Das letzte Heimspiel der VfL SparkassenStars Bochum im Jahr 2020 hat mit einem Heimsieg gegen LOK Bernau geendet. Dabei ist es zwischenzeitlich recht knapp geworden. Jedoch haben zu viele Fehler der Gäste unterm Korb dazu geführt, dass der Sieg in der Rundsporthalle geblieben ist. 

Spieltag zehn in der zweiten Basketball Bundesliga ProB Nord hat für die VfL SparkassenStars Bochum nach ihrer coronabedingten Zwangspause gleich mit einem Sieg begonnen. Mit LOK Bernau ist der einzige Verein zu Gast gewesen, der bisher nicht pausieren musste. 

Die Bochumer haben vor Spielbeginn zwei dicke Fragezeichen gehabt. Elijah Allen hat wegen einer Knieverletzung nicht auf dem Parkett gestanden. Jedoch hat Lamar Mallory nach einer Knieverletzung nun im Kader gestanden. 

SparkassenStars starten stark gegen Bernau

In den ersten Spielminuten des Duells können die Bernauer durch Konstantin Kovalev zwei Punkte einfahren. Bei den Hausherren dauert es jedoch ein wenig, bis die ersten Punkte auf das Scoreboard kommen. Erst ein Foul von Kovalev an Lars Kamp beschert dem Team Felix Banobre zwei Freiwürfe, die Kamp sicher verwertet. Nach und nach ziehen die Gastgeber das Tempo an und so kommt es, dass es nach dem ersten Viertel mit 27:17 in eine kurze Pause geht. 

Mitte des zweiten Viertels kommt der Kooperationspartner des Erstligisten Alba Berlin in fahrt, so dass der Vorsprung auf 33:31 verkürzt wird. Doch das soll das einzige Mal sein, wo die Bernauer mithalten können. Zu viele Fehler unter dem Korb und die Dreier-Strategie von Trainer René Schilling, der sich in häuslicher Quarantäne befindet, hat dafür gesorgt, dass die Mannschaft sich unsicher gezeigt hat. 

Schwacher Schlussabschnitt in Bochum

Nach dem Seitenwechsel haben die Hausherren das Tempo aus den vergangenen 20 Minuten beibehalten. Dabei ist Niklas Geske aufgefallen, der noch den „Run’n’Gun“-Stil zu Zeiten von Phoenix Hagen zu Zeiten von Ingo Freyer gezeigt hat. Geske hat dabei mit Ballbesitz langsam vorgetastet und dann einen Sprint in Richtung Korb eingelegt und in der Regel gepunktet. So sind die Bernauer Spieler wie Evans Rapieque an ihre Grenzen bekommen. 
Gegen Ende des  Viertels hat es eine längere Durststrecke an Punkten auf beiden Seiten gegeben. En Grund waren verworfene Freiwürfe und Steals auf beiden Seiten. 

Zu Beginn der letzten zehn Minuten hat es ebenfalls lange gedauert, bis die nächsten Punkte auf der Anzeigentafel erschienen sind. Doch zu diesem Zeitpunkt des Spiels sind die Hausherren bereist mit knapp 20 Punkten in Führung gewesen. Bernau hingegen kann den Abstand kurzzeitig zum Ende hin auf 79:70 verkürzen. Bei beiden Mannschaften gehen langsam die Kräfte aus, so dass es zu Fouls, Rebounds und Steals kommt. Sie tun sich unter dem Korb schwer. Hier zeigt sich die mentale Stärke der Bochumer, die sich noch einmal zusammenreißen und mit einem 85:75 Heimsieg den Tag beenden.

Ausblick auf die nächsten Spiele in der Pro B

Auf Bochumer Seite ist der beste Scorer Niklas Geske mit 28 Punkten und einem Foul. Bei LOK hingegen Abdulah Kameric mit 20:15 Minuten Spielzeit und 16 Punkten. Dan Oppland musste nach seinem fünften Foul kurz vor Spielende an Kilian Dietz das Feld verlassen. 

Die SparkassenStars sind nach sieben Spielen mit sechs Siegen auf den ersten platz der Tabelle -punktgleich mit den WWU Baskets Münster, die ebenfalls sechs Siege, aber drei Niederlagen auf dem Konto haben. 

Für die Bochumer geht es als nächstes am 27. Dezember 2020 zu den Iserlohn Kangeroos. Das nächste Heimspiel steht am 2. Januar 2021 gegen die ART Giants Düsseldorf an. 

