Am siebten Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga Pro B Nord sind die Iserlohn Kangeroos und die Rheinstars Köln aufeinander getroffen. Dabei hat alles erst nach einem engen Spiel ausgesehen. Doch die Rheinländer konnten sich schnell absetzen.

In der 2. BARMER Basketballbundesliga Pro B Nord hat für die Iserlohn Kangeroos ein Derby gegen die Rheinstars Köln angestanden. Die Gastgeber haben aus sechs gespielten Duellen vier verloren. Die Rheinstars hatten einen holpringen Start in die neue Saison, da sie aufgrund der aktuellen Corona-Situation die ersten drei Spieltage aussetzen musste. Aus den drei zuvor bestrittenen Spielen haben sie bisher keine Niederlage eingefahren.

Am Anfang war es in Iserlohn ausgeglichen

Beide Trainer haben ihr Team auf den Gegner eingestellt. Auf

Seiten der  Iserlohner hat Headcoach Stephan Voelkel Faton Jetullahi, Joshua Dahmen, Tanner Graham, Alexander Möller und Toni Prostran in die Startformation gesetzt. Auf Seiten der Gäste sind Andrej Mangold, Florian Wendeler, Karl Dia, benedickt van Laavck und Max Dohmen die Starting Five gebildet. 

Zu Anfang haben sich die ersten zehn Minuten auf Augenhöhe gezeigt. Beide Mannschaften haben sich aneinander herangetastet und so ist dieses mit 20:21 an die Kölner gegangen. Auch im zweiten Durchgang hat sich erst zu Anfang das gleiche Spiel gezeigt, wie in den ersten zehn Minuten. Beide Mannschaften punkten, können sich jedoch nicht unter dem Korb durchsetzen.

Rheinstars können sich gegen Iserlohn absetzen

Erst Mitte des Viertels gelingt es den Rheinstars, sich nach und nach abzusetzen. Sie haben ins Spiel gefunden und Trainer Johannes Strasser hat ein Mittel gefunden, wie er die Hausherren in Schach halten kann. Dieses führte über Tempo und viele Pässe, sodass die Kangeroos den überblick verloren haben. Zum Seitenwechsel steht es dann 37:52. 

In der zweiten Halbzeit können sich die Rheinstars in Iserlohn noch deutlicher absetzen und den Auswärtssieg trotz eines ausgeglichenen dritten Viertels mit 78:97 (24:26, 13:26, 18:18, 23:27) einfahren. Auf Seiten der Sauerländer hat tanner Graham mit 19 Punkten und zwei Assists die meisten Punkte auf das Scoreboard gebracht. Bei den Kölnern hat Vincent Lamont Golson Jr für insgesamt 27 Punkte und fünf Assists gesorgt. 

Die Rheinstars müssen am 5. Dezember bei LOK Bernau ran. Für die Kangeroos geht es ebenfalls nächste Woche Samstag, 5. Dezember, zu den Itzehoe Eagels.

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Nun ist es amtlich. Die PENNY DEL startet am 17. Dezember 2020. Dabei hat sich die Liga ein Konzept für alle 14 Vereine ausgedacht. 

Colin Smith (ERC Ingolstadt) gegen Ryan O’Connor (Iserlohn Roosters)
Iserlohn Roosters gegen ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 15.11.2019

Kaum einer hätte es noch für möglich gehalten, aber es passiert. Die PENNY DEL startet am 17. Dezember 2020 mit allen 14 Clubs. Zuletzt hatten die Kölner Haie noch mit ihrer #immerwigger Aktion auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht, die entsteht, wenn der Verein vor leeren Rängen spielen muss. Doch auch das ist ausgestanden. 100.00 Tickets wurden verkauft. 

Ab diesem Datum gibt es nahezu jeden Tag Eishockey, teilweise bis zu drei Spiele an einem Tag. Der genaue Spielplan wird zeitnah veröffentlicht. Alle Spiele werden live auf MagentaSport übertragen.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, freut sich angesichts der positiven Nachrichten: „Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork. Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Clubs starten wollen. Das ist uns gelungen. Von daher geht das Lob an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können. Alle Fans können sich auf Non-Stop Eishockey freuen.“

So läuft die PENNY DEL ab

Die kommende Spielzeit wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage in einem anderen Modus gespielt. Der Modus beinhaltet jeweils 28 Regionalspieltage (24 Spiele pro Club) in zwei Gruppen (Doppelrunde), sowie 14 Spiele (Hin- und Rückspiel) gegen die sieben Mannschaften der anderen Division.

In der Gruppe Nord spielen die Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg. In der Gruppe Süd spielen die Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings.

