Sieg in letzter Sekunde für die Grizzlys

Lange hat es am Seilersee in der Deutschen Eishockey Liga nach Verlängerung ausgesehen. Doch die Grizzlys Wolfsburg können sich quasi eine Sekunde gegen die Iserlohn Roosters behaupten.

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (2:0, 0:1, 0:2)

Alexandre Grenier (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 17.01.2020

Alexandre Grenier (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 17.01.2020

Bei den Iserlohn Roosters ist dieses dieses Saison verhext. Mal können die Sauerländer Spiele am Stück gewinnen und dann folgt eine Serie mit Niederlagen. Genau das können die Gäste immer wieder ausnutzen, da die Mannschaft von Jason O’Leary zu den ungünstigsten Zeitpunkten Strafen zieht. Von diesem Verhalten haben auch die Grizzlys Wolfsburg am 40. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga profitieren.

Doch zuerst haben die Roosters einen Blitzstart hingelegt. Die Wolfsburger verlieren den Überblick, Julian Lautenschlager ist am Puck, findet Alexandre Grenier, der nach gerade einmal 26 Sekunden auf dem Eis die Sauerländer jubeln lässt.

Auch das zweite Tor soll Grenier an diesem Abend schießen. Brent Aubin muss wegen Beinstellens einmal für zwei Minuten sein Gemüt abkühlen. Auch hier klappt das Zusammenspielt der Reihe von Grenier gut, sodass Brückmann erneut ohne Chance ist. 2:0 für die Roosters. Doch nach und nach finden die Wolfsburger ins Spiel, was es den Roosters immer schwerer macht, den Puck vor das Tor zu bringen – obwohl die Wolfsburger es schwer haben, in das Drittel der Hausherren zu kommen.

Nach dem Seitenwechsel können die Gäste den Spieß umdrehen. Dieses Mal bekommt der Ex-Kölner Fabio Pfohl die Scheibe auf die Kelle und Andreas Jenike im Tor der Roosters ist machtlos. Doch das soll es auch gewesen sein. Die Mannschaft von Pat Cortina kommt nach und nach immer mehr vor das Tor, auch die Roosters bemühen sich, lassen aber zu viele Fehlpässe zu, auch wenn sie ihre Mitspieler inzwischen finden.

Nach dem erneuten Seitenwechsel geben die Grizzlys nicht auf, auch bei den Kampfhähnen bleibt der Siegeswille nicht aus. Doch es kommt anders, als gedacht. Denn Dominik Bittner kann nach 57 Minuten auf dem Eis ausgleichen. Und dann passiert es. Kurz vor Spielende stellt Goali Jenike einem Wolfsburger das Bein, was zur Folge hat, dass die Roosters nun in Unterzahl ran müssen. Der so lange sicher geglaubt Sieg ist dahin, die Verlängerung sicher. Jedoch macht Anthony Rech auch die Hoffnung auf einen Punkt in der Overtime zunichte. Gerade einmal eine Sekunde vor der Schlusssirene befördert Rech den Puck ins Tor der Sauerländer, die nach dem Spiel direkt in der Kabine verschwinden.

Tore: 1:0 Alexandre Grenier (26 Sekunden), 2:0 Alexandre Grenier (5. PP1), 2:1 Fabio Pfohl (22.), 2:2 Dominik Bittner (57.), 2:3 Anthony Rech (PP1, 59:59).

Weitere Ergebnisse:

Kölner Haie – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 2:3
EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 2:3
Straubing Tigers – Adler Mannheim 5:4 SO
Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 2:0
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 4:1
Schwenninger Wild Wings – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:6

Weitere Infos unter www.del.org

 

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