Das Turnier der Sieger ist auch 2021 abgesagt worden. Nun hofft der Westfälische Reiterverband e.V., dass die Veranstaltung 2022 stattfinden kann.

Turnier der Sieger

Das Turnier der Sieger findet auch 2021 nicht statt.

Nach dem das Turnier der Sieger vor dem Schloss Münster bereits im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, wurde ein neuer Termin für August 2021 gesucht und gefunden. Eigentlich wären die Planungen für das Wochenende vom 19. bis 22. August 2021 nun in vollem Gang, denn man hatte im vergangenen Jahr darauf gehofft, dass sich die Situation entspannt. Das ist nicht der Fall.

Turnierabsage war nicht leicht

Am heutigen Freitag, 5. Februar 2021, hat sich das Team um Hendrik Snoek, Cheforganisator des Turniers, dazu entschieden, auch in diesem Jahr kein Turnier stattfinden zu lassen, sondern erst 2022 wieder mit Pferdesport vor der Kulisse des Schloss Münster stattfinden zu lassen. 

Auf den Social Media-Plattformen des Turniers heißt es: 

Leider müssen wir euch mitteilen, dass das traditionsreiche Turnier der Sieger auch im Jahr 2021 nicht stattfinden wird.

Der Vorstand des Westfälischen Reitervereins war am Mittwochabend zusammengekommen, über über das geplante Turnier im August 2021 zu beratschlagen. Der Entschluss fiel Präsident Hendrik Snoek nicht leicht, doch am Ende stand fest: Das Turnier wird auch in diesem Jahr ein weiteres Mal nicht stattfinden.
Wir rechnen aktuell nicht damit, dass es möglich sein wird, das Turnier der Sieger im kommenden Sommer wie gewohnt durchzuführen.

Ohne Zuschauer auf den Tribünen können wir uns das Turnier der Sieger nicht vorstellen: Die Besucher gehören zur einzigartigen Atmosphäre. Ohne sie können wir das #TurnierderSieger nicht so ausrichten, wie wir es uns vorstellen und wie es der Tradition des Turniers und seinem gewohnten Ambiente gerecht wird. Die Partner und Sponsoren des Turniers, die Verbände und die Mitglieder des Westfälischen Reitervereins werden zu dieser Entscheidung noch gesondert eine Erklärung per Post von uns erhalten.

Wir sind ebenso traurig wie ihr alle darüber, dass das Turnier der Sieger vor Münsters Schloss auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Doch wir geben nicht auf und hoffen auf eine neue Auflage im kommenden Jahr.

Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung und freuen uns darauf, euch hoffentlich im Jahr 2022 wiederzusehen.

Mit nur neun Spielern ist Phoenix Hagen am gestrigen Abend, 3. Februar 2021, gegen die elfköpfige Mannschaft der Artland Dragons zu Hause in der Krollmann Arena aufgelaufen. Das Spiel in der 2. BARMENR Basketball Bundesliga Pro A ist wesentlich spannender gewesen, als es das Ergebnis von 67:85 vermuten lässt.

Im Vorfeld hat es bei den Hagenern schon nicht gut ausgesehen. Daniel Zdravevski fehlt bereits seit Montag mit einem Bänderriss. Ebenfalls haben aufgrund von Krankheit Zach Haney und Teamcaptain Dominic Spohr gefehlt. So hat gegen die Artland Dragons nur ein neun-Köpfiges Team auf dem Parkett gestanden. Nach siebenwöchiger Pause ist Javon Baumnann zurück gekehrt. Ebenfalls ist Marcel Keßen zurück in die Ischehölle gekehrt.

Bei den Artland Dragons hingegen kann Head Coach Tuna Isler bis auf Marvon Möller, der sich am kleinen Finger verletzt hat, auf ein vollständiges Team aufweisen. 

Phoenix Hagen kann gegen Artland mithalten

Bereits die letzten Spiele zeigen, dass die Gäste aus Quakenbrück gut drauf sind. Zuletzt konnten diese drei Siege in Folge für sich verbuchen. Die Hausherren hingegen hängen immer wieder aufgrund von Krankheitsfällen ihrer eigentlich möglichen Leitung hinterher. So ist das Hinspiel in Quakenbrück mit 108:88 ausgegangen. Die Drachen haben es auch in den vorherigen Begegnungen meist dreistellig werden lassen. Hagen hingegen hat drei Niederlagen in Folge einstecken müssen. 

