Und schon ist es passiert: Du weißt nicht, was du posten sollst, auch wenn du fachlich kompetent bist. Verstehe ich. Mir ging es genauso, was einer der Gründe war, weshalb hier sehr lange Funkstille auf dem Blog war. Wie ich dieses Problem gelöst habe, erfährst du in diesem Beitrag.
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Der Kursor blinkt auf, aber die Zeilen sind leer. Dir fällt nichts ein, was du in deinem Blog verwenden kannst? Das muss nicht sein. Selbst mir als Journalistin fallen nicht sofort Themen ein, wie der Blog gefüllt werden kann. Dabei ist das gar nicht so schwer. Im Beitrag von letzter Woche „Wie du wieder mehr Beiträge auf deinem Blog hast“ gebe ich Tipps dazu. Aber jetzt ist es an der Zeit, einmal konkret zu werden, denn nicht jede Idee passt zu dir und deinem Unternehmen.
Lerne deine Zielgruppe kennen
Ja, jetzt kommt unter anderem Standard in Marketing, ohne das es nicht geht. Wichtig ist hier: Kenne deine Zielgruppe. Dabei solltest du dir ein paar Fragen stellen:
- Welche Probleme/Herausforderungen hat deine Zielgruppe?
- Welche Suchanfragen stellen sie bei Google?
- Welche Themen tauchen in Foren, Facebook-Gruppen oder LinkedIn-Diskussionen auf?
Das vergleichst du mit deinem Angebot und überlegst dir, welche Formate deinen potenziellen Kunden helfen können und dir am Ende auch. So viel Realität muss sein. Natürlich können auch Tools wie AnswerThePublic, AlsoAsked oder Google Suggest dir einen Überblick über die elementaren Fragen deiner Wunschkunden und ihrer Bedürfnisse geben. Wichtig ist hier, dass du die größtmögliche Überschneidung nimmst, damit der Blogbeitrag Erfolg hat und dir Geld in die Kasse spült.
Wichtig ist hier, dass du die Bedürfnisse deiner Wunschkunden kennst und sie verstehst. Auch ich musste mir das eingestehen. Ohne eine ordentliche Persona-Bildung geht es nicht. Stell dir deinen Wunschkunden genau vor. Wie sieht ein Tagesablauf aus? Was hat der/sie für Interessen? Was macht er beruflich? Wie ist das soziale Umfeld?
Aktuelle Trends und Diskussionen berücksichtigen
Um als Experte in deinem Bereich wahrgenommen zu werden, ist es wichtig, dass man sich nicht nur inhaltlich, sondern auch fachlich weiterbildet oder die Branche genau beobachtet. Das geschieht am einfachsten über Blogs in deinem Bereich, Newsletter, Fachmagazine oder Social Media.
Neue Entwicklungen, Studien und Debatten beobachten
Oh ja, um erfolgreich zu sein, musst du die aktuellsten Branchennews kennen. Bedeutet, du musst ständig am Ball bleiben und Neues lernen, ausprobieren und evaluieren. Nur so gelingt es, bei den Mitbewerbern in deinem Bereich aufzufallen. Vielleicht ist dir eine neue Technik aufgefallen, die bisher von niemandem berücksichtigt wurde? Super, genau das ist ein Thema für dich. Aber bitte schau es dir vorher genau an, bevor du in die Tasten haust und es in die Welt gibst.
Inzwischen merken die Menschen, wann etwas Fake ist und wann nicht (okay, manchmal auch gar nicht). Du musst die Neuheit einordnen und die Fakten dazu bewerten können.
KI im Redaktionsalltag einsetzen
Mal ein Beispiel: In meinem Bereich verändert KI gerade so ziemlich alles. Die Menschen haben sich an die KI-Texte gewöhnt. Es ist auffällig, wenn eben kein KI-Text veröffentlicht wird. Das von Menschenhand verfasste Wort liest sich anders. Nicht so glatt, nicht so perfekt. Und dennoch ist KI eine Bereicherung für den Alltag. Das kann nicht von der Hand gewiesen werden. Auch hier, auf dieser Seite, nutze ich gelegentlich KI. Aber nicht bei den Texten, das finde ich nicht in Ordnung. Ich nutze sie bei der Erstellung von Beitragsbildern für den Blog.
