Überraschungen hat es dieses Jahr schon genug gegeben. So auch im ersten Spiel der Penny-DEL. Denn zu erst haben sich die Iserlohn Roosters in der ersten Runde gegen die Eisbären Berlin durchgesetzt. Nun ist in der zweiten Runde der EHC Red Bull München rausgeflogen.

Der EHC Red Bull München hat bis zum gestrigen Abend als Favorit in der Penny-DEL gegolten. Und dann kam der ERC Ingolstadt. Bereits in der ersten Runde des Viertelfinales hat sich der ERC mit 4:1 in München durchsetzen können. Nun sind beide Mannschaften erneut im zweiten der Best-Of-Three-Serie aufeinander getroffen. Auch dieses Spiel ist nicht nach Wunsch der Münchener ausgegangen. 

EHC Red Bull München ist nach Viertelfinale in der DEL raus

Iserlohn Roosters gegen Eisbären berlin am 22. April 2021

Im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin ist es nicht nur einmal hoch her gegangen.

Nach einem ausgeglichenem ersten Drittel haben die Gäste auf einen Vorsprung von 2:4 aufgebaut. Doch der Kampfgeist der Hausherren hat sich bezahlt gemacht. Sie haben den Spielstand auf 4:4 korrigiert, sodass es in die Overtime gehen soll. Hier sind die Ingolstädter konsequenter gewesen und haben sich den Sieg geholt. Alle anderen Serien zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins, Straubing Tigers und Adler Mannheim ausgeglichen worden, sodass es in Spiel drei gehen soll. 

Duell Nummer vier im Viertelfinale sind die Iserlohn Roosters und Eisbären Berlin. Hier haben sich die Sauerländer am vergangenen Dienstag mit 4:3 in der Hauptstadt behaupten können. Nun hat die Revenge angestanden. Die Hauptstädter sind mit Schwung aus der Kabine gekommen. Nach neun Minuten haben die Gäste das erste Tor des Abends durch Zachary Boychuk auf die Anzeigentafel schieben können. Taktisch gut für die Eisbären fällt auch das zweite Tor durch Ryan McKiernan 22 Sekunden erzielen. 

Eisbären und Roosters bekommen große Strafen

Doch damit soll es nicht gewesen sein. nach dem vierten Treffer durch Boychuk hat Andy Jenike seinen Kasten verlassen und Janick Schwendener hat sich reingestellt.

Wie auch schon in Spiel Eins haben beide Mannschaften es mit der Disziplin nicht genau genommen. Auf Seiten der Waldstädter ist es 36 Strafminuten gekommen. Davon gehen alleine Fünf plus zwei plus Spieldauer an Joel Lowry, der sich eine kleine Rangelei mit Ryan McKiernan geliefert hat und dabei sich eines Handschuhs entledigt hat. Außerdem hat sich Lowry noch einen Check gegen Kopf und Nacken gegönnt. Ebenfalls hat Brent Raedeke wegen übertriebener Härte eine zwei Minütige Strafe bekommen. 

Auf Seiten der Berliner Seite hat es McKiernan mit zehn plus zwei Minuten getroffen und auch Fabian Dietz hat zwei Minuten bekommen. Diese Strafen haben sich teilweise aufgehoben, sodass es am Ende nur eine fünfminütige Überzahl für die Mannschaft von Serge Aubin gekommen ist. 

Berlin gleich die Serie aus

Die letzten beiden Treffer kommen ins leere Netz und somit geht das Duell um den Einzug ins Halbfinale mit 0:6 aus. Auch die Serie zwischen den Straubing Tigers und den Adlern ist nach dem 3:1- Sieg ausgeglichen. Ebenfalls ist das Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins zu Gunsten der Bremerhavener ausgegangen. Auch dieses Duell geht in Spiel drei am Samstag, 24. April 2021, um 17:15 Uhr in die Entscheidung. 

