Sportfotografie ist anspruchsvoll und es gibt einiges zu beachten. Wie die Bilder dennoch nicht verschwimmen oder unscharf werden, wird hier in einem kleinen Tutorial erklärt.

Sportfotografie

Sportfotografie ist nicht leicht. Daher hier mal kleine Tipps. Montage: JM

Sport ist schnell. Meistens zumindest. Daher ist es für den Fotografen nicht einfach, den perfekten Moment zu erwischen. Neben einem guten Auge braucht man auch entsprechendes Know-How und auch das passende Equipment. 

Es muss erst einmal eine Kamera sein, die mit macht. Bei Systemkamera bin ich raus. Damit kenne ich mich nicht aus. Und auch ich musste mich erst einmal mit dieser Disziplin des fotografierens auseinander setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur Konzerte fotografiert und nichts anders. Oder die Dinge haben sich nicht bewegt. Das war natürlich einfach.

Das Zusammenspiel muss nicht nur im Sport passen

Die Schwierigkeit in der Sportfotografie besteht darin, dass die Motive verschwimmen oder unscharf werden, wenn die Verschlusszeit nicht stimmt. Ich selbst habe mit der Canon EOS 500D angefangen. Das war teilweise mehr als kriminell, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich maximal im Iso-Bereich von 800 gearbeitet. Und nun, da die Kamera als nächste Stufe 1600 zulässt, eben in diesem Bereich. Es war und ist grenzwertig. Jedenfalls liegt die Verschlusszeit bei etwa 1/500. Geht man darunter, muss man mit Bewegungsunschärfe rechnen. 

Wichtig ist auch ein lichstarkes Objektiv. Denn oftmals sind die Hallen sehr dunkel, was das Auge gar nicht wahrnimmt. Dann kommt man mit einer Blende von 5,6 nicht mehr weit. Sinnvoll ist eine Blende von 2,8.

Auge, Anspruch und Ambitionen

Neben den technischen Aspekten muss man auch bedenken, dass eine gute Kamera alleine keine guten Bilder macht. Natürlich muss man auch das entsprechende Auge haben, um weiterarbeiten zu können. Und man muss ein Gespühr für den Sport haben. 

Das bisher anspruchsvollste, was ich fotografiert habe, war nicht etwa Badminton, sondern Golf. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Schwung sein kann. Dann den entsprechenden Punkt zu erreichen, auch wenn man selbst spielt, ist sehr schwer. Da muss schon eine Highspeedkamera her.

Es geht doch nichts über einen schnellen Fokus, eine hohe Zahl an Bildern die Sekunde und eine hohe Lichtempfindlichkeit.

Weitere Infos unter www.canon.de

Aktuell häufen sich die Absagen von Turnieren und Veranstaltungen. So hat nun auch der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) bekanntgegeben, dass der CHIO Aachen 2020 zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden wird.

CHIO Aachen verschoben

Die Verantwortlichen des CHIO Aachen haben sich entschieden, das Weltfest des Pferdesports zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden zu lassen.

Eigentlich sollte der CHIO Aachen 2020 vom 29. Mai bis 7. Juni stattfinden. Doch nun hat auch der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) die Reißleine gezogen. Auch für das Weltfest des Pferdesports wie für das Balve Optimum liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. „Ein Festhalten am geplanten Termin macht keinen Sinn, die aktuelle und zukünftige Gesundheit und Sicherheit aller am Turnier Beteiligten haben für uns allerhöchste Priorität“, so Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ALRV. 

So sei der ALRV sowie auch die Vermarktungsagentur Aachener Reitturnier GmbH (ART) seit einigen Wochen mit den Behörden im Austausch gewesen. Für alle Beteiligten sei es wichtig gewesen, herauszufinden, was die beste Lösung für den CHIO ist. Dabei stehen alle Besucher, Sportler mit ihren Pferden, Aussteller, Partner und Mitarbeiter des Turniers ist. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise mussten die Verantwortlichen eingestehen, dass ein Festhalten an dem geplanten Termin nicht möglich ist. 

