Rumo macht sich selbständig und erlebt einige Abenteuer in  „Rumo und die Wunder im Dunkeln“. So stehen auch Liebe und Kämpfe auf dem Plan. Denn dem Wolpertinger wird eine ganz besondere Aufgabe zu Teil. Rumo geht in die Untenwelt

Rumo wächst ohne Eltern auf einem Bauernhof in Fhernhachen auf. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis der Hof von Teufelszyklopen überfallen wird. Der kleine Wolpertinger wird verschleppt und soll nun als Mahlzeit der Teufelszyklopen dienen. Doch nicht mit Rumo, der während dieser Zeit entdeckt, wie stark er ist und erwachsen wird. So besiegt der Hund die Zyklopen und befreit alle Mitgefangenen. Endlich in Freiheit riecht Rumo etwas, das er noch nie gerochen hat. Den Silbernen Faden  des Glücks. Dieser Geruch führt ihn nach Wolperting, wo er auf Rala trifft. Als Rumo endlich den Mut fasst, Rala seine Liebe zu gestehen, sind alle Wolpertinger verschwunden. Die Spur führt in die Untenwelt. Ob Rumo Rala und die anderen Wolpertinger retten kann?

Fazit:

Wie alle bisherigen Teile ist „Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ein typischer Moers. Mit viel Wortgewandheit schafft es der Kultautor von u.a. „Die 13 1/2 Leben des Käptain Blaubär“ erneut, den Leser in die Welt von Zamonien zu entführen. Die Spannungskurve bleibt durch das ganze Buch erhalten, sodass man dieses Buch verschlingt.

Fakten: 

Autor: Walter Moers
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 2003
Anzahl der Seiten: 702
Genre: Roman

Ein wesentlicher Bestandteil einer Recherche ist das Interview. Es muss gut vorbereitet werden. Dabei gibt es verschiedene Arten von Interviews.

Für einen Text muss man recherchieren. Dabei bildet das Interview einen wesentlichen Bestandteil der journalistischen Arbeit. Sie sind in der Regel gut vorbereitet. Manchmal sind sie spontan oder sehr geplant, wenn es um ein gewisses Thema geht. Es kann auch sein, dass die Interviews kurz sind, weil der Gesprächspartner routiniert ist, es kann auch passieren, dass das Gespräch sehr lang wird, weil einem viel erzählt wird, was man unter Umständen nicht bedacht hat. Dazu gibt es verschiedene Arten von Interviews.

Das Telefoninterview

Interviews

Es gibt viele Arten, ein Interview zu machen. Nicht nur bei den Fragearten sondern auch bei der Aufzeichnung. (Grafik: JM)0

Ein Telefoninterview ist gerade in der aktuellen Corona-Situation die beliebteste Form unter Journalisten, um an Informationen zu kommen. Es setzt keine persönliche Nähe voraus, sondern ermöglicht ein Gespräch, was zweiseitig ist. Bedeutet, man kann Rückfragen stellen und Dinge noch einmal spezifizieren. Oftmals kann man es spontan machen, auch wenn der zu Interviewende überrumpelt wird.

Meistens legt sich das, wenn man nett und freundlich sein Anliegen vorträgt und fragt, ob man sich ein paar Minuten Zeit nehmen kann. In der Regel bejaht Der Nachteil ist, man muss mitschreiben, was bei einem schnell sprechenden Partner nicht von Vorteil ist. Hier muss man nett darauf hinweisen, dass man mit schreibt. In der Regel ist das kein Problem. 

Das persönliche Interview

Face-to-Face ist letztendlich die beste Art und Weise, ein Interview zu führen. Für beide Parteien ist es oftmals angenehm, zu wissen, wer einem gegenübersitzt. Je nach Textart, wie ein Porträt, ist ein persönliches Gespräch wichtig, da es von dem Eindruck von einer Person lebt. Man sieht die Reaktionen des Befragten und kann diese Emotionen auch in den Text einfließen lassen. Hier können beide Seiten ebenfalls Rückfragen stellen.

Oftmals lasse ich das Diktiergerät mitlaufen, um mich auf die Person selbst zu konzentrieren. Außerdem ist diese Methode oftmals die angenehmere, wenn man sich unterhält. Es kommt auch vor, dass man das Gerät vergisst – gerade wenn man sich sehr gut versteht und ins Quatschen kommt. Ein Nachteil ist, man muss sich beim Schreiben das ganze Gelaber anhören. Favorisiert ist bei mir immer noch Zettel und Stift. 

