Jamison MacQueen ist nun bei den Iserlohn Roosters und hat das erste Tor gegen die Kölner Haie gemacht. Doch die Haie sind die stärkere Mannschaft gewesen.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 3:4 (1:0, 1:1, 1:3)

Am Seilersee hat man nach der Vertragsauflösung von Brett Findlay einen neuen Stürmer gefunden. Jamison MacQueen hat von den Schwenninger Wild Wings zu den Iserlohn Roosters gewechselt und bereits an diesem Abend gegen die Kölner Haie auf dem Eis gestanden.

Jamison MacQueen (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Koelner Haie in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 06.12.2019

Jamison MacQueen (Iserlohn Roosters)Iserlohn Roosters gegen Koelner Haie in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 06.12.2019

Dass ein Derby zwischen den Iserlohn Roosters und den Kölner Haien gerne einmal knapp und spannd werden kann, ist bekannt. Auch an diesem Abend sollte es spannend werden, denn auf dem Eis haben die Haie von Anfang an den Ton angegeben und die Roosters sehr deutlich vor das eigene Tor gedrängt. Im ersten Drittel ist das noch gut gegangen und Neuzugang Jamison MacQueen hat im PowerPlay das 1:0 in der siebten Spielminute geschossen, als Moritz Müller wegen Stockschlagens auf die Bank muss. Allerdings haben sich die Haie nicht entmutigen lassen und weiterhin Druck auf das Tor der Sauerländer gemacht. Jedoch ohne Erfolg.

Haie werden wach

Auch im zweiten Drittel bleibt es erst einmal dabei, dass die Rheinländer sich abmühen und die Roosters Glück haben, dass kein Puck in das Tor von Andreas Jenike gefallen ist. Stattdessen gönnen sich die Haie eine erneute Strafzeit. Dieses Mal ist Sebastian Uvira wegen Stockschlags in der Kühlbox. Auch hier erarbeiten sich die Iserlohner eine Chance, die Micheal Halmo verwertet.

50 Sekunden nach dem Tor von Halmo steht es 2:1. Jason Akeson macht den Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt fangen die Roosters erneut an, zu schwanken. Die Verteidigung lässt nach und die Pässe werden ungenauer. Dazu lassen sich die Roosters immer mehr in das eigene Drittel drängen und kommen nur noch schwer heraus.

So trifft das ein, was die Fans am Seilersee bereits so oft in dieser Saison gesehen haben. Nach einem guten Start in ein Spiel können die Sauerländer nicht mithalten und fangen sich Tore ein.

Daher sind die Tore im letzten Drittel nicht verwunderlich und der Sieg geht verdient mit 3:4 an die Kölner Haie, die von Beginn an Kampfgeist gezeigt haben.

Tore: Jamison MacQueen 1:0 (PP1 7 Min.), Micheal Halmo 2:0 (PP1 32. Min.), Jason Akeson 2:1 (33. Min.), Frederik Tiffels 2:2 (41. Min.), Alexander Oblinger 2:3 (45. Min.), Alexandre Grenier 3:3 (46. Min.), Dominik Tiffels 3:4 (54. Min.)

 

 

Es hat beim Spiel gegen die Fischtown Pinguins letzte Woche tatsächlich erst nach einem Neuanfang ausgesehen. Aber daraus ist nichts geworden. Die Iserlohn Roosters verlieren erneut und Spencer Machcek von den Grizzlys Wolfsburg trifft gleich drei Mal.

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)

Iserlohn Roosters gegen Grizzlys Wolfsburg am 6.12.2019

Mathias Olimb von den Grizzlys Wolfsburg

Am Seilersee haben die Grizzlys Wolfsburg das gemacht, was sonst die Iserlohn Roosters gerne machen. Ein schnelles Tor in den ersten Spielsekunden. Stattdessen Spencer Machaceck bekommt den Puck gleich zu Beginn auf die Kelle, sodass es keine zwei Minuten dauert, bis dieser Anthony Peters im Tor der Roosters überrumpelt. Peters und der Rest der Mannschaft ist anscheinend noch nicht wach, sodass der Puck verdeckt ins Tor kullert.

