Wenn der berufliche E-Mail Account gehackt worden ist, ist guter Rat teuer. Was man tun muss, und woran man einen Hackerangriff erkennt, gibt es in diesem Beitrag.

Hackerangriff

Ist der Account gehackt worden, ist guter Rat teuer. Hier müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden.

Hätte ich nicht nachgeschaut, ob eine E-Mail rausgegangen ist, dann wäre es wohl nie aufgefallen. Dazu erhielt ich eine Mail vom Anbieter, in dem stand, dass eine ungewöhnliche Kontoaktivität aufgefallen ist. Ich hatte mich nicht gewundert, dass mir der Anbieter eine Mail zukommen hat lassen, in der er das beschreibt. Ernst genommen hatte ich es auch nicht, weil ich auf mein Konto zugreifen konnte. Bis ich die gesendeten Mails gesehen habe und an wen die gegangen sind.

Mein E-Mail Konto ist gehackt worden. Nun muss man wissen, an wen die Mails gegangen sind. Ich habe mich kurz geärgert, die entsprechenden Menschen angeschrieben und gesagt, dass der Account gehackt worden ist. Das sollte man auch machen, damit die Menschen am anderen Ende der Leitung Bescheid wissen. Je nach dem, was mit dem Account verschickt wird, ist es notwendig, auch die Bank zu verständigen, damit die reagieren können, wenn es ungeplante Kontovorgänge gibt. Besonders, wenn man Rechnungen verschickt und der Hacker möglicherweise auch diese einsehen kann. Steuernummer und Bankverbindung sind tabu für Leute, die es nichts angeht. 

Passwörter nach dem Angriff ändern

Auch das Passwort ist sofort geändert worden. Es empfiehlt sich, auch alle anderen Passwörter zu ersetzen. Vom Computer, Handy und und und. Es ist eine Menge Arbeit und kostet Zeit. Aber man muss seine Daten auch sichern und Zugangsdaten gehen niemanden etwas an.  

Ebenfalls ist es wichtig, einen intensiven Virenscan durchzuführen. Dieser bringt jedoch nichts, wenn von extern auf die Daten zu gegriffen worden ist. 

Da es sich in meinem Fall um Wirtschaftskriminalität handelt, habe ich Anzeige erstattet. Diese kann man Online stellen, sodass man gar nicht erst zur Wache muss. Generell ist das Hacken von Passwörtern eine Straftat und muss auch angezeigt werden. Sollte es zu einem Missbrauch der Daten kommen, so kann nachgewiesen werden, dass man es nicht war und den Vorgang gemeldet hat. 

Gehackte Mails erkennen

Aber woran erkennt man, dass man gehackt worden ist? Meistens bekommt man eine E-Mail, dass es ungewöhnliche Vorgänge auf dem eigenen Konto gegeben hat. Oder man kann auf einmal nicht mehr auf den Account zugreifen. Dann ändert man das Passwort und die Sache ist durch. 

Momentan haben Hacker die Angewohnheit, Nachrichten oder E-Mails in dem Namen des Kontoeigentümers zu verschicken. Meistens bekommt man es nicht mit, es sei denn, dass man darauf aufmerksam gemacht wird. Oder auch, dass man es selbst feststellt. 

Bei E-Mails verschwindet oftmals die Signatur des Eigentümers und sie ist in einer anderen Sprache geschrieben worden. Oftmals passt der Inhalt nicht zu dem, was sonst geschickt werden würde. Sind Links darin vorhanden, dann empfiehlt es sich, diesen nicht anzuklicken. 

Für einen Text braucht man Ideen. Das ist klar. Dennoch muss im Vorfeld abgeklärt werden, ob es berechtigtes, öffentliches Informationsinteresse an einem Thema bestehen. Außerdem muss es für die Zielgruppe relevant sein. Ein Text muss sachlich und das Geschehen korrekt abbilden. 

Grenzen bei der Recherche

Nicht jede Geschichte schafft es in die Zeitung Ein Grund dafür ist die Recherche und ihre Grenzen.

Die betroffenen Personen müsse alle zu Wort kommen und auch ihre Positionen müssen genannt werden. Ebenfalls sind Ursachen und Folgen für das Unternehmen/Person zu nennen, wenn das Thema konfrontativ und von hohem öffentlichen Informationsinteresse ist. 

