Da ist sie wieder, die Eiszeit. Die DEL-Saison 2019/20 hat begonnen. Gleich am ersten Spieltag in der DEL hat es zwischen den Kölner Haien und den Iserlohn Roosters das erste Derby der neuen Saison gegeben. Die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg müssen gegen den Meister, Adler Mannheim zu Hause ran und kassieren eine Niederlage.

Kölner Haie – Iserlohn Roosters 2:3 OT (1:0; 0:2; 1:0; 0:1)

Einlauf Kölner HaieIn der Kölner Lanxess Arena haben zwei neue Headchoaches ihr Debüt an der Bande gegeben. Bei den Haien ist nun Mike Stewart Chef an der Bande. Bei den Roosters, die sehr viele Personalentscheidungen nach der vergangenen Saison getroffen haben, ist nun der Kanadier Jason O’Leary verantwortlich. „Iserlohn ist eine Wundertüte. Wir haben dieses Jahr keine Superstars. Es zählt die Mannschaftsleistung“, mein der sportliche Leiter der Roosters, Christian Hommel. Denn in dem Verein hat sich einiges getan, es sind junge Spieler wie Tim Fleischer sowie Routiniers wie Jens Baxmann und Andreas Jenike mit dabei.

Bei den Haien hat sich wenig getan. Der Großteil an Spielern ist geblieben, da man mit der Teilnahme am Halbfinale zufrieden sein kann.

Haie legen vor

Die ersten Minuten haben beide Mannschaften gut gestanden und das Spiel hat sich als temporeich herausgestellt. So haben die Kontrahenten gute Chancen. Den Anfang machen die Roosters. Jedoch werden gut 90 Sekunden doppelte Überzahl ab der neunten Minute nicht genutzt. Die Haie verteidigen gut zu dritt und können sich immer wieder wieder befreien. Diese nutzen jedoch eine Überzahlsituation, als Iserlohns Neuzugang Jens Baxmann wegen Hakens für zwei Minuten runter vom Eis muss. Jason Akeson punktet für die Rheinländer.

Mit einem 1:0 Vorsprung kommen die Haie motiviert aus der Ecke. Doch auch die neuaufgestellten Roosters hungern nach einem Tor. Das zweite Drittel ist keine Minute alt, als Brett Findlay den Puck im Tor von Gustav Wesslau platziert. Die Gäste aus dem Sauerland geben weiterhin Gas. So ergibt sich in der 34. Minute eine erneute Torchance für die Mannschaft vom Seilersee. Die Defensive der Haie lässt Wesslau alleine und Brody Sutter kann den Puck im Netz platzieren. Selbst nach dem 1:2 lässt der Druck auf das Kölner Tor nicht nach. Doch das berühmte Quäntchen Glück fehlt. Denn die Gäste aus dem Sauerland nehmen einen Vorsprung mit in die Kabine.

Haie erzwingen gegen Roosters Overtime

Gut elf Minuten nachdem das dritte Drittel angefangen hat und die Roosters sich mit Tempo immer wieder vor das Kölner Tor spielen, geht es drunter und drüber zu vor dem Tor von Anthony Peters. Hier geraten im Trubel Alexander Petan und Sebastian Uvira aneinander, was die Unparteiischen mit jeweils zwei Minuten wegen unnötiger Härte auf der Bank ahnden. Mit vier gegen vier geht es weiter. In der 54. Minute kommen die Haie zum Ausgleich durch Brody Sutter, der den Schläger zwischen hält und der Puck fliegt so über die Schulter von Peters. Gutgeschrieben wird das Tor Jake Akeson von den Haien. Frederik Tiffels erhält wegen Stockstichs fünf plus Spieldauer, das bedeutet bis zum Spielende Unterzahl für Haie. Doch auch die Roosters müssen für zwei Minuten wegen Haltens auf Brett Findlay verzichten.

