Iserlohn Roosters haben ein Nullpunkte-Wochenende

Des einen Freud ist des anderen Leid. So kann aus Sicht der Iserlohn Roosters das Wochenende beschrieben werden. Denn bereits am Freitag haben die Sauerländer gegen die Straubing Tigers verloren. Nun haben die Roosters auch zu Hause gegen die Adler Mannheim eine Heimklatsche kassiert. Die Tigers hingegen müssen heute gegen die Schwenninger Wild Wings eine Schlappe hinnehmen.

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 0:5 (0:2, 0:3, 0:0)

Iserlohn Roosters gegen Adler Mannheim am 24.11.2019

Tommi Huhtala (Adler Mannheim)
Iserlohn Roosters gegen ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 15.11.2019

Am Seilersee kann man so langsam von einer Krisenstimmung sprechen. Besonders nach diesem Wochenende. Denn bereits am Freitag haben die Roosters eine Auswärtsniederlage gegen die Straubing Tigers mit 0:5 verkraften müssen. Die Adler haben am Freitag ebenfalls eine Niederlage hinnehmen müssen, sodass sie mit einem entsprechenden Kampfgeist nach Iserlohn gereist sind. Den Kampfgeist hat man im Spiel bei den Iserlohnern vermisst. Im Powerplay hat es nicht hingehauen. Die Sauerländer vertendeln den Puck, müssen immer wieder neu aufbauen, was Zeit auf der Uhr kostet. So entsteht das 0:2 für Mannheim aus eben so einer Situation. Andrew Desjardins sieht den Puck alleine in Richtung gegnerisches Tor rollen, ein Iserlohner passt nicht auf und Desjardins ist schnell alleine vor dem Tor von Anthony Peters. Desjardins zieht ab und so geraten die Roosters immer mehr in Bedrängnis, den Ausgleich oder ein Tor zu erzielen.

Zu Beginn des zweiten Drittels haben die Roosters noch einmal eine kurze Drang Phase, in der hart vorgecheckt wird, aber ohne Erfolg. Die Mannheimer ziehen sämtliche Register, um in Überzahlspielen zu können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Erst Erik Buschmann und wenige Sekunden später Marko Friedrich auf der Bank landen. In doppelter Überzahl kann Benjamin Smith auf 4:0 erhöhen.

Goaliewechsel bei den Roosters

Nach 35 Minuten erhöht Nicolas Krämmer auf 5:0. Nun ändert sich an der Personalie des Goalies bei den Roosters etwas. Peters geht raus, dafür kommt Andreas Jenike aufs Eis. In der 38. Minute muss Daniel Weiß wegen eines Checks gegen die Bande für zwei plus zehn Minuten runter vom Eis. Doch diese Überzahlsituation schaffen die Roosters ohne Gegentreffer.

Im letzten Drittel verwalten Adler nur noch, ziehen allerdings auch hier alle Register, um mit einem Spieler mehr auf dem Eis stehen zu können. Doch in diesem Drittel sind auch die Mannheimer einmal auf der Bank. In der 54. Minute checkt Thomas Larkin einen Iserlohner Spieler von hinten, danach fliegen noch die Fäuste und es folgt ein unsportliches Verhalten. Das bescheert Larkin zwei plus zwei plus Zehn Minuten auf der Bank, beziehungsweise nach neuer Regelung ab in die Kabine, da das Spiel nun fast vorbei ist und die Strafdauer höher ist.

So geht ein desaströses Nullpunkte-Wochenende für die Roosters zu Ende. Nächste Woche treffen diese zu Hause auf die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die Adler Mannheim hingegen spielen bereits Donnerstag auswärts bei den Grizzlys Wolfsburg.
Tore: Marc Katic 0:1 (7 Min.), Adrew Desjardins 0:2 (SH1 17 Min.), Benjamin Smith 0:3, 0:4 (27 Min. +29. Min.), Nicolas Krämmer 0:5 (35 Min.)

Weitere Ergebnisse:

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 2:0 
Ice Tigers Nürnberg vs. Düsseldorfer EG 3:0
Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 4:0
Kölner Haie vs. Krefeld Pinguine 2:1
ERC Ingolstadt vs. EHC Red Bull München 6:4
Fischtown Pinguins Bremerhaven vs. Grizzlys Wolfsburg 3:4 OT

Weitere Infos unter www.del.org

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