Grundlegend sind sämtliche Landesbehörden wie Kommunal- und Landesverwaltungen zu einer Auskunft verpflichtet. Aber: Sie müssen einem nicht sofort antworten. Stattdessen ist es in der Praxis so, dass man sich gedulden muss und erst später die Auskunft erhält. Das machen die Institutionen jedoch nicht, um den recherchierenden Journalisten zu ärgern, sondern um eine einheitliche Außendarstellung zu gewährleisten. So steht jedem Medienvertreter der selbe Zugang zu Informationen zu, wie einem Kollegen. 

Behörden müssen vollständig Auskunft erteilen

Die Auskunft muss entsprechen vollständig sein und den Sachverhalt eindeutig sowie zutreffend darstellen. Doc h nicht jede Behörde antwortet sofort. Hier empfiehlt es sich, ausdauernd zu sein und freundlich nach zu fragen. Doch Journalisten wird oftmals nachgesagt, dass sie denken, ihr Medium sei besonders wichtig und die Anfrage sei unverzüglich zu beantworten. Vor dieser Arroganz sollte man sich als Auskunftssuchender distanzieren. Denn dieses Verhalten zieht es in der Regel mit sich, dass die Auskunft entweder zu Spät oder gar nicht beantwortet wird. 

So sollte man als recherchierender Journalist auch dem Gegenüber dringend den Sinn und Zweck der Anfrage sowie die gewünschte Darstellungsform beschreiben. So kann der Pressesprecher das Anliegen gut einschätzen und priorisieren. 

Trotzdem kann es sein, dass die Auskunft verweigert wird. Dabei gibt es drei Stufen, die unterschieden werden müssen. 

Bei der Recherche trifft man auf Dinge, die geheim bleiben müssen

Zum einen geht es um gewisse Geheimhaltungsvorschriften für Beamte, die zur Verschwiegenheit verpflichten. Das bedeutet, man kann nicht einfach bei einem Politiker oder ähnlichem nachfragen und denken, dass einem sämtliche Geheimnisse oder Interna aus den Sitzungen erzählt werden. Auch wenn diese Dinge unter Umständen spannend sind, so gehen die die Öffentlichkeit nichts an. Auch wenn das eine oder andere Detail mal durchsickert, so gehen Gespräche, wie Politiker zu einer Entscheidung kommen, nichts an.

Auch bei einem sogenannten „schwebenden Verfahren“ bekommt man keine Auskunft. Denn hier geht es darum, Verfahren nicht „zu vereiteln, erschweren, verzögern oder gefährdet“ werden. Gemeint ist damit ein gerichtliches Verfahren oder Polizeiermittlungen, bei der ein Verfahren angestrebt wird. Der Beschuldigte soll entsprechend keine Informationen aus den Medien zu erhalten und eventuelle Beweismittel verschwinden lassen zu können. 

Unzumutbare Gründe für die Informationserteilung

Informationen können in diesem Zusammenhang unzumutbar sein, wenn die Beschaffung der Informationen für die Behörde einen hohen Aufwand bildet. Außerdem kann in diesem Zug auch die Auskunft verweigert werden, wenn die mögliche Auskunft missbraucht werden kann. Dieses sollte jedoch nur in Ausnahmefällen stattfinden. 

Möchte ein recherchierender Journalist wissen, welche Handlungen eine Behörde selbst ausgeführt werden, so ist diese zu erteilen. Würde diese Stellungnahme verweigert werden, wenn es beispielsweise um die Erstellung von Filmmaterial für TV-Sender und deren Nutzung geht, angefragt wird, ist diese Auskunftsverweigerung unzulässig. 

Der dritte Punkt ist ein „überwiegend öffentliches oder schutzwürdiges privates Interesse, was verletzt wird“. In Deutschland wird das Privatleben einer Person sehr geschützt. Insofern muss ab gewägt werden, ob die Information jetzt so wichtig ist, dass die Öffentlichkeit sie erfahren muss. Dazu muss geschaut werden, welche Gründe gegen oder für die Veröffentlichung sprechen. Hier wird berücksichtig, ob ein öffentliches Informationsinteresse vorliegt.  

Wie bereits oben im Text gesagt, ist jeder Pressevertreter gleich zu behandeln. Das ist der dritte Baustein, wenn es um eine behördliche Auskunftsverweigerung geht. 