Das E-Mailinterview

Ein Interview per E-Mail setzt eine genaue Vorstellung voraus, was man mit den Fragen erreichen will. Man muss sich sehr gut mit dem Thema auseinander gesetzt haben und die Fragen entsprechend klar formuliert haben. Rückfragen sind nicht möglich, oder man muss noch einmal per Mail nachfragen oder greift zum Telefonhörer und ruft an. Ein Vorteil des E-Mailinterviews ist, man hat alles schon genau ausformuliert und muss sich die entsprechenden Fachbegriffe nicht mehr googeln und die Namen sind auch gleich richtig geschrieben. 

Das Experteninterview

Dieser Interviewtyp setzt eine gute Vorbereitung voraus. Man muss sehr gut recherchiert haben und die Fragen schon vorformuliert haben. Wenn man ein wenig fachliche Kompetenz an den tag legt, kann dieses Interview gelingen. Genauso, wenn man gut vorbereitet ist und keine Ahnung davon hat, was man erzählt bekommt. Wichtig ist, dass man versteht, was der Experte sagt und das auch für den normalen Leser entsprechend aufarbeitet. Mit diesem Interviewtyp hat man letztendlich die meiste Arbeit. Nicht nur, weil man es aufarbeiten muss, sondern auch, weil man dem Leser einen Überblick geben und den Inhalt einordnen muss. 

Unvorbereitet vs. Vorbereitet

Bei Experten-, E-Mail- und Telefoninterviews muss man sich sehr gut vorbereiten. Ein Face-to-Faceinterview kann man hingegen auch spontan und unvorbereitet machen. Jedoch kommt es immer auf den Interviewpartner an. Hat man einen Experten vor sich sitzen, muss vorbereitet sein. Schreibe ich hingegen ein klassisches Porträt, so habe ich meine Fragen im Kopf und brauche keine Liste, die ich abarbeite.

Je nach Besonderheit habe ich trotzdem Fragen dabei. Dennoch finde ich die unvorbereiteten Interviews immer noch am Spannendsten. Man weiß nicht, was einen erwartet, kann ohne Vorurteile in die Situation heran gehen und es einfach auf sich zu kommen lassen.

Diese Art von Interview favorisiere ich. Die habe ich durch meine Arbeit bei der WAZ gelernt. Man wird zu einem Termin hingeschickt und muss sich mit Leuten unterhalten, die man nicht kennt oder man muss fremde Menschen ansprechen und ihnen ein, zwei Antworten entlocken. Man zeigt tatsächlich ernstes Interesse und das erfreut in der Regel auch den Interviewpartner.

Das vorbereitete Interview hingegen ist durchgeplant. Man weiß, was gefragt werden muss und was man wissen will. Hier gilt: keine Frage wird vergessen.

Arten der Interviews:

  • Telefoninterview:
    Vorteil: schnell durchführbar, keine hohen Kosten, Rückfragen sind möglich 
    Nachteile: Gesprächspartner kann überrumpelt werden, man muss mitschreiben, Emotionen, Mimik und Gestik sind nicht erkennbar
  • Face-To-Face: 
    Vorteil: Mimik und Gestik erkennbar, Tonaufnahme möglich, Rückfragen sind möglich
    Nachteil: hoher Zeitaufwand, man muss es planen und einen Ort finden
  • E-Mail
    Vorteil: gut ausformulierte Antworten, die so übernommen werden können
    Nachteil: unpersönlich, Rückfragen sind nicht möglich, muss gut formulierte und gezielte Fragen beinhalten
  • Geplantes Interview / Experteninterview:
    Vorteil: Man kann den Zeitaufwand einschätzen, es ist strukturiert, Rückfragen sind dennoch möglich
    Nachteil:  Man versteift sich sehr auf seine Fragen und ist unflexibel
  • Spontanes Interview
    Vorteil: Es entwickelt sich ein lockeres Gespräch und Fragen ergeben sich,  man zeigt ernstes Interesse
    Nachteil: Keinen Überblick über Fragen, setzt eine Menge Routine voraus und dass man sich etwas mit dem Thema auskennt

In der Sporthalle am Berg Fidel von Münster hat sich am Samstag, 6. März 2021 für den 21. Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga das Top-Spiel des Tages ereignet. Die WWU Baskets Münster haben den Tabellenersten, die VfL SparkassenStars Bochum empfangen.

