Ensel und Krete. Das ist die Adaption von Walter Moers auf das Kindermärchen „Hänsel und Gretel“. Dabei geht es nicht minder spannend und aufregend zu, wie im Original der Gebrüder Grimm.

Ensel und Krete Die Fhernhachen-Zwerge Ensel und Krete geraten auf einem Spaziergang in den verbotenen Teil des großen Wald. Dabei geraten die die Geschwister immer tiefer in das Unterholz. Dort lauern nicht nur die gemeine Waldspinnenhexe, sondern auch der Laubwolf. Natürlich nimmt die Geschichte ihren Lauf, als sie ein spitzhuttragendes Wesen entdecken und fliehen erneut. Dazu lassen die giftigen Dämpfe der halbverbrannten Waldspinnenhexe nichts Gutes erahnen. So kommen immer wieder Halluzinationen zum Vorschein, die es den Protagonisten nicht leicht machen, zu entkommen und Zeugen eines grausamen Verbrechens zu werden. 

Fazit: 

Mit Ensel und Krete nimmt Walter Moers das Märchen von Hänsel und Gretel auf den Arm. Natürlich mit den Charakteren aus Zarmonien. Diese erleben allerhand Abenteuer, doch treffen sie auf die dunklen Geschöpfe dieser Welt. Spannend und schaurig schreibt Moers als Hildegunst von Mythenmetz das erste Mal ein Märchen. Natürlich dürfen auch die hinterher so berühmten Mythenmetzschen Abschweifungen nicht fehlen. Diese machen es jedoch zwischendurch schwer, dem Lesestoff zu folgen. Aber für Moers-Fans ist auch dieses Buch ein Genuss. 

Fakten

Autor: Walter Moers
Ersterscheinung: 2002
Seiten: 256
Verlag: Goldmann Verlag
Genre: Humor

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Normalerweise können die Iserlohn Roosters gegen starke Gegner wie die Adler Mannheim einen Heimsieg einfahren. Doch beim letzten Heimspiel der Saison ist es für die Sauerländer anders gekommen, als gedacht.

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)

Iserlohn Roosters gegen Adler Mannheim am 6. März 2020

Die Roosters sagen nach dem Spiel gegen die Adler Mannheim „Danke“ und verabschieden sich in die Sommerpause.

Nach einer Saison, die für die Iserlohn Roosters alles andere als optimal gelaufen ist, hat mit den Adler Mannheim noch ein letztes Heimspiel angestanden. Natürlich haben die Fans am Seilersee gehofft, dass sich die Mannschaft noch mit einem Heimsieg am 51. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga verabschiedet, doch die Gäste aus Mannheim haben es verhindert.

Direkt nach dem ersten Bully ist klar geworden, die Kurpfälzer wollen den Sieg, um dich den Verfolger Straubing Tigers vom Leib zu halten. So hat David Wolf gleich zu Beginn des Duells deutlich gezeigt, dass es für den IEC nicht einfach werden soll. Nach gerade einmal drei Minuten auf dem Eis fällt das erste Tor der Mannheimer. Von diesem Treffer beflügelt, machen die Adler mehr Druck, sodass Andreas Jenike im Tor der Roosters unter Dauerbeschuss gerät. Dieser Dauerbeschuss ändert sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Auch im mittleren Spielabschnitt können die Gäste noch einmal den Punktestand nach oben korrigieren.

Im letzten Durchgang kommen die Hausherren nur noch an ihre Grenzen. Die Adler knipsen im Sturm, schaffen es, ihren Gegner gut im eigenen Drittel zu beschäftigen und sorgen damit dafür, dass das eigene Spiel des Kontrahenten nicht aufgezogen werden kann. Erst zu Beginn können die Iserlohner ein Lebenszeichen von sich geben und Dennis Endras zwischen den Pfosten der Mannheimer im Power Play überwinden. In den letzten Minuten geht Jenike noch einmal aus seinem Kasten raus, damit das nahe 2:3 auch gelingen kann. Stattdessen jedoch schlittert der Puck noch einmal ins leere Tor, was den Finalstand von 1:3 markiert.

Chancen sind ungenutzt geblieben

„Wir wussten, dass sich die Roosters mit einem guten Spiel zu Hause verabschieden wollten. Daher sind wir über den Sieg sehr froh“, sagt Mannheims Chef an der Band Pavel Groß. Das zweite Drittel sei knapp gewesen und im Ersten die Gäste zu viel gewollt. „Es war ein Arbeitssieg“, resümiert Groß das Spiel.

