Hamburger SV macht Tore, Bochum kämpft

Montagsspiele sind bei Fans nicht besonders beliebt. Trotzdem ist das Zweitliga Duell des VfL Bochum 1848 gegen den Hamburger SV mit rund 24500 Zuschauern im Vonovia Ruhrstadion ausverkauft gewesen.

VfL Bochum 1848 – Hamburger SV 1:3 (0:0, 1:3)

VfL Bochum gegen Hamburger SV am 3.Februar 2020

VfL Bochum gegen Hamburger SV am 3.Februar 2020

Der VfL Bochum 1848 hat Besuch aus dem hohen Norden bekommen. Zu Gast ist der Hamburger SV gewesen. Bei den Hausherren ist Manuel Riemann, nach einem Ausraster letzte Woche in Bielefeld, gesperrt gewesen. Daher muss Patrick Drewes den Platz von der Nummer Eins im Tor bei den Bochumern einnehmen. 

Nach den anfänglich Feuermaßnahmen mit Rauchentwicklung aus dem Hamburger Fanblock hat der HSV einen deutlichen Spielanteil, wenn das Leder einmal aus dem Mittelfeld herausgeköpft ist. Doch trotz starker Offensive können die Nordlichter keinen Treffer erzielen. Die Bochumer wehren sich. Jedoch haben diese auch ein Problem, den Ball aus dem Mittelfeld herauszubekommen. Ist das Runde einmal in der Angriffshälfte, so sind die Hausherren vor dem Kasten von Daniel Heuer Fernandes zu zaghaft. Der letzte Biss fehlt, den Ball ins Netz zu befördern – oder auch eben eine wache Verteidiung oder ein Torwart, der seine Mannschaft im Spiel halten will. 

HSV braucht einen Ansporn

Nach dem Seitenwechsel wird es turbulent. Tatsächlich starten die Gäste erneut besser in das Spiel, als die Hausherren, aber das Blatt dreht sich. Die Bochumer können nach 68 quälenden Minuten befreien und das 1:0 aufleuchten lassen. Nachdem Soares nicht richtig passt, kann sich Simon Zoller doch den Ball schnappen, vor das Tor laufen und in obere, rechte Eck schießen. 

Von dieser Leistung angespornt, zeigt der HSV, weshalb er so lange in der ersten Fußballbundesliga gewesen ist. Hamburg erhält einen Eckstoß, den Ganvoula erst abblocken kann, aber der Ball zu Tim Leibold fliegt. Dieser wird ohne nachzudenken ins Tor des bis zu diesem Zeitpunkt gut spielenden Drewes geballert. 

Nach dieser Aktion haben die Bochumer hinten in der Verteidigung alles offen gelassen, um offensiv nach Vorne spielen zu können. Doch das ist nach hinten losgegangen. Durch diese Umstellung verliert der VfL Stabilität in der eh schon schwachen Verteidigung, was der Gegner eiskalt ausnutzt. 

Wechsel bei Bochum bringen nichts

Nach dem 1:2 in der 73 Minute wechsel Thomas Reis noch einmal durch. Neuzugang Robert Zulj ersetzt Vitali Janelt. Kurz darauf wechsel Bochums Trainer noch einmal. Dieses Mal verlässt Robert Tesche den Platz und Danny Blum nimmt seinen Platz ein. 

Auch das letzte Tor der Hamburger an diesem Abend istr gut durchdacht. Hier spielen Jung und Schaub sich den Ball zu und sorgen dafür, dass Sonny Kittel freisteht. Als dieser keinen mehr vor sich hat, kriegt er den Ball zugeschossen, zieht selber ab und lässt Drewes zum dritten mal an diesem Abend keine Chance. 

So geht das Spiel, was erst sich durch anfängliche Schwierigkeiten ausgezeichnet hat, zu Gunsten des HSV aus. Die Bochumer sind nun wirklich im Abstiegskampf angekommen. 

Tore:
Simon Zoller 1:0 (65.), Tim Leibold 1:1 (68.), Joel Pohjanpalo 1:2 (73.), Sonny Kittel 1:3 (87.)

>>Tabelle<<

 

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