Nach einem guten Start haben die Iserlohn Roosters gegen die Löwen Frankfurt geschwächelt. Entsprechend ist es ein temporeiches, enges und spannendes Spiel am Seilersee geworden.
Am Seilersee hat das nächste Kellerduell angestanden. Die Iserlohn Roosters haben am 30. Spieltag der Penny DEL mit den Löwen Frankfurt einen Tabellennachbarn empfangen. Nach dem 30. Spieltag haben beide Mannschaften die Tabellenplätze getauscht. Nach dem 6:4-Sieg in einem turbulenten Duell haben die Sauerländer 26 Punkte und die Löwen 25.
Roosters starten stark gegen Löwen Frankfurt
In einem temporeichen ersten Drittel haben die Dauerländer gleich zweimal den Puck im Kasten von Frankfurts Schlussmann Tokarski platzieren können. Den Anfang macht in der vierten Spielminute Eric Cornel, der auf Zuspiel von Anthony Camara und Daniel Fischbuch den ersten Treffer erzielt. In der 16. Spielminute kann Tyler Boland den Vorsprung auf 2:0 erhöhen. Nach dem Treffer nehmen die Löwen das Tempo und somit den Druck auf Hendrik Hane im Tor der Roosters raus. Allerdings muss in der bisher fairen Partie – außer einem Bandencheck von Brace – nun, wenige Sekunden vor Drittelende Lua Niehues wegen Hakens runter vom Eis.
So starten die Waldstädter in den mittleren Spielabschnitt in Unterzahl. Diese wird von den Gästen gleich genutzt. Wedman kann auf 1:2 verkürzen. Auch der Anschlusstreffer gelingt den Hessen im Powerplay. Keine zwei Minuten später sind die Roosters erneut in Unterzahl. Colin Ugbekile muss wegen unnötiger Härte für zwei Minuten ebenfalls runter vom Eis. Eine Strafe, die fragwürdig ist. Denn zuvor fährt Noah Dunham einen harten Check gegen Kopf und Nacken von Daniel Fuschbuch, der auf dem Eis liegen bleibt. Dunham wird auch erst auf die Bank geschickt, allerdings wird dies nach kurzer Diskussion der Unparteiischen Roman Gofman und Sean MacFarlane korrigiert. Es bleibt nur noch der Iserlohner Verteidiger auf der Bank.
Zwei Tore der Löwen sorgen für Spannung
Nachdem sich die Gemüter beruhigt haben, kann Maximilian Eisenmenger seinen ersten Treffer im Trikot des IEC für sich verbuchen. Doch der knappe Spielstand von 3:2 soll nicht lange bestehen bleiben. Die Löwen schaffen es, gerade einmal 50 Sekunden nach dem Tor von Eisenmenger den Spielstand zu egalisieren. Markus Schweiger überwindet Hane zwischen den Pfosten. Jetzt wird es spannend. Das Tempo aus dem ersten Drittel wird aufgenommen und kurz vor Drittelende kann Ugbekile seine Strafe wiedergutmachen und die Roosters mit einer 4:3-Führung in die Pause schicken.
Nach dem Seitenwechsel dauert es noch eine Weile, bis das Spiel, in dem Kampfgeist großgeschrieben wird, allmählich in die heiße Phase kommt. Den Anfang macht Christian Thomas in der 50. Spielminute. Auf Vorlage von Boland kann Thomas vollstrecken und den Spielstand mit einem angenehmeren Abstand von 5:3 versehen. Cornel reiht sich zum zweiten Mal in die Liste der Torschützen ein, als er in der 57. Spielminute zum 6:3 trifft.
Doch die Löwen lassen sich von dem Spielstand nicht entmutigen. So kommen sie in der 59. Minute noch einmal zum Abschluss. Cameron Brace sorgt für den finalen Spielstand von 6:4. Da hilft es auch nichts, noch Tokarski und eine anschließende Auszeit zu nehmen. Drei Punkte bleiben der mit 4967 Zuschauern ausverkauften Eissporthalle beim IEC.
Tore zwischen den Iserlohn Roosters und den Löwen Frankfurt am 30. Spieltag in der Penny DEL 2025/26
1:0 Eric Cornel (3:02) 2:0
2:0 Tyler Boland (PP1; 15:01)
2:1 Matthew Wedman (PP1; 20:39)
2:2 Linus Fröberg (PP1, 23:00)
3:2 Maximilian Eisenmenger (27:03)
3:3 Markus Schweiger (28:53)
4:3 Colin Ugbekile (38:29)
5:3 Christian Thomas (49:32)
6:3 Eric Cornel (56:26)
6:4 Cameron Brace (58:18)
Weitere Ergebnisse am 30. Spieltag in der Penny DEL 2025/26
Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 3:6
Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers 3:4 (OT)
Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 5:2
Augsburger Panther – Straubing Tigers 2:3 (SO)
Dresdner Eislöwen – ERC Ingolstadt 3:2
Eisbären Berlin – Kölner Haie 3:4 (SO)
Spiele am 31. Spieltag in der Penny DEL 2025/26 am 23.12.2025, 19 Uhr
Löwen Frankfurt – Kölner Haie
Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers
ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München
Straubing Tigers – Dresdner Eislöwen
Schwenninger Wild Wings – Pinguins Bremerhaven
Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters
Adler Mannheim – Eisbären Berlin






