Es ist wohl aktuell neben dem Internet das am meisten genutzte Medium. Das Fernsehen. Meistens nur zum berieseln lassen. Dennoch hat es mehr als nur einfaches berieseln zu bieten. 

FernsehenViele haben ihre Fernsehrituale. Da wird Abends eine Sendung geschaut und zu einem bestimmten Zeitpunkt werden die Nachrichten eingeschaltet. Vor den Abendstunden laufen meistens Serien und das sogenannten Hausfrauen.TV, bei dem wenig Information geboten wird. Das ist natürlich nur den gängigen Sendern so.

Ein breites Angebot an Informationssendern, die spannende Reportagen im Programm haben, sind ebenso vertreten, wie Kindersendungen und Bespaßungsprogramm.

Trash TV hat ebenfalls gerade einen hohen Stellenwert bei den jungen Zuschauern. Was jedoch vergessen wird, es stecken ebenfalls Redakteure dahinter, die die Sendungen schreiben und auch bei der Produktion dabei sind. Es ist ein ernstes Feld der Unterhaltung, was jedoch in der Regel nicht beachtet wird. Stattdessen werden diese Redakteure und Kameraleute noch verspottet.

Filme, Serien und Co im Fernsehen

Einen Großteil des Programmes machen natürlich Serien und Filme aus. Doch auch TV-Show sind äußerst beliebt. Sie dienen der Unterhaltung des Zuschauers und füllen in der Regel einen ganzen Abend. Wenn der Zuschauer dann auch noch mit abstimmen kann, wer weiter kommt oder die Show gewinnt, ist alles Bestens gelaufen. Gerade dieser Trend zeichnet sich ab.

Doch für manch einen Zuschauer ist es eine Qual, dass das Programm so lange dauert. Viele beschweren sich gerade bei den Privatsendern wie Pro7 über zu häufige Werbepausen. Diese sind jedoch für den Sender gerade zur besten Sendezeit, 20:15 Uhr, besonders lukrativ und spülen Geld in die Kasse. Von diesen Geldern müssen Gagen, das Produktionsteam, Technik und Kulissen bezahlt werden. Außerdem kann sich der Sender durch Werbeeinnahmen Sendungen einkaufen und auch produzieren.  

Ganz anders hingegen arbeiten die öffentlichrechtlichen Sender. Sie senden zwar auch Werbung, jedoch ab einem bestimmten Zeitpunkt sind sie werbefrei. Dafür werden Gebühren von der GEZ erhoben. 

natürlich ist auch ein TV-Sender bei wichtigen Terminen vor Ort. So hat er sein eigenes Material und muss nicht extra etwas einkaufen. Bei kleinen Produktionen ist ein dreier-Team unterwegs. Es besteht aus einem Redakteur, Kameramann und Tontechniker. Bei großen Veranstaltungen sind mehr Teams unterwegs. Dann steht in der Regel noch ein Übertragungswagen vor der Halle, aus dem gesendet wird. 

 

Am 15. Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga sind die Rheinstars Köln zu den VfL SparkassenStars Bochum gereist. Nach einem starken Start in das Derby haben die Gäste aus dem Rheinland aufgedreht und das Spiel zu ihren Gunsten gedreht. 

VfL SparkassenStars Bochum gegen Rheinstars Köln

Für die VfL SparkassenStars Bochum ist der Sieg der Rheinstars Köln die erste Heimniederlage der Saison geworden.

Anwurf in der Bochumer Rundsporthalle am 24. Januar 2021 zum 15. Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga. Auf dem Spielplan hat die Begegnung der VfL SparkassenStars Bochum gegen die Rheinstars Köln. Damit startet für die Bochumer die Rückrunde der Saison 2020/21. Die Rheinstars haben bis zu diesem Zeitpunkt  sieben Siege und sieben Niederlagen auf ihrem Konto. Bei den Bochumern sind es zwei Niederlagen, die alle auswärts waren. 