Robert Oehle, Adrian Breitlauch, Jacob Knauf, Zachary Ensminger und Gerel Simmons bilden die Starting Five bei den Drachen. Hagens Head Coach Christopher Harris setzt zu Beginn auf Jannik Lodders, Marcel Keßen, Jermaine Bishop, Cameron Delaney und Kyron Cartwright. 

Den Sprungball holen sich die Dragons. Auf Hagener Seite foult Marcel Keßen Rober Oehle. Ensminger kann einen zweir Sprungwurf verwandeln. Die Gäste aus Niedersachen kommen so schnell auf fünf Punkte, ehe die Feuervögel durch Delaney zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen können. Nach und nach kämpft sich Phoenix vor und kann das Tempo von den Dragons mitgehen. 

Gute Defensive wird belohnt

Beide Mannschaften wechseln sich durch eine gute Defense sowie einem offensivem Spiel unter dem Korb mit der Führung ab. Das soll sich erst im letzten Spielabschnitt ändern. Erst in den letzten sechs Minuten lassen die Kräfte sowie Konzentration der Hagener nach, sodass es zu vielen Fouls kommt. Diese werden mit Freiwürfen für Artland belohnt. Die Gäste nutzen ihre Chancen und können sich so einen 67:88 Sieg erarbeiten. 

Auf Hagener Seite Cameron Delaney für 13 Punkte gesorgt. Jedoch mussten nach je fünf Fouls Marcel Keßen und Jermaine Bishop den Court verlassen. Bei den Drachen hat mit einer Spielzeit von 34:29 Minuten auf dem Feld Gerel Simmons für 28 gesorgt.

Harris: „Energie hat nachgelassen.“ 

Hagens Head Coach Harris betrachtet bei der Niederlage seines Teams das dritte Viertel als Knackpunkt, wo bereist die Kräfte nachgelassen haben. „Es häuften sich die Fehlentscheidungen. Dass wir dann am Ende mit 18 Punkten verloren haben, ist ärgerlich, aber wir haben uns in Sachen Energieleistung und Fight nichts vorzuwerfen. Das ist für uns das Minimum, das wir leisten wollen. Und Hut ab vor Javon. Er lebt Phoenix Hagen, ist ein echtes Vorbild in Sachen Einsatz. Es ist unglaublich, was er heute nach so einer langen Pause und nur einem einzigen Training geleistet hat. Aber wir müssen natürlich auch aufpassen, dass wir ihn jetzt nicht überfordern.“

Auch Javon Baumann bestätigt die Meinung des Coaches: „Ich bin froh, meine Mannschaft auf dem Feld wieder unterstützen zu können. Wir hatten heute natürlich eine sehr kurze Bank, haben aber ein sehr gutes Teamplay abgeliefert und gut kommuniziert. So haben wir es Artland nicht leicht gemacht.“

Isler: „Der lange Atem hat sich ausgezahlt.“

Dragons Coach Isler hingegen sieht die Leistung seiner Mannschaft hingegen als Arbeitssieg, bei dem sich der lange Atem zum Schluss ausgezahlt hat: „Obwohl nicht alles nach Plan lief, haben die Jungs die Aufgabe angenommen und sich voll reingehängt. Dazu hat Gerel Simmons im vierten Viertel Feuer gefangen und uns offensiv getragen. Auch durch seine Defense haben wir zwar spät, aber dennoch rechtzeitig zu einem stabileren Spiel gefunden. Wir haben die aufkommende Hagener Müdigkeit smart genutzt und uns auch dadurch diesen Sieg verdient. Zu Beginn waren wir nicht ganz so bissig und aggressiv wie Hagen, was sich vor allem im Reboundverhalten widergespiegelt hat. Dadurch haben wir uns zunächst etwas verunsichern lassen, unsere Sicherheit beim Dreier hat uns jedoch im Spiel gehalten. Es war entscheidend, dass wir zu unserer defensiven Intensität zurückgefunden haben. Als gutes Basketballteam muss man manchmal auch zähe Partien für sich entscheiden – das haben wir heute geschafft.“

Viertelergebnisse Phoenix Hagen – Artland Dragons: 21:18 / 19:19 / 16:18 / 11:30

Die Sparschleuse am Rhein-Herne-Kanal ist schon seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb. Doch man kann sie inzwischen besichtigen und durch die Schleuse laufen. Die alten Sparbecken neben der Anlage zeigen, wie es einmal gewesen ist. 

