Es war fraglich, ob das Longines Balve Optimum auch in diesem Jahr stattfinden kann. Da waren sich alle Beteiligten einig. Doch in welchen Umfang, das Turnier im Sauerland stattfinden würde, war nicht bekannt. Nun hat sich der Veranstalter zu Wort gemeldet.

isabel Werth mit Emilio bei den Deutschen Meisterschaften beim Longines Balve Optimum.

Isabell Werth mit Emilio auf der Ehrenrunde
Siegerehrung Longines Grosser Optimum Preis praesentiert durch das Land Nordrhein-Westfalen Nat. Dressurpruefung Kl. S**** – Grand Prix Kuer, Finale Deutsche Meisterschaften
16.06.2019

2020 ist das Jahr der Veranstaltungsausfälle. Die Corona-Pandemie stellt alles auf die Probe und sorgt für eine Menge Absagen von Veranstaltungen. Davon ist auch das Longines Balve Optimum betroffen. Nach der Absage im Mai standen die Ausrichter der Deutschen Meisterschaften der Spring- und Dressurreiter vor einer Herausforderung, das Turnier wie geplant in der Zeit vom 18. September bis zum 20. September nach zu holen. Die Corona-Auflagen machten es nicht einfach. So wurde nun ein Hygiene- und Sicherheitskonzept für bis zu 1000 Zuschauern eingereicht – doch das hat die zuständigen Behörden nicht überzeugt.

Dennoch freue man sich, zumindest die Deutschen  Meisterschaften der Dressurreiter ausrichten zu können.  Denn in Grand Prix, Grand Prix Special und Kür könne man die Meisterschaften stattfinden lassen.

Meister in der Dressur werden gesucht

„Wir möchten ein elegantes und atmosphärisch wunderschönes Dressurfestival am Schloss Wocklum organisieren, in dessen Mittelpunkt die Deutschen Meisterschaften Dressur stehen. Dies ist unser Anspruch und hoffentlich bis dahin auch für mehr als 300 Besucher möglich. Bis zum Schluss haben wir versucht, zu verhindern, was nun eingetreten ist – die Deutschen Meisterschaften im Springreiten werden leider in diesem Jahr nicht stattfinden“, erklärt LONGINES BALVE OPTIMUM-Veranstalterin Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen im Namen der Turniergemeinschaft. Das Turnier sei wirtschaftlich mit maximal 300 erlaubten Zuschauern nicht tragbar. Die Veranstalter hoffen nun auf geänderte Corona-Schutzmaßnahmen, die sich alle zwei Wochen ändern können. 

Alle bisher erworbenen karten behalten für das Jahr 2021 ihre Gültigkeit. Weitere Details sollen in den nächsten Wochen folgen. Man hoffe, dass es unter Umständen für die Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter eine Tageskasse einrichten kann. 

Nun sind ebenfalls zwei feste Termine im Reitsportkalender abgesagt. Das Turnier der Sieger und der CHIO Aachen fallen dieses Jahr komplett aus. 

Das Coronavirus fordert nun weitere Opfer. Der CHIO Aachen und das Turnier der Sieger werden abgesagt, da die Veranstalter keine Möglichkeit einer Verschiebung im Terminkalender sehen. Dazu müssen auch die Wetterverhältnisse eingeplant werden, die im Herbst nicht mehr vorhersehbar sind. 

Turnier der Sieger abgesagt

Bereits am Sonntag, 19. April, hat der Westfälische Reiterverein als Veranstalter des Turniers der Sieger bekanntgegeben, dass das Reitturnier vor dem Schloss von Münster nicht stattfinden wird.

Dazu schreibt der Veranstalter auf seiner Webseite:

Wir bitten euch um Verständnis für diese Entscheidung. Einen späteren Termin zu finden und das Turnier ganz einfach zu verlegen, war für uns keine Option: Zu ungewiss wären die Auflagen und Bedingungen, unter denen das Turnier dann womöglich stattfinden würde. Das von uns so geliebte Turnier der Sieger lebt von seiner einzigartigen Atmosphäre. Da das Turnier für das gesamte Organisationsteam ein Herzensprojekt ist, kam es für uns nicht in Frage, es womöglich in abgewandelter Form durchzuführen. Der einzigartige Charakter dieses Turniers soll erhalten bleiben.