Weiterhin werden auf Seiten der Roosters Taro Jentzsch, Dieter Orendorz, Steven Whitney und Yannick Proske. Während dieses zweiten Spiels gegen Berlin hat sich auch Kapitän Torsten Ankert verletzt, was erst einmal das Aus bedeutet. „Es war eine unglückliche Situation, in der man dem Gegenspieler aber keinen Vorwurf machen kann, dass er den Check zu Ende fährt“, so Ankert nach dem Spiel.

Folgende Aufstellungen haben beide Mannschaften ins Rennen gebracht:

Roosters: Jenike (ab 45:17 Schwendener) – Ankert, Baxmann; O´Connor, Raymond; Riefers, Reinhart; Buschmann – Weidner, Aubin, Lautenschlager; Grenier, Bailey, Whitney; Lowry, Friedrich, Raedeke; Fleischer

Eisbären: Niederberger – Wissmann, Hördler; Ramage, Müller; McKiernan, Deprés; Mik – Boychuk, Noebels, Reichel; Zengerle, White; Olver, Tuomie, Fiore; Streu, Dietz, Labrie

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin Tore:

0:1 (08:10) Boychuk (Reichel, Noebels), 0:2 (19:38) McKiernan (Noebels, Boychuk), 0:3 (23:45) Reichel (Noebels), 0:4 (45:17) Boychuk (McKiernan, Noebels), 0:5 (53:13) Deprés (Hördler/EN), 0:6 (55:47) Streu (Labrie)

 

 

 

Das war spannend! Der Kampf um die Play Offs in der Penny DEL hätte für die Iserlohn Roosters nicht besser ausgehen können. Denn die Düsseldorfer EG hat beim EHC Red Bull München gepatzt und auch der ERC Ingolstadt hat den Sauerländern in die Karten gespielt.

Iserlohn Roosters gegen den ERC Ingolstadt am 18.4.2021

Brend Aubin jubelt nach dem 2:0 der Roosters gegen den ERC Ingolstadt.

Play Offs im Sauerland. Damit haben selbst die Iserlohn Roosters nicht gerechnet. Denn der IEC brauchte für das Ziel ordentlich Schützenhilfe. Somit hat es nicht nur von der eigenen Leistung abgehangen, sondern auch von dem Ergebnis der Düsseldorfer EG, die zu Gast beim EHC Red Bull München zu Gast gewesen sind. Die DEG hatte zuvor in einem Facebook-Posting geschrieben, dass sie die Play Offs erreichen wollen, jedoch auf die Hilfe des ERC Ingolstadt angewiesen sind.

Allerdings wäre es einfacher gewesen, wenn die Rheinländer dieses aus eigener Kraft geschafft hätten, was einen Sieg in München vorausgesetzt hätte. Hier hat die DEG jedoch die Rechnung ohne den EHC gemacht und ist mit 1:6 abgewatscht worden. Nun mussten die Düsseldorfer hoffen, dass die Roosters verlieren.

Roosters spielen stark gegen den ERC Ingolstadt

In der Waldstadt hingegen hat sich die Mannschaft von Brad Tapper mit dem Hauptrunden Zweiten ein spannendes Duell auf Augenhöhe gezeigt. Sieben Minuten dauert es, bis die Roosters ihre Chance entsprechend nutzen können. Robert Raymond finden Joel Lowry und dieser kann Nicolas Daws zwischen den Pfosten des ERC überwinden. 1:0 am Seilersee. Damit ist der Grundstein gelegt.

Nun gilt: Konstant verteidigen und Tore machen. Letzteres ist einfacher gesagt, als getan. Das Tempo der Roosters gehen die Nordbayern mit, was auch einen entsprechendem Druck auf das Tor von Andy Jenike führt. Nicht nur einmal kann der Schlussmann vom Seilersee seinen Kasten vor einem Klingeln retten. Gegen Ende der ersten 20 Minuten haben die Hausherren in doppelter Überzahl die Möglichkeit für mindestens zwei Treffer, doch die Scheibe geht lediglich an den Pfosten und nicht ein.

DEG verliert in München

In München steht es ebenfalls nach den ersten 20 Minuten 2:0 für die Gastgeber. Somit bleibt es weiterhin spannend, welcher der beiden Kontrahenten aus NRW letztendlich im Viertelfinale steht.