Akteneinsicht im Zuge der Recherche anfordern

Möchte ein Journalist wissen, welches Grundstück wem gehört, so muss er eine Akteneinsicht anfordern. Diese ist jedoch nicht einfach zu erhalten. Viele Behörden versuchen, diese Informationen zurück zu halten und gehen davon aus, dass sie richtig liegen. Allerdings liegen sie mit dieser Annahme oftmals falsch. Kann der Journalist ein berechtigtes oder überwiegend öffentliches Informationsinteresse nachweisen, so sind diese Auskünfte zu erteilen. Allerdings muss dieses in der Praxis oftmals auf dem juristischen Weg über eine Beschwerde oder Klage machen.

Auch Akten können eingesehen werden. Jedoch darf der Journalist sich diese nicht zuschicken lassen, sondern kann selbst vor Ort sein und sich die Akte ansehen. Im Text selbst darf nur ein Zitat aus beispielsweise der Anklageschrift zitiert werden, wenn Tatbestand verhandelt oder das Verfahren abgeschlossen ist.

Bei öffentlichen Rats- oder Ausschusssitzungen darf sich ein Journalist auch eine Tonaufnahme ungefragt anfertigen, da diese Informationen nicht zurückgehalten werden. Dabei ist zu beachten, dass dieses nicht ungefragt angefertigt werden dürfen, wenn Privatpersonen zusammen kommen. 

So oder so ist das Feld der Recherche ein weitläufiges und verlangt einem Journalisten viel ab. Daher gibt es noch sehr viel mehr über dieses Thema geben. 

 

Mit einem souveränen Sieg in der ersten Play-Off Runde gegen Ebbecke White Wings Hanau sind die VfL SparkassenStars Bochum in die Gruppenrunde gestartet. 104:72 lautet das Ergebnis. Doch es gibt weitere News.

„Es war ein typisches erstes Spiel in den Playoffs. Beide Teams wollten dieses Spiel gewinnen und es war ein typisches Spiel der Läufe. Wir sind gut gestartet, dann wurde Hanau stärker und am Ende haben wir unseren Rhythmus gefunden und das Spiel dominiert. Ich bin sehr happy, dass wir das Spiel gewonnen haben und müssen uns jetzt auf Düsseldorf vorbereiten“, analysierte Headcoach Felix Banobre nach der Partie.

Positiver Corona-Test bei den SparkassenStars

Bochum Hanau

Miki Servere von den VfL SparkassenStars Bochum hat auch gegen Ebbecke White Wings Hanau gut gepunktet.

Doch nun gibt es eine Hiobsbotschaft für die Bochumer: aufgrund eines positiven Corona-Test im Kader der SparkassenStars müssen die nächsten beiden Spiele gegen die ART Giants Düsseldorf, 1. April 2021 und das Heimspiel am Sonntag, 4. April 2021, gegen die Arvato College Wizards aus Karlsruhe verlegt, da sich das gesamte Team sowie der Trainer- und Betreuerstab für voraussichtlich zehn Tage in Quarantäne befindet. 

„Wir waren mental darauf vorbereitet, dass die Quarantäne uns in dieser Saison noch einmal treffen kann. Deshalb müssen wir jetzt unseren Fokus aufrechterhalten, da wir zwar erfolgreich in die Playoffs gestartet sind am vergangenen Samstag, doch noch wichtige Partien der ersten Runde ausstehen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

Die Spiele werden nun neu angesetzt und frühzeitig bekanntgegeben. 

Am Seilersee nicht angedeutet, dass das Spiel der Iserlohn Roosters und den Augsburger Panthern in Shootout entschieden werden musste. Denn erst wenige Sekunden vor Spielende haben die Gäste den Ausgleich erzwungen.

Iserlohn Roosters - Augsburger Panther

Das Spiel zwischen den Roosters und den Panthern hat sich als temporeich und spannend herausgestellt.


Nach dem Sieg der Iserlohn Roosters gegen den EHC Red Bull München mit 8:3 hat schon der nächste Gast aus der Süd-gruppe parat gestanden. Die Augsburger Panther sind nun nach dem 5:0 gegen die Krefeld Pinguine nach Iserlohn gereist. 

Die Sauerländer mussten für dieses Spiel kurzfristig umdisponieren, da Body Sutter, der an diesem Abend verabschiedet werden sollte, schon am morgen aus familiären Gründen den Flieger in Richtung kanadische Heimat genommen hat. 