CHIO Aachen ebenfalls abgesagt

Das Organisationskomitee des Aachen-Laurensberger Rennvereins hatte bereits am 25. März mitgeteilt, dass der CHIO Aachen ebenfalls verschoben werden soll. Doch nun fällt auch das Weltfest des Pferdesports komplett aus. 

 „Die Gesundheit der Menschen steht über allem“, sagt Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Daher habe man, auch vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Entwicklungen sowie der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen, entschieden, den CHIO Aachen 2020 abzusagen.“

Weitere Informationen zur Ticketrückerstattung gibt es auf www.chioaachen.de

Bereits seit Donnerstag läuft der Signal Iduna Cup in der Westfalenhalle Dortmund. Aufgrund der aktuellen Situation um den Coronavirus kann die Veranstaltung nur mit geschlossen Rängen und unter strengen Auflagen der Stadt Dortmund stattfinden.

Der Signal Iduna Cup steht dieses Jahr ganz im Zeichen von strengen Auflagen durch den Coronavirus. Jedoch erhält Veranstalter Dr. Kaspar Funke von Escon Markting GmbH von den Reitern Rückendeckung. Die Springreiter haben sich entschieden, auf einen Teil des Preisgeldes zu verzichten. Mit dieser Aktion zeigen sie damit in einer schweren Zeit Solidarität mit dem Veranstalter, der seit Tagen mit strengen Auflagen der Stadt Dortmund konfrontiert wird. „Mit der Möglichkeit unter Auflagen das Turnier durchzuführen, ist der Verlust zumindest zu verringern. Gleichzeitig konnten wir die Auflagen der Behörden guten Gewissens umsetzen“, so Dr. Funke weiter.Dennoch sind die Reiter froh, dass es trotzdem stattfindet, nachdem ’s-Hertogenbosch eine Stunde vor Start offiziell abgesagt worden ist.

Ingrid Klimke siegt im Grand Prix Special

Ingrid Klimke siegt im Grand Prix Special beim Signal Iduna Cup 2020

Klimke, Ingrid GER mit Franziskus 15 #163
Signal Iduna Cup 2020, Pruefung Nummer #22 Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, Internationale Dressurpruefung – FEI Grand Prix, Qualifikation zum Special und Kuer

„Ich find es nun so schlecht nicht”, stellte Ingrid Klimke klipp und klar fest. “Klar freut man sich immer, wenn man gewinnt”, so die Siegerin des Grand Prix Special, “die Zuschauer sind zwangsläufig nicht da, aber die wenigen Leute, die in der Halle waren, haben sich trotzdem gefreut über den Sport.” Mit Franziskus hat die Münsteranerin alle anderen 21 Starter hinter sich gelassen und sich mit 75.217 % an die Spitze gesetzt.
Auf dem zweiten Platz setzt sich der Finne Henri Ruoste mit Kontestro Db und 72,717 % fest. Mannschaftsolympiasiegerin Dorothée Schneider konnte sich mit Faustus den dritten Rang sichern.

Die Profis im Springsattel werden erst am Samstag in das Geschehen eingreifen, da es dem Veranstalter wichtig gewesen ist, dass auch der Nachwuchs sich zeigen kann. Daher haben am Freitag nur die Amateure in der Westfalenhalle ihr Können unter Beweis gestellt.

 

Weitere Infos und Ergebnisse unter escon-marketing.de

„Der Signal Iduna Cup 2020 trotz Coronavirus findet statt“, da war sich Dr. Kaspar Funke, Geschäftsführer Escon Marketing GmbH bereits Gestern sicher. Nun hat der Veranstalter bekanntgegeben, in welchem Ausmaß das Reitturnier in der Dortmunder Westfalenhalle stattfindet. 

SIC2020

Der Signal Iduna Cup findet 2020 wegen des Coronavirus unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das internationale Reitturnier SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund vom 12. – 15. März findet statt, wird aber zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus streng reglementiert. Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund teilte dem Veranstalter ESCON Marketing GmbH und der Westfalenhalle Dortmund heute die Auflagen mit, die nun gemeinsam umgesetzt werden. Danach können die Sportprüfungen des CDI/ CSI stattfinden. Darüber hinaus werden 1.000 Besucher die beliebte Sportveranstaltung in der Westfalenhalle verfolgen. Damit berücksichtigt der SIGNAL IDUNA CUP den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 10. März 2020, der Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt.
 