Aufgrund meiner Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin Schwerpunkt Medien/Kommunikation habe ich auch gelernt, Grafiken händisch zu machen. Ich könnte es also selber machen. Aber aus zeitlichen Gründen schaffe ich es nicht. So ist das eine Erleichterung meiner Arbeit, obwohl ich meine Bilder gerne selbst erstelle.
Google als Inspirationsquelle verwenden
Das Gleiche gilt im Übrigen auch für Texte. Händische Texte sind eben authentischer. Du kannst deine eigene Geschichte besser in deinen eigenen Worten schreiben, als es jede KI der Welt könnte. Aber dennoch ist dieses Tool nicht aus dem Alltag wegzudenken. Ich nutze es beispielsweise, um mir Blogbeiträge gliedern zu lassen oder verwende sie gerne für SEO.
Apropos SEO: Google ist weiterhin eine gute Quelle, um passende Themen zu finden. Du kannst in deiner Nische googeln und findest gute Ideen. Hier musst du aber darauf achten, dass du nicht jeden Blogbeitrag kopierst, der zu dir passt. Schau nach, wie deine eigenen Erfahrungen zu dem Thema sind.
Eigene Erfahrungen in das Blog-Thema einbauen
- Welche Erfahrungen hast du bereits in deinem beruflichen Alltag mit dem Thema gemacht?
- Was hat gut funktioniert und was nicht?
- Welche Learnings sind es wert, geteilt zu werden?
Menschen mögen Geschichten und der Alltag bietet eine Menge an Dingen, die du auf deinen Beruf adaptieren kannst. Dazu musst du deine Augen und Ohren offen halten. Manchmal kommt es sehr schnell, dass der Gedanke zu deinem Beruf/Angebot passt. Du schreibst darüber, wie du oder jemand aus deinem Umfeld die Situation gemeistert hat.
Themenserien oder Formate planen
Ein Thema, was ich selber nicht gerne mag: Das Planen von Themen, um den Blog mit regelmäßigem Content zu füllen. Hierzu eignen sich gut Themenserien wie beispielsweise alles rund um Pressearbeit oder das Finden von Themen. Du überlegst dir einen groben Themenblock und unterteilst diesen in kleinere Happen, in denen du ins Detail gehst. Gut eignen sich ebenfalls Tutorials, in denen du beschreibst, wie ein bestimmtes Thema gelöst wird.
So erhältst du klare Gedanken, um die passenden Themen für deinen Blog zu finden. Außerdem wissen deine Leser, was sie in regelmäßigen Abständen auf deinem Blog erwartet. Daher lohnt es sich, gewisse Bereiche einfach vorzuplanen. Das nimmt dir einiges an Stress und Druck raus, regelmäßig neue Themen zu finden. Am besten funktioniert es, wenn du dir eine Liste mit passenden Themen machst, aber auch aktuelle Entwicklungen einplanst.
Themen für Blogbeiträge kreativ miteinander verknüpfen
Es ist ganz einfach: Dir fällt eine Geschichte ein oder bemerkst etwas, dass dir bekannt vorkommt. Und da fällt es dir auf: Die Person kann von DIR etwas lernen, ist aber im vollkommen anderem Bereich tätig.
Mal ein Beispiel: Die Fragestellung von Journalisten ist ganz besonders. Wir überlegen uns im Vorfeld, auf welches Thema die Frage abzielt und welche Antwort am besten dazu passt. Entsprechend stellen wir unsere Fragen. Journalisten stellen ihre Fragen sehr konkret, um das Gespräch leiten zu können.
Diese Technik können auch andere Personen, beispielsweise in der Personalabteilung, gebrauchen. Sie führen ein Gespräch mit der Intention, den Bewerber einschätzen zu können und die benötigten Aussagen zu bekommen. Das Gleiche machen Journalisten ebenfalls. Sie stellen Fragen, um die besten Antworten für ihren Text zu bekommen.
Fazit: Themen für den Corporate-Blog zu finden ist einfach
Die besten Blog-Ideen entstehen an der Schnittstelle zwischen Relevanz, persönlicher Erfahrung und Suchinteresse. Halte deine Ideen am besten in einer laufenden Liste, wie Trello, Excel oder Notion fest. So kannst du spontan auswählen, was gerade passt.
Wie du zu Themen für deinen Blog kommst
- halte Augen und Ohren offen
- schaffe eine Relevanz zu deinem Thema
- nutze Google
- beobachte, was sich in deiner Nische gerade tut
- schaffe Verknüpfungen zwischen zwei Branchen