Inzwischen ist die alte Schleuse „Henrichenburg“ für Besucher zugänglich. Doch das war nicht immer so. 1908 wurde mit dem Bau des Rhein-Herne-Kanals eine Sparschleuse erbaut. Diese wurde 1914 fertiggestellt. 

Das Besondere an der Sparschleuse ist das Wasserbecken direkt neben der Schleuse. Bei einem Kanal fließt kein oder nur wenig Wasser nach, was beim Schleusen ein Problem darstellt. Das wurde durch Sparbecken, die auf unterschiedlichen Höhen angebracht sind, ausgleichen.

Schleusenvorgang in einer Sparschleuse

Will man den Wasserspiegel in der Schleusenkammer anheben, so muss Wasser zu fließen. Dafür sind die Becken neben einer Sparschleuse zuständig. In ihnen wird das Wasser gesammelt und je nach Bedarf in die Schleusenkammer hinzugefügt oder abgeführt. Bei einer Talschleusung werden die Becken nach und nach gefüllt. Bei einer Bergschleusung hingegen wird das Wasser aus den Sparbecken in die Schleusenkammer gepumpt. Lediglich ein kleiner Rest kommt aus dem Oberwasser. Durch den Höhenunterschied in den Becken läuft der Schlesuvorgang fast wie von selbst ohne Pumpen. 

Als 1962 das Schiffshebewerk gebaut wurde, dauerte es noch bis zum Jahr 1969. Dann wurde die Sparschleuse stillgelegt. Zusammen mit dem alten und neuen Schiffshebewerk sowie der neuen Schleuse am Abzweig des Rhein-Herne-Kanals und des Dortmund-Ems-Kanals gehört die alte Schleuse zum Schleusenpark Waltrop. Die alte Schleuse steht unter Denkmalschutz und ist für Besucher begehbar und sie gehört ebenfalls zum Westfälischen Industriemuseum.

Bilder der alten Schleuse in Henrichenburg

„Russendisko“ lautet der Titel des ersten Buches von Wladimir Kaminer. Darin beschreibt der in Berlin lebende Kolumnist seine ersten Jahre in Deutschland. Die Kurzgeschichten machten ihn auch außerhalb Deutschlands bekannt. 

Russendisko

So sieht das Cover von Kaminers „Russendisko“ aus.

Eine Fahrt mit dem Zug von Moskau nach Berlin hat 96 Rubel gekostet. Diesen Betrag hat Wladimir Kaminer bezahlt, als er nach Deutschland gekommen ist. Um dennoch in Deutschland leben zu können, braucht er ein Visum, was Kaminer auch von der DDR erhält. Das war 1990.

Der gebürtige Moskauer bringt sich mit dem russischen Lehrbuch „Deutsches Deutsch zum Selberlernen“ die Sprache seiner neuen Heimat bei, lernt seine Frau Olga und auch die Deutschen kennen. Über typisch deutsche Eigenschaften und die ersten Jahre in Berlin sind in kleinen Kurzgeschichten zusammengefasst. Dabei geht es auch um die „Russendisko“, einem Tanzlokal, in dem hauptsächlich Russen sind sowie die Musik aus der Heimat gespielt wird. 

In „Russendisko“ hält Kaminer den Deutschen einen Spiegel vor

Der Deutsche selbst erfährt in diesem Buch einiges von sich selbst, denn Kaminer erzählt mit sehr viel Witz und Humor, wie er die Deutschen wahrnimmt. Manchmal muss zwischen den Zeilen mehr mit einem Augenzwinkern gelesen werden. Denn die Geschichten sind so überspitzt dargestellt, dass man sie einfach nur lieben muss. 

