Roosters haben sich die rote Laterne verdient

Für die Roosters muss gegen die Augsburger Panther ein Sieg her. Das haben die Hausherren selbst in der Hand, doch es gelingt ihnen nicht. Stattdessen diktieren die Gäste das Spiel.

Iserlohn Roosters – Augsburg Panther 1:6 (0:2, 1:4, 0:0)

Iserlohn Roosters gegen Augsburger Panther

Henry Haase (Augsburg Panther) und Michael Clarke (Iserlohn Roosters)
Iserlohn Roosters gegen Augsburg Panther in der Deutschen Eishockey Liga, Iserlohn am 26.12.2019

Nach der Niederlage am Freitag hieß es für die Iserlohn Roosters: Aufstehen, Helm gerade rücken und weiter geht’s. Doch die 4778 Fans am Seilersee haben ein Déjà-vu erlitten. Auch in diesem Duell haben die Augsburger Panther das langsame Umschaltspiel der Gastgeber eiskalt ausgenutzt. Auch das erste Tor ist recht früh gefallen. Es ist genauso entstanden, wie das erste Tor der Düsseldorfer noch am Freitag. Marco Sternheimer kann ohne Gegenwehr vor das Tor von Anthony Peters sprinten, die Defensive kommt nicht hinterher. So ungehindert kann Sternheimer ohne Probleme frontal auf das Tor schießen. Hier hat sich, wie so oft in dieser Saison, die Schwäche des Iserlohner Torhüters gezeigt.

Spiel nach 30 Minuten entschieden

Auch im zweiten Drittel sind die Roosters nicht besser drauf. Es fallen insgesamt fünf Tore. Das einzige Tor der Sauerländer lässt bei der Mannschaft nicht den Knoten platzen. Stattdessen können die Gäste aus Augsburg kontern und den Vorsprung weiter ausbauen. Die Gastgeber hingegen müssen von diesem Zeitpunkt an mit Pfiffen der Fans leben und stellen ihr Spiel auf dem Eis ein. Das Aufbau-und Umschaltspiel klappt nicht, es gelingt nicht, den Puck über die rote Linie ins gegnerische Drittel zu befördern. Auch in den Zweikämpfen setzen sich die Gäste durch, drängen eine ganze Mannschaft dicht zusammen, so dass diese sich nicht mehr frei bewegen können. Dieses einfache Spiel sorgt für eine Unsicherheit, da das Zusammenspiel bei den Iserlohnern nur schlecht funktioniert.

Im letzten Drittel heißt es für die Gäste nur noch, drei Punkte nach Hause bringen. Das ist ihnen auch mit einem Entstand von 1:6 in der 29. Minute gelungen.

Tore: 0:1 Marco Sternheimer (3.), 0:2 Scott Kosmachuk (13.), 0:3 Scott Kosmachuk (22.), 0:4 Scott Kosmachuk (24.), 1:4 Michael Clarke (26.), 1:5 David Stieler (27.) 1:6 David Stieler (29.)

Weitere Ergebnisse:

Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:5 OT
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 1:5
Straubing Tigers – Kölner Haie 3:2 OT
Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg 1:5
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 4:3 OT
Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings 2:3 OT

Weitere Infos unter www.del.org

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