Weihnachten. Zumindest nicht meine favorisierte Zeit des Jahres. Jeder hetzt nur noch, ist total im Stress, weil alles perfekt sein muss. Ehrlich gesagt, ich kann es kaum glauben, dass in zwei Tagen schon Heiligabend sein soll, denn von der Vorweihnachtszeit habe ich sehr wenig mitbekommen. Es ist ja nicht so, dass ich nur zu Hause hocke. Allerdings geht das ganze Getue ziemlich gut an mir vorbei. Ich ignoriere es, wenn da nicht Termine wären, die mich daran erinnern, dass es bald ein Ende hat. Wobei das hier ein Termin war, der richtig Spaß gemacht hat.

Dann kam letzte Woche eine Anfrage, ob ich nicht einen bestimmten Termin wahrnehmen könne. Joah, lässt sich einrichten. Bei dem Termin ging es um die Weihnachtsgeschenke für ein paar Tiere in der Zoom Erlebniswelt. Doch was soll man den Tieren zu Weihnachten schenken? Nichts besonderes, sondern eher mal das Futter etwas anders verpackt und mit Dingen gespickt, die sie nicht jeden Tag bekommen. So erhielten die Giraffen einen Stern mit Luzernen, den sie eigentlich ganz gerne mögen. Doch an den Stern gingen sie nicht. Stattdessen sind sie durch ihr matschiges Gehege gefetzt.

Auch die Zwergmangusten waren etwas zurückhalten, als die ganze Pressemeute da war. Ihr Futter war tatsächlich in kleine Geschenkkartons eingepackt. Der Inhalt: unter anderem Schaben und gefrorene Heimchen. Erst, als die gesamte Pressemeute weg war, sind die Mangusten an ihre Leckereien gegangen.
Während sich andere Tiere von dem Pulk an Fotografen und Kamerateams beeindrucken ließen, war den Waschbären das egal. Sie zerpflückten in aller Ruhe ihre Socken, in denen unteranderem Hundeleckerchen waren. Bei den Waschbären durften auch die Fotografen und Kameraleute in kleinen Gruppen ins Gehege rein. Das hat die Bewohner nicht im geringsten gestört oder beeindruckt.

Auch unbeeindruckt waren die Schweinsaffen, die sich auf den Tannenbaum und die mit Holzwolle gefüllte Kiste mit Äpfeln und anderen Obst-und Gemüsesorten stürzten. Ganz anders hingegen waren die Blaumaulmeerkatzen. Während die Schimpasen im tehater machten, weil sie nichts abbekommen haben, waren die Blaumaulmeerkatzen sehr zurückhaltend. Sie rührten ihre Obstteller nicht an. Ob es hinterher doch geschmeckt hat, ist nicht überliefert.

Im Bottroper Movie Park Germany wurde heute die neue Achterbahn vorgestellt. Dabei war auch Hauptdarstellerin Marina Sirtis aus „Star Trek, The Next Generation“.

Star Trek veränderte ihre Leben. Kurz vor Ablauf des Visums in den USA erhielt Maria Sirtis das Angebot für ihre Rolle der Deanna Troi. Sie sagte zu und flog nicht nach Groß Britannien zurück. Die Serie ist immer noch ein Erfolg und wollen die Darsteller immer noch sehen. „Selbst nach über 30 Jahren sind die Fans immer noch sehr loyal“, sagt Sirtis. An Star Trek gefiele ihr die Philosophie. Kein Krieg, kein Rassismus. „Und vor allem kein Geld.“  Sie habe die Achterbahn schon getestet und sei besonders von der Brücke der Enterprise begeistert. „Alles ist so gut nachgebaut“, schwärmt Sirtis. Sogar auf „ihren“ Stuhl habe sie sich ohne Probleme setzen können. „Nicht wie in Las Vegas, wo ich von meinem Platz weggejagt wurde.“

Zwei Jahre Planungs-und Bauzeit

Die neue Attraktion des Movie Parks kann auf zwei Jahre intensiver Planungs-und Bauzeit zurückblicken. Denn eine Lizenz des US-Amerikanischen Medienunternehmens CBS Consumer Products zu bekommen, sei laut Geschäftsführer Thorsten Backhaus nicht einfach gewesen. „Wir waren in engem Austausch mit den Verantwortlichen von CBS.“ So wurde intensiv am Konzept der Achterbahn gefeilt, die alle wichtigen Elemente von Star Trek beinhaltet und den Besucher in die Welt eintauchen lässt. Das ein Mehrwert dabei entstehen sollte, war für alle Beteiligten klar. Das Konzept stimmte und der Movie Park erhielt als einziger Freizeitparkt die weltweit einzige, offizielle Star Trek Lizenz. Kern der Bahn nun die Kommandobrücke. „Die ist sehr gut geworden“, lobt Sirtis die Arbeit des Parks. Auch Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler lobt die neue Attraktion des Parks. „Der Park hat sein Angebot erweitert und seine Attraktivität gesteigert. Das ist auch gut für Bottrop.“ Der Movie Park sei ein großer Imagefaktor für die Stadt.

