Am 27. 11 2018 haben die Iserlohn Roosters zum ersten Mal nach Verlängerung einen Auswärtssieg eingefahren. Das war gegen den ERC Ingolstadt. Nun hat es dieses Mal mit einem Sieg in Wolfsburg und drei Punkten geklappt.

Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters 1:3 (0:0; 0:1; 1:2)

In der Eisarena Wolfsburg haben sich 2357 Zuschauer das Spiel der Grizzlys Wolfsburg gegen die Iserlohn Roosters angesehen.

Nach einem verhaltenen ersten Drittel, in dem lediglich Christopher Fischer auf Seiten der Roosters eine Verabredung mit der Strafbank wegen Haltens hatte, ist im zweiten Drittel das erste Tor für Sauerländer gefallen. In der 32. Minute geht Steven Raabe wegen hohen Stock auf die Bank. Genau drei Sekunden vor Ablauf der Strafe macht Jake Weidner das 0:1 für Iserlohn. Nach überstandenen Strafen auf beiden Seiten kurz vor Ende des mittleren Spielabschnittes, sind beide Mannschaften in die Kabine. Dort hat man sich noch einmal besprochen, gesammelt, bevor es zurück aufs Eis geht.

Im letzten Spielabschnitt haben sorgen die Gastgeber aus Wolfsburg, die bis dahin gut im Angriff gestanden haben, auch für das erste und einzige Tor der Heimmannschaft in der 42. Minute durch Jeremy Welsh. Dann ist in der 50. Minute Jordan Smootherman wegen Behinderung auf der Bank. In einem Aufbaufehler der Wolfsburger passiert es: Keaton Ellerby passt zu Jonathan Matsumoto, der findet Marco Friedrich, der nach vorne sprintet. Die Wolfsburger denken, Friedrich passt zu Matsumoto zurück, doch er macht es selbst. Nun steht es 1:2 für die Gäste aus dem Sauerland.

Zwei Minuten vor Ende geht der Wolfsburger Schlussmann David Leggio aus dem Kasten. Diese Chance können die Roosters nicht ungenutzt lassen. So kommt es, dass Lui Carporusso den finalen Treffer zum 1:3 41 Sekunden vor Ende ins leere Netz macht.

Bereits Gestern hat die Ruckründe mit den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven begonnen. Die Nürnberger haben sich den Auftakt gesichert, während die sonst so heimstarken Iserlohn Roosters gegen die Straubing Tigers eine unnötige Heimniederlage hinnehmen müssen.

Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 3:4 (1:2; 2:1; 1:0)

Am Seilersee haben sich 4271 Zuschauer das Spiel zwischen den Iserlohn Roosters und den Straubing Tigers angesehen. Dabei ist eine Strafe zum Ende des zweiten Drittels spielendscheidend gewesen.

Im ersten Spielabschnitt haben die Tigers bereits gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen können. Denn bereits nach vier Minuten auf dem Eis steht Jeremy Willimas ungedeckt vor dem Tor der Sauerländer, zielt in die obere Ecke und trifft zum 0:1. Gut 80 Sekunden später kommen Dieter Orendorz und Keaton Ellerby nicht hinter Sven Ziegler her. Ziegler sprintet nach vorne, Dahm im Tor der Roosters hat keine Chance, den Schuss zu blocken. So heißt es binnen weniger Sekunden 0:2 für die Gäste aus Straubing. Doch nach dem Powerbreak werden die Roosters wach und fangen an, Eishockey zu spielen. Sie erarbeiten sich nun mehr Chancen, bringen den Puck immer öfters vors Tor. In der 16. Minute sorgt Leann Bergmann für den Anschlusstreffer.

Doch das Glück währt nicht lange. In der 25. Minute geht Marko Friedrich wegen Haken runter vom Eis. Allerdings lässt sich die Truppe auf dem Eis davon nicht abhalten. Florek und Yeo machen die V0orarbeit und Weidner trifft zum 2:2 nach gerade einmal elf Sekunden in Unterzahl. Zur Hälfte des Spiels muss Lui Carporusso noch einmal auf die Bank. Die Tigers machen Druck vor dem Tor und Mitchell Heard erhöht auf 2:3. Auch die Sauerländer können Powerplay Tore. Das beweisen sie, als bei den Straubingern Sena Acolatse in der 38. Minute auf der Bank sitzt. Anthony Camara gleicht am Seilersee aus. Kurz vor Drittelende passiert es: Jake Weidner muss in der 38. Minute für zwei Minuten runter vom Eis. Doch es kommt noch schlimmer: Marko Friedrich hüpft beim Wechseln zu schnell über die Bande und die Roosters haben einen Spieler zu viel auf dem Eis.

Doppelte Überzahl für die Gäste in den ersten Sekunden des letzten Spielabschnittes.  Nach gerade einmal acht Sekunden ist Sebastian Dahm erneut machtlos gegen den Angriff der Straubinger. Micheal Conolly erhöht zum finalen Spielstand von 3:4. Doch die Roosters geben bis zum Schluss Gas, allerding ohne Erfolg. Drei Punkte gehen nach Straubing.