In Iserlohn geht es nach dem Seitenwechsel erst einmal in mit Zweikämpfen weiter. Diese werden jedoch durch die Unparteiischen an diesem Abend beendet, da die Ingolstädter einen Wechselfehler haben und somit für zwei Minuten nur noch zu viert auf dem Eis stehen. Hier schlägt die Reihe von Whitney, Grenier und Bailey zu. Casey Bailey findet eine Lücke in der 26. Minute und platziert den Puck im Netz der Gäste. Gut sieben Minuten später lässt der Stürmer es erneut klingeln. 3:0 für die Roosters. In München steht es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 3:0.

Anders als in Bayer, soll am Seilersee kein weiteres Tor mehr fallen. Stattdessen merkt man den Hausherren an, dass diese ihr Ergebnis nur noch über die Zeit bringen wollen und sich ein dennoch spannendes Duell mit den Panthern liefern. In der Olympia Halle hingegen sollen noch vier weitere Tore fallen – das 4:1 kommt von Tobias Eder und ist nur noch der Ehrentreffer für die Düsseldorfer, die nun realisieren müssen, dass sie dieses Jahr nicht in den Play Offs sind. Am Ende müssen sich die Rheinländer mit 1:6 in die Sommerpause verabschieden.

Play Offs am Seilersee

Stattdessen haben die Iserlohn Roosters allen Grund zum Jubeln und lassen sich nach ihrem 3:0 Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale vor der Halle von ihren Fans feiern.

„Wir haben brutal angefangen und uns direkt reingelegt. Wir wollten das unbedingt holen,“ resümiert Iserlohns Goalie Andy Jenike das Spiel im Interview mit Magenta TV. Er freut sich, dass seine Mannschaft dieses Vorhaben direkt in den ersten Minuten umsetzen konnte. „Das dritte Drittel hat Ingolstadt ausgegelichener gestalten können, aber wir haben es souverän runtergspielt.“

Für die Roosters geht es in der Best-Of-Three Serie am Dienstag gegen Berlin in die heiße Phase der Saison. Der ERC Ingolstadt startet gegen den EHC Red Bull München in die Play Offs.

„Iserlohn hat alles in die Waagschale geschmissen“, sagt David Elsner vom ERC, der an diesem Nachmittag als Verteidiger auf dem Eis gestanden hat. „Wir haben heute Spieler spielen lassen, die sonst wenig Eiszeit bekommen haben.“ Somit sind Spieler geschont worden, dennoch sei er mit der Leistung seiner Teamkollegen zufrieden.

Iserlohn Roosters: Jenike – O´Connor, Reinhart; Riefers, Raymond; Ankert, Baxmann; Buschmann – Grenier, Baoley, J. Whitney; Raedeke, Fleischer, Lowry; Jentzsch, Aubin, Friedrich; Weidner, Lautenschlager

ERC Ingolstadt: Daws – Marshall, Wagner; Schütz, Elsner; Pruden, Quaas; Ellis – Henriquez, Simpson, Feigl; Stachowiak, Palmu, Defazio; Detsch, Kuffner, Feser; Storm, Wohlgemuth, Aubry

Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt Tore:

1:0 (6:13) Lowry (Raymond), 2:0 (25:16) Bailey (J. Whitney, Grenier/5:4), 3:0 (32:09) Bailey (Ankert)

Strafen: Roosters 8 – ERC 8

Nach dem es bei den Iserlohn Roosters am Wochenende aufgrund eines fehlerhaften Corona-Tests zu Spielausfällen gekommen. Nun haben die Sauerländer gegen die Nürnberg Ice Tigers sich ein spannendes Duell geliefert.