Zurück im Kader der Bochumer ist Marco Buljevic, der sich nach einer langen Verletzungspause wieder auf dem Parkett zeigt. Allerdings fehlt immer noch Elijah Allen aufgrund einer Verletzung. 

Guter Start für VfL SparkassenStars Bochum

Die Hausherren haben einen soliden Start in das Spiel hingelegt und es den Gästen vom Rhein schwer gemacht, die ersten Punkte auf das Konto zu bringen. Gegen Ende der ersten zehn Minuten haben sich die Hausherren einen komfortablen Vorsprung von neun Punkten erzielt. 

Als Knackpunkt in dem Duell kann ein hart umkämpftes, zweites Viertel gewertet werden. Hier haben sich beide Mannschaften viele Fouls gegönnt, was den Spielfluss gestört hat. Beide Mannschaften haben sich ebenfalls schnelle Steals und Rebounds geliefert, was das Konzept der beiden Coaches Felix Banobre auf Bochumer Seite und Johannes Strasser bei den Rheinstars an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. 

Rheinstars Köln kommen ins Spiel

Nach und nach können sich die Kölner gegen schwächer werdenden Bochumer durchsetzen. Da hilft es den SparkassenStars auch nichts, dass Niklas Geske erneut bester Spieler auf ihrer Seite mit 30 Punkten und einer Effektivität von 34 erneut Top-Spieler ist. Auf Seiten der Bochumer hat es in diesem Spiel zu viele Fouls gegeben – Marius Behr und Johannes Joos kommen auf je fünf Fouls, was bedeutet, dass beide nicht mehr mit spielen dürfen. 

Auch nach dem Seitenwechsel können sich die Kölner besser unterm Korb durchsetzen, sodass sie nach und nach ihre Führung ausbauen können. Erst Mitte des letzten Spielabschnitts finden die Bochumer zurück, doch da ist es bereits zu spät. Die Kölner fangen an, das Spiel zu verwalten und haben es dennoch immer noch zu einfach unterm Korb. Sie machen es dem VfL schwer unterm Korb überhaupt Punkte zu erzielen.

Kölner holen sich den Sieg 

Auf Seiten der Kölner ist Thomas Michel der Korbjäger mit 22 Punkten und einer Effektivität von 21. Michel folgt Andrej Mangold als zweiter Leistungsträger mit 15 Punkten und einer Effektivität von 16. Grundlegend kann man sagen, dass die Gäste wesentlich effektiver gespielt haben, als die Hausherren. Somit geht das Derby mit 82:94 (33:24; 15:20; 13:27; 21:23) an die Rheinstars Köln. 

Durch die erste Heimniederlage der Saison 2020/21 bleiben die Bochumer zwar auf dem ersten Platz der Tabelle. Doch die Itzehoe Eagels und WWU basktes Münster sind dem VfL dicht auf den Fersen. 
Für die Rheinstars geht es einen Platz hoch in der Tabelle. Von Platz sechs auf Rang fünf. Bei den Kölnern geht es am 30. Januar 2021 zu Hause gegen den ETV Hamburg, während die Bochumer am selben Tag zum SC Rist Wedel hoch müssen.

Der elfte Spieltag in der Penny DEL hat den Krefeld Pinguinen den ersten Saisonsieg eingebracht – und das ausgerechnet gegen sonst stark spielende Iserlohn Roosters. Zuvor hatte es bei den Krefeldern einen Knall gegeben.

Krefeld Pinguine jubeln

Krefeld Pinguine holen die ersten Punkte der Saison im Spiel gegen die Iserlohn Roosters
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Das Derby zwischen den Iserlohn Roosters und den Krefeld Pinguinen ist nicht nach Wünschen der Hausherren ausgegangen. Die Pinguine hatten wenige Stunden zuvor noch ihren Trainer Mihails Svarinskis entlassen. Richten sollte es der Ex-Iserlohner Spieler Boris Blank, der nach seinem Karriereende als Trainer arbeitet. Denn seit Saisonbeginn haben diese keine Punkte geholt.