Triple-Launch-Coaster: Story

Die Crew der Enterprise ist auf dem Weg zu einem Treffen der Föderation, als feindliche Borg die Brücke einnehmen und die Besatzung auf ein anderes Schiff entführen. Die einzige Hoffnung: frisch ausgebildete Starfleet-Kadetten. Hierbei schlüpft der Besucher in die Rolle eines frisch ausgebildeten Starfleet-Kadetten, um die Crew zu retten. Das Abenteuer beginnt. Nun steigen die Retter in den Triple-Launch-Coaster. Zuerst werden die Wagen nach vorne katapultiert und dann geht es mit etwa 90 km/h rückwärts 40 Meter hoch in die Halfpipe. Eine Fahrt von etwa 144 Sekunden und 720 Metern Länge beginnt.

„So einen Park wie diesen hier habe ich noch nicht gesehen“, schwärmt Sirtis vom Movie Park. Auch weil es hier nicht so voll und die Warteschlangen nicht so lang seien. Das gefiele ihr.

Dorothee Schneider und Isabel Werth kamen ohne ihre Toppferde Showtime FRH und Weihegold nach Balve, da die Vierbeiner verletzt oder krank waren. Kristina Bröring-Sprehe reiste gar nicht an, da auch Desperados FRH verletzt ist. So konnte sich Isabel Werth gleich doppelt behaupten.

Grand Prix Spécial

Doch den Zuschauern wurde trotzdem Dressursport auf höchstem Niveau geboten. Mit Bestnoten bis 10,0 ritt die zurzeit Weltranglisten erste der Dressurreiter Isabel Werth mit dem inzwischen elfjährigen Emilio zum Sieg im Grand Prix Spécial. 84,28 % lautete das Ergebnis für Werth. „Emilio hat heute alles richtiggemacht und ist sicher heute aus Weihegolds Schatten herausgetreten. Er war heute einfach noch sicherer, geschlossener, einfach auf den Punkt. Es war der richtige Mix aus Power und Durchlässigkeit“, freute sich Werth über die Leistung von Emilio.

Nicht ganz so rund lief es bei Sönke Rothenberger. „Ich hatte ein, zwei Mal Seitenwind und konnte nicht voll zureiten, dadurch hatte ich ein paar Haker drin, bin aber super zufrieden. Wenn Cosmo eine super Runde geht, ist alles drin.“ Doch trotzdem wurde das einzige Paar der Olympischen Spiele 2016 mit 80,804 % und dem zweiten Platz belohnt.

Gefolgt von Hubertus Schmidt und Imperio mit 77,200%. Schmidt hatte während der Winterpause kontinuierlich an den Schwächen von dem Trakehnerhengst gearbeitet. Durch diese Arbeit konnte er sich über die Bronzemedaille im Grand Prix Spécial freuen.

Grand Prix Kür

Die Kür von Sönke Rothenberger setzte Akzente und war technisch ausgereift. Doch dreimaliges Erschrecken von Cosmo kosteten Rothenberger letztendlich den Sieg. So konnte sich auch in dieser Prüfung Isabel Werth mit Emilio über den Titel freuen.

Wert setzte mit Emilo Akzente in Piaffe, Passage und Pirouetten. „Emilio hat mich überrascht. Er war die letzten Tage schon super in Form, aber er hat sich heute einfach wunderbar angefühlt. Schon beim Anpassagieren nach dem Halten war das ein tolles Gefühl“, freute sich die Doppelmeisterin. So könne sie „total happy“ mit einem Ergebnis von 89,120 % nach Hause fahren.

Energiegeladen war die Kür von Sönke Rothenberger und Cosmo. „Ich bin die Kür vorher erst zwei Mal geritten“, gestand Rothenberger noch am Tag zuvor. Trotz Patzer konnte er sich mit 87,600% über den zweiten Platz freuen. „Ich bin mit meinem Ergebnis super zufrieden und weiß gleichzeitig, dass noch mehr drin ist. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt“, sagte Rothenberger später über den Ritt, da er am Vortag mit angezogener Handbremse geritten sei.

Über Platz drei konnte sich dieses Mal Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr freuen. Der elfjährige Hannoveraner musste für den verletzten Showtime einspringen. „Sammy hat sich seit Frankfurt sehr schnell entwickelt und die Hürde der drei Prüfungen an einem Wochenende genommen. Er hat meine Erwartungen übertroffen und ich bin ganz stolz auf ihn“, freut sich Schneider über die Leistung ihres Nachwuchspferdes. Das Ergebnis für die beiden lautete 81,650%.

