Ein schnelles Tor und wehrlose Krefeld Pinguine. Das ist beim Heimspiel der Iserlohn Roosters am 10 März 2021 passiert. Aber damit war noch nicht Schluss.

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine

Das hat nicht sein sollen. Die Iserlohn Roosters können sich mit 5:2 gegen die Krefeld Pinguine durchsetzen.

Dass die Krefeld Pinguine ihren ersten Saisonsieg in der Penny DEL gegen die Iserlohn Roosters geholt haben, ist bekannt. Nun hat die Revanche angestanden. Auf Seiten der Roosters ist nun ein Brüderpaar auf dem Eis. Der jüngere Bruder vom Topscorer der Roosters Joe Whitney ist an den Seilersee gekommen.

Der 30-jährige Stürmer soll den Kader ausgleichen, wenn Brody Sutter und Mike Hoeffel die Sauerländer noch im Laufe der Saison verlassen werden. Ebenfalls muss Brad Tapper auf Dieter Orendorz verzichten, der nach dem Derby gegen die Düsseldorfer EG operiert werden musste und etwa drei bis vier Wochen ausfallen wird. 

Nun hat das nächste Derby für den IEC gegen die Krefeld Pinguine angestanden. Der KEV hat seinen ersten Saisonsieg in der aktuellen Eishockey-Saison 2020/21 ausgerechnet am Seilersee gefeiert. Jetzt hat die Revanche angestanden. Zwar haben die Pinguine den ersten Angriff des Spiels gestartet, doch Griffin Reinhart schnappt sich den Puck, spielt ihn zu Sutter und der verwandelt. Nach gerade einmal 13 Sekunden steht es bereits 1:0. 

Roosters führen nach 13 Sekunden

Auch im weiteren Verlauf wird es nicht besser. Die Pinguine kommen nicht über die blaue Linie ins Drittel der Hausherren. Stattdessen geht Lucas Lessio wegen Stockschlags für zwei Minuten runter vom Eis. Diese Chance nutzen die Iserlohner und schnell erhöht Brent Aubin auf 2:0. Die Vorarbeit zum 3:0 von Philip Riefers in der zwölften Minute leisten Joseph und Steve Whitney. Auch das 4:0 fällt im Powerplay. Hier gibt Goalie Andy Jenike Reinhart die Vorlage.

Nach der Pause heißt es nicht nur Seitenwechsel, sondern auch Torwartwechsel bei den Gästen aus Krefeld. Nikita Quapp zieht nun die Bank vor und Sergej Belov kommt auf das Eis. Belov rettet die Mannschaft von Clark Donatelli zwar durch diese 20 Minuten, doch das Defensivverhalten kann nicht schöngeredet werden. Die Pinguine verlieren immer wieder die Scheibe und sind vor dem gegnerischen Tor nicht konsequent genug. Die Mannschaft hat den Eindruck erweckt, dass das Zusammenspiel auf dem Eis nicht passiert.

Krefeld Pinguine sind unkonzentriert

Zu Beginn der letzten 20 Minuten geht es so weiter, wie im ersten Drittel. Sutter erhöht auf 5:0 und die Pinguine laufen weiterhin den Toren hinterher. Das erste Mal lässt Brett Olson im Kasten der Sauerländer klingeln, als Alexandre Grenier für zwei Minuten unfreiwillig das Eis verlässt. Gut 24 Sekunden später steht es 5:2, als Filips Buncis erneut trifft. Doch nach gespielten 58 Minuten Spielzeit ist dieses Ergebnis nur noch eine Schönheitskorrektur. 

Die Revanche ist den Roosters also mit 5:2 geglückt. 

