Der letzte Tag beim Longines Balve Optimum hat begonnen. Zum Einstieg in den Tag hat sich Jessica von Bredow-Werndl erneut den Sieg geholt.

Jessica von Bredow-Werndl ist an diesem Wochenende nicht zu toppen. Nachdem die Reiterin aus Aubenhausen Gestern im Richard Wätjen-Gedächtnispreis mit Ferdinand BB Zweite hinter Hubertus Schmidt mit Beryll geworden ist, hat sie sich heute den Sieg geholt. Im Finale der nationelen Dressurprüfung der Klasse S*** wurde ein Kurz Grand Prix geritten. Hier zeigte sich schnell, dass das von Bredwo_Werndl sich durchsetzen würde. Die Lektionen zeigte Ferdinand BB ohne große Schwierigkeiten und mit Leichtigkeit, was die Richter mit 75.047% belohnten. Einen Höhepunkt sahen die Richter in den Linkstraversalen. Auch wurde den Sitz und die Einwirkung der Reiterin sowie die Anwendung der Hilfen belohnten sie mit einer Durchschnittsnote von 8,5. 

Spannendes Finale bei den Youngstern

Gestern war Katharina Hemmer mit ihrer neunjährigen Hannoveraner Stute Seniorina 58 noch auf dem vierten Platz vertreten. Heute reichte es für den zweiten Platz mit 72.256%. Dabei überzeugte die Sandro Hit-Tochter mit ihren Grundganarten. Im Trab und Galopp gab es jeweils ein 8,0 und im Schritt eine 7,0. Durchlässigkeit und Gehorsam des Pferdes (Aufmerksamkeit, Vertrauen, Harmonie, Losge
Anlehnung und relative Aufrichtung) wurden mit jeweils 7,0 bewertet. 

Raphael Netz hat sich mit Elastico 3 im Vergleich zum Vortag verbessert. In der Gestrigen Prüfung holte sich der Reiter des RV Aubenhausen e.V. den siebten Rang. Heute legte der Schüler von Jessica von Bredow-Werndl noch einen drauf und holte sich mit 71.884% den dritten Platz. 74.132% lautete das Ergebnis von Hubertus Schmidt mit Beryll 28 noch Gestern, was den Sieg bedeutete. In der heutigen Prüfung reichte es mit 71.488% für den vierten Platz. Für den Förderkreis Dressur Neuss e.V.  startet Fernando Esteban Ruiz mit Sentido. Das Ergebnis von 70.558% bedeutet in dieser Prüfung Rang fünf für den Spanier. 

Beim Longines Balve Optimum hat heute eine Endscheidung angestanden. Zum ersten Mal in ihrer Karriere hat sich Jessica von Bredow-Werndl den Titel im Grand Prix Special geholt.

Dass der Kampf um die Deutsche Meisterschaft bei den Dressurreitern im Grand Prix Special spannend werden sollte, hat sich bereits Gestern angedeutet. Da lag jessica von bredow Werndl mit TSF Dalera BB noch knapp hinter Isabell Werth. Heute hat die Reiterin aus Aubenhausen eine persönliche Bestleistung mit 83.549% hingelegt und Isabell Werth noch einmal unter Druck gesetzt. Diesen Druck hat Weihegold OLD einmal bei der Grußaufstellung abgelassen, sodass die Don Schufro-Tochter später an dieser Stelle wertvolle Punkte liegen ließ und auf ein Ergebnis von 82.569% kommt.

„Sie wollte in den Wechseln nicht durch ihren Haufen und hat sich dann auch in den Wechseln verbogen, damit das nicht passiert“, sagt Werth über ihren Ritt. Emilio sei zwar besser gewesen, müsse aber noch einmal über die eine oder andere Lektion nachdenken. „Dann wird das auch wieder“, ist sich Werth sicher, die in der morgigen Kür auf „Weihe“ setzen wird.

Faustus wurde pünktlich wach

Die Drittplatzierte Dorothee Schneider ist von ihrem zwölfjährigen Faustus begeistert, der 78.706% holte. „Er ist über sich hinausgewachsen und hat sich selbst übertroffen“, so Schneider, die letztes Jahr noch den Titel im Special mit Showtime FRH holte. Für den Falsterbo-Nachkommen war es das erste Mal bei einer DM und er schien pünktlich für die Prüfungen wach geworden zu sein.

„Ich bin super, super happy und Faustus gefällt Balve anscheinend auch“, freut sich die Reitmeisterin über den dritten Platz. Morgen wolle sie schauen, was in der Kür noch möglich ist, denn Faustus ist bis jetzt noch nie drei Prüfungen an einem Wochenende gegangen.

von Bredow-Werndl: „Es fühlt sich geil an!“

„Ich hatte früher schon bei Isabell trainiert und es ist schön, auch mal vor der Lehrmeisterin zu stehen“, freut sich Jessica von Bredow-Werndl über ihren ersten Meisterschaftstitel. Sie sei den ganzen Tag über nervös gewesen, hatte jedoch gute Ablenkung dabei. Am morgen erst die Youngster-Prüfung mit Ferdinand BB, zwischendurch noch die Betreuung ihres kleinen Sohnes.

„Dadurch war sehr mediatativ. Es gibt ja noch andere Dinge im Leben“, sagt von Bredow-Werndl, die dennoch den ganzen Tag über sehr aufgeregt gewesen ist. Das Wissen, dass der Titel zum Greifen nah ist und Werth sowie Schneider nichts anbrennen lassen, kam dazu. „Es fühlt sich geil an“, sagt die frischgebackene Deutsche Meisterin.

Aus dem Balve Optimum wird Longines Balve Optimum, denn der Uhrenhersteller aus der Schweiz ist neuer Titelsponsor bei den Deutschen Meisterschaften der Spring-und Dressurreiter.

