter präsentiert wurde.

Auch auf dem dritten Platz ist mit Corinna Knauf eine weitere Deutsche. Die 24-jährige Kölnerin konnte endlich beim FEI World Cup Final Vaulting teilnehmen. „Ich hatte immer kurz vorher eine Verletzung”, begründete Knauf den verzögerten Einstieg ins Weltcup-Finale. Doch nach einer Knie-OP konnte sie nun schmerzfrei auf dem Pferd turnen.

Deutsche beim Pas-de-Deux Top

Alexandra Knauf musste sich zweimal konzentrieren, denn sie hatte auch beim Siegerpaar im Pas-de-Deux des Weltcup-Finales mit Holiday on Ice E. an der Longe. Beide Kür-Runden gingen an Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs. Das Doppel Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes musste am Freitag die Stürze hinnehmen. Am Samstag war alles wieder in Ordnung, doch eine Medaille gab es für die Altenaer nicht mehr. Torben Jacobs über den Sturz der Konkurrenten: „Man muss das ausblenden und darf sich weder von einem Sturz oder von den Noten der Mitbewerber ablenken lassen. Erstmal müssen wir immer unsere optimale Leistung bringen.” Allerdings improvisierten Jacobs und Bresch am Freitag nochmal ein wenig und hatten auch im zweiten Durchgang keine Fehler und konnten somit den Sieg für sich verbuchen.

Drewells Titelverteidigung geglückt

Zum zweiten Mal hintereinander hat der 26-jährige Jannis Drewell nach 2017 das Finale im FEI World Cup™ Vaulting gewonnen. Kurz vor Beginn des Wettkampfes kam sein Pferd Diabolos nicht durch den Vet-Check und Drewell musste auf Claus von Viktor Brüsewitz zurückgreifen. Daher halfen Brüsewitz und Longenführerin Gesa Bührig aus. „Die Griffe waren ein wenig anders, aber das haben wir alles hinbekommen”, so Drewell, der sich beim Vorbereiten öfters vergriffen hatte.  „Wir helfen uns alle gegenseitig. Ein Riesendank an Viktor und Gesa, die mir die Möglichkeit gegeben haben, hier meinen Titel zu verteidigen.”

FEI World Cup Final Vaulting – female/ Damen

  1. Kristina Boe (Hamburg), Don de la Mar (Winnie Schlüter) 8,791 insgesamt
  2. Nadja Büttiker (Schweiz), Keep Cool III (Monika Winkler) 8,553
  3. Corinna Knauf (Köln), Fabiola W (Alexandra Knauf) 8,333
  4. Monon Noel (Frankreich), Kirch de la Love (Kévine Moneuse), 7,942
  5. Corola Sneekes (Niederlande), Safari H (Marjo Sneekes), 7,729
  6. Ilona Hannich (Schweiz), Latino V. Forst CH (Michael Heuer), 7,663

FEI World Cup Final Vaulting – Pas-de-Deux

  1. Theresa-Sophie Bresch/ Torben Jacobs (Köln), Holiday on Ice E (Alexandra Knauf), 8,337
  2. Zoe Maruccio/ Syra Schmid (Schweiz), Latino V. Forst CH (Michael Heuer), 7,820
  3. Marina Mohar/ Céline Hofstetter (Schweiz), Saturnus (Rita Blieske), 7,327
  4. Jolina Ossenberg-Engels/ Timo Gerdes (Altena), Caram OE (Claudia Döller-Ossenberg-Engels) 6,884

FEI World Cup Final Vaulting – Male/ Herren

    1. Jannis Drewell (Steinhagen), Claus (Gesa Bührig), 8,797
    2. Clement Taillez (Frankreich), Dyronn (Cedric Cottin), 8,723
    3. Jannik Heiland (Garbsen), Highlander, (Winnie Schlüter), 8,570
    4. Viktor Brüsewitz (Braunschweig), Claus (Gesa Bührig), 8,517
    5. Lukas Heppler (Schweiz), Arcadi van de kapel (Monika Winkler), 8,517
    6. Balász Bence (Ungarn), Landgold (Krisztina Villanyi), 6,237

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Die Springprüfungen beim Signal Iduna Cup in der Dortmunder Westfalen Halle waren ein Teil des Programms. Angemeldet hatten sich unter anderem Markus Renzel und Denis Nielsen.