Bei den Bernauern steht ebenfalls am 26. Dezember ein Auswärtsspiel bei den TKS 49ers an. Die Revange findet am 2. Januar 2021 in der Erich-Wünsch-Halle an. 

Endstand: 85:75 (28:17; 22:20; 21:17; 14:21)

Kurzfristig ist noch ein Testspiel der Iserlohn Roosters angesetzt worden. Dabei waren die Adler Mannheim zu Gast. Dabei haben die Gäste einen deutlichen Trainingsvorsprung gezeigt.

Am Freitagabend, nach dem Testspiel gegen die Kölner Haie, haben die Iserlohn Roosters noch bekannt gegeben, dass es am Sonntag, 13. Dezember 2020, noch ein Testspiel gegen die Adler Mannheim geben wird. 

Die Adler haben zuvor noch im Magenta Sport Cup mit gespielt und mit 6:2 gegen die Fishctown Pinguins Bremerhaven im Halbfinale ausgeschieden sind, sind entsprechend motiviert nach Iserlohn gereist. Beim Gegenüberstellen beider Mannschaften ist deutlich geworden, dass die Mannheimer wesentlich eingespielter sind. Die Roosters hingegen sind noch nicht so lange im Training auf dem Eis, was sich entsprechend bemerkbar macht. Auf Seiten der Roosters haben die Verteidiger Jens Baxmann, Bobby Raymond und Philip Riefers gefehlt. Das sollte sich im Spiel bemerkbar machen. 

Adler geben in Iserlohn das Tempo vor

Bereits im ersten Spielabschnitt haben die Adler gezeigt, dass sie nicht umsonst zu den besten Mannschaften Deutschlands gehören. Bereits nach fünf Minuten wurde klar: Die Hausheren werden einiges in der Defense zu tun bekommen und auch die beiden Goalies Andreas und Janick Schwendener werden einiges zu tun bekommen. 

Neuzugang Schwendener hat von Jason O’Leary die erste Zeit auf dem Eis bekommen. Dabei haben beide viel zu tun gehabt. Denn bereits in den ersten Minuten des Spiels haben die Gäste Tempo gemacht, so dass es gerade einmal fünf Minuten gedauert hat, bis das erste Tor gefallen ist. Benjamin Smith kann die Scheibe zum ersten Mal zwischen den Pfosten platzieren. Keine 51 Sekunden später klingelt es erneut im Kasten von Schwendener. Michael Wolf erhöht auf 0:2 für die Mannheimer.

Roosters werden mutiger

In den zweiten 20 Minuten sind die Roosters druckvoller gestartet und haben sich die eine oder andere Chance erarbeitet, aber der Puck ist letztendlich nicht ins Tor gegangen. In doppelter Unterzahl haben sich die Sauerländer erst gut geschlagen, doch Matthias Plachta findet eine Lücke und es klingelt im Kasten. Zur Mitte des Drittels hin wechseln die Roosters den Mann zwischen den Pfosten. Schwendener verlässt die Bude und Andreas Jenike kommt ins Spiel. Wenige Sekunden vor Drittelende kann Nicolas Krämmer auf 4:0 aus Sicht der Gäste erhöhen. 

Der Start in die letzten 20 Minuten beginnt ebenfalls temporeich. Brody Sutter kann einen Bully entscheiden und die Scheibe zu Brent Aubin spielen. Sutter geht mit, bekommt den Puck auf die Kelle und kann zumindest einen Ehrentreffer für die Sauerländer erzielen. Den finalen Treffer zum Endstand von 1:5 kann Mark Katic erzielen.  

Grundlegend ist es keine schlechte Leistung der Sauerländer gewesen, aber die Adler mannheim sind in diesem Trainingszustand einfach eine Nummer zu groß gewesen. 