Journalisten, Offizielle und Mitarbeiter dürfen rein

Nordrhein-Westfalen ist vom neuartigen Coronavirus am stärksten betroffen. Die Behörden sind daher zum verantwortungsbewussten Handeln gezwungen, um die weitere Ausbreitung von Infektionen zu verlangsamen.  Ein Vorgehen, das von Turnierveranstalter ESCON-Marketing GmbH vollständig mitgetragen wird. Die Auflage, dass maximal 1.000 Besucher an der Veranstaltung teilnehmen, führt leider dazu, dass nur der Innenraum bespielt werden kann. Das bedeutet, dass neben den Reitern, Offiziellen, akkreditierten Journalisten, Influencern und Mitarbeitern nur die Gastrotische und Logentische geöffnet sein werden.  
 

Zutritt für die Öffentlichkeit wegen Corona nicht gestattet

Der Zutritt zu den Rängen 4-219 ist untersagt. „Wir bedauern das zutiefst, denn die Fans des Pferdesports auf den Rängen machen eine Veranstaltung erst rund”, so Dr. Kaspar Funke, Geschäftsführer der ESCON-Marketing GmbH. In enger Abstimmung mit dem Reiterverein Dortmund, der ideeller Partner des SIGNAL IDUNA CUP ist, haben sich ESCON Marketing, RV Dortmund und die Westfalenhallen entschieden die Veranstaltung stattfinden zu lassen, zumal der internationale Sportkalender eine Verschiebung in der Praxis nicht zulässt und der Aufbau bereits abgeschlossen ist.
 
Daher übernimmt ESCON-Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Westfalenhalle das im Fußball praktizierte Modell: Der Sport findet statt, wird im Livestream via clipmyhorse.tv aus der Westfalenhalle auch zu sehen sein. Die Westfalenhalle Dortmund setzten ihre Schutzmaßnahmen – wie bereits seit mehreren Wochen praktiziert – weiter um. Dazu zählen u.a. Erhöhung der Zahl an Handdesinfektionsspendern in den Sanitäreinrichtungen, zusätzliche Reinigungsmaßnahmen, Ausrollen der Aufklärungskampagne zu den Themengebieten „Händewaschen“, „Husten / Niesen“ sowie „Handshake-Policy“.

Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden

Die Besucher können ihre Eintrittskarten an den Vorverkaufsstellen zurückgeben, an denen sie die Karten erworben haben und erhalten dann den Kartenpreis erstattet.

Pressemittelung vom 11. März 2020

Weitere Informationen unter www.escon-marketing.de

Nachdem am Mittwoch und Donnerstag die Amateure die ersten Wettkämpfe im Preis um die Wanderstandarte beim K+K Cup ausgetragen haben, haben am Freitag die Profis in das Geschehen eingegriffen. Dabei sind die ersten Prüfungen in der Halle Münsterland mal überraschend, mal weniger überraschend ausgefallen.

Westendarp zeigt, wo es langgeht

Alexa Westendarp GER / RUFV Rulle mit Four Seasons FRH
Youngster Tour fuer 7-9jaehrige Pferde, Dressurpruefung Kl. S* – St. Georg Special Qualifikation fuer Pruefung Nr. 36 beim K+K Cup 2020 in der Halle Muensterland
Dressurpruefung am 10.01.2020, K und K Cup 2020

Für die 7-9-jährigen Dressurpferde ist es direkt mit dem Preis der Youngster Tour losgegangen. Die Reiterinnen und Reiter haben sich mit ihren Pferden einer Dressurprüfung der Klasse S* – St. Georg Special gezeigt. Diese Qualifikationsrunde haben die Paare bestreiten müssen, um an der Finalprüfung am Samstag teilzunehmen.