So geht es drei gegen vier in der Overtime los. Doch diese dauert nicht lange an. Helmo macht die Vorlage, Petan schießt über die Fanghand von Wesslau. Der Puck ist im Tor und es heißt Sieg für die Iserlohn Roosters. „Die Roosters haben uns vor deren Tor ausgeboxt. Nichts zugelassen. Aber wir haben gut gespielt“, sagt Sebastian Uvira nach dem Spiel. „Es war ein tolles Spiel von Anfang an. Wir wussten, die Haie haben eine tolle Mannschaft und mussten entsprechend agieren. Wir waren sehr stark am Gameplan dran und haben vor unserem Tor nichts zugelassen. Die Haie haben uns ebenfalls alles abverlangt. Sie haben es uns auch vor ihrem Tor schwer gemacht“, sagt Siegesschütze Alexander Petan nach dem Spiel im Magenta Sport Interview.

Weitere Ergebnisse: 

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Adler Mannheim 1:3
Straubing Tigers – Krefeld Pinguine 4:3
Augsburg Panther – EHC Red Bull München 1:2
Düsseldorfer EG – Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:1
Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 4:10
Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 4:1

Weitere Infos unter del.org

Der VfL Bochum 1848 hat am Montagmorgen seinen neuen Chef-Trainer vorgestellt. Der neue am Spielfeldrand, Thomas Reis, kennt den Verein schon seit seiner aktiven Spielerzeit.

Thomas Reis

Thomas reis wird als neuer Cheftrainer des VfL Bochum 1848 vorgestellt.

Thomas Reis ist neuer Cheftrainer beim VfL Bochum 1848. Das hat der Verein heute morgen bekannt gegeben. Denn die ersten fünf Spieltage in der zweiten Fußball Bundesliga sind für die Bochumer nicht gut verlaufen. Aktuell steht der Verein auf dem 13. Platz in der Tabelle, sodass nach dem Spiel letzten Heimspiel gegen Wiesbaden (>>Spielbericht<<) Ex-Trainer Robin Dutt in der anschließenden Pressekonferenz einen Denkanstoß gegeben hat, dass sich etwas ändern müsse. Dabei hatte Dutt auch seine Position in Frage gestellt. Einen Tag später hat der sportliche Leiter Sebastian Schindzielorz bereits den ersten Kontakt zu seinem Wunsch-Kandidaten Thomas Reis aufgenommen. Reis hat zu diesem Zeitpunkt noch im als Nachwuchstrainer beim VfL Wolfsburg agiert.

Reis: „Ein Traum wird wahr“

„Ich freue mich, dass die Wolfsburger mir die Chance ermöglicht haben, mein Ziel zu erreichen“, sagt der 45-Jährige, dessen Fußballlaufbahn in Bochum begonnen hat. „In Bochum habe ich alle erforderlichen Nachweise für den Trainerschein gemacht. Zwölf Jahre später bin ich für die erste Mannschaft verantwortlich. Ein Traum wird wahr“, so Reis.

Auch Schindzielorz ist mit seiner Wahl zufrieden. „Wir haben jemanden gesucht, bei dem wir nicht von Vorne anfangen müssen. Thomas kennt die Strukturen und einen Großteil der Spieler des Vereins.“ Alle Gremien seinen von Thomas Reis überzeugt, sodass es keine Gespräche mit anderen Trainern gegeben habe. Dazu habe die bisher an anderen Standorten und im Nachwuchs für Reis gesprochen.