Tore am 25. Spieltag in der Penny DEL zwischen den Iserlohn Roosters und Krefeld Pinguine:

1:0 (00:13) Sutter (Reinhart), 2:0 (07:42) Aubin (Grenier, O´Connor/5:4), 3:0 (11:25) Riefers (S. Whitney, J. Whitney), 4:0 Reinhart (Jenike/5:4), 5:0 (54:13) Sutter (J. Whitney, S.Whitney), 5:1 (56:50) Olson (Blank, Sacher/5:4), 5:2 (57:14) Buncis (Shatsky)

Der elfte Spieltag in der Penny DEL hat den Krefeld Pinguinen den ersten Saisonsieg eingebracht – und das ausgerechnet gegen sonst stark spielende Iserlohn Roosters. Zuvor hatte es bei den Krefeldern einen Knall gegeben.

Krefeld Pinguine jubeln

Krefeld Pinguine holen die ersten Punkte der Saison im Spiel gegen die Iserlohn Roosters
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Das Derby zwischen den Iserlohn Roosters und den Krefeld Pinguinen ist nicht nach Wünschen der Hausherren ausgegangen. Die Pinguine hatten wenige Stunden zuvor noch ihren Trainer Mihails Svarinskis entlassen. Richten sollte es der Ex-Iserlohner Spieler Boris Blank, der nach seinem Karriereende als Trainer arbeitet. Denn seit Saisonbeginn haben diese keine Punkte geholt.

Die Roosters hingegen brauchen weitere Punkte, um sich für die Play Offs zu qualifizieren. So haben auch die Hausherren in der Eissporthalle am Seilersee den Anfang gemacht. Andy Jenike passt den Puck zu Taro Jentzsch und dieser findet Joe Whitney. Whitney sprintet vor das Tor der Krefelder, zieht ab und das 1:0 steht auf der Anzeigentafel.

Roosters lassen Pinguine ins Spiel kommen

Nach diesem Tor kommen die bis dahin unauffälligen und überfordert wirkenden Pinguine ins Spiel. Sie werden aktiver, die Pässe kommen nun an.

So finden sie gut drei Minuten Später eine Antwort auf den Treffer der Roosters. Diese vertendeln den Puck vor dem eigenen Tor, versperren Jenike die Sicht, sodass der Treffer von Martin Schymainski nicht verwunderlich ist. Ebenfalls zeigen die Sauerländer an diesem Abend ein großes Defizit vor dem Tor.

Anstatt sich den Nachschuss vor den Pfosten von Sergei Belov zu holen, können sich die Pinguine den Puck schnappen und sind wieder vor dem gegnerischen Tor.  Die Roosters kommen nicht hinterher und so ist es nicht verwunderlich, dass die bis zu diesem Zeitpunkt sieglosen Krefelder in Fahrt kommen und ihre Chancen verwerten.

Krefeld Pinguine finden schnelle Antwort auf Tore der Roosters

Deutlich ist dieses Spielverhalten im zweiten Drittel geworden. Hier trifft erst Brent Aubin für die Gastgeber zum Ausgleich. Wenige Sekunden später erhöht Alexander Blank auf 2:3. Das ist das Lebenszeichen vom IEC in diesem Drittel gewesen. Nach dem Tor können die Krefelder noch einmal den Puck im Tor platzieren.

Auch im letzten Durchgang spielgelt sich das Verhalten der Roosters aus dem vorherigen Drittel wieder. Sie machen zwar das erste Tor des Drittels, aber der KEV findet erneut vom Bully aus die Antwort. Zum Schluss steht es 3:6 und das Tabellenschlusslicht hat die ersten drei Punkte auf dem Konto.

Tore am elften Spieltag zwischen den Iserlohn Roosters und den Krefeld Pinguinen:

Joseph Whitney (1:0, 8:26 Min.), Martin Schymainski (1:1, 10:26 Min.), Christian Bull (1:2, 16:33 Min.), Brent Aubin (PP1: 2:2, 24:51 Min.), Alexander Blank (2:3, 25:33 Min.), Patrick Klöpper (2:4, 31:49 Min.), Casey Bailey (3:4, 44:16 Min.), Laurin Braun (3:5, 45:26 Min.), Arthur Tianulin (EN: 3:6, 58:06 Min.).

Die 3955 Zuschauer in der Eissporthalle Iserlohn sind einiges gewohnt. So haben die Iserlohn Roosters im Derby gegen die Krefeld Pinguine zu Anfang gut gespielt. Doch hat es einen Knackpunkt im Spielverlauf, der den Roosters das Selbstvertrauen genommen hatte.

Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine

Alex Petan (Iserlohn Roosters) gegen Laurin Braun (Krefeld Pinguine)
Iserlohn Roosters gegen Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 16.02.2020

Bereits nach dem ersten Bully im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Krefeld Pinguine ist klar geworden, dass die Gäste einen Sieg wollen. Denn auf jede Reaktion der Gäste finden die Hausherren eine Antwort und lassen sich nicht einschüchtern. Nach dem Bobby Raymond von der Strafbank kommt, scheppert es im Kasten von Oskar Östlund. Michael Clark kann eine gute Chance verwerten. In der darauffolgenden Überzahl spielen die Krefelder geduldig den Puck vor das Tor der Roosters, warten ab, um dann entsprechend zu antworten. Das passiert jedoch nicht, als Neal Samanski nach zehn Minuten wegen Hakens runter vom Eis muss.

Erst, als Raymond kurz vor Drittelende erneut in die Kühlbox muss, passiert es. Bully vorm Iserlohner Tor. Phillip Bruggisser bekommt die Scheibe auf die Kelle, findet eine Lücke und schießt. Ausgleich kurz vor Drittelende.

Katastrophe im mittleren Drittel

Der zweite Spielabschnitt hingegen zeigt alle Schwächen der Roosters auf. Sie kommen schlecht in das gegnerische Drittel, die Pässe sind zu ungenau. Die Krefelder hingegen nutzen das Momentum, als Jeremy Welsh wegen Halten für zwei Minuten auf der Bank ist. Die Roosters vor dem Tor der Pinguine werden nervös und drängen bei einem Spielstand von 1:2 auf den Ausgleich. Die Schüsse sind ungenau, sodass Laurin Braun sich den Puck schnappen und vor das Tor von Anthony Peters sprinten kann. Die Roosters brauchen zu lange, um zu bemerken, dass Braun seine Sieben-Meilen-Schlittschuhe geschnürt hat. So ist Braun alleine vor dem Tor und kann das 1:3 schießen. Von diesem Moment sollen sich die Hausherren in diesem noch jungen Drittel nicht mehr erholen. Stattdessen passieren zu viele Fehler.

Dass die letzten 20 Minuten in der Kabine angesprochen werden, ist deutlich geworden. Routinier Jens Baxmann kann nach gerade einmal 29 Sekunden auf 2:4 verkürzen. Doch mehr soll nicht passieren. Die Roosters sind nun zwar wieder motivierter, als im Abschnitt zuvor, jedoch stehen die Pinguine Clever und die Zeit läuft runter. Da hilft auf keine Auszeit und das Verlassen des Tors von Peters zwei Minuten vor Schluss mehr.

O’Leary stolz auf Nachwuchsspieler

„Iserlohn ist immer schwierig zu spielen“, sagt Pierre Beaulieu. Der Chef an der Bande bei den Pinguinen bemerkt, dass die drei Tore im mittleren Drittel für seine Mannschaft wichtig gewesen sind. „Der IEC ist gut gecoacht und sie haben sich nicht aufgegeben“, sagt Beaulieu. Dabei vergisst er nicht seine Mannschaft. Besonders der Schlussmann Oskar Östlund habe gut pariert und sei mit dafür verantwortlich, dass die Pinguine drei wichtige Punkte im Derby holen können.

„Ein Spiel geht 60 Minuten. Wir müssen reagieren und nicht nur 19 Minuten spielen “, stellt Roosters Coach O’Leary klar. Mit dem ersten Drittel sei er zufrieden gewesen, jedoch nicht mit dem Mittleren, bei dem die Mannschaft nicht gut gespielt und verteidigt. „Tim Fleischer, Neal Samaski und Alexander Blank sind junge Spieler aus dem Nachwuchs, die sehr gut gespielt haben“, sagt O’Leary über die jungen Talente des IEC. Denn der Verein brauche Leute, die arbeiten und auch spielen wollen.