Die Roosters hingegen brauchen weitere Punkte, um sich für die Play Offs zu qualifizieren. So haben auch die Hausherren in der Eissporthalle am Seilersee den Anfang gemacht. Andy Jenike passt den Puck zu Taro Jentzsch und dieser findet Joe Whitney. Whitney sprintet vor das Tor der Krefelder, zieht ab und das 1:0 steht auf der Anzeigentafel.

Roosters lassen Pinguine ins Spiel kommen

Nach diesem Tor kommen die bis dahin unauffälligen und überfordert wirkenden Pinguine ins Spiel. Sie werden aktiver, die Pässe kommen nun an.

So finden sie gut drei Minuten Später eine Antwort auf den Treffer der Roosters. Diese vertendeln den Puck vor dem eigenen Tor, versperren Jenike die Sicht, sodass der Treffer von Martin Schymainski nicht verwunderlich ist. Ebenfalls zeigen die Sauerländer an diesem Abend ein großes Defizit vor dem Tor.

Anstatt sich den Nachschuss vor den Pfosten von Sergei Belov zu holen, können sich die Pinguine den Puck schnappen und sind wieder vor dem gegnerischen Tor.  Die Roosters kommen nicht hinterher und so ist es nicht verwunderlich, dass die bis zu diesem Zeitpunkt sieglosen Krefelder in Fahrt kommen und ihre Chancen verwerten.

Krefeld Pinguine finden schnelle Antwort auf Tore der Roosters

Deutlich ist dieses Spielverhalten im zweiten Drittel geworden. Hier trifft erst Brent Aubin für die Gastgeber zum Ausgleich. Wenige Sekunden später erhöht Alexander Blank auf 2:3. Das ist das Lebenszeichen vom IEC in diesem Drittel gewesen. Nach dem Tor können die Krefelder noch einmal den Puck im Tor platzieren.

Auch im letzten Durchgang spielgelt sich das Verhalten der Roosters aus dem vorherigen Drittel wieder. Sie machen zwar das erste Tor des Drittels, aber der KEV findet erneut vom Bully aus die Antwort. Zum Schluss steht es 3:6 und das Tabellenschlusslicht hat die ersten drei Punkte auf dem Konto.

Tore am elften Spieltag zwischen den Iserlohn Roosters und den Krefeld Pinguinen:

Joseph Whitney (1:0, 8:26 Min.), Martin Schymainski (1:1, 10:26 Min.), Christian Bull (1:2, 16:33 Min.), Brent Aubin (PP1: 2:2, 24:51 Min.), Alexander Blank (2:3, 25:33 Min.), Patrick Klöpper (2:4, 31:49 Min.), Casey Bailey (3:4, 44:16 Min.), Laurin Braun (3:5, 45:26 Min.), Arthur Tianulin (EN: 3:6, 58:06 Min.).

Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte. Das stimmt und das gilt auch für Sportfotografie. Dabei gibt es einiges zu beachten, damit es gutes Foto wird. 

In dem ersten Beitrag zu „How to Sportfotografie“ habe ich ein paar kleine Hinweise gegeben, worauf geachtet werden muss. Diese werde ich hier in diesem Beitrag vertiefen, ergänzen und aktualisieren. Das hat den einfachen Grund, dass es viele Dinge gibt, auf die bei der Sportfotografie geachtet werden muss. Hier geht es um den Inhalt und Bildaufbau, der wichtig ist. 

Sportfotografie und W-Fragen

Los geht es mit den W-Fragen eines Bildes. Ja, diese Fragen müssen bearbeitet werden. 