Die Sauerländer schaffen es während des gesamten Spiels nicht, sich zu sortieren. Der Gegner hingegen passt so, dass sie einen Anspielpartner finden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Roosters ins eigene Drittel zurückgedrängt werden. Sie finden einfach nicht ins Spiel und es fehlt die Sicherheit am Puck, um diesen vor das Tor von Felix Brückmann zu bringen. Kurz vor Ende des ersten Drittels kann Kevin Rech noch auf 0:2 erhöhen, was nach Abpfiff bereits das erste Pfeifkonzert folgen lässt.

Grizzlys siegen haushoch

Auch im zweiten Drittel wiederholt sich das Schauspiel auf dem Eis. Die Grizzlys nutzen ihre Chancen. Iserlohn wird zwar wacher, aber immer noch inkonsequent vor dem gegnerischen Tor. Im Powerplay kann Alexander Johanson auf 0:3 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt scheinen die Sauerländer das Spiel bereits abgehakt zu haben. Doch es soll noch schlimmer kommen. In Unterzahl passiert es. Spencer Machacek kann sich den Puck angeln und sprintet vor das Iserlohner Tor. Peters bewegt nur zum Alibi den Arm, was aber nichts bringt, denn der Puck ist drin. Daraufhin verlässt Peters in aller Seelenruhe seinen Kasten und Andy Jenike muss es von nun an für die Sauerländer richten.

Zu Beginn des letzten Drittels sind die Wolfsburger in Unterzahl. Hier sind die Roosters endlich einmal konsequent, dass auch einmal ein Tor fällt. Das Gnadentor erzielt Ryan O’Connor in der 42. Spielminute. Etwas weniger als vier Minuten vor Ende ist der Endstand von 1:5 durch Machacek hergestellt.

Weitere Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings 4:1
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Straubing Tigers 2:3
Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 5:8
Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 4:1
Eisbären Berlin – Kölner Haie 4:5 OT
Düsseldorfer EG – Augsburg Panther 3:2

Weitere Infos unter www.del.org 

 

Der Black Friday dient zwar im Allgemeinen als Tag mit den besten Schnäppchen, doch die Iserlohn Roosters haben ihrem Kontrahenten ein Schnippchen geschlagen. Mit dem Sieg gegen die Fischtown Pinguins hat niemand gerechnet.

Iserlohn Roosters – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:1 (2:0; 2:1, 1:0)

Black Firday für die Fischtown Pinguins Bremerhaven

Andreas Jenike (Iserlohn Roosters) gegen Mike Moore (Fischtown Pinguins Bremerhaven)
Iserlohn Roosters gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 29.11.2019

Am Seilersee will man ab dem heutigen Tag einen Neuanfang wagen – und das mitten in der Saison. Denn beim Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ist es, wie so oft, wenn diese Mannschaften aufeinander treffen, spannend geworden.

Die Roosters haben es den Gästen auf Bremerhaven gleich zu beginn schwer gemacht. Das Spiel ist offensiv geprägt gewesen, doch in der Verteidigung haben die Sauerländer zu viel zugelassen. Hier ist es dem Schlussmann Andreas Jenike zu verdanken gewesen, dass Fischtown, wenn es vor dem Tor gefährlich geworden ist, dass die Roosters im Spiel geblieben sind.

Auch den Anfang haben die Roosters gemacht, was die Tore angeht. Hier hat Nachwuchsspieler Tim Fleischer nach gerade einmal vier Minuten auf dem Eis den ersten Treffer des Abends erzielen. So machen die Roosters weiter Druck, verbringen viel Zeit auf der Strafbank und Bremerhaven trifft nicht.

Auch das zweite Tor der Roosters ist in der 15. Spielminute durch Alexandre Grenier hart erkämpft.