Weitere Ergebnisse:

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 4:3 OT
EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:1
Straubing Tigers  – ERC Ingolstadt 7:6
Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 2:4
Düsseldorfer EG – Kölner Haie 4:1 (Nach diesem Spiel mussten die Spieler der Kölner Haie laut Medienberichten unter Polizeischutz wegen aufgebrachter Fans nach der 15. Niederlage in Folge zum Bus begleitet werden.)

 

Weitere Infos unter www.del.org

Bei den aktuellen Unruhen um die Krefeld Pinguine und ihre finanziellen Mittel kommt der Sport dennoch nicht zu kurz. Denn Kampfgeist zeigen nicht nur die Fans, sondern auch die Mannschaft auf dem Eis. So ist auch das Spiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg bis zur letzten Minute spannend gewesen.

Krefeld Pinguine – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 4:5 (1:1, 2:2, 1:2)

Krefeld Pinguine - Thomas Sabo Ice Tigers Nuernberg

Krefeld Pinguine – Thomas Sabo Ice Tigers Nuernberg

Das erste Drittel der beiden Kontrahenten Krefeld Pinguine und Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg haben die Gastgeber besser genutzt. Die Pinguine haben den Gästen aus Nürnberg kaum eine Chance gelassen, den Puck vor das Tor ihres Goalies Jussi Rynnäs zu bringen. Stattdessen hat die Nürnberger Verteidigung alle Hände voll zu tun gehabt, die Pinguine an einem Tor zu hindern. Das ist bis in die 15. Spielminute gut gegangen. Brett Festerling muss wegen eines hohen Stocks für zwei Minuten auf die Bank. Die Pinguine nutzen einmal das Powerplay. Vincent Saponari kann einige Sekunden später Niklas Tretle im Tor der Nürnberger überwinden. Von dem 1:0 lassen sich die Gäste jedoch nicht entmutigen. Knapp eine Minute später trifft Eugen Alanov aus einem Konter heraus das Tor der Krefelder. So endet das erste Drittel 1:1.

Im zweiten Drittel hingegen machen die Krefelder weiterhin Druck, doch die Nürnberger finden nach und nach in das Spiel, dass diese sich immer mehr Chancen erarbeiten. So legt Krefeld einmal vor und Nürnberg zieht nach. Doch es scheppert erst binnen 13 Sekunden zweimal zwischen den Pfosten von Treutle. Den Anfang macht Arturs Kruminsch bei 32:19. Direkt vom Bully weg legt Chad Costello bei 32:32 nach. Darauf hin sind die Nürnberger aus der Fassung gebracht, reißen sich jedoch zusammen und legen durch Chris Brown nach, der zum 3:3 ausgleicht.

Nürnberg macht kurzen Prozess

Das Gleich kann man vom 4:3 durch William Besse im dritten Spielabschnit sagen. Die Ice Tigers sind von diesem Tor nur angespornt, doch noch drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und das Spiel verlagert sich auf die Torseite der Pinguine. Markus Weber kann nach gut 53. Minuten Spielzeit ausgleichen. Die Krefelder legen noch einmal alles in die Waagschale, sodass das Spiel und die gefahrenen Checks härter werden. Noonan und Ramoser haben eine kleine Meinungsverschiedenheit, was die Unparteiischen an diesem Abend mit zwei Minuten auf der Bank ahnden. Kruz darauf kommt es für die Krefelder dicke. Denn durch die Strafe gegen Saponari wegen Hakens sind die Pinguine nur noch zu dritt auf dem Eis. Diese Chance verwerten die Ice Tigers. Joachim Reimer trifft in der 59. Minute. Darauf hin nimmt Pierre Beaulieu eine Auszeit und Rynnäs verlässt seine Bude. Doch das hilft nicht mehr, noch die Overtime zu erzwingen. Das Spiel geht trotz Kampfgeist der Krefelder mit drei Punkten und einem Endergebnis von 4:5 an die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg.

Weitere Infos unter del.org

 

Wenn zwei Mannschaften den Sieg brauchen, kann es trotzdem nur einen Sieger auf dem Eis geben. Das ist den Iserlohn Roosters und den Krefeld Pinguinen bewusst.