Mit dieser Platzierung könne sie nun auch neben Werth und Rothenberger beim CHIO in Aachen starten.

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Seit 1948 gibt es das Reitturnier auf Schloss Wocklum in Balve, bei dem viele Deutsche Meister ermittelt wurden. Auch Qualifikationen für Olympische Spiele wurden dort ausgeritten. Dieses Jahr ist das Turnier unter anderem für Isabell Werth ein Testlauf für die diesjährigen Europameisterschaften in Schweden.

Isabell Werth mit Weihegold OLD bei der DM Qualifikation: Dressurpruefung Kl.S**** Grand Prix am 3. Juni 2016 beim Balve Optimum auf Platz 2

Neben dem Spitzensport kommen Showelemente, Party und Lifestyle nicht kurz. So kann sich der Turnierbesucher rund um das Thema Pferd informieren. Im Aktionszirkel geben Profis Einblicke in ihren Alltag oder es werden Berufe vorgestellt, die mit dem Vierbeiner zu tun haben.

Soziales Engagement und freier Eintritt

Außerdem steht soziales Engagement erneut auf dem Plan. Der Besucher kann ein Wickelarmband mit Turnierlogo erwerben. Mit dem Erlös wird unter anderem die Aktion der Welthungerhilfe „Reiten gegen den Hunger“ unterstützt. Dazu ist neben dem Showabend am Samstag auch eine Fohlenauktion auf dem Programmplan zu finden.

Um mit der Zeit zu gehen, lassen sich die Veranstalter jedes Jahr aufs Neue etwas einfallen. Dieses Jahr können sich die Zuschauer im Dressurstadion als Richter versuchen und die Ritte der deutschen Dressurelite via eigens dafür entwickelter App bewerten.

So dreht sich im Sauerland vom 8. Juni bis 11. Juni 2017 alles Rund um das Thema „Pferd“ im sauerländischen Balve. Am 8. Juni ist der Zugang zum Schloss Wocklum kostenfrei.

Sanne Thijssen gewinnt Großen Preis der Bundesrepublik vor Dennis Lynch.

In den Dortmunder Westfalen Hallen ging es hoch her: der Große Preis der Bundesrepublik war der Abschluss der Mitsubishi Masters League. Dabei war die maximale Höhe der Sprünge bei 1,60m, sodass die Pferde ihr ganzes Sprungvermögen gepaart mit Schnelligkeit zeigen mussten. Dazu kommt die Erfahrung des Reiters, der die Distanzen richtig einschätzen muss. Von den insgesamt 50 genannten Paaren kamen sechs ins Stechen. Bei verkürztem Parcours mussten nochmal Sprünge mit einer Höhe von 1,60m überwunden werden. Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades beschrieben die Reiter den Parcours als fair.

Zu gewinnen gab es in dieser Prüfung fünf Autos des Sponsors Mitsubishi. Eines davon konnte sich die erst 18-jährige Sanne Thijssen mit dem elfjährigen Holsteiner Hengst Con Quidam Rb ergattern. Das Paar konnte sich dabei die junge Amazone gegen starke Konkurrenten durchsetzen. So kam es, dass Ludger Beerbaum und Chaman mit einem Abwurf nicht ins Stechen kamen. Vor circa 20 Jahren konnte Denis Lynch (IRL) seinen ersten Grand Prix gewinnen. „Aber so genau weiß ich das nicht mehr“, sagte Lynch. Mit Van Helsing hatte er das Nachsehen, da es der erste Grand Prix für das Paar war. Doch mit dieser Leistung ist er zufrieden.

Christian Kukuk fand sich mit Colestus auf dem dritten Platz wieder. Der elfjährige Schimmelhengst wurde nebenbei noch zum besten Westfälischen Pferd gewählt. „Colestus ist gestern im Championat gut gesprungen“, erklärt Kukuk den heutigen Einsatz von Colestus. Auch für dieses Paar war es der erste gemeinsame Grand Prix. Daher war Kukuk sehr zufrieden mit der Leistung seines Pferdes.

Ergebnisse im Großen Preis der Bundesrepublik:

    1. Sanne Thijssen (Niederlande), Con Quidam Rb, 0 SP/36.58 sec
    2. Denis Lynch (Irland), Van Helsing, 0/40.07
    3. Christian Kukuk (Riesenbeck), Colestus, 4/37.92
    4. Pieter Clemens (Belgien), Verdico, 4/38.70
    5. Frank Schuttert (Niederlande), Chianti’s Champion, 4/38.73
    6. Robert Vos (Niederlande), Carat, 4/46.52

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