Grizzlys Wolfsburg vermöbeln Roosters

Es hat beim Spiel gegen die Fischtown Pinguins letzte Woche tatsächlich erst nach einem Neuanfang ausgesehen. Aber daraus ist nichts geworden. Die Iserlohn Roosters verlieren erneut und Spencer Machcek von den Grizzlys Wolfsburg trifft gleich drei Mal.

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)

Iserlohn Roosters gegen Grizzlys Wolfsburg am 6.12.2019

Mathias Olimb von den Grizzlys Wolfsburg

Am Seilersee haben die Grizzlys Wolfsburg das gemacht, was sonst die Iserlohn Roosters gerne machen. Ein schnelles Tor in den ersten Spielsekunden. Stattdessen Spencer Machaceck bekommt den Puck gleich zu Beginn auf die Kelle, sodass es keine zwei Minuten dauert, bis dieser Anthony Peters im Tor der Roosters überrumpelt. Peters und der Rest der Mannschaft ist anscheinend noch nicht wach, sodass der Puck verdeckt ins Tor kullert.

Die Sauerländer schaffen es während des gesamten Spiels nicht, sich zu sortieren. Der Gegner hingegen passt so, dass sie einen Anspielpartner finden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Roosters ins eigene Drittel zurückgedrängt werden. Sie finden einfach nicht ins Spiel und es fehlt die Sicherheit am Puck, um diesen vor das Tor von Felix Brückmann zu bringen. Kurz vor Ende des ersten Drittels kann Kevin Rech noch auf 0:2 erhöhen, was nach Abpfiff bereits das erste Pfeifkonzert folgen lässt.

Grizzlys siegen haushoch

Auch im zweiten Drittel wiederholt sich das Schauspiel auf dem Eis. Die Grizzlys nutzen ihre Chancen. Iserlohn wird zwar wacher, aber immer noch inkonsequent vor dem gegnerischen Tor. Im Powerplay kann Alexander Johanson auf 0:3 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt scheinen die Sauerländer das Spiel bereits abgehakt zu haben. Doch es soll noch schlimmer kommen. In Unterzahl passiert es. Spencer Machacek kann sich den Puck angeln und sprintet vor das Iserlohner Tor. Peters bewegt nur zum Alibi den Arm, was aber nichts bringt, denn der Puck ist drin. Daraufhin verlässt Peters in aller Seelenruhe seinen Kasten und Andy Jenike muss es von nun an für die Sauerländer richten.

Zu Beginn des letzten Drittels sind die Wolfsburger in Unterzahl. Hier sind die Roosters endlich einmal konsequent, dass auch einmal ein Tor fällt. Das Gnadentor erzielt Ryan O’Connor in der 42. Spielminute. Etwas weniger als vier Minuten vor Ende ist der Endstand von 1:5 durch Machacek hergestellt.

Weitere Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings 4:1
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Straubing Tigers 2:3
Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 5:8
Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 4:1
Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:5 OT
Düsseldorfer EG – Augsburg Panther 3:2

Weitere Infos unter www.del.org 

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