Der Spielplan in der Penny DEL ist eng gestrickt und lässt in der zweiten Phase der Hauptrunde eng gestrickt. Wenn Spiele ausfallen, ist kaum Platz für Nachholspiele. Vor dieses Problem sind am vergangenen Wochenende die Iserlohn Roosters gestellt worden. Aufgrund eines Corona-Verdachtes bei einem Spieler sind die Duelle gegen den ERC Ingolstadt und die Straubing Tigers nicht stattfinden. Doch nun ist das Match gegen die Nürnberg Ice Tigers planmäßig durchgeführt worden. 

Ice Tigers starten schnell gegen Roosters

08.04.2021 - Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers

Zuerst hatte es ganz nach einem Sieg der Nürnberg Ice Tigers ausgesehen. Doch in der Overtime hatten die Roosters die Nase vorn.

Gleich zu Beginn des Spiels haben die Gäste aus dem Süden Druck auf das Tor von Andy Jenike gemacht und konnten binnen weniger Sekunden das erste Tor auf das Scoreboard bringen. Hier hat Eric Cornel einen kleinen Sprint nach Vorne auf das Eis gelegt und die Scheibe direkt ins Netz der Roosters befördert. 

Etwas baff von dieser Aktion finden die Hausherren in das Duell und finden 25 Sekunden nach dem 0:1 durch die Nürnberger ebenfalls eine Chance für den Ausgleich. Griffin Reinhart und Taro Jentzsch leisten für Philip Riefers die Vorarbeit, so dass der Verteidiger das 1:1 erzielen kann. 

Doch damit ist in den ersten 20 Spielminuten nicht genug. Joe Whitney muss wegen eines Stockschlages für zwei Minuten runter vom Eis. Das hat Dane Fox nicht lustig gefunden und es ist zu einer kleinen Rangelei gekommen. Fox muss ebenfalls für zwei Minuten in die Kühlbox. 

In der Overtime hat Iserlohn das glücklichere Händchen gegen Nürnberg

Nachdem beide Mannschaften wider komplett sind, geht es allerdings nicht lange gut. Bobby Raymond muss wegen Beinstellens runter vom Eis und hier nutzen die Ice Tigers erneut ihre Chancen. Im Power Play kann sich Daniel Schmölz vor dem Tor der Roosters durchsetzen. Nach dem Ende des Drittels steht es somit 1:2. 

Der Seitenwechsel beschert weder den Roosters noch den Ice Tigers einen Treffer. Das spannendste in diesen 20 Minuten ist die Strafzeit von Arturs Kulda wegen Haltens für zwei Minuten runter vom Eis. 

Die letzten 20 Minuten beginnen mit  dem Ausgleich der Roosters. Marko Friedrich kann hier kurz nach Drittelbeginn auf Zuspiel von Riefers und Aubin den Spielstand von 2:2 herstellen. Auch die nächste Überzahlsituation kann der IEC nicht nutzen. Stattdessen, werden sie, wie auch schon in den Minuten zuvor, vor dem Tor von Niklas Treutle abgedrängt und Chancen können so nicht verwertet werden. 

So geht das Spiel in die Overtime. Diese beginnt für die Sauerländer mit einer Strafzeit für Marko Friedrich. Doch der eine Mann mehr auf dem Eis bringt den Nürnbergern nicht viel. Es dauert gerade ein paar Sekunden, dann ist wieder Gleichstand auf dem Eis hergestellt. Brett Pollock muss kurz vor Ablauf der Strafe von Friedrich in die Kühlbox. 

Diese Strafe können die Roosters gut verwerten, sodass hinterher Joe Whitney für zwei weitere Punkte in der Tabelle sorgen kann. 

Iserlohn Roosters:

Jenike – O’Connor, Baxmann; Riefers, Reinhart; Ankert, Raymond; Elten – Bailey, Grenier, J. Whitney; Aubin, Jentzsch, Lowry; S. Whitney, Raedeke, Weidner; Friedrich, Fleischer, Lautenschlager

Nürnberg Ice Tigers:

Treutle – Trinkberger, Gilbert; Weber, Mebus; Kulda, Karrer – Schmölz, Adam, Walther; Pollock, Cornel, Reimer; Fox, McLellan, Kislinger; Lobach, Kurth, Bires