Doch davon lassen sich die Roosters nicht entmutigen lassen. Allerdings ist das Momentum zu Beginn des Spiels nicht auf Seiten der Hausherren gewesen. So haben die Augsburger durch Bradley MacClure in der sechsten Spielminute erzielt haben. 

Panther erzwingen Ausgleich in Iserlohn kurz vor Ende

Der Ausgleich kann erst im PP1 durch Brent Aubin nach 12 Minuten erzielt werden. Nach dem Seitenwechsel hat es gerade einmal acht Sekunden gedauert, bis Casey Bailey das 2:1 auf das Scoreboard zubringen. Doch die Gäste finden eine Antwort und können zur Mitte des Spiels den Ausgleich erzielen und Joe Whitney bringt ein Drittelergebnis von 3:2 zu Stande. 

Gerade einmal 23 Sekunden vor Spielende kommt noch der Ausgleich für die Panther durch Jaroslav Hafenrichter zu Stande.

Es soll, trotz eines körperbetonten Spiels kein weiteres Tor mehr fallen. Hier haben die Augsburger Panther das Quäntchen Glück gehabt und sich im Penalty schießen den weiteren Zusatzpunkt geholt. 

Keine Disziplin im Reitsport sorgt für so viele Diskussionen über Bilder, wie die Dressur. Und da sind die Kritikpunkte oftmals zu recht angebracht. Was geht und was nicht geht, habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst. 

Eine gut gerittene Dressur ist eine Augenweide. Besonders wenn die Richter auch entsprechend bewerten. Leider ist das nicht immer der Fall. In letzter Zeit sind die Bildern, die Online zusehen sind, alles andere als harmonisch, obwohl die Bildunterzeile etwas anderes sagt. Das Pferd hat den Kopf hinter der senkrechten, das Maul ist aufgesperrt, die Zähne sichtbar und es ist ein deutlicher Einsatz von Sporen zu sehen. 

Hinter der Senkrechten und offenes Maul

Dressur

Ein offenes Maul und ein schlagender Schweif zeigen meistens, dass der Reiter in seiner Hilfengebung sehr hart ist und auf Angriff reitet. Ist das Pferd hinter der Senkrechten, dann stimmt das Zügelmaß nicht. Die Reiter haben dadurch das Gefühl, dass sich das Pferd den Zügelhilfen entziehen kann. Doch es entzieht sich dadurch an anderer Stelle wie einem weggedrückten Rücken.

Ein absolutes No-Go sind Bilder, auf denen das Pferd hinter der Senkrechten ist. Es zieht ohne großartige Einwirkung des Reiters den Kopf an die Brust, um sich den Zügelhilfen zu entziehen. Hat das Pferd den Kopf so angewinkelt, kann es, ohne das es wirklich so ist, von diversen Tierfreunden als Roll-Kur bezeichnet. Das Pferd bekommt dadurch schlechter Luft und hat eine schwere Atmung.

Hat das Pferd das Maul offen, kann es verschiedene Gründe haben. Entweder hat der Reiter die Zügel auf Spannung, wirkt sehr deutlich ein oder die Gebisse im Maul sind zu eng. So entstehen Schmerzen für das Pferd. Oftmals sind dann auch die Schneidezähne zu sehen. Das Pferd hat einen angestrengten Gesichtsausdruck und wirkt steif, weil es gegen die Reiterhand arbeitet. Es ist ein Versuch, sich den Reiterhilfen zu entziehen. 

Einsatz der Sporen

Der Sporen soll die Schenkelhilfen unterstützen. Das heißt nicht, dass der Sporen sich in den Bauch des Pferdes einbohrt oder im Dauereinsatz sein soll. Hier hat jeder Reiter ein anderes Modell, was von Pferd zu Pferd unterschiedlich ist. Denn jedes Pferd nimmt die Hilfen anders an.

All diese Dinge sieht man gerade in den höheren Klassen, wenn die Reiter noch genauer und zielgerichteter die Lektionen zeigen wollen. Doch hier ist Ehrgeiz und unbedingter Siegeswillen genauso fehl am Platz, wie Richter die dann nur auf das Gangwerk des Pferdes bewerten. 

Doch wie sehen gute Fotos aus der Dressur aus?

Dressur richtig

Gerade in den Trabverstärkungen sieht es gut aus, wenn das Pferd in der Schwebephase abgelichtet wird. In der Galopparbeit hingegen soll das Pferd aktiv zu sehen sein. Diese Aktivität ist notwendig, um die Dynamik des Sports zu erkennen.