Mit Zeitmessung und Uhren kennt sich der schweizer Uhrenhersteller Longiness aus. So ist das Unternehmen, was seit 1832 für präzise Zeitmessung bekannt ist, nun ab diesem Jahr offizieller Titelpartner des Balve Optimum. Hier engagiert sich das Unternehmen, was zu der Swatch Group AG gehört, mit der offiziellen Uhr des Turniers sowie als Zeitnehmer auf dem Optimum, was dieses Jahr vom 13. bis 16.6 auf Schloss Wocklum stattfindet.

Gemeinsame Werte und Visionen

Die Vision des Uhrenherstellers passt ebenfalls zur Einstellung von Turnierorganisatorin Rosalie Freifrau von Landsberg-Velen. „Wir sind äußerst stolz und erfreut, dieses Jahr in Balve Geschichte zu schreiben. Longines ist ein fantastischer Partner für das neu betitelte LONGINES BALVE OPTIMUM.“ So passe das Motto ‚Zukunft braucht Herkunft’ sowie verschiedene Werte wie Tradition, Präzision, Motivation, Know-how, Eleganz, Höchstleistung, Liebe zu Reitsport und Pferden, hohe Qualität und Idealismus zum Balve Optimum und Longines. „Das LONGINES BALVE OPTIMUM strebt danach, über die regionalen Grenzen hinaus ein Begriff zu werden, mit der Kombination unseres bodenständigen sauerländischen Charakters und der international renommierten Marke Longines. Eine großartige Partnerschaft, die ein großartiges Event verspricht“, so von Landsberg-Velen weiter.

Longiness engagiert sich bereits im Reitsport

Seit 1869 engagiert sich auch der neue Partner aus der Schweiz im Reitsport. „Diese neue Partnerschaft unterstreicht unsere langjährige Passion für die Welt des Reitsports, die über anderthalb Jahrhunderte zurückreicht“, erklärt Longines Marketing Vize-Präsident Matthieu Baumgartner. „Wir sind stolz darauf, von nun an unseren Namen mit dem LONGINES BALVE OPTIMUM zu verbinden.“ So verkörpere das Longines Balve Optimum die zentralen Werte Tradition, Eleganz und Spitzenleistung perfekt, sodass das Unternehmen das seit 70 Jahren stattfindende Rotsportevent im Sauerland gerne unterstütze.

„Wir freuen uns darauf, Teil eines aufregenden Sportevents zu sein, das die Verbindung von Longines zu Deutschland weiter stärkt – ein Land, in dem unsere Marke seit ihren Anfängen in den 1830er Jahren vertreten ist”, sagt Baumgartner abschließend.

Auch in der Kür holt sich Sönke Rothenberger den Sieg bei den Deutschen Meisterschaften in Balve. Gefolgt von Dorothee Schneider und Jessica von Bredow-Werndl. Im Spingparcours ist Mario Stevens neuer Meister.

Silber hatte Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr. bereits sicher, denn Jessica von Bredow-Werndl konnte mit TSF Dalera BB nicht an das Ergebnis von ihr herankommen. 82,975% lautet das Ergebnis von Schneider. Mit Dalera erreicht von Bredow-Werndl ein Ergebnis von 82,675%. Dann kommt Sönke Rothenbger mit Cosmo ins Viereck. Am Vortag ist das Paar bereits Deutscher Meister im Grand Prix Special geworden. Nun wolle Rothenberger angreifen, denn die bis dahin amtierende Deutsche Meisterin Isabell Werth ist nicht gestartet. Sie hat auf einen weiteren Start zum Wohle von Weihegold OLD verzichtet. So ist das Duell Werth-Rothenberger ausgeblieben. Schneider hingegen dachte sich hingegen: „Dann hole ich mir eben Silber.“ Gedacht, getan. Platz zwei nach dem dritten Platz aus dem letzten Jahr ebenfalls mit Sammy, hat es nun für Silber gereicht.

Perfektes Wochenende für Sönke Rothenberger

Dressurprüfung der Klasse S**** auf dem Balve Optimum 2018 am 09.06 2018

Nahezu perfekt tanzen Sönke Rothenberger und Cosmo 59 zu ruhigen Klängen durch das Dressurviereck in Balve. Für die Kür hat das Paar noch einen draufgelegt. Leichtfüßig und elegant zeigt sich der elfjährige Van Gogh-Sohn. Dabei liegen die Stärken in dieser Kür in den Trabverstärkungen und den doppelten Pirouetten. Das Endergebnis von 88,425% kann sich sehen lassen, denn vorher musste Dorothee Schneider noch zittern. Der 22-jährige Rothenberger ist als letzter an den Start gegangen und holt sich den Sieg. Das ist zuvor zuletzt Matthias Alexander Rath mit Totilas im Jahr 2011 gelungen. Nun der Doppeltitel für Sönke und Cosmo. „Es war unser bisher erfolgreichstes Wochenende“, sagt der 23-jährige nach dem Ritt, der mental sehr anstrengend gewesen sei. „Aber jetzt bin ich einfach nur froh“, grinst er.

Die. Zweitplatzierte, Dorothee Schneider muss dann doch zugeben: „Sönke spielt in einer anderen Liga.“ Dennoch sei dir mit Silber sehr zufrieden, denn Sammy sei gut drauf gewesen und kenne die Kür noch aus der Weltcup-Saison. Platz drei bis fünf geht an die Familie Werndl. Jessica von Bredow-Werndl belegt mit TSF Dalera BB und 82,675% den dritten Platz. Auf Platz Vier ist die Reiterin aus Bayern ebenfalls zu finden. Mit Zaire-E reichte es für 79,