Dorothée Schneider hat ein perfektes Turnierwochenende erwischt. Beim Finale der Mittleren Tour hingegen ist ein Faux Pas passiert, der jedoch keinen Nachteil hat. In der Abschlussprüfung hat sich Christian Ahlmann durchsetzen können.

Am letzten Tag des Turnier der Sieger vor dem Münsteraner Schloss hat bereits am frühen Morgen die erste Entscheidung des Tages in der Intermediare I stattgefunden.

Schneider siegt in beiden Prüfungen

Dorothee Schneider (GER) mit Faustus 94 vom Frankf.Turnierst.Schw.Gelb e.V
PREIS DER HUBERT NABBE GMBH
23.08.2018

Hier hatte Dorothée Schneider mit First Romance 2 die Nase vorn. 74,526 % lautet das Ergebnis den erst achtjährigen Fürst Romacier-Nachkommen. Ann-Christin Wienkamp und Daley Thompson sind mit 73,211% auf den zweiten Platz geritten. Rang Drei ist an die Lokalmatadorin Ingrid Klimke mit Bluetooth und 72,921 % gegangen. In der zweiten Dressurprüfung an diesem Morgen sind im Preis der Jan-Udo und Elisabeth Kreyenborg, einer nationalen Dressurprüfung der Klasse S****-Grand Prix Special, sieben Paare an den Start gegangen. Hierbei dominierte Schneider erneut. Erst hat sie auf der 14-Jährigen Fohlenhofs Rock’n Rose 73,126% gesammelt, was im Endergebnis Rang zwei bedeutet hat. Dann hat die Reiterin des Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb e.V. nur noch sich selbst schlagen können. Und das hat Schneider auch getan. Mit Faustus 94 knackte Schneider die 75 % Marke in Form von 75,706 %. „Faustus wird immer besser und steigert sich von Mal zu Mal“, sagt Schneider über ihren Ritt. Sie freue sich, dass das Pferd immer stabiler werde. „Er ist hoch talentiert und muss Erfahrung sammeln. Es ist ein Traum, auf diesem Pferd zu sitzen“, sagt Schneider nach ihren Ritten.

Mit 70,627 & kann sich die Irin Judy Reynolds mit ihrem Vancouver K über ein Preisgeld von 1500 Euro und den dritten Platz freuen.

„Parcoursdient bitte. Es fehlt eine Stange!“

AHLMANN, Christian (GER) mit Clintrexo Z
BMW HAKVOORT TROPHY Grosser Preis der Stadt Muenster – DKB-Riders Tour, Wertungspruefung 4. Etappe CSI4* – Int. Springpruefung mit 2 Umlaeufen (1.60 m)
26.08.2018

Nach der Mittagspause ist es dann im Springsattel weiter gegangen. Zu erst ist mit dem Preis der Sparkasse Münsterland Ost, CSI4* – Int. Springprüfung mit Stechen (1.50 m) das Finale der Mittleren Tour entschieden worden. Hierbei ist dem Parcourteam nach der Bodenpflege ein Faux Pas passiert. Am fünften Hindernis des Normalparcours ist eine Stange nicht rechtzeitig in die vorgesehe Halterung gelegt worden, so dass der erste Starter nach der Pause diesen Sprung wesentlich niedriger passiert hatte. Die Verwirrung ist groß gewesen, doch die Jury hat sich entschieden, dass die Stange nicht richtig platziert wird, um allen nachfolgenden Reitern eine gleiche und faire Chance auf ein niedrigeres Hindernis zu haben. Hier hat Julia Houtzager-Kayser mit Elke Maria die Nase vorn gehabt und sich ein Preisgeld von 6250 Euro gesichert. Auf Rang Zwei ist der Schweizer Werner Muff mit Cosby in einer Zeit von 36,23 Sekunden geritten. Bester Deutscher und auf Rang drei platziert, ist Marco Kutscher mit Charco 2 in 36,37 Sekunden im Stechparcours geworden.

Mit der BMW Hakvoort Trophy, Großer Preis der Stadt Münster – DKB-Riders Tour, Wertungsprüfung 4. Etappe, CSI4* – Int. Springprüfung mit 2 Umläufen (1.60 m), hat die letzte Prüfung des Turniers stattgefunden. Hierbei sind insgesamt 14 von 32 Paaren in den zweiten Umlauf gekommen. Hierbei halt es, im ersten Umlauf fehlerfrei zubleiben, um dieses Ziel zu erreichen. Am Ende sind Christian Ahlmann und Clintrexo Z mit zwei fehlerfreien Umläufen als erster mit 38,30 Sekunden ins Ziel gekommen. Gerade einmal 0,5 Sekunden dahinter, mit 38,80 Sekunden, ist Marcus Ehning mit dem For Pleasure-Nachkommen, ans Ziel gekommen. Rang drei dieser Prüfung ist an Philipp Weishaupt mit Asathir und einer Zeit von 39,85 Sekunden gegangen.