Man muss dabei das Pferd genau beobachten. Hat das Pferd über die Dauer einer Prüfung das Maul aufgesperrt, macht es keinen Sinn, von der Seite zu fotografieren. Es empfiehlt sich dann, frontal oder in der Diagonalen zu fotografieren, sodass man das offene Maul nicht sieht. Doch zu Dokumentationszwecken gehören auch diese Bilder zu dem, was fotografiert werden muss. 

Außerdem muss man darauf achten, wie der Bewegungsablauf des Pferdes ist. Bilder, auf denen das Pferd im Galopp das Gewicht auf der Vorderhand hat, gehen gar nicht. Der Reiter sieht dann so aus, als ob  er auf einem Schaukelpferd sitzt. Auch im Trab sind diese Bilder nicht gut. Es sieht so aus, als würde das Pferd stolpern. 

Bergauf – und Schwebephase richtig erwischen

Das Pferd in der Bergaufphase des Galopps, mit einer Vorhand in der Luft sind schön anzusehen. Im Trab kann die Schwebephase erwischt werden. Die Schwebephase im Galopp hingegen kann auch als Bocksprung interpretiert werden. Generell gilt jedoch, wie bei allen Sportfotos:  Den Höhepunkt der Bewegung zeigen und darzustellen. 

Nun wurde nur das Pferd beleuchtet. Doch was ist mit den Reitern? Es gibt Reiter, die sehen grundlegend so aus, als ob es nur noch regnen würde oder sie ihren vierbeinigen Partner am liebsten in die Wurst schicken würden. In den seltensten Fällen gibt es lächelnde Gesichter. Stattdessen sehe ich angestrengte und konzentrierte Gesichter. Daher mache ich auch gerne mal Bilder, die den Reiter lächelnd und das Pferd lobend nach der Prüfung zeigen. Die Erleichterung steht beiden oftmals nach der Prüfung ins Gesicht geschrieben. 

Was scharf sein muss

Da es bei der Sportfotografie auch um knackig scharfe Bilder geht, ist meiner Meinung nach folgendes zu beachten: Das Auge des Pferde und das Gesicht des Reiters sollen, je nach gewünschtem Motiv, scharf sein. Dafür nehme ich mir, je nach Position des Pferde, das Schulterblatt oder Knie des Reiters als Fixpunkt. Meine Erfahrungen sind damit sehr gut und ersparen einem Zeit bei der Bildbearbeitung. Dadurch müssen nur noch die Tonwerte angeglichen werden. 

Ebenfalls gibt es kein richtiges Bildformat. Wobei ich schon auf Bilder achte, die im Hoch- und Querformat funktionieren. In der Regel wähle ich lieber das Querformat, da sich das auch am Besten hinterher noch als Hochformat zuschneiden lässt. 

Doch ist das Pferd zu frontal, dann wähle ich von mir aus schon das Hochformat, da sonst zu viel Luft im Bild ist. 

Bei der Verschlusszeit kommt es auf die Lichtverhältnisse an. 1/500 ist grenzwertig, aber machbar. Besser ist mindestens 1/1000, um die Bewegung einzufrieren. Dazu kommt eine, den Lichtverhältnissen angepasste ISO sowie Blende. Hier ist jede Kamera unterschiedlich. Die eine rauscht bei ISO 1600, die andere erst ab einem Wert von 10.000.  Hier muss jeder die technischen Voraussetzungen der eigenen Kamera kennen und für sich selbst entscheiden, was er vertreten kann und was nicht. 

Für Bilder aus der Dressur gilt

Do’s:

  • Das Pferd in einer schönen Aufwärtsbewegung oder Schwebephase 
  • Den Kopf des Pferdes vor der Senkrechten
  • Reiterliche Einwirkungen bzw. Hilfengebung darf erkennbar sein
  • Lächelnde Reiter sowie ein lockeres und zufriedenes Pferd (am Gesichtsausdruck zu erkennen)

Don’ts: 

  • Das Pferd auf der Vorhand 
  • Den Pferdekopf hinter der Senkrechten
  • Ein offenes Maul und gefletschte Zähne
  • ein steifes, unflexibles Pferd, was die Lektionen übertrieben durch ein auffälliges Gangwerk präsentiert
  • Sporen, die sich in den Bauch des Pferdes bohren

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