Nachwuchsarbeit hat für Reis gesprochen

„Wir wollen mutig sein. Die bisherigen Mannschaften von Thomas waren alle gut geordnet, die sich mit dem Club identifiziert haben“, so „Sesi“ weiter. Junge Spieler hätten sich unter dem neuen Trainer gut entwickelt, was auch ein Ziel des VfL ist. Auch Reis ist die Entwicklung der vorhandenen Mannschaft wichtig. Dennoch habe er bereits die ersten Ideen, die er mit der Mannschaft umsetzten möchte. „Jeder soll auf seiner Position spielen und nicht auf einer anderen aushelfen“, so Reis zu seinem Plan. Er sei sich bewusst, dass die Mannschaft eine Mentalität habe und diese müsse nun konstant gezeigt werden. In den nächsten Tagen will Reis die Mannschaft beim Training kennenlernen und auch Einzelgespräche auf dem Trainingsplatz führen. Es sei ihm wichtig, dass „Pessimisten Optimisten werden“, so Reis abschließend, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben hat. Denn Disziplin und Respekt seien nötig, um den VfL aus der aktuellen Situation zu befreien. So werde es keine weiteren Veränderungen im Trainerteam geben.

In der zweiten Fußball Bundesliga ist es Zwischen Bochum und Wiesbaden hoch her gegangen. Die Gastgeber drehen das Spiel. Doch das Ergebnis hat einen bitteren Beigeschmack.

In der zweite Fußball Bundesliga ist am Samstagmittag der Neuzugang SV Wehen Wiesbaden beim VfL Bochum 1848 zu Gast gewesen. Dabei hat der Liganeuling gezeigt, dass er sich nicht beeindrucken lässt. Denn schon in den ersten Minuten haben die Gäste auf das Tor von Manuel Riemann gespielt, sodass es nur eine Frage der Zeit gewesen ist, bis das erste Tor für die Gäste fällt.

2019-08-24 Bochum gegen Wiesbaden

VfL Bochum 1848 gegn SV Wehen Wiesbaden am 24. August 2019

Das ist nach bereits zehn Minuten auf dem Platz geschehen. Die Abwehr der Bochumer hat komplett ungeordnet gestanden, als Wiesbadens Manuel Schäffler den Ball zwischen den Pfosten platziert. Nachdem Tor werden die Bochumer wach, finden einen Weg zum Wiesbadener Tor. Doch hier funktioniert die Mann-zu-Mann-Deckung und die Bichumer sind eingekesselt. Wiesbaden ist schneller am Ball und somit auch schneller im gegnerischen Strafraum. So kommt es, wie es kommen muss. In der 19. Minute verliert Riemann den Überblick und durch Maximilian Dittgens steht es 0:2. die Gäste nehmen einen Gang raus. Bochum kann sich vor das Tor kämpfen, kommt aber nicht zum Abschluss. So kommt es, wie es kommen muss. Kurz vor Halbzeit können die Gäste das 0:3 für sich verbuchen.

Aufholjagd anne Castroper

Mit diesem Ergebnis sind die Hausherren nicht zufrieden gewesen. Entsprechend sind die Bochumer mit Wut aus der Kabine gekommen. Denn nun hat sich abgezeichnet, dass die Mannschaft dich spielen kann. In der 56. Minute sorgt Ulrich Bapoh für den ersten Treffer der Bochumer. Die Gäste sind nun verdutzt und es lässt die Konzentration nach. Diese Chance lassen sich die Hausherren nicht nehmen und kämpfen sich ins Spiel zurück. Jarmel Osei-Tutu macht den Anschlusstreffer in der 87. Minute. Kurz vor Knapp können die Bochumer noch einen Elfmeter rausholen. Silvere Ganvoula setzt an und gleicht aus! Somit endet das Spiel 3:3.

Bochums Trainer denkt über Rücktritt nach

„In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und in der zweiten zu viel zugelassen. Und war klar, dass Bochum mit Wut im Bauch aus der Kabine kommt“, sagt Rüdiger Rehm, Cheftrainer aus Wiesbaden. Bochums Cheftrainer Robin Dutt lässt hingegen eine Bombe platzen. „Ich möchte mich bei den Fans und dem Verein für die schlechte Leistung in der ersten Halbzeit entschuldigen“, sagt Dutt sichtlich ergriffen. Dabei stellt er auch seine eigene Position in Frage. „Ich habe die Sache falsch eingeschätzt und muss dafür die Verantwortung tragen. Ich bin dankbar für die Wertschätzung, die ich tagtäglich vom Verein, Spielern und der Presse erfahre“, sagt Dutt. Morgen werde er sich mit Sebastian Schindzielorz zusammensetzen und weitere Schritte besprechen.