Roosters: Schwendener (29:18 Jenike) – Buschmann, O´Connor; Schmitz, Ankert; Orendorz, Elten –Friedrich, Raedeke, Aubin; Whitney, Jentzsch, Grenier; Lautenschlager, Sutter, Bailey; Proske, Weidner, Fleischer

Adler: Brückmann – Reul, Krupp; Larkin, Katic; Lampl, Lehtivuori; Billins – Huhtala, Smith, Krämmer; Ribarik, Eisenschmid, Shinnimin; Plachta, Bast, Wolf; Thiel, Michaelis, Bergmann

Tore: 0:1 (04:09) Smith (Huhtala, Larkin), 0:2 (05:00) Wolf (Plachta), 0:3 (14:15) Plachta (5-3/ Lehtivuori, Smith), 0:4 (39:51) Krämmer (Bast, Michaelis), 1:4 (51:27) Sutter (5-4/ Lautenschlager), 1:5 (54:31) Katic (Michaelis, Thiel)

Am Freitagabend, 11.12.2020 hat für die Iserlohn Roosters in der Eissporthalle Seilersee die Revange gegen die Kölner Haie angestanden. Die Rheinländer hatten das erste Testspiel der Saison 20/21 mit 5:4 für sich entscheiden können. Das Spiel in Iserlohn ist an die Hausherren gegangen.

Beim ersten Testspiel der neuen Saison auf heimischen Eis haben sich die Iserlohn Roosters den Sieg geholt. Die Kölner Haie hatten mit einem Spielstand von 3:1 dieses Mal das Rückspiel verloren. Denn bereits vor ein paar Tagen hat es das erste Spiel der Saison für beide Mannschaften gegeben. In der Köln Arena 2 hatten die Kölner mit 5:4 gewonnen. 

Bereits nach fünf Minuten hatte Julian Lautenschlager den ersten Treffer für die Sauerländer auf die Anzeigetafel gebracht. Nach dem Tor haben die Haie Druck auf das Tor von Roosters-Goalie Andreas Jenike ausgeübt, der jedoch mit einigen guten Paraden den Punktestand halten konnte. Ebenfalls ist die Defense aufmerksam gewesen, was ein harmonisches Zusammenspiel möglich gemacht hat. 

Haie wehren sich ohne Erfolg

Nach dem Seitenwechsel sind die Gäste wesentlich motivierter aus der Kabine gekommen und haben auf den Ausgleich gedrängt. Die Roosters hingegen spielten nun ebenfalls wesentlich aggressiver, was nun auch zwei Strafen zur Folge hat. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels machen die Rheinländer ebenfalls Druck auf das Tor der Roosters, doch ohne die Strafe von Jake Weidner und Neuzugang Joe Whitney wäre ihnen es nicht gelungen. So können die Haie durch Freddie Tiffels den Ausgleich in der 29. Spielminute erzielen. 

Im letzten Durchgang des Testspiels können sich die Hausherren gleich zwei Mal gegen die Haie durchsetzen. Den Anfang hat in der 47. Minute Whitney gemacht, der nach der Vorlage von Grenier erneut Justtin Pogge zwischen den Pfosten der Haie überwindet. 

Der Konter von Bailey, der ebenfalls neu bei den Roosters ist, hat dafür gesorgt, dass Lautenschlager den Puck erneut auf die Kelle  bekommt und Pogge wieder keine Chance hat, den Treffer zu verhindern. 

Tore: 1:0 (04:11) Lautenschlager (Grenier, Ankert), 1:1 (28:54) F. Tiffels (Akeson/5:3), 2:1 (46:38) Whitney (Grenier), 3:1 (55:47) Lautenschlager (Bailey)

 

Der achte Spieltag am 6. Dezember 2020 in der 2. BARMER Basketball Bundesliga sollte die eine oder andere Überraschung bereit halten. So hat sich das Spiel zwischen den WWU Baskets Münster und den EN Baskets Schwelm erst in den letzten fünf Minuten entschieden. 

Mit einem Angriff hat das Derby zwischen den WWU Baskets Münster und den EN Baskets Schwelm in der Halle am Berg Fidel begonnen. Denn beide Mannschaften sind stark aufgetreten, auch wenn die Starting Five der Gastgeber mit einem Angriff begonnen hat. Allerdings haben die Gäste aus Schwelm immer wieder sehr gute Kontermöglichkeiten bekommen und diese auch ausgenutzt. So ist ein Spiel auf Augenhöhe entstanden, was mit Tempo und Technik überzeugt hat. 

Mit einem leichten Rückstand haben die WWU Basktes gegen Ende des ersten Spielabschnittes mit 18:21 hinten gelegen. Durch den Vorsprung beflügelt hat die Mannschaft von Falk Möller fortan deutlich aggressiver in der Verteidigung gestanden, was es den Münsteranern unter dem Korb schwerer gemacht hat, zu scoren Auch das zweite Viertel ist mit 20:23 zu Gunsten der Schwelmer ausgefallen.

