Umweltschutz und wie viel Verpackung darf’s sein?

Umweltschutz, das ist der jüngeren Generation nicht sonderlich bewusst. Doch ich komme noch aus einer Zeit, da hat es den Grünen Punkt noch nicht gegeben. Umweltbewusstsein ist zu diesem Zeitpunkt erst entstanden.

Plastik ist überall

Wenn man Müll verliert und ihn nicht beseitigt …. (Foto: Jenny Musall)

1991 ist der Grüne Punkt eingeführt worden. Von da an hieß es: Plastik und Metall in einen gelben Sack oder Tonne. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie er eingeführt worden ist. Besonders erinnere ich mich an einen Fernsehbeitrag, in dem es um einen Laden ging, der damals schon keine Verpackungen hatte. Cornflakes, Duschzeug und Co hat es in großen Glasspendern gegeben, aus denen der Kunde sich alles in eigens mitgebrachten Behältern (Tupperware) eingefüllt hat und dann an der Kasse bezahlt hat. Damals wie heute finde ich diese Idee nicht schlecht. Denn der Mensch hat damals schon viel Müll produziert.

Jeder kann selbst etwas für den Umweltschutz tun

Schaue ich auf mein heutiges Einkaufsverhalten, so muss ich sagen, dass ich schon versuche, so wenig Verpackungen wie möglich mit nach Hause zu nehmen. Aber eine Lösung des Problems mit den Verpackungen ist es nicht. Denn man spart zwar zu Hause eine Menge Müll ein, aber im Laden sind die Schachteln von Pizza und Co dennoch gewesen. Sie sind trotzdem produziert und genutzt worden. Ich versuche so oft wie möglich dort einkaufen zu gehen, wo bekannt ist, dass die Läden auf große Verpackungen verzichten und ihre Ware nur noch (auch das ist nicht optimal, aber aus hygienischer Sicht immer noch besser) nur ein Folie einpacken. Da ist dann nur noch eine Verpackung und nicht zwei, wie bei beispielsweise Tiefkühlpizzen aus dem Discounter.

Eine Sache lasse ich mir nicht nehmen, weil ich Glasflaschen zu unhandlich und schwer finde. Da nutze ich PET-Flaschen. Was ich allerdings komisch finde, ist die Tatsache, dass PET-Flaschen mehr Pfand haben, als Glasflaschen, die umweltfreundlicher sind. Das muss man nicht verstehen. 

Energieressourcen richtig für den Umweltschutz nutzen

Vor einiger Zeit bin ich in einem Restaurant gewesen. Dort sind die Strohhalme aus Pappe gewesen. Das soll umweltfreundlicher sein. Aber daraus trinken schmeckt mir nicht. Der Geschmack von Pappe ist allgegenwärtig. Dazu frage ich mich, was ein Papp-Strohhalm für die Umwelt tun soll. Ganz drastisch gesagt: Pappe ist aus Bäumen, die wichtig für das Klima sind. Auch Pappe benötigt Energie, die aus Kraftwerken kommt. 

Ich treibe es aber noch einmal etwas weiter. E-Autos. Sie sollen umweltfreundlicher sein. Das sehe ich anders. Die Effizienz ist nicht erwiesen. Denn in der Herstellung für Karosserie und Innenausstattung gibt es im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren keinen Unterschied. Dadrin sind ja Batterien enthalten. Wie werden diese hergestellt? Richtig, aus Lithium, was hochgiftig ist. Eine Batterie muss gesondert entsorgt werden und ist extrem umweltschädlich. Und man das E-Auto ja über die Steckdose mit Strom. Wo kommt dieser Strom her? Richtig, aus Kraftwerken, wenn nicht aus Deutschland, dann aus dem benachbarten Ausland. Da denkt ja niemand dran. 

Was kann man tun?

Was muss der Mensch also tun? Meiner Meinung nach muss aufgehört werden, Bäume abzuholzen und nicht nachzupflanzen. Denn Bäume brauchen Co² für die Sauerstoffgewinnung. Da kann jeder mal überlegen, ob das so richtig ist, was uns die Politik und Greta Thunberg vorgaukeln. 

In einer Sache stimme ich jedoch zu: Man muss etwas tun, bevor es zu spät ist. 

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