Neuer Termin für den CHIO Aachen 2020 steht noch nicht fest

„Ein Festhalten am geplanten Termin macht keinen Sinn, die aktuelle und zukünftige Gesundheit und Sicherheit aller am Turnier Beteiligten haben für uns allerhöchste Priorität“, so Frank Kemperman in einem gemeinsamen Statement mit Michael Mronz, Geschäftsführer des CHIO-Vermarkters Aachener Reitturnier GmbH (ART). Nun soll das Turnier zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden. 

Sobald der neue Termin feststeht, wird dieser bekanntgegeben. Karteninhaber werden rechtzeitig über Details wie Kartenrückgabe informiert. Wegen des Coronavirus ist die Geschäftsstelle des CHIO Aachen bis auf weiteres geschlossen. 

Weitere Informationen unter www.chioaachen.de

So eben wurde bekanntgegeben, dass das Longines Balve Optimum aufgrund der aktuellen Corona-Situation verschoben wurde. Ein neuer Termin ist ebenfalls bekanntgegeben worden.

Das Longines Balve Optimum wurde verschoben

Helen Langehanenberg und Jessica von Bredow-Werndl 16.06.2019

Obwohl die Vorbereitungen für das Longines Balve Optimum bereits auf Hochtouren liefen, haben die Veranstalter nun wegen des Corona-Virus die Reißleine gezogen. Das Turnier findet nicht vom 7. bis 10. Mai statt. Stattdessen wurden die Deutschen Meisterschaften der Spring- und Dressurreiter auf den September verlegt. 

Damit zeigen die Verantwortlichen, dass ihnen die Gesundheit aller Beteiligten und Gäste am herzen liegt. Jedoch ist diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen worden. Man habe langfristig gedacht, um den wirtschaftlichen Schaden, so klein wie möglich zu halten. Ein weiterer Faktor ist die Planungssicherheit, die benötigt wird, um ein großes Event auf die Beine zu stellen. Denn Sponsoren müssen ebenfalls ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigen. 

Wer bereits Karten gekauft hat, kann diese selbstverständlich behalten. Sie behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin vom 17.bis 20. September 2020.

In der Pressemitteilung heißt es:

Auch in den letzten Wochen haben wir noch gehofft und gebangt um unsere diesjährigen internationalen Deutschen Meisterschaften, die gleichzeitig ein sportliches Highlight im Hinblick auf die Olympischen Spiele gewesen wären.
Was uns gestern noch wichtig und richtig erschien, ist heute angesichts der momentanen Entwicklung völlig relativiert – und ist gar in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Events – dahingestellt, ob sie nun in den nächsten Wochen oder Monaten überhaupt stattfinden könnten – sind gerade nicht das, worum es bei uns geht, was wir benötigen, womit wir uns beschäftigen sollten. Es ist gerade keine Zeit der Ausgelassenheit – im Gegenteil. Nun geht es um Solidarität mit all unseren Mitmenschen, es geht darum, diese so schwere Zeit bestmöglich und gemeinsam zu überstehen. Wir müssen uns an Regeln halten; wir müssen unseren Beitrag leisten. Der Verzicht ist die beste Maßnahme, um in dieser Corona-Pandemie achtsam miteinander umzugehen, um aufeinander aufzupassen.

Es kollabiert ein System und damit bekommt alles eine neue Dimension. Aufgrund der großen Dramaturgie und der großen Sorge um all unsere Mitmenschen bekommt der Sport eine vergleichsweise unbedeutende Rolle in der Gesellschaft.

Weitere Informationen unter balve-optimum.de

Der SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund ist am Sonntag abgebrochen worden. Mit dem Ende der Dressurprüfung Kl. S für Junioren und Junge Reiter wurde das internationale Turnier in der Westfalenhalle beendet. Ohnehin waren die Ränge für Zuschauer von Anfang an gesperrt, ab Sonntagmorgen auch für Gastro- und Logentische im Innenbereich. Um 10.08 Uhr traf die Verfügung der Stadt Dortmund zum Abbruch ein, um 10.30 Uhr ist die Veranstaltung beendet worden.