Zweites Drittel spielentscheident

Mit Rückenwind ist es in das zweite Drittel gegangen. Doch es hat erst gar nicht nach einem guten Drittel für die Iserlohner ausgesehen. Fischtown hat Aufwind bekommen und die Roosters haben die Strafbank wesentlich spannender gefunden, als aktiv auf das Geschehen auf dem Eis einzugreifen. Gleich zu Drittelbeginn sitzt Grenier wegen Spielverzögerung auf der Bank. Zu diesem Zeitpunkt haben die Pinguins anscheinend vergessen, dass man inklusive Goalie nur sechs Spieler auf dem Eis haben darf. So musste auch einer von ihnen runter.

In Minute 27 kommt es für die Roosters dicke. Jake Weidner muss wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken für fünf plus 20 Minuten runter vom Eis. Kurz vor Ablauf dieser Strafe können auch die Iserlohner nicht zählen und müssen zu dritt auf dem Eis weiterspielen. Hier kann Miha Verlic zum 2:1 punkten. Petan sorgt für das 3:1 und Lautenschlager erhöht auf 4:1.

Im letzten Spielabschnitt lassen es die Gastgeber ruhiger angehen. Besinnen sich auf eine vernünftige Verteidigung und können durch Brett Findlay, der in der 59. Minute, den finalen Spielstand von 5:1 erzielen.

 

Weitere Ergebnisse:

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 1:3
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Augsburg Panther 5:4 SO
EHC Red Bull München – Straubing Tigers 3:1
Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 1:4
ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 6:3
Düsseldorfer EG – Kölner Haie 1:4

Weitere Infos auf www.del.org

Des einen Freud ist des anderen Leid. So kann aus Sicht der Iserlohn Roosters das Wochenende beschrieben werden. Denn bereits am Freitag haben die Sauerländer gegen die Straubing Tigers verloren. Nun haben die Roosters auch zu Hause gegen die Adler Mannheim eine Heimklatsche kassiert. Die Tigers hingegen müssen heute gegen die Schwenninger Wild Wings eine Schlappe hinnehmen.

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 0:5 (0:2, 0:3, 0:0)

Iserlohn Roosters gegen Adler Mannheim am 24.11.2019

Tommi Huhtala (Adler Mannheim)
Iserlohn Roosters gegen ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 15.11.2019

Am Seilersee kann man so langsam von einer Krisenstimmung sprechen. Besonders nach diesem Wochenende. Denn bereits am Freitag haben die Roosters eine Auswärtsniederlage gegen die Straubing Tigers mit 0:5 verkraften müssen. Die Adler haben am Freitag ebenfalls eine Niederlage hinnehmen müssen, sodass sie mit einem entsprechenden Kampfgeist nach Iserlohn gereist sind. Den Kampfgeist hat man im Spiel bei den Iserlohnern vermisst. Im Powerplay hat es nicht hingehauen. Die Sauerländer vertendeln den Puck, müssen immer wieder neu aufbauen, was Zeit auf der Uhr kostet. So entsteht das 0:2 für Mannheim aus eben so einer Situation. Andrew Desjardins sieht den Puck alleine in Richtung gegnerisches Tor rollen, ein Iserlohner passt nicht auf und Desjardins ist schnell alleine vor dem Tor von Anthony Peters. Desjardins zieht ab und so geraten die Roosters immer mehr in Bedrängnis, den Ausgleich oder ein Tor zu erzielen.

Zu Beginn des zweiten Drittels haben die Roosters noch einmal eine kurze Drang Phase, in der hart vorgecheckt wird, aber ohne Erfolg. Die Mannheimer ziehen sämtliche Register, um in Überzahlspielen zu können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Erst Erik Buschmann und wenige Sekunden später Marko Friedrich auf der Bank landen. In doppelter Überzahl kann Benjamin Smith auf 4:0 erhöhen.