Tore zwischen den Iserlohn Roosters und den Ice Tigers Nürnberg am 37. Spieltag in der Penny DEL:

0:1 (00:50) Cornel, 1:1 (01:50) Riefers (Jentzsch, Reinhart), 1:2 (08:21) Schmölz (4-3/ Pollock, Kulda), 2:2 (41:05) Friedrich (Aubin, Riefers), 3:2 (63:13) J. Whitney (4-3/ O’Connor, Bailey)

Schiedsrichter:

Köttstorfer/Rohatsch

Strafen: Roosters 8 – Ice Tigers 12

 

Ein schnelles Tor und wehrlose Krefeld Pinguine. Das ist beim Heimspiel der Iserlohn Roosters am 10 März 2021 passiert. Aber damit war noch nicht Schluss.

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine

Das hat nicht sein sollen. Die Iserlohn Roosters können sich mit 5:2 gegen die Krefeld Pinguine durchsetzen.

Dass die Krefeld Pinguine ihren ersten Saisonsieg in der Penny DEL gegen die Iserlohn Roosters geholt haben, ist bekannt. Nun hat die Revanche angestanden. Auf Seiten der Roosters ist nun ein Brüderpaar auf dem Eis. Der jüngere Bruder vom Topscorer der Roosters Joe Whitney ist an den Seilersee gekommen.

Der 30-jährige Stürmer soll den Kader ausgleichen, wenn Brody Sutter und Mike Hoeffel die Sauerländer noch im Laufe der Saison verlassen werden. Ebenfalls muss Brad Tapper auf Dieter Orendorz verzichten, der nach dem Derby gegen die Düsseldorfer EG operiert werden musste und etwa drei bis vier Wochen ausfallen wird. 

Nun hat das nächste Derby für den IEC gegen die Krefeld Pinguine angestanden. Der KEV hat seinen ersten Saisonsieg in der aktuellen Eishockey-Saison 2020/21 ausgerechnet am Seilersee gefeiert. Jetzt hat die Revanche angestanden. Zwar haben die Pinguine den ersten Angriff des Spiels gestartet, doch Griffin Reinhart schnappt sich den Puck, spielt ihn zu Sutter und der verwandelt. Nach gerade einmal 13 Sekunden steht es bereits 1:0. 

Roosters führen nach 13 Sekunden

Auch im weiteren Verlauf wird es nicht besser. Die Pinguine kommen nicht über die blaue Linie ins Drittel der Hausherren. Stattdessen geht Lucas Lessio wegen Stockschlags für zwei Minuten runter vom Eis. Diese Chance nutzen die Iserlohner und schnell erhöht Brent Aubin auf 2:0. Die Vorarbeit zum 3:0 von Philip Riefers in der zwölften Minute leisten Joseph und Steve Whitney. Auch das 4:0 fällt im Powerplay. Hier gibt Goalie Andy Jenike Reinhart die Vorlage.

Nach der Pause heißt es nicht nur Seitenwechsel, sondern auch Torwartwechsel bei den Gästen aus Krefeld. Nikita Quapp zieht nun die Bank vor und Sergej Belov kommt auf das Eis. Belov rettet die Mannschaft von Clark Donatelli zwar durch diese 20 Minuten, doch das Defensivverhalten kann nicht schöngeredet werden. Die Pinguine verlieren immer wieder die Scheibe und sind vor dem gegnerischen Tor nicht konsequent genug. Die Mannschaft hat den Eindruck erweckt, dass das Zusammenspiel auf dem Eis nicht passiert.

Krefeld Pinguine sind unkonzentriert

Zu Beginn der letzten 20 Minuten geht es so weiter, wie im ersten Drittel. Sutter erhöht auf 5:0 und die Pinguine laufen weiterhin den Toren hinterher. Das erste Mal lässt Brett Olson im Kasten der Sauerländer klingeln, als Alexandre Grenier für zwei Minuten unfreiwillig das Eis verlässt. Gut 24 Sekunden später steht es 5:2, als Filips Buncis erneut trifft. Doch nach gespielten 58 Minuten Spielzeit ist dieses Ergebnis nur noch eine Schönheitskorrektur. 