Play-Offs sind ebenfalls geplant

Nach der Gruppenphase wird es PLAYOFF-Spiele (Best of 3) um den Titel geben. Die PLAYOFF-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Clubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale dann über Kreuz.

„Wir sind davon überzeugt, dass dieser Modus genau richtig ist. Alle Clubs waren sehr schnell damit einverstanden. Der Modus der regionalen Gruppen mit Breakout Games bietet einen spannenden Wettbewerb mit Ligacharakter und gleichzeitig vermeiden wir Risiken für die Teams wie zum Beispiel zu viele weite Reisen mit Hotelübernachtungen. Dass wir dann noch PLAYOFFS spielen können, ist zusätzlich schön. Es ist das Salz in der Suppe. Und natürlich wäre es für alle schön, wenn die Fans dann wieder live in den Stadien mit dabei sein könnten“, so Tripcke.

Blick nach Vorne gerichtet

Dass es letztlich alle 14 Clubs hinbekommen haben, beim Saisonstart im Dezember dabei zu sein, hat für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Hopp mehrere Gründe. „Es ist festzuhalten, dass sich in den letzten Wochen nochmal unglaublich viel getan hat. Immer mehr Clubs haben positive Bescheide von der Politik erhalten, was die finanzielle Unterstützung angeht. Zugleich gilt der Dank den Spielern in den Teams, die teilweise extreme finanzielle Einbußen hinnehmen, um wieder zu spielen. Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der Clubs mit allen Partnern und Sponsoren individuelle Lösungen erarbeitet. Es war uns im Aufsichtsrat zu jedem Zeitpunkt eminent wichtig, dass die wirtschaftliche Lage der Clubs einen Spielbetrieb über mehrere Monate zulässt“, so Hopp.

„Der Blick geht jetzt nach vorne. Wir alle haben eine außergewöhnliche Saison vor uns. Doch das Wichtigste ist, dass die PENNY DEL sich zeigen kann. Für das deutsche Eishockey gilt es, den positiven Schwung der jüngsten Vergangenheit mit tollen Leistungen der Nationalmannschaft, der Clubs sowie hoch talentierten jungen Spielern mitzunehmen und weiterhin erfolgreich bleiben zu wollen.“

Dass Eishockey nicht ohne Zuschauer wirtschaftlich überleben kann, ist klar. Nun haben die Iserlohn Roosters bekanntgegeben, dass sie an der kommenden Saison 20/21 in der Penny-DEL starten können.

Penny-DEL

Faustkampf zwischen Chris Rumble (Iserlohn Roosters) und Matt Bailey (ERC Ingolstadt)
Iserlohn Roosters gegen ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 15.11.2019

Fans der Iserlohn Roosters müssen nicht mehr zittern. Denn der Verein hat heute, 17. November 2020, bekanntgegeben, dass er die verkürzte Saison in der Penny-DEL wirtschaftlich stemmen kann. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss auch in der kommenden Saison mit Geisterspielen gerechnet werden. 

„Wir haben stets betont, dass wir unsere Zusage für einen Saisonstart 2020/2021 nur dann geben, wenn die entsprechende Finanzierung sichergestellt ist. Wir sind daher überglücklich, dass wir die entsprechende Planungssicherheit im Dialog mit unseren Sponsoren, Mitarbeitern, Spielern, Fans und Gesellschaftern erlangen und die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Saison 2020/2021 sicherstellen konnten“, freut sich Wolfgang Brück, Geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters.

Individuelle Lösungen sind am Seilersee notwendig

Viele Sponsoren haben ihre Leistungen aufgrund der aktuellen Situation angepasst und ihre Unterstützung zugesichert. „Durch den Wegfall von Zuschauern können wir vereinbarte Hospitality-Kontingente nicht anbieten. Daher bedanken wir uns bei unseren Sponsoren für ihre Bereitschaft, nicht auf ihr Engagement zu verzichten und individuelle Lösungen zu finden“, erklärt Brück.

Ebenfalls haben die Spieler unverzichtbare Zusagen gemacht.  Um diesen „Kraftakt“ möglich zu machen, stehe, laut Brück, die gesamte Roosters-Familie um die Mannschaft steht zusammen. „Diese Gemeinsamkeit spiegelt einen der wichtigsten Momente in unserer Vereinsgeschichte wider, denn er beschreibt echten Zusammenhalt“, so Brück weiter. So freue er sich, dass in der kommenden Saison im Sauerland Eishockey gespielt wird. 