Zu Beginn des Spiels Derbys in der Sporthalle am Berg Fidel von Münster haben sich die VfL SparkassenStars Bochum mit dem Punkten schwer getan. Die einfachsten Körbe wollten nicht fallen. Jedoch haben die WWU Basketst Münster zwar die ersten Punkte auf das Scoreboard gebracht, konnten jedoch ebenfalls nur schwer den Ball im Korb platzieren. Beide Mannschaften haben sich an diesem Tag durch eine gute Defensiv-Arbeit ausgezeichnet. 

WWU Baskets starten stark zu Hause

VfL SparkassenStars - WW Baskets Münster

06.03.2021 –
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

So haben beide Teams die Angriffe des Gegners aus gekontert. Lange Zeit haben die Münsteraner vom zweiten bis Mitte des dritten Viertels eine komfortable Führung von etwa 13 Punkten gehabt. Doch ab Mitte des dritten Viertels kommen die Gäste aus dem Ruhrgebiet nach und nach ins Spiel und schaffen es, sich zu Beginn der letzten zehn Minuten selbst einen kleinen Vorsprung aufzubauen. Doch dann wird es spannend. 

Die Hausherren wollen den Sieg genauso, wie die Gäste, sodass die Schlussminuten eng umkämpft sind. Entscheiden soll das Spiel ein Foul von Marck Coffin an Miquel Servera Rodriguez. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Baskets mit 85:84 vorn. Da Rodriguez zwei Freiwürfe zugesprochen bekommt und diese auch verwertet, steht es nun 85:86. Mit der Schlusssirene verwirft Cosmo Grühn einen Dreier, sodass ein enges und spannendes Spiel zu Gunsten der Gäste ausgeht. 

SparkassenStars sind Nord-Meister

So endet das letzte Heimspiel der Münsteraner mit 85:86 und  28 Punkten und dem zweiten Platz. Als nächstes geht es für die Baskets am 22. und zugleich letzten Spieltag zu dem TKS 49ers. Die Bochumer haben sich mit dem Sieg in Münster die Nord-Meisterschaft mit 34 Punkten vor den Itzehoe Eagles gesichert. Die Bochumer treffen am 13. März 2021 auf den ETV Hamburg. Anwurf ist für alle Spiele des letzten Spieltags um 19.30 Uhr. 

Basketball ist emotional und liefert in den meisten Fällen ein spannendes und schnelles Spiel. Da wird einem Sportfotografen sehr viel abverlangt. Momente, die das Spiel wiedergeben, müssen eingefangen werden.

Basketball wird in den Wintermonaten gespielt. Entsprechend ist es nicht immer einfach mit dem Licht in den Hallen. Dazu muss das Auge schnell sein – natürlich der Finger am Auslöser der Kamera. Denn der Sport aus den USA ist temporeich.

Wichtige Szenen einfangen 

Basketball

Das richtige Motiv ist beim Basketball unerlässlich, um den Sport zu erklären. (Foto: JM)

Und genau hier liegt die Schwierigkeit. Man muss sehr genau hinschauen, was auf dem Parkett passiert. Ein Foul kann spielentscheidend sein. Hat man die entscheidende Szene auf der Speicherkarte, kann man sich unter Umständen, wenn eine Fotoagentur beliefert wird, im Anschluss sehr wahrscheinlich über eine kleine Zusatzsumme auf dem Konto freuen.

Natürlich muss man sich überlegen, welche Mannschaft man braucht. In der Regel habe ich in Bochum die Heimmannschaft im Auge. Denn die sind für meinen Arbeitgeber interessant. Die Gäste interessieren da herzlich wenig. Anders ist es jedoch, wenn man für eine Agentur unterwegs ist. Dann sollte man beide Mannschaften im Auge haben und auch die Schlüsselspieler. Wichtig ist hierbei, sich vorher mit beiden Mannschaften auseinandergesetzt zu haben.

Fotoplatz beim Basketball

Am Spielfeldrand sitzen die Fotografen in der Regel auf dem Boden. Hier ist es vom Publikum nett, wenn man sich nicht direkt dahinter stellt oder auch vor einen Fotografen. Das Gleiche gilt auch für Maskottchen. Was man aber nicht beeinflussen kann, sind die Laufwege der Unparteiischen. Diese stehen einem sehr oft im Weg und sorgen das eine oder andere Mal schon für Frust, wenn man in einer Ecke platz genommen hat.