  • Wer
  • Was 
  • Wann
  • Wo 

Die Frage „Wer ist auf dem Foto zu sehen?“ kann man meistens erkennen oder sie wird in der Bildunterzeile beantwortet. In ihr steht, wer auf dem Foto zu sehen ist. „Was?“ ist hier schon anders zu beantworten. Hierbei geht es um die Aktion, die auf dem Bild gezeigt wird. Speziell auf den Sportbezogen heißt das: Die Sportart muss zu erkennen sein.

„Wo?“ kann auch nicht immer beantwortet werden – zumindest auf dem Bild selbst. Doch meiner Erfahrung nach kann man das anhand der Trikots oder der Umgebung ganz gut beantworten. Die Antwort auf die Frage „Wo findet es statt?“ kann nicht immer beantwortet werden, wenn man eine Detailaufnahme hat und der Hintergrund nicht erkennbar ist. Dann wird diese Frage dann in der Bildunterzeile beantwortet. 
Ebenfalls ist die Frage „Wann hat es stattgefunden?“ auf den Bildern nicht zu beantworten. Hier greift die „Wo?“ und beantwortet diese. Den Rest findet man in der Bildunterzeile und in den IPTC-Daten. 

Fotos transportieren Informationen

Sportfotografie und ihre Grundlagen

Torjubel Vfl Bochum nach dem 1:0
VfL Bochum 1848 gegen FC Bayern Muenchen in der zweiten Runde vom DFB Pokal im Vonovia Ruhrstadion, Bochum 29.10.19

Was tun Fotos, außer Informationen liefern, was gerade passiert? Sie liefern Emotionen. Somit sind Jubelbilder ebenfalls immer willkommen. Läuft es nicht so gut, dass dürfen es auch gerne Bilder sein, die enttäuschte Gesichter zeigen. An einem Beispiel erklärt: Niedergschlagene Spieler des FC Bayern München nach dem Aus im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel sind hier wesentlich wichtiger, als Bilder aus dem Spiel. Warum sind diese Bilder wichtiger als Spielszenen?

Hier geht es um ein Ereignis, womit niemand gerechnet hat. Sicherlich auch wichtig, jubelnde Kieler, die sich über ein weiterkommen freuen. Doch das ist nur für die lokale Berichterstattung interessant, da die Mehrheit der Kollegen sich darüber freuen wird, schreiben zu können, dass die Bayern gescheitert sind. jedoch muss man hier beide Seiten abdecken und auch Bilder von beiden Seiten haben. Jubelnde Kieler und gescheiterte Bayern. 

Die richtige Motivauswahl 

Auch muss man sich Gedanken über die Ansicht des Protagonisten machen. Zeigt man ihn frontal, von der Seite oder

Rückenansichten sin im Reitsport für Ankündigungen gut.

Rückenansichten sin im Reitsport für Ankündigungen gut.

doch die Rückenansicht? Grundlegend kann man diese Motive nicht beeinflussen. Doch verlangt werden Bilder, bei denen die Spieler von Vorne in Aktion zu sehen sind. Sie kommen aktiv auf einen zu. Im Fall von Mannschaftssportarten sollte auch im besten Fall der ball/Puck auf dem Bild zu sehen sein. Hier gibt es Ausnahmen, die gleich noch erklärt werden. Rückenansichten sollten vermieden werden, da die Protagonisten nicht aktiv auf einen zu gehen. Das ist ein weiterer Punkt, der beachtet werden muss. Das Sportfoto muss eine gewisse Aktivität zeigen.

Eine Ausnahme ist der Reitsport, bei dem man auch die Rückansichten fotografieren kann. Diese Bilder werden gerne für das Archiv genutzt, wenn es darum geht, die Veranstaltung anzukündigen oder ein allgemeines Bild gebraucht wird. Bei Mannschaftssportarten  werden in der Regel nur Rückenbilder genommen, wenn es darum geht, ob es Tor geschossen wurde oder nicht. Dann werden diese Bilder auch genommen, sonst ist die Tendenz eher, dass diese nicht verwendet werden. 