Goaliewechsel bei den Roosters

Nach 35 Minuten erhöht Nicolas Krämmer auf 5:0. Nun ändert sich an der Personalie des Goalies bei den Roosters etwas. Peters geht raus, dafür kommt Andreas Jenike aufs Eis. In der 38. Minute muss Daniel Weiß wegen eines Checks gegen die Bande für zwei plus zehn Minuten runter vom Eis. Doch diese Überzahlsituation schaffen die Roosters ohne Gegentreffer.

Im letzten Drittel verwalten Adler nur noch, ziehen allerdings auch hier alle Register, um mit einem Spieler mehr auf dem Eis stehen zu können. Doch in diesem Drittel sind auch die Mannheimer einmal auf der Bank. In der 54. Minute checkt Thomas Larkin einen Iserlohner Spieler von hinten, danach fliegen noch die Fäuste und es folgt ein unsportliches Verhalten. Das bescheert Larkin zwei plus zwei plus Zehn Minuten auf der Bank, beziehungsweise nach neuer Regelung ab in die Kabine, da das Spiel nun fast vorbei ist und die Strafdauer höher ist.

So geht ein desaströses Nullpunkte-Wochenende für die Roosters zu Ende. Nächste Woche treffen diese zu Hause auf die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die Adler Mannheim hingegen spielen bereits Donnerstag auswärts bei den Grizzlys Wolfsburg.
Tore: Marc Katic 0:1 (7 Min.), Adrew Desjardins 0:2 (SH1 17 Min.), Benjamin Smith 0:3, 0:4 (27 Min. +29. Min.), Nicolas Krämmer 0:5 (35 Min.)

Weitere Ergebnisse:

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 2:0 
Ice Tigers Nürnberg vs. Düsseldorfer EG 3:0
Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 4:0
Kölner Haie vs. Krefeld Pinguine 2:1
ERC Ingolstadt vs. EHC Red Bull München 6:4
Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. Grizzlys Wolfsburg 3:4 OT

Weitere Infos unter www.del.org

Einen Blitzstart hat der VfL Bochum 1848 gegen den VfL Osnabrück hingelegt. Und doch hat es wieder nicht gereicht.

Schnell, schneller Bochum. So kann man das Spiel des VfL Bochum 1848 gegen den VfL Osnabrück beschreiben. Denn nach gerade einmal 96 Sekunden steht es 1:0 für die Bochumer. Danny Blum kann den Ball per Nachschuss zwischen den Pfosten von Philipp Kühn platzieren.

VfL Bochum 1848 gegen VfL Osnabrück

VfL Bochum 1848 gegen VfL Osnabrück

In der achten Minute fällt Decarli Amenyido im Strafraum, was einen Elfmeter zu Folge hat. Marcos Álvares führt ihn aus. Allerdings kann Riemann im Tor der Bochumer den flachen Schuss halten. Die Gäste werden nun wach und fangen an, das Spiel aufzubauen, was die Bochumer irritiert und lässt sie in alte Muster verfallen.

Nach einigen Freistößen neigt sich die erste Halbzeit zum Ende. Doch Felix Agu vom Vfl Osnabrück wird im Strafraum gefoult, was erneut eine Entscheidung des Unparteiischen auf Elfmeter zur Folge hat. Hier haben die Gäste einmal Glück. Riemann kann nicht erkennen, wohin Niklas Schmidt schießt und pariert nicht. So kommt in der Nachspielzeit der Ausgleich zu Stande.

Beflügelt von dem Tor in der ersten Halbzeit sind die Osnabrücker nun im Spiel angekommen. Nach dem Seitenwechsel machen diese mehr Druck, das Spiel wird härter, es wird immer öfters eingegrätscht und es ist nicht verwunderlich, dass der nächste Elfmeter nicht lange auf sich warten lässt. Ajdini wird von Schmidt zu Boden gebracht, was allerdings erst per Videoassistent bestätigt werden muss. Erneut ein Elfmeter für Bochum, den Ganvoula nicht verwandeln kann.

Nun wechseln beide Traimer noch durch, aber es bringt nichts, das Spiel geht 1:1 aus.

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