Hier haben überraschend Alexa Westendarp vom RUFV Rulle e.V. und Four Seasons FRH den Sieg 74,675 % geholt. Dabei haben die Richter besonders den Trab des Fürstenball x Fidertanz-Nachkommen mit einer 8,0 belohnt. Nicht ganz so gut sind die halben Piroutten gewesen. Hier hätte das Pferd besser durch springen und mehr Last auf die Hinterhand aufnehmen müssen. Doch mit dem Ergebnis hat Westendarp Reitmeisterin Dorothée Schneider und Sister Act OLD vom Rosencarre hinter sich gelassen. Die Reiterin des Frankfurter Turnierstall Schwarz Gelb Werder e.V. erhielt mit der achtjährigen und von Sandro Hit abstammenden Stute 73,984 %.

73,089 % lautet das Ergebnis von Lena Waldmann von der PferdeSV Reitakademie Werder e.V. und Deduschka Moros.

Herzschlagduell im Stechen

Wernke, Jan mit Queen Mary 10 (GER, RSC Handorf-Langenberg e.V.)
DERBY Pferdefutter Preis
Springpruefung Klasse S*** mit Stechen
1. Qualifikation „Grosser K+K-Preis von Muenster“
Springpruefung am 10.01.2020, K und K Cup 2020

Im Springsattel hingegen hat für die Teilnehmer im Derby Futterpreis die erste Qualifikation zum Großen Preis von Münster angestanden. Für die insgesamt 50 Starterpaare haben sich die Parcoursbauer Klaus-Wilhelm Holle und Joachim Stratmann mit ihrem Team eine Bahn mit 13 Sprüngen und elf Hindernissen ausgedacht. Eine besondere Klippe ist hierbei die dreifache Kombination mit einem Oxer als Einsprung und zwei Steilsprüngen gewesen. Diese Aufgabe haben insgesamt 16 Paare ohne Fehler gemeistert und sich somit für das anschließende Stechen qualifiziert. Aus der Dreifachen ist eine zweifache Kombination geworden. Und die sieben Hindernisse und acht Sprünge haben eine vorgegebene Zeit von 45 Sekunden gehabt.

Die ersten drei Paare trennen gerade einmal elf Zehntel. Jan Wernke löste mit Queen Mary 10 die bis dahin führende Marie Ligges und Curly Sue 149 ab. Ligges legt eine schnelle Wendung ein. Damit schafft die Reiterin vom RFV v. Nagel Herbern e.V. eine Zeit von 35 Sekunden vor. Doch Wernke kann die Rountine von Queen Mary ausspielen und eine Zeit von 34,95 Sekunden vorlegen. So ist Schlussreiter Philipp Schulze Tophoff unter Druck. Doch dieser lässt sich davon nicht beeindrucken und Concordress NRW ist noch einmal 0,06 Sekunden schneller, als Wernke. Concordess und Schulze Tophoff kommen bei 34.89 Sekunden durch die Lichtschranke und holen sich den Sieg.

Flotte Ponygespanne

Doch nicht nur die Springreiter sind schnell unterwegs. Auch die Ponygespannfahrer sind am Freitagabend flott unterwegs. Dabei werden Zweier-und Viererzüge vom Publikum angefeuert.

In zwei Umläufen haben sich die Fahrer gemessen. Zuerst sind die zweier Fahrer dran gewesen.

Hier ist Rene Jeurink der Schnellste gewesen.

1.Rene Jeurink, RUFV Emlichheim e.V. mit Celano TG und Donchelli in 211.26 Sekunden
2. Christof Weihehof, SG Gewe Minden e.V mit Dango 9 und Dipsy 21 in 211.59 Sekunden
3.Michael Gausepohl, RFV Gustav Rau Westbevern e. V. Mit Dark Devil 12 und Dark Shadow 14 in 211.70 Sekunden

Auch die Vierergespannfahrer haben es spannend gemacht. Dabei ist keiner schneller gewesen, als Michael Bügener.

1.Michael Bügener, Reit-, Zucht- und Fahrverein Epe e.V. mit Howell, Bekshoeve Sandpiper, Challenge Pacton und Casper 435 in 211.94 Sekunden
2. Sven Kneifel, RFV Wunstorf mit Casper Jack Punkt, Oscar 57, Peter Pan 161 und Spring 7 in 216.64 Sekunden
3. Sven Böcking, PSV PZA Beilstein e.V. mit Ben von Köppel, Betty vom Köppel, Hermine vom Köppel und Hesa vom Köppel in 239.75 Sekunden

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