Zwischen Münster und Schwelm fällt die Entscheidung in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel hingegen hat Philipp Kappenstein seine Mannschaft noch einmal in der Kabine eingestellt, sodass eine Aufholjagd begonnen hat. Malcolm Delpeche und Jasper Günther, die stärksten Akteure der WWU Baskets, sorgen nach 6:45 Minuten im dritten Viertel für den Ausgleich zum 45:45. Mit einem Spielstand von 53:52 geht es in die letzen zehn Minuten. 

Diese sollen für die Schwelmer nicht vergnüglich werden. Die Münsteraner drehen das Spiel und setzen sich immer mehr unter dem Korb durch. Bei den Schwelmer lassen kraft und Konzentration nach. Statt die Freiwürfe effektiv zu nutzen, setzen hier die ersten Blackouts ein und es kommen lediglich zehn Punkte auf das Konto der Gäste. Somit können die Hausherren durch Marck Coffin die letzten Punkte auf das Konto bringen und so für ein Endergebnis von 79:70 sorgen. 

Statistiken zu WWU Baskets Münster – EN Baskets Schwelm 

Ergebnisse: 79:70 (18:21; 38:44; 15:10; 26:10)

WWU Baskets: Christophel (DNP) König, J. (9/3), Günther (17/3), Weß (9/1), König, A., Hänig (4), Baues (4), Coffin (14/2), Pahnke, Delpeche (19), Reuter (3), Schell (DNP).

EN Baskets Schwelm: Alexis (2), Ewald, Hollersbacher (11), Meyer-Tonndorf (5/1), Droste (DNP), Zahariev (9/1), Khartchenkov (4/1), Fiorentino (8), Scott (23/1), Mayr (8)

Nach einem 26:26 hat es erst Am Hallo in Essen nicht ausgesehen. Denn die Gäste von TSV Hannover-Burgdorf haben es dem TuSEM Essen nicht leicht gemacht. Dennoch sollte der zehnte Spieltag in der LIQUI MOLY Handball Bundesliga zwischen diesen beiden Teams spannend werden.

Der zehnte Spieltag in der LIQUI MOLY Handball Bundesliga ist in Essen spannend geworden. Denn der TuSEM Essen hat den TSV Hannover-Burgdorf zu Gast gehabt. Was erst nach einer Klatsche für die Hausherren ausgesehen hat, sollte sich im Laufe des Spiels noch ändern. 

Zu Beginn tun sich die Essener schwer, auch nur ansatzweise ins Spiel zu kommen. Trotz des ersten Angriffs kriegen die Essener den Ball nicht in den Kasten von Domenico Ebner. Stattdessen schnappen sich die Gäste den Ball und Alfred Jönsson kann den ersten Punkt für die Niedersachen eintüten. 

TuSEM Essen kommt nur langsam ins Spiel

Nach und nach kämpft sich der TuSEM ins Spiel, der TSV hingegen ist ihnen einen Schritt voraus. Trotz eines ziwschenzeitigem Rückstandes von einem Punkt, kann sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert nur schwer vor dem gegnerischen Tor behaupten. Quasi in letzter Sekunde können die Hausherren durch Felix Klingler den Halbzeit das Zwischenergebnis von 12:14 herstellen. 

Nach dem Seitenwechsel kommen die Essener immer besser ins Spiel. Auch Torwart Sebastian Bliss hat weniger Fehler zugelassen. Dennoch haben die Gäste entsprechend getroffen, wenn die über die Schultern des Keepers gezielt haben. Statt weiterhin souverän im kasten zu stehen, ist Ebner stattdessen nervös geworden und hat Bälle nicht gehalten, die er sonst in der ersten Halbzeit gehalten hat. 

TSV Hannover-Burgdorf in zweiter Halbzeit verunsichert

Der Angriff bei den Burgdorfern hat nicht nachgelassen. Jedoch ist auch die Durchsetzungskraft oftmals von TuSEM unterbrochen worden. Diese Unterbrechungen haben dazu geführt, dass die Mannschaft von Hannovers Trainer Antonio Carlos Ortega aus dem Konzept gebracht worden ist. 

Dadurch sind die letzten Minuten spannend geworden. Immer wieder kann Hannover einen vorlegen und Essen ausgleichen. So kann Lucas Firnhabe quasi in letzter Sekunde noch den Ausgleich erzielen und die Roten jubeln lassen. 

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