No-Go’s in der Sportfotografie

Abgeschnittener Kopf

VfL SparkassenStars Bochum – ART Giants Duesseldorf 02.01.2021 –
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Ein weiteres No-Go sind abgeschnittene Köpfe. Diese Bilder können gelöscht werden. Am besten fotografiert man, wenn man einen gewissen Ausschnitt braucht, diesen gleich so, dass nicht mehr viel bearbeitet werden muss. Ein weiteres Beispiel sind Zweikämpfe im Mannschaftssport, wenn einem Spieler der Kopf fehlt, ist dieses Bild in der Regel nicht zu gebrauchen, es sei denn, es wird am Rechner so zugeschnitten, dass nur noch ein Spieler zu erkennen ist. Jedoch sollte man es vermeiden, kopflose Bilder zu verwenden, denn der Kopf gilt als das Körperteil, über den man Menschen identifiziert und auch die Emotionen ablesen kann. 

Betrachtet man nun das Motiv des Bildes genauer, so gibt es mehrere Möglichkeiten. Ganz klassisch ist das Porträt. Egal, ob es nun leicht von der Seite oder frontal gemacht wird. Das Bild soll den Protagonisten des Textes darstellen und entsprechend  wirken. Je nach Aufbau des Textes ist ein lachendes oder ernstes Gesicht. Diese Bilder transportieren die Emotionen der Person auf dem Foto. Sie kann auch ernst sein, wenn es darum geht, ob jemand fokussiert ist, oder nicht. 

Aktivität sieht man auf den Bildern

Was  immer geht, ist ein Foto auf dem eine Person etwas tut. Beispielsweise ein Fußballspieler im Heimtrikot mit Ball als Ganzkörperporträt. Wichtig ist dabei, dass der Hintergrund möglichst neutral ist. Diese Bilder sind gut für das Archiv und werden gerne genommen, wenn jemand seinen Arbeitsplatz wechselt. Diese sogenannten Stockfotos sollten so fotografiert sein, dass sie im Hoch- und Querformat nutzbar sind. Dabei ist es gut, wenn man darauf achtet, dass man auch Aktivität auf dem Foto sieht. Ein Sportler tut während seiner Tätigkeit nicht nichts. Er ist immer aktiv und das sollte man auch auf den Bildern sehen. 

Schaut man sich nun die Position der Personen auf dem Foto an, so gibt es mehrere Dinge, wie das Bild aufgebaut sein kann. Es gibt Verwerter, die ziehen es vor, wenn viel Futter um das Motiv herum ist. So kann es in der Zeitung besser angepasst werden. Das heißt, aus einem 3:2-Format kann schnell ein 16:9-Format gemacht werden. Am besten ist es ebenfalls, wenn das Bild nicht im goldenen Schnitt fotografiert worden ist, sondern das Motiv mittig angelegt ist. Hier kann der Redakteur in der Redaktion selbst entscheiden, wie er das Motiv setzt. 

Diese theoretische Reihe wird einmal im Monat fortgesetzt. Im nächsten Monat geht es dann um den Goldenen Schnitt und die Perspektiven, aus denen fotografiert wird.

Am 20. Januar 2021 ist der achte Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga nachgeholt worden. Dieser hat zwischen den VfL SparkassenStars Bochum und dem SC Rist Wedel verspätet angefangen. Dennoch haben die Gäste aus Wedel gut gegen gehalten.

SC Rist Wedel

Niklas Geske ist auch im Spiel gegen den SC Rist Wedel mit 330 Punkten der Top Scorer des Tages.

So hatte man das nicht geplant. Die Mannschaft vom SC Rist Wedel hatte sich auf den Weg nach Bochum zu den VfL SparkassenStars gemacht und dann kam ein großer Stau bei Vechta. Dieser sorgte dafür, dass die Nordlichter erst um 19:45 Uhr an der Rundsporthalle angekommen sind. 15 Minuten nach Anwurf. Schnell aufgewärmt und dann ging es auch schon los.

