Urbex-Touristen bringen sich und andere in Gefahr

Wenn Urbex-Touristen unterwegs sind, wird es gefährlich … Das ist vorkurzen einer als Geocacherin in Not getarnten Frau passiert. Aber Urbexen ist nicht gerade das ungefährlichste Hobby. Auch ich gehe dieser Tätigkeit in meiner Freizeit gerne mal nach. Aber grundlegend nicht alleine. Warum mag sich der eine oder andere jetzt fragen. Ganz einfach und das erkläre ich nun in diesem Beitrag.

Urbex Touristen

Urbex-Touristen unterschätzen oftmals die Gefahr von Lost Places. Symbolfoto.

Vor einigen Tagen ist eine Frau, offiziell Geocacherin, in Not geraten und musste von der Feuerwehr aus einem Schacht gerettet werden. Bei dem Schacht hat es sich um den Eingang zu einem Lost Place unter der Jahrhunderthalle gehandelt. Um welchen Lost Place es sich genau handelt, werde ich nicht sagen, denn das ist einer der gefährlichsten und bekanntesten Orte zu Gleich im Ruhrgebiet. Dabei hat es sich offensichtlich um eine Urbex-Touristin gehandelt.

Offiziell hieß es, die Frau sei darein gefallen. Was aber schon einmal nicht stimmen kann, da der Eingang zu eben diesem Ort zugemauert war und nur ein paar Steine rausgebrochen waren. Außerdem ist ein kleines Loch gebuddelt worden, damit man sich durch die Lücke im Mauerwerk durchzwängen kann. An dieser Stelle frage ich mich, warum alle Medien den Eingang 

Außerdem ist die Tatsache, dass es sich um eine Geochacherin handeln soll, auch nicht wahr. In diesem Ort hat man weder GPS – noch eine Internetverbindung, was für das Geochachen gebraucht wird. Es war, so hart es jetzt auch klingt, eine unvorsichtige Urbex-Touristin, die auf eigene Faust losgestiefelt ist. Sie hat Glück, dass man sie überhaupt gefunden hat. 

Urbex-Touristen bringen sich in Gefahr

Auch wenn es sich jetzt so liest, als ob ich in diesem Bereich einmal gewesen bin, dem ist nicht so. Mir ist dieser Ort, auch wenn ich ihn gerne einmal sehen würde, zu gefährlich. 

Eben dieser Ort in Bochum ist nicht nur für seinen Eingang berühmtberüchtigt, sondern auch dafür, dass da unten jeder Zeit etwas einstürzen kann. Man muss in den Katakomben höllisch aufpassen, dass man sich nicht verläuft. Dazu ist da unten die Sauerstoffversorgung schlecht.

Grundlegend sollte man diesem Hobby nie alleine nachgehen, sondern immer zu zweit, maximal zu viert einen solchen Ort besuchen. 

Das haben die Kollegen vom Lokalkompass Bochum online gestellt: www.lokalkompass.de

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