Planungen für den Fall von Geisterspielen 

Ein weiterer Grund seien Fans, die sehr früh ihre Dauerkarten gekauft haben, um den Verein zu unterstützen. „Wir werden uns mit jedem und jeder Einzelnen in Verbindung setzen, um die bestmöglichen individuellen Lösungen für den Fall zu finden, dass wir über die gesamte Saison keine Zuschauer am Seilersee begrüßen können“, sagt Brück. 

„Wir sind einfach froh, dass der grundsätzliche Schritt getan ist. Auf uns alle wird jetzt viel Arbeit zukommen, aber diese Herausforderungen nehmen wir gern an“, blickt Brück optimistisch in die Zukunft.

Aktuell läuft der Magenta Sport Cup, um eine Saison zu testen. Nach diesem Testlauf soll endgültig entschieden werden, ob die DEL-Saison 20/21 am 14. Dezember starten kann.

Wenn die Vorhölle existiert, was passiert dann und wie verändert einen die Nahtoderfahrung? Dieser Frage ist am gestrigen Sonntag, 8. November 2020 der Tatort aus Münster nachgegangen. 

Frank Thiel (Axel Prahl) und Prof. Dr.Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan-Josef Liefers) sind ein eingespieltes Team.

Cast vom Tatort Muenster. Axel Prahl (Kommissar Frank Thiel) und Jan Josef lieferd (Prof. Karl Friedrich Boerne).

Thiel und Boerne haben ermittelt. Doch die Ermittlungen des Müsteraner Tatort liefen dieses Mal anders, als gedacht und geplant. Denn Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan-Josef Liefers) möchte eigentlich in den Urlaub. Eigentlich. Wäre er nicht in der Müsnteraner Innenstadt mit jemanden zusammengestoßen, der ihn per Spritze unter Einfluss eines Medikamentes gesetzt hat. Das Ziel: Boerne soll sterben und das bei einem Autounfall. Boerne überlebt knapp, landet jedoch körperlich auf der Intensivstation eines Krankenhauses. 

Viel Schlimmer kommt es für den Professor jedoch, als er in der Vorhölle, auch Limbus genannt, auf einen Sachbearbeiter trifft, der aussieht wie Kommissar Frank Thiel. Boerne, der eigentlich auf dem Weg in die Hölle ist, darf den Ort nicht verlassen. Aber darauf pfeift der Rechtsmediziner und schleicht sich immer wieder raus. 

In der Welt angekommen, nimmt ihn niemand wahr. Somit erfährt der selbstverliebte Mediziner, was seine Kollegen und Mitarbeiter, besonders Silke Haller (Christine Urspruch)  aka Alberich, von ihm denken. 

Auf die Lebenden kommt es an

Nun sind Ermittlungen nicht gleich Ermittlungen. Frank Thiel (Axel Prahl) und Silke Haller kommen Zweifel auf, ob die Vertretung für Boerne tatsächlich der ist, der er zu sein scheint. Eines steht für die beiden fest: Da stimmt was nicht. So tun sie alles mögliche, um Boerne aus der Vorhölle zu retten.

Der nun 37. Tatort aus Münster ist anders, als die anderen Fälle von Thiel und Boerne. Da sind sich alle einig. „Es ist kein Tatort“ liest man sehr oft in den sozialen Medien. Stimmt, es ist kein klassischer tatort, in dem es eine Leiche gibt, Thiel und Boerne ausrücken und den Fall mit Hilfe ihrer Assistenten lösen. Dennoch gilt es in dieser Folge, einen versuchten Mord aufzuklären und einen Serienmörder zu fangen. 

Als Hintergrund kann vermutet werden, dass sich die Figuren weiterentwickeln sollen. Boerne ist nach dem Nahtoderlebnis in den letzten Sequenzen menschlicher geworden und Haller wird klar, dass sie mehr Gefühle für ihren Chef hat, als sie zu geben möchte. Denn auch Boerne mag seine Assistentin sehr, zeigt es jedoch auf eine herabschauende Art und Weise. 

Eines bleibt jedoch spannend: Wie wird sich Boerne nach dem 34,9% Zuschaueranteil von Samstag weiterentwickeln? 

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am vierten Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB die Tabellenführung übernommen. Grund war der Sieg über die WWU Baskets Münster.

In der Bochumer Rundsporthalle ist es am Samstag, 7. November 2020 temporeich geworden. Die VfL SparkassenStars haben die WWU Baskets Münster empfangen. Dabei haben die Gastgeber ein schnelles Spiel gleich zu Beginn des ersten Viertels hingelegt. Die Müsteraner haben jedoch erst sehr spät in das Duell gefunden. So hat sich das Westderby bereits nach den ersten zehn Minuten zu Gunsten der SparkassenStars mit 84:71 entschieden.

 

Der Spielbericht ist auf www.lokalkompass.de zu finden.

 

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