Felix Banobre hat Niklas Geske, Lars Kamp, Miquel Severa Rodriguez, Johannes Joos und Kilian Dietz als Starting Five auf das Parkett geschickt. Bei den Wedelern hat sich Benka Barloschky für Osaro Rich, Leif Möller, Alexander Angerer, Maxim Gorbachov und Linus Hoffmann entschieden. 

SC Rist Wedel hält gut dagegen

Ziemlich schnell hat sich bereits in den ersten zehn Minuten gezeigt, dass der SC Rist das Tempo der Hausherren gut mitgehen konnte, doch unterm Korb zu viele Fehler passieren. So ist es gekommen, dass Niklas Geske bei den Bochumern ohne große Probleme auf 33 Punkte in einem Spiel gekommen ist. 

Im ersten Viertel ist der Spielstand entsprechend ausgefallen – den Gästen hat die lange Busfahrt in den Beinen gesteckt – 26:17 ist das Ergebnis. Die nächsten zehn Minuten sind die Gäste gut herangekommen und mit 54:43 entsprechend ausgegangen. Nach dem Seitenwechsel haben die Hausherren einen Einbruch, und die Wedeler kurz davor, dass Spiel zu drehen. Das Viertelergebnis von 25:34 lässt auf Punkte hoffen. Doch in den letzten zehn Minuten können sich die Hausherren den Sieg doch noch erarbeiten.

Barloschky: „Hatten uns viel vorgenommen“

„Wir haben uns in Bochum viel vorgenommen und das haben wir auch über Strecken gezeigt. Wir haben mitgespielt und hätten Bochum auch schlagen können. Über 100 Punkte ist zu viel“, so SC Rist Wedel Coach Benka Barloschky nach der 109:92 Niederlage. Ein Grund dafür sei es gewesen, dass die Gäste nicht gut verteidigt hätten und sich auch hier und da „selbst in den Fuß geschossen haben“.

Im dritten Viertel habe seine Mannschaft an sich geglaubt, sodass das Nachholspiel auch hätte zu Gunsten der Gäste ausgehen können. Doch zu Beginn des letzten Durchgangs habe die Mannschaft den „Fuß vom Gas genommen“ und sei nachlässig geworden.

Drittes Viertel war entscheident

Für die Bochumer sei es ein intensives Spiel gewesen, bei dem es die Gäste den Hausherren gerade im dritten Spielabschnitt nicht leichtgemacht hatten. „Im vierten Viertel haben wir dann das Spiel wieder dominiert“, so Bochum Head Coach Felix Banobre.

„Sie haben sich die Rebounds geholt im dritten Viertel geholt und wir haben die zweiten Bälle nicht gemacht.“  Der SC habe dadurch einen Lauf bekommen und Bochum habe zu viele Fouls gehabt. „Ich habe meinem Team gesagt, dass sie geduldig spielen müssen, um wieder rein zu kommen. Das hat dann hinterher auch geklappt“, analysiert der Spanier den 109:93 Sieg der Bochumer Basketballer.

VfL SparkassenStars Bochum und Lamar Mallory trennen sich

Heute ist bekannt geworden, dass Lamar Mallory die SparkassenStars verlassen wird. Mallory hatte sich am Knieverletzt und sich von der OP nicht so erholt, wie es eigentlich geplant gewesen ist.

„Nach internen Gesprächen zwischen Coaching Staff und Management sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass wir für den Rest der Saison dem Team einen weiteren Leistungsträger zur Seite stellen müssen. Wir bedanken uns bei Lamar für seinen Einsatz und wünschen ihm für die persönliche und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

Noch bis zum 31. Januar 2021 können die Verantwortlichen nach einem Mallory-Ersatz suchen. Bis dahin ist das Transferfenster der 2. BARMER Basketball Bundesliga geöffnet.

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