Signal Iduna Cup: Championat und Großer Preis in deutscher Hand

Max Kuehmer mit PSG FUTURE im Championat der Signal Iduna Foto: Jenny Musall

Das Championat der Signal Iduna ging an Mario Stevens mit Landano. Dabei hat er Paare in die Schranken verwiesen, mit denen man auch rechnen muss. Einen Tag später konnte Denis Nielsen mit DSP Cashmoaker den großen Preis der Bundesrepublik und gleichzeitig das Finale der Mitsubishi Motors Masters League gewinnen.

Das Championat der Signal Iduna wurde bereits am Samstag ausgetragen. Die internationale Springprüfung war mit Namen wie Robert Vos und seinem Spitzenpferd Carat gespickt. Sieger Mario Stevens hatte Vos auch als ernsten Konkurrenten auf dem Zettel. „Normalerweise, wenn Robert Vos und Carat im Stechen sind, dann wird es schwierig für uns”, freute sich Mario Stevens, „aber heute hat er als erster im Stechen vielleicht nicht das letzte Risiko in Kauf genommen und davon haben Max und ich profitiert”. Max, das ist der für Österreich startende Starnberger Max Kühner, der mit PSG Future Platz zwei im Championat der Signal Iduna belegte. Vier von 36 Startern kamen ins Stechen. Vier weitere Paaren hatten Zeitfehler. „Eine reell schwere Prüfung”, befand der zweitplatzierte Max Kühner.

Championat der Signal Iduna, Große Tour, Internationale Springprüfung mit Stechen

  1. Mario Stevens (Molbergen), Landano 0/37,27
  2. Max Kühner (Österreich), PSG Future 0/ 37,48
  3. Robert Vos (Niederlande), Carat, 0/ 37,70
  4. Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen), Bao Loi 10/ 43,38
  5. Markus Brinkmann (Herford), Pikeur Dylon 1/ 64,34
  6. Denis Nielsen (Isen), Carlo S, 1/ 64,89

Denis Nielsen und DSP Cashmoaker haben am Sonntag den Großen Preis der Bundesrepublik, der gleichzeitig das Finale der Mitsubishi Motors Masters League gewonnen. Mit 40, 59 Sekunden hat das Paar im Stechen alle anderen Teilnehmer hinter sich gelassen.

Der Große Preis der Bundesrepublik Deutschland war das springsportliche Highligt des internationalen Reitturniers in den Westfalenhallen. 45 Paare hatten sich für die Prüfung qualifiziert, davon schafften es elf ins Stechen der schweren Prüfung. Der routinierte Championatsreiter Mark Houtzager lobte die Leistung des erst neun Jahre alten Sterrehof`s Edinus, mit dem er in der ersten Vier-Sterne-Prüfung des Pferdes gleich Zweiter wurde. Houtzager richtet jetzt die Augen auf die grüne Saison: “Der Weg zu den Weltreiterspielen ist lang, wir haben in den Niederlanden nicht viele Paare, aber die die da sind, sind auch gut.” Markus Renzel (Oer-Erckenschwick) konnte sich mit der neun Jahre alten Stella den dritten Platz sichern.

Großer Preis der Bundesrepublik Deutschland, Finale MITSUBISHI MOTORS Masters League, Internat. Springprüfung (1,60 m) mit Stechen

  1. Denis Nielsen (Isen), DSP Cashmoaker 0/ 40,59
  2. Marc Houtzager (Niederlande), Sterrehof`s Edinus 0/ 40,96
  3. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick), Stella 0/ 41,30
  4. Markus Brinkmann (Herford), Pikeur Dylon 1/ 45,19
  5. Marco Kutscher (Bad Essen), Charco 4/ 38,40
  6. Max Kühner (Österreich), Cielito Lindo 4/ 39,69

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