Sönke Rothenberge und Cosmo verweisen Isabel Werth mit Weihegold auf den zweiten Platz. Jessica von Bredow-Werndl zweimal in den Top fünf und Schneider auf Rang vier.

Dressurprüfung der Klasse S**** auf dem Balve Optimum 2018 am 09.06 2018

Bei der ersten Runde zur Qualifikation der Deutschen Meisterschaften im Dressurreiten hat Youngster Sönke Rothenberger mit dem elfjährigen Cosmo die Routiniers Isabel Werth mit Weihegold geschlagen. Für Rothenber und Cosmo ist es nach der Winterpause das erste Turnier draußen gewesen. „Winterpause heißt ja nicht, dass wir nicht arbeiten. Da konzentrieren wir uns drauf, dass die Hilfen noch feiner werden“, hat Rothenberger bereits vor ein paar Wochen bei der Jahreshauptpressekonfernz der FN gesagt. Die Arbeit an der Feinabstimmung hat Rothenberger und Cosmo 82,82 % eingebracht. Jedoch hat der elfjährige Cosmo, wie bereit im letzten Jahr, den Fernsehturm an der langen Seite des Vierecks beeindruckend gefunden. In der zweiten Piaffe ist der Wallach von dem Turm so beeindruckt gewesen, dass es gedauert hat, bis dann ein paar Tritte der Piaffe gezeigt werden konnten. Doch damit sei Rothenberger zufrieden. Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu lobt die Leistung der Beiden: „Sönke hat es nun auch in der ersten Prüfung geschafft , die Leistung abzurufen und nicht wie sonst, wo es noch ein paar Unkonzentriertheiten bei Reiter und Pferd gab.“

Weihegold ist wieder da

Nach dem Embryotransfer vor zwei Wochen ist es auch für die zweitplatzierten, Isabel Werth und Weihegold, das erste Turnier nach der Pause der Stute. Eigentlich hätte die Stute nicht starten sollen, doch da Emilio einen Einschuss hat, ist nun „Weihe“ wieder dran. Trotz Fehler in den Zickzack-Traversalen und Übergangen konnte das Paar 82,720% erreiten. „Konditionell und auch in der Durchlässigkeit sind wir zwei Wochen nach der Babypause noch nicht voll da.“ Aber das kurze und intensive Training hätten  da einiges gebracht. So solle die Oldenburger Stute auch morgen den Grand Prix Special nach dem Weltcup Finale in Paris gehen.

Großer Abstand zu Platz 6

Jessica von Bredow-Werndl hat sich gleich zweimal in den Top  Fünf platzieren können. Mit der Trakehner Stute TSF Dalera BB hat sich die Reiterin aus Aubenhausen den dritten Platz sichern können. Mit ihrem zweiten Pferd in dieser Prüfung hat sich von Bredow-Werndl 78,360% geholt. Hohepunkte des Rittes sind die Piaff-Passage Teile der Prüfung gewesen. „Dafür ist sie geboren, Piaffen und Passagen sind für sie eine eigene Gangart. Da entspannt sie sogar, das bereitet ihr gar keinen Stress“, sagt von Bredow-Werndl nach dem zweiten Ritt. Mit Zaire-E hat sich die Reiterin des Reitverein Aubenhausen den fünften Platz gesichert. Auch mit dieser Leistung von 75,860% kann die Reiterin zu frieden sein.

Dorothée Schneider und Sammy Davis Jr. holen sich im Grand Prix mit 77,620% den vierten Rang. Sammy hat zu Beginn der Prüfung einen Helfer gruselig gefunden und hat gescheut. Nach dem zweiten Scheuen ging es locker mit dem Grüßen weiter. Sogar die Galopppirouetten gelingen dem Rappen an diesem Tag, obwohl er diese nicht besonders mag. „Das war wohl Sammys bester Grand Prix“, sagt Schneider nach dem Ritt.

Auf Platz fünf hat sich Ingrid Klimke mit Franziskus und 71,740% eingereiht.

Weitere Ergebnisse gibt es >>hier<<

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