Für die Iserlohn Roosters hingegen sei es ein schwieriges Spiel gewesen. „Beide Mannschaften kann man nicht vergleichen“, meint Jason O’Leary, der im ersten Drittel gute Chancen für seine Mannschaft gesehen habe. Beide Mannschaften und deren Spieler könne man nicht vergleichen. „Es gibt Spieler, die mit Herzblut Tore schießen. Meine Mannschaft hat gut gekämpft, aber die Chancen nicht genutzt“, resümiert O’Leary das Duell.

Tore: 0:1 David Wolf (3.), 0:2 Nicolas Krämmer (25.), 0:3 Tommi Huhtala (41.), 1:3 Christopher Rumble (43. PP1), 1:4 Brent Raedeke (60. EN)

Weitere Ergebnisse:

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 3:6
Kölner Haie – Eisbären Berlin 5:3
Grizzlys Wolfsburg – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 2:4
Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 4:2
Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 3:2 OT
Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther 5:1

 

Nach dem Aus im DFB-Pokal vergangene Woche gegen den FC Bayern München hat für den VfL Bochum das nächste Montagsspiel gehabt. Den Schwung aus dem Spiel haben die Bochumer in den zwölften Spieltag der zweiten Fußball Bundesliga mitgenommen.

VfL Bochum 1848 – 1. FC Nürnberg 3:1

Im Vonovia Ruhrstadion hat der VfL Bochum 1848 den 1. FC Nürnberg empfangen. Die Hausherren haben auch gleich mit Schwung gestartet, was schnell in der zehnten Minute durch ein Tor von Danilo Soares in Führung. Soares setzt nach und er ist. 1:0 für den VfL. Nürnberg hingegen wird warm und kann zwei gute Chancen nicht verwerten. Die Gäste hatten das Pech, dass der Ball das Netz von Außen berührt oder Bochums Nummer Eins, Manuel Riemann, zur Stelle gewesen ist.
Doch auch die Bochumer können sich öfters vor dem Tor der Nürnberger festsetzen. Das führt in der 40. Minute zum 2:0 für die Gastgeber. Blum findetSimon Lorenz, der den Ball locker über die Linie kickt. Die Nürnberger schauen nur zu und Bochum freut sich über das zweite Tor des Abends.

Der Freistoß von Blum in der 44. Minute geht daneben, aber Willert im Tor der Nürnberger kann den Ball nicht halten. Der Ball ist frei und Manuel Wintzheimer platzoert den Ball erneut zwischen den Pfosten. Nach eindrucksvollen 45 Minuten steht es 3:0 für den VfL.

VfL verfällt in alte Muster zurück

Was in der ersten Halbzeit so gut begonnen hat, hat in der zweiten Halbzeit nur noch dazu geführt, dass die Hausherren in alte Muster zurückgefallen sind. Sie haben, anstatt das Spiel nach Vorne weiterhin zu spielen, versucht, den Spielstand zu halten, was nicht ganz gelungen ist.

In der 63. Minute kann Sörensen vom FC auf 3:1 verkürzen, doch zu mehr soll es an diesem Abend nicht kommen. Die Nürnberger Spieler werden nach dem Spiel noch von ihren mitgereisten Fans wegen ihrer Leistung zurechtgewiesen, während auf der anderen Seite Bochums Trainer Thomas Reis den ersten Heimsieg einfahren kann und erleichter in Jubeln ausbricht.

Druck fällt ab und Unzufriedenheit bei Nürnberg

„Der Druck ist abgefallen. Eine Reaktion nach dem Spiel gegen Bayern war notwendig“, meint Reis nach dem Spiel. Die Mannschaft habe gut ins Spiel gefunden, es aber nicht in der zweiten Halbzeit geschafft, Nadelstiche zu setzten und Nürnberg zu verletzten. „Wir sind zwischendurch in alte Muster zurückgefallen, dadurch wurde das Spiel schwamming.“ Das sei dem Chef-Trainer aber egal. „Hauptsache drei Punkte“ gibt sich Reis versöhnlich.

Alles andere als zufrieden hingegen ist Damir Canadi mit der Leistung seiner Mannschaft. „Ich bin sehr enttäuscht über das Ergebnis. Wir haben in der ersten Halbzeit viele Fehler gemacht, die uns das Spiel gekostet haben“, meint Canadi, für den das 2:0 desolat gewesen sei. Schlimmer sei das 3:0gewesen. „Das hat richtig weh getan. Wir haben es in der Pause angesprochen und es wurde besser.“ Für den Trainer sei die Leistung seiner Mannschaft nicht zufriedenstellend gewesen.

Weitere Infos zum VfL Bochum 1848 oder 1. FC Nürnberg

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