Weitere Ergebnisse:

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Fischtown Pinguins Bremerhaven 7:3

Eisbären Berlin – Schwenninger Wild Wings 1:3

EHC Red Bull München – Kölner Haie 5:2

Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg 3:1

Adler Mannheim – Augsburg Panther 5:3

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 2:3 (SO)

Am 16. Spieltag in der zweiten Fußball Bundesliga hat der FC St. Pauli ein deutliches Zeichen gegen den VfL Bochum gesetzt. Da muss sich der VfL beim letzten Heimspiel vor der Winterpause mit 1:3 verabschieden.

VfL Bochum 1848 – FC St. Pauli 1:3

Im Vonovia Ruhrstadion hat sich von Anfang an ein Spiel zwischen dem VfL Bochum 1848 gegen den FC St. Pauli gezeigt, was viele Möglichkeiten auf beiden Seiten gehabt hatte. Doch bei den Gastgebern will der Ball nicht ins Tor, obwohl dieser gerade in der ersten Halbzeit mehr läuft, sich Chancen erarbeitet und es doch nicht sein soll.

In der ersten Halbzeit hat es insgesamt drei Tore gegeben. Doch den Anfang machen die Gäste aus Hamburg. In der 15. Minute trifft Sami Allagui zum 0:1. Nach 20 Minuten des abrackerns ein kurioeses Tor für die Bochumer. Lukas Hinterseer trifft den Pfosten, der Ball prallt an den anderen und dann doch rein. Ausgleich für den VfL. Das soll es auch an Toren für die Jungs von der Castroper gewesen sein.

Riemann mäht Miyaichi um, der vor dem Tor des Bochumer Schlussmann steht. Motzen Seitens Riemann nützt nichts. Dafür gibt es einen Elfer für die Gäste aus dem Norden. Allagui führt aus, verschießt allerdings. Im Nachschuss sorgt Henk Veerman für die erneute Führung der Nordlichter.

In der zweiten Halbzeit wechseln beide Mannschaften noch einmal durch. Der FC St. Pauli hat sich, genau wie der VfL, gute Chancen erarbeitet, doch der Ball will nicht, wie die Spieler wollen.

Allerdings haben hier die Spieler des FC St. Pauli in der 86. Minute erneut das Glück auf ihrer Seite. Veerman spielt die Kugel auf Mats Møller Dæhli. Dieser überwindet Riemann erneut und lässt das Spiel so mit einem Ergebnis von 1:3 und drei Punkten für die Hamburger ausgehen.

Am Seilersee in Iserlohn haben 4448 Fans das Spiel der Roosters gegen die Eisbären Berlin gesehen. Das Spiel hätte noch zu Gunsten der Gäste ausgehen können, doch irgendwie schaffen es die Hausherren, sich den Sieg nicht von der Kelle nehmen zu lassen.

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 3:2 (1:0; 2:1; 0:1)

Das erste Drittel beginnt mit zwei Strafen auf Berliner Seite. Doch die Iserlohn Roosters können diese Situationen nicht verwerten. Stattdessen trifft die Mannschaft von Jamie Barthman eher den Pfosten. Die Berliner hingegen finden erst gar nicht in das Spiel. Allerdings dauert es bis kurz vor Drittelende, als Jonathan Matsumoto das erste und erlösende Tor für die Roosters macht.

Im zweiten Drittel kommt es dicke für die Berliner. Binnen 36 Sekunden kommt es gleich doppelt hart für die Berliner. Erst flippt Travis Turnbull den Puck ins Tor von Poulin, dann sorgt Dylan Yeo für das 3:0 für die Roosters. Nach dem Doppelschlag werden die Eisbären wach und fangen an, mehr Gas zu geben, sodass ein Konter den nächsten jagd. Diese Weise zu spielen trägt kurz vor Drittelende Früchte, als James Sheppard auf 3:1 verkürzt.

In den letzten 20 Minuten schwinden die Kräfte der Iserlohner und die Eisbären drehen auf. So wird sich zum Schluss nur noch über das Eis gejagt und Niko Hovinen kommt zwischenzeitlich sehr in Bedrängnis. Beide Mannschaften leisten sich zu diesem Zeitpunkt keine Strafen mehr. Kurz vor Spielende nehmen die Eisbären eine Auszeit. Das, was danach passiert, kann nur besprochen gewesen sein. André Rankel verkürzt den Vorsprung der Sauerländer auf 3:2. Danach nehmen die Gastgeber eine Auszeit, um noch einmal durch zu schnaufen und die letzten Sekunden über die Bühne zu bringen und den Heimsieg zu retten.

Weitere Ergebnisse:

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 2:5

Grizzlys Wolfsburg 2:3 (SO)

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 4:1

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers 1:3

ERC Ingolstadt – Augsburg Panther 3:2 (OT)

Kölner Haie – Schwenninger Wild Wings 3:1

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