So erfährt der Deutsche ebenfalls, wie es für einen Migranten ist, in ein fremdes Land zu kommen und dort zu leben. Auch mit welchen Hürden von Bürokratie man zu kämpfen hat – besonders wenn man die Landessprache nicht spricht. Ebenfalls erzählt der Publizist einige Sitten und Bräuche aus seiner russischen Heimat. Ein Buch für alle, die gerne einmal wissen wollen, wie man selbst von Mitbürgern mit Migrationshintergrund wahrgenommen wird. Denn oftmals hält Kaminer den Deutschen einfach den Spiegel auf humorvolle Art und Weise vor. 

Fakten zu Russendisko:

Titel: Russendisko
Autor: Wladimir Kaminer
Erstausgabe Gebunden: 2000; Taschenbuch:2002
Seiten: 192
Verlag: Goldmann

Vertragsverlängerung beim VfL Bochum 1848. Chef-Trainer Thomas Reis zwei bleibt an der Castroper-Straße. Somit sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

Seit der Saison 2010/2011 spielt der VfL Bochum 1848 in der zweiten Fußball Bundesliga. Auch mich begleitet der Verein seit 2015. Dann kam Gerd-Jan Verbeek. Ein dreimonatiges Gastspiel zeigte damals Ismail Atalan, auf den Jens Rasijeweski folgte. Der heutige Co-Trainer Heiko Butcher hatte ebenfalls einen Monat lang die Aufgabe als Cheftrainer. Dann kam Rubin Dutt, der in einer Pressekonferenz alles – auch sich – in Frage gestellt hatte und darauf hin Bochum verlassen musste. Nun ist Thomas Reis seit September 2019 Chef-Trainer der Bochumer. 

Thomas Reis ist seit 2019 Cheftrainer in Bochum

Seitdem Reis für die Situation der Bochumer verantwortlich ist, scheint es zu laufen. Aktuell steht der VfL auf einem zweiten Platz in der Tabelle. Das ist das Werk von Reis und Butcher, die beide sehr gut zusammenarbeiten könne. Nun ist alles möglich an der Castroper Straße. 

Das letzte Spiel am Sonntag, 31. Januar 2021 nicht nach den Wünschen der Bochumer, denn es hat eine 1:2-Niederlage gegeben. Dennoch ist nun der Vertrag mit Reis bis Juni 2023 verlängert worden.

Schindzilorz: „Mannschaft ist nun eine Einheit“

„Thomas Reis hat auf seiner ersten Station als Cheftrainer im Profibereich nachgewiesen, dass er eine Mannschaft formen und ihr Identität und Spielideen vermitteln kann. Er hat den Lizenzspielerkader in einer schwierigen Situation übernommen und Schritt für Schritt zu einer Einheit geformt“, sagt Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer/Sport beim VfL Bochum 1848. „Wir haben nach dem Re-Start die meisten Punkte aller Zweitligisten eingefahren und die Jahrestabelle 2020 als punktbestes Team abgeschlossen. In dieser Saison konnten wir bis hierhin diesen Aufwärtstrend bestätigen. Das alles sind Argumente für eine Vertragsverlängerung. Wir trauen Thomas zu, diese Mannschaft weiter zu entwickeln und den bislang erfolgreichen Weg weiter fortzuführen.“

„Arbeite gerne beim VfL“

Reis selbst freut sich darüber ebenfalls, dass sein Vertrag verlängert worden ist. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es ein starkes Signal, das der VfL aussendet. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich bei dem Verein, bei dem ich als Profi meine schönste Zeit erlebt habe und der mich nach meiner aktiven Zeit in viele Bereiche hat hineinschnuppern lassen, sehr, sehr gerne arbeite. Wir haben einen ersten Teil des Weges gemeinsam erfolgreich absolviert. Aber dieser Weg führt noch weiter. Und wir sind uns bewusst, dass uns noch einige Herausforderungen bevorstehen. Doch ich bin mir sicher, dass wir diese wie bisher im Team – und dazu zähle ich selbstverständlich auch unsere tollen Fans – bewältigen werden. Dafür werde ich mich weiterhin hundertprozentig einsetzen.“

Ob die Ambitionen weiterhin für den Aufstieg reichen? Das wird die Zeit zeigen und auch die Einstellung der Mannschaft. Willenskraft ist jedenfalls da. 

Bildergallery zum Spiel VfL Bochum 1848 – Karlsruher SC

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