Spieltag in der PENNY DEL. Die Iserlohn Roosters haben die Grizzlys Wolfsburg empfangen. Hierbei soll das Power Play der Sauerländer das Duell entscheiden.

Nach dem Sieg gegen die Adler Mannheim haben die Iserlohn Roosters nun dir Grizzlys Wolfsburg empfangen. Dabei müssen die Sauerländer weiterhin auf Leistungsträger wie Thorsten Ankert und Martin Schymainski verzichten. Ebenfalls ist kurz vor dem Duell gegen die Grizzlys Wolfsburg. Kurz vor dem Spiel ist bekannt gegeben worden, dass Hubert Labrie wegen eines Kniechecks in Mannheim gegen Leann Bergmann vom Disziplinarausschuss der DEL für ein Spiel gesperrt worden ist.

Alanov: „Wolfsburg ein Topteam“

„Sie sind ohne Frage ein Top-Team der Liga, spielen aggressiv und wollen immer die Scheibe haben. Letztlich treffen zwei ähnliche Spielanlagen aufeinander, es wird entscheidend sein, welches Team es das eine Stückchen mehr will“, sagt Roosters-Stürmer Eugen Alanov über die Grizzlys Wolfsburg vor dem Spiel. Denn auch das letzte Heimspiel ist mit einer Niederlage des IEC ausgegangen.

Die Grizzlys hingegen möchten an den Sieg über die Ice Tigers Nürnberg anknüpfen. Doch die Sauerländer sind keine leichte Aufgabe für die Grizzlys, die bisher in allen Duellen Punkte mit an den Seilersee genommen haben. „Wir haben auch in den beiden Heimspielen gesehen, wie schwer Iserlohn zu schlagen ist. Der Tabellenplatz wird der Mannschaft nicht gerecht“, sagt Wolfsburgs Chef an der Bande, Mike Stewart.

Schnelles Spiel zwischen Grizzlys und IEC

So hat die 1493 Zuschauer in der Eissporthalle Iserlohn ein temporeiches Duell erwartet. Gleich zu Beginn des Spiels haben die Wolfsburger eine Vorliebe für die Strafbank. Nach gerade einmal knapp zwei Minuten auf dem Eis, ist Jordan Murray vom Eis runter. Die Fünf-zu-Vier-Situation hält allerdings nicht lange an. Wenige Sekunden später muss auch Eugen Alanov wegen Behinderung in die Kühlbox.

Kurze Zeit später kann Alanov Chet Pickard zwischen den Pfosten der Grizzlys überwinden. In den letzten zwei Minuten soll es noch einmal hitzig auf dem Eis werden. Spencer Machacek muss wegen eines Ellenbogennchecks runter vom Eis. Doch so weit kommt er gar nicht. Travis Ewanyk und Machacek geraten aneinander und liefern sich einen kleinen Faustkampf. Für beide gibt es jeweils fünf Minuten. Die Roosters sind nun in Überzahl und so kann Joe Whitney im Power Play auf 2:0 erhöhen.

Nach dem Seitenwechsel sieht es erst so aus, als ob die Gäste nun wach werden. Sie machen Druck auf das Tor von Andy Jenike, was sich nach gut 25 Minuten in einem Treffer bemerkbar macht. Auf Zuspiel von Jonas Enlund und Christopher DeSousa platziert Darren Archibald die Scheibe im Netz der Roosters.

Deutlicher Sieg für Sauerländer

Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts ist der IEC erneut in Überzahl. Simon Sezemski kann seinen ersten Saisontreffer erzielen. Jetzt soll es im Schlussdrittel mit einem Spielstand von 4:1, viel Tempo und vielen Strafen aufseiten der Wolfsburger weitergehen.

Nach etwa 45 Minuten auf dem Eis gibt es den nächsten Treffer der Roosters. Sezemski trifft erneut, während Armin Wurm von der Strafbank aus zusieht.

„Wir haben zu viele Strafen genommen und das Unterzahlspiel war heute auch nicht gut“, sagt Wurm über die Niederlage der Wolfsburger im Sauerland. Simon Sezemski hingegen ist mit der Leistung seiner Mannschaftskollegen zufrieden. „Den Rückenwind haben wir aus Mannheim mitgenommen und freuen uns sehr über den Sieg“, so der zweifache Torschütze.

Tore zwischen den Iserlohn Roosters und Grizzlys Wolfsburg

1:0 (14:01) Alanov (O‘Connor), 2:0 (19:43) Whitney (5-4/ Jentzsch, O’Connor), 2:1 (24:18) Archibald (DeSousa, Enlund), 3:1 (27:37) Whitney (5-4/ Jentzsch, Bailey), 4:1 (38:36) Sezemsky (5-4/ Acolatse, Schilkey), 5:1 (45:25) Sezemsky (5-4/ Acolatse, Alanov)

Roosters: Jenike – McCrea, Buschmann; Acolatse, O’Connor; Sezemsky, Riefers – Jentzsch, Bailey, Schilkey; Broda, Cornel, Whitney; Aubin, Ewanyk, Alanov; Ziegler

Grizzlys: Pickard – Button, Melchiori; Krupp, Murray; Wurm – Archibald, DeSousa, Enlund; Hungerecker, Festerling, Furchner; Schinko, Pfohl, Rech; Machacek, Gaudet, Fauser; Nijenhuis

 

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