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine am 24.10.2019

Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine am 24.10.2019

Dass Donnerstagsspiele in der DEL bei Fans nicht besonders beliebt sind, haben die Fans der Iserlohn Roosters im Derby gegen die Krefeld Pinguine deutlich gezeigt. Getreu dem Motto „Wir pfeifen euch (DEL) zurück“, haben die Anhänger des Vereins vor dem Spiel rund 9000 Trillerpfeifen verteilt. Jedoch ist diese Aktion bei Spielern und Schiedsrichtern nicht gut angekommen, da in der Halle die Durchsage kam, dass es den Spielfluss stören würde. Klar, wenn die Spieler nicht die Pfeifen der Offiziellen von den anderen Pfeifen der Zuschauer unterscheiden können.

Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine 2:3 (0:1; 2:2; 0:0)

„Weniger Strafen, mehr Tore, bessere Disziplin, öfter schießen!“ Das hat Roosters-Cheftrainer Jason O’Leary vor dem West-Derby gegen die Krefeld Pinguine von seiner Mannschaft gefordert. Denn die Sauerländer sind im Schnitt 13,5 Minuten in Unterzahl, was schon öfters Spiele entschieden hat.

Auch die Krefeld Pinguine brauchen dringend drei Punkte, denn diese sind aktuell das Tabellenschlusslicht.

Roosters starten gut, Pinguine machen Tore
Doch den besseren Start legen die Hausherren hin. Jedoch ohne Erfolg. Das erste Powerplay kan nicht genutzt werden, da die Krefelder schnell ein Mittel finden, den Spielaufbau der Roosters zu stören. Stattdessen kann William Besse den ersten Treffer für die Gäste nach gut 18 Minuten auf dem Eis erzielen.

Das zweite Drittel hingegen ist ausgeglichen. Jedoch legen die Pinguine hier einen Schnellstart hin. Nach gerade einmal 41 Sekunden kann Laurin Braun den Puck im Tor von Anthony Peters platzieren. 0:2 für die Rheinländer. Garrett Noonan kann zur Halbzeit auf 0:3 erhöhen.

Allerdings werden die Gastgeber wach. Während der Top-Scorer und Ex-Iserlohner Chad Costello wegen Haken für zwei Minuten auf die Bank muss, können die Roosters endlich einmal ein Powerplay verwerten. Verteidiger Alexej Dmitriev kann den Finnen Jussi Rynnäs im Tor der Krefelder überwinden. Marko Friedrich kann auf 2:3 verkürzen, jedoch sich nicht so ganz über den Treffer freuen. Zu diesem Zeitpunkt haben die Roosters bereits drei Powerplays nicht nutzen können.

Im letzten Drittel verwalten die Pinguine nur noch, machen das Nötigste, um drei Punkte mit nach hause nehmen zu können.

Strafen haben Spielfluss genommen

Marko Friedrich hingegen meint später, dass die Strafe kurz vor Spielende mit einem Spieler zu viel auf dem Eis „Dämlich“ gewesen sei. Auch O’Leary bemängelt die Strafen im letzten Drittel. „Wir waren im letzten Drittel völlig undiszipliniert, haben zu viele unnötige Strafen kassiert. Auch wir hatten im ersten und zweiten Drittel unsere Chancen, aber letztendlich waren die Strafen das Problem. Unsere Delle im zweiten Drittel kam dadurch zustande, dass wir bei zu vielen Turnovers die Energie verloren haben.“

Brendon Reid von den Krefeld Pinguinen zeigt sich versöhnlich mit der Leistung der Pinguine. „Im ersten Drittel hat meine Mannschaft sehr gut gespielt. Wir hatten ein gutes Tempo und schnelle Beine. Das zweite Drittel lief auch sehr gut für meine Mannschaft, mit vielen Aktionen in der offensiven Zone und vielen Chancen. Im dritten Drittel hatten wir zwar viele Powerplay-Phasen, aber die führten kaum zu Torchancen.“

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