Die Revanche ist den Roosters also mit 5:2 geglückt. 

Tore am 25. Spieltag in der Penny DEL zwischen den Iserlohn Roosters und Krefeld Pinguine:

1:0 (00:13) Sutter (Reinhart), 2:0 (07:42) Aubin (Grenier, O´Connor/5:4), 3:0 (11:25) Riefers (S. Whitney, J. Whitney), 4:0 Reinhart (Jenike/5:4), 5:0 (54:13) Sutter (J. Whitney, S.Whitney), 5:1 (56:50) Olson (Blank, Sacher/5:4), 5:2 (57:14) Buncis (Shatsky)

Die Iserlohn Roosters sind am 22. Spieltag, 28. Februar 2021 in der Penny DEL auf die Düsseldorfer EG getroffen. Die Revanche vom vorherigen Spieltag ist der DEG nicht geglückt. 

Iserlohn Roosters - DEG

Mit 1:3 musste sich die DEG auch im Rückspiel bei den Iserlohn Roosters geschlagen geben.

Am 21. Spieltag waren die Iserlohn Roosters zu Gast bei der Düsseldorfer EG. Dieses Derby haben die Sauerländer mit 3:1 für sich entscheiden können. Nun sind die Rheinländer einen Spieltag später an den Seilersee gereist. Natürlich sollte eine Revanche her. 

Doch das war nicht im Sinne der Gastgeber. Hier hat Brad Tapper seine Mannschaft gut eingestellt. So ist es gekommen, dass die DEG Probleme hatte, über die blaue Linie zu kommen und die Scheibe vor das Tor von Andreas Jenike zu bringen. Stattdessen sind die Roosters aufmerksam gewesen und haben sich schnell den Puck zurückgeholt und über die blaue Linie gebracht. 

Schnelle Tore am Seilersee

So ist es gekommen, dass der IEC nach gerade einmal drei Minuten auf dem Eis das erste Tor erzielt. Brody Sutter kann auf Zuspiel von Brent Aubin und Ryan O’Connor den Puck im Tor von Mirko Pantkowski platzieren. Nun wird die DEG immer noch nicht richtig wach. Zwar versuchen sie, die Hartgummischeibe vor das Tor zu bringen, doch so ganz klappt dieses unterfangen nicht. Die Roosters verstehen es, zu stören und sich schnell den Puck zu sichern. Gut zehn Minuten, nachdem das 1:0 gefallen ist, klingelt es erneut im Tor der Düsseldorfer. Alexandre Grenier erhöht auf 2:0.  

Im mittleren Spielabschnitt fällt kein Tor. Zwar sind die Gäste nun wesentlich besser eingestellt, doch ein Anschlusstreffer soll nicht fallen. Stattdessen haben sich in der 28. Minute nach einer Behinderung von Daniel Fischbuch, Brent Raedeke und Nicholas B. Jensen etwas zusagen. Das tragen beide nicht mit Worten aus, sondern in einer kleinen Rangelei. So sind zwei Düsseldorfer und ein Iserlohner auf der Bank.

DEG hat in Iserlohn das Nachsehen 

Nach dem Seitenwechsel fängt die DEG doch das Kämpfen an. So wird das Derby noch einmal spannend und temporeich. Doch auch hier haben die Gäste trotz aller Bemühungen das Nachsehen. Stattdessen kann Griffin Reinhart gut 50 Sekunden vor Spielende auf 3:0 erhöhen.

Mit diesem Ergebnis holen sich die Sauerländer drei Punkte. Nun stehen für die Iserlohner zwei Auswärtsspiele an. Am 2.März 2021 geht es in die Domstadt zu den Kölner Haien. Am Sonntag, 7. März 2021 steht dann die Reise in die Hauptstadt an. Dort warten die Eisbären Berlin aus nächster Gegner.

Für die DEG steht das kleine Derby am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen an. am 9. März empfangen die Düsseldorfer die Fischtown Pinguins Bremerhaven im ISS Dome.

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