Abbruch trotz Disziplin

“Der Aufforderung der Behörden leisten wir selbstverständlich Folge, so wie wir auch die Auflagen der Ämter in den vergangenen Tagen umgesetzt haben”, kommentierte Dr. Kaspar Funke (ESCON-Marketing GmbH). Teilnehmer, Dienstleister und Gäste des SIGNAL IDUNA CUP hätten in den drei vorangegangenen Turniertagen unter Beweis gestellt, wie gut Selbstdisziplin und Rücksichtnahme aufeinander funktionieren können.

Die Westfalenhallen Dortmund hätten ihrerseits die Umsetzung aller Maßnahmen hervorragend unterstützt. Am späten Samstagabend hatte die Stadt Dortmund für Veranstaltungen ab dem 15. März die Absage verfügt. Ausgenommen sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, insbesondere solche, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge bestimmt sind. 

Quelle: Pressemitteilung Escon-Marketing

Trotz leerer Ränge in der Westfalenhalle geht der Signal Iduna Cup weiter. Ein Highlight für die Sportler ist daher das Championat der Signal Iduna. Im Dressursattel hat die Kür angestanden.

Während des nachmittags hat in der Dortmunder Westfalenhalle das Championat der Signal Iduna stattgefunden. Der internationalen Springprüfung mit einer Bahnlänge von 370 Metern, 15 Sprüngen und zwölf Hindernissen haben sich 50 Paare gestellt. Mit Nullfehlerpunkten und einer erlaubten Zeit von 64 Sekunden sind insgesamt zwölf Starter in das anschließende Stechen gekommen.

Keiner ist so schnell, wie Thomas Gilles

Thomas Gilles holt sich den Sieg

Thomas Gilles holt sich den Sieg im Championat der Signal Iduna mit La Luna Hidalgo J & Ampf

Im Stechparcours hat der Belgier Thomas Gilles die schnellste Zeit mit der erst neunjährigen Stute La Luna Hidalgo J & Ampf in 30,73 Sekunden den Sieg geholt. Der Belgier ist zum ersten Mal im Januar beim K+K Cup in Münster das erste Mal auf deutschem Boden gestartet. „Normalerweise würde ich mich jetzt auf die Global Champions Tour und Honh Kong vorbereitet“, sagt Gilles. Das ist allerdings aktuell aufgrund des Coronavirus nicht möglich. „Auch in Belgien ist alles abgesagt“, erklärt Gilles die Lage in seinem Heimatland. Die leeren Ränge nimmt Gilles nicht wahr. „Ich konzentriere mich eher auf meinen Ritt. Erst nach dem ich die Ziellinie durchritten habe und das Publikum jubelt, nehme ich es wahr“, so Gilles über die Atmosphäre in der leeren Halle.

Einen Wimpernschlag dahinter, mit 30,95 Sekunden, hat sich Felix Haßmann den zweiten Rang geholt. „Carreras geht morgen nicht im Großen Preis. Er ist auch das erste Mal in einer internationalen Prüfung dabei“, sagt der Zweitplatzierte Haßmann über seinen Sportpartner. Rang drei hat sich Jan Wernke mit Nashville HR in 31,25 Sekunden gesichert.

Fabienne Müller-Lütkemeier holt sich Sieg in Kür

Fabienne Müller-Lütkemeier

Fabienne Müller-Lütkemeier mit Farbregaz in der Grand Prix Kür beim Signal Iduna Cup 2020

Mit dem Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Ehrung für das erfolgreichste Dressurpferd der Kürtour gegeben von Dr. Melanie Chew, Singapore, Internationale Dressurprüfung – Grand Prix Kür hat ein weiterer Pflichtpunkt auf dem Programmplan gestanden.

Sechs Reiter haben keine Pflichtaufgabe, sondern ihre eigene Abfolge der Grand Prix-und Grand Prix Special-Lektionen gezeigt.

Nachdem es Gestern für Isabel Werth mit ihrem Neuzugang Den Haag noch nicht ganz rund lief und laut Wert „noch einige Fehler drin waren“, ist die Rheinbergerin auf Angriff geritten und hat sich mit 75,438 % den zweiten Rang.

Nur Fabienne Müller-Lütkemeier und Farbregaz waren sicherer in den zu Musik gerittenen Lektionen. Das haben die Richter mit 75,813 % belohnt.

Weitere Infos und Ergebnisse unter escon-marketing.de

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