>Weitere Ergebnisse<<

 

Aus dem „Bermuda Dreieck“ im Movie Park Germany ist „Area 51 – Top Secret“ geworden. Hier haben sich die Parkbetreiber etwas Besonderes einfallen lassen.

Dienstagmorgen ist es soweit gewesen. Nach monatelangen Sanierungsarbeiten an der Wildwasserbahn „Bermuda Dreieck“ im Movie Park Bottrop erstrahlt diese nun nicht nur in neuem Glanz, sondern hat auch noch eine neue Storyline bekommen. Wo die Besucher letztes Jahr noch im Bermuda Dreieck verschwinden konnten, gibt es nun eine neue, mysteriöse Story rund um das Sagen umwogene Gelände der Area 51.

Aufwendige Restaurierungsarbeiten

Area 51

Area 51 – Top Secret im Movie Park Germany, Bottrop

Die Wasserbahn, die von 1996-1997 erbaut worden ist und schon in der ersten Zeit das Thema „Aliens“ hatte, ist in die Jahre gekommen. Denn es gibt inzwischen nur noch sechs Boote, die aufwendig restauriert worden sind. Nun erstrahlen diese im neuen, blauen Look mit gelbem Schriftzug. Auch in der Attraktion selber hat der Park über den Winter gearbeitet. Der Zahn der Zeit hat an der Bahn genagt, sodass diese von Grund auf restauriert werden musste. Dabei sind die Parkbetreiber auf Hindernisse gestoßen. „Für manche Bereiche hat es keine Ersatzteile mehr gegeben, die mussten wir dann anfertigen lassen, da diese nicht mehr verfügbar waren. Andere Teile haben wir komplett überarbeitet“, sagt Thorsten Backhaus, Geschäftsführer des Movie Park.

Viel Farbe und eine neue Pre-Show

Insgesamt seien unter anderem rund 1650 Liter Farbe in drei Schichten aufgetragen worden. „Wir haben dazu alte Effekte neu zum Leben erweckt. Dazu haben wir die Pre-Show umgestrickt“, so Backhaus weiter. Manche Effekte habe der Park weiterentwickelt, um das Niveau weiter anzuheben. So sei man auf die Idee gekommen, die Area 51 zu thematisieren.

Liebhaber finden alte Elemente wider

Besonders für Liebhaber des alten „Bermuda Dreieck“ gibt es das eine oder andere Element in der Bahn, das bekannt vorkommt. „Wir haben Stück für Stück im Winter daran gearbeitet, Elemente der Bahn um zu thematisieren. Doch es sind auch alte Dinge drin, die bekannt sind“, sagt Pressesprecherin Ann-Katrin Dölken. So seinen die etwa 20 Aliens im Innern des Berges aufwendig restauriert worden, so dass unter anderem auch der Ton aus den Figuren wider klar zu hören ist. Das größte Problem laut Backhaus sei gewesen, den Berg in die Story einzubinden. Doch das hat mit dem neuen Thema gut gepasst.

Area 51 – Top Secret, die Gerüchteküche brodelt

So öffnet General Robert Marshall die Türen zur streng geheimen US-Airforce Area 51. „Die Gerüchteküche hat uns zu lange gebrodelt. Daher ist das der erste offene Tag auf dem Gelände“, erklärt General Marshall. So schippert der Gast auf dem Groom Lake durch das Gelände. „Da ist nichts mit Aliens“, bestreitet er die Aussage, ob sich Aliens auf dem Gelände befinden.

Ob es die Air-Base und Aliens wirklich gibt? Das muss der Besucher selbstverständlich selbst herausfinden. Natürlich ist alles Top Secret in der Area 51.

Weitere Infos unter www.moviepark.de

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