Besser ist es, man setzt sich unter den Korb. Dann gibt es auch die besten Bilder, jedoch nicht ohne Schwierigkeitsgrad. Die Spieler sind weit über 1,80 m und daher braucht man hier in Objektiv, was unterhalb von 50 mm liegt. Grundlegend gilt auch im technischen Bereich: mindestens 1/400 und eine weit geöffnete Blende. Je kürzer die Verschlusszeit, desto besser ist es. Bei der einen oder anderen Person beobachte ich, dass diese eine Verschlusszeit von unter 1/400 nutzt. Dann wird es unscharf bzw. das Bild zeigt deutlich die Bewegung des Spielers. Das gilt es zu vermeiden und gelingt erst ab 1/400. Da ist es dann besser, die ISO hoch und die Blende so weit wie möglich zu öffnen, damit das nicht passiert.

Porträts sind wichtig

Natürlich ist es immer am besten, wenn man den Schlüsselspieler mit dem Ball hat. Noch besser ist es, diese unter dem Korb zu haben. Ob es jetzt im Hoch- oder Querformat ist, ist bei einer Szene auf dem Feld nicht wichtig. Ich ziehe dort das Querformat vor. Unter dem Korb hingegen mag ich das Hochformat. Dann kommt die ganze Dynamik besser rüber.

Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wie er seine Fotos gestaltet. Oftmals ist es einfach die Erfahrung, die man macht und irgendwann weiß man, was gebraucht wird bzw. gut aussieht.

Fakten:

  • schnelle Bewegungen, erfordern eine kurze Verschlusszeit von mindestens 1/400
  • die Blende ist, je nach Kameramodell, so weit wie möglich geöffnet, um eine schnelle Verschlusszeit zu gewährleisten
  • die ISO und der Weißabgleich sind den Lichtverhältnissen angepasst
  • Je nach Objektiv oder gewünschtem Motiv ist eine Brennweite von unter 50 mm sinnvoll Das hängt jedoch auch von der Position ab, von der man fotografiert
  • mit einer Brennweite von 70-200 mm und f 1:2,8 macht man trotzdem nichts falsch

Zu den Basics „How to Sportfotohrafie“

 

Beispielbilder: 

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Ein Buntbär hat 27 Leben. Davon erzählt Käpt’n Blaubär genau die Hälfte. Amüsant und nur echt mit Käpt’n Blaubär sowie den Einwürfen des Lexikons von Nachtigaller.

Käpt'n Blaubär

So sieht das Cover von „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ aus.

Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Das Erste, an das sich Blaubär erinnert, ist im wahrsten Sinne des Wortes, das umherschippern in einer Nussschale auf dem Ozean Zamoniens. Dort wird der kleine Bär von Zwergpiraten gefunden. So beginnt das erste Leben des Blaubärs. Bei den Zwergpiraten lernt Blaubär alles, was ein Seebär wissen muss. Doch das geht nicht lange gut und er landet auf anderen Stationen, wie in einem Wirbelsturm, der alle Jubeljahre anhält.

Der in Hamburg lebende Autor und Illustrator Walter Moers nimmt in dem Roman seine Leser mit auf die Reise nach Zarmonien. Mit jeder Menge Schirm, Scharm und Melone führt Moers durch die Welt von Zamonien. Details werden penibel genau beschrieben, wie etwa das Rückwärtszählen im Sandsturm, in dem immer wieder eine Zahl eingeworfen wird. Nicht zu vergessen, die Einwürfe von Professor Nachtigaller, der die Rolle des Lotzen durch Zamonien übernimmt.

Mit Illustrationen besser erzählen

Was auch nicht vergessen werden darf: Der unvergleichliche Humor des Autors. Dieser ist gespickt mit Raffinesse, Wortspielen und jeder Menge Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen. Dazu sind in dem Buch zahlreiche Illustrationen zu finden, die gerade zeigen, was angesagt ist. Die ersten Ausgaben sind noch Schwarz/Weiß gestaltet. Bei den Neueren gibt es Kapt’n Blaubär bunt und in Farbe. Sind die Bilder, die sich teilweise über zwei Seiten erstrecken, vielleicht da, um dem Leser die Welt besser zu erklären? Das kann nur Moers selber beantworten. Tatsache ist, dass mir bei bisher keinem anderen Autor diese Art eine Geschichte zu erzählen und die Macht der Bilder mit einzubinden, aufgefallen ist.

Ein Buch, was in keinem Regal fehlen darf, denn es ist ein Klassiker.

Fakten

Autor: Walter Moers
Titel: Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
Erscheinungsdatum: 1999
Anzahl der Seiten: 703
Verlag: Eichborn
Genre: Roman

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