Trotz guter Anfangsphase verliert der VfL Bochum 1848 mit 1:2 gegen SG Dynamo Dresden. Ein frühes 0:2 und ein verschossener Elfmeter sorgen dafür, dass Bochum nicht punktet.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Am 11. Spieltag in der 2. Fußball Bundesliga hat der VfL Bochum 1848 die SG Dynamo Dresden empfangen. Dabei haben die Hausherren zwar einen guten Start hingelegt, allerdings haben die Gäste das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden können. Nach dem Spiel soll Bochums Cheftrainer Uwe Rösler sagen: „Das 2:0 hat uns gekillt.“ Dresdens Trainer Thomas Stamm bringt es auf den Punkt: „Es gab zwei unterschiedliche Halbzeiten.“
Bochum erwischt einen guten Start gegen Dresden
Noch bevor der elfte Spieltag in der 2. Fußball Bundesliga beginnt, kommt es zu Fanprotesten auf Seiten der Bochumer, die erneut gegen die Vereinsführung protestieren. Davon lässt sich der VfL in den ersten 15 Minuten der Begegnung mit SG Dynamo Dresden nicht entmutigen. Stattdessen spielen die Hausherren mutig nach Vorne und testen Lennart Grill im Kasten der Gäste. Bochums Schlussmann Timo Horn bringt es auf den Punkt: „Wir haben zwar ordentlich angefangen, aber danach völlig den Faden verloren, hatten im Zentrum zu große Abstände und sind auch nicht aggressiv genug angelaufen. Dadurch haben wir Dresden eingeladen.“
Entsprechend geraten die Gastgeber im mit 25.940 ausverkauftem Vonovia Ruhrstadion zum ersten Mal in der 25. Spielminute in Rückstand. Alexander Rossipal kann im Nachschuss Horn überwinden, auch wenn dieser noch kurz am Ball dran gewesen ist. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs kann Vincent Vermeij, der noch beim ersten Treffer die Vorarbeit geleistet hat, den Spielstand auf 2:0 für die Dresdener erhöhen. Für den VfL geht es mit einem Rückstand in die Halbzeit.
2:0 zur Halbzeit für Dresden im Vonovia Ruhrstadion
„Das 2:0 hat uns gekillt“, soll Uwe Rösler nach dem Spiel sagen. Doch es soll noch weitere Punkte geben, weshalb sich die Bochumer am Ende mit einem 1:2 zufriedengeben müssen. Einer der Punkte sind nach wie vor die schwachen Ecken der Blau-Weißen. Maximilian Wittek führt diese zwar solide aus, allerdings klappen die Aktionen vor dem Tor in diesen Situationen nicht. Hier fehlt es den Bochumern an Durchsetzungsvermögen, um den Ausgleich bzw. Anschluss zu erzwingen.
Mit zwei Wechseln startet der VfL nun offensiver in den zweiten Durchgang. Farid Alfa-Ruprecht und Kjell Wätjen verlassen den Rasen. Dafür kommen Kohi Miyoshi und Pilipp Hofmann ins Spiel. Aufgrund dieser beiden Wechsel wird Gerrit Holtmann auf der Außenseite entlastet, was dem Spiel auch gutut, da sich die Gäste auf den einen Angreifer eingestellt haben und die Räume entsprechend eng gemacht haben.
Lenz lässt Bochum nach dem 1:2 hoffen
Trotzdem finden die Blau-Weißen nun ins Spiel, weshalb sie sich vor dem Tor von Dresden festsetzen. Nach 59 Minuten auf dem Platz kann Cajetan Lenz die Bochumer erlösen. Aus einer Ecke heraus bekommt Miyoshi den Ball und dieser kommt bei Lenz an. Lenz trifft unten Rechts und schon sieht die Stimmung auf dem Feld anders aus.
Bochum ist bemüht, auch den Ausgleich zu erzwingen. Sie erarbeiten sich Chancen, die jedoch ohne eine Belohnung enden. Nach 74 Minuten bekommt Bochum einen Foulelfmeter, der durch Grill verursacht wird. Dem Keeper springt der Ball weg, der von Hofmann angenommen wird. Grill trifft Hofmann, was eine klare Torschussbehinderung darstellt. So gibt es den Elfmeter, für den Youngster Francis Onyenka auf Position geht.
Hofmann: „Da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen“
Allerdings schießt der Nachwuchsspieler schwach, sodass die Chance auf den Ausgleich nicht besteht. Stattdessen hält Grill den Schuss. Kurz vor Spielspielende erhält Rösler noch eine gelbe Karte, weil er den Schiedsrichter auf das Tempo der Einwürfe bei den Gästen aufmerksam macht. Das hat der Unparteiische an diesem Tag nicht gerne gehört, weshalb er die Karte zückt.
Nach 90 plus vier Minuten Nachspielzeit geht das Duell im Tabellenkeller zu Ende. Die Gäste aus Dresden belohnen sich mit dem ersten Sieg nach acht Spielen. Hofmann bringt das Spiel, was sie in der ersten Halbzeit verloren haben, auf den Punkt: „Wir müssen auch damit rechnen, mal in Rückstand zu geraten. Da waren wir viel zu passiv. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben vorne mehr Druck aufgebaut, sind im Eins-Gegen-Eins angelaufen und hatten Riesenchancen. Wenn der Elfmeter reingeht, dann brennt das Ding hier. Es war eine gute Reaktion in Halbzeit zwei, für die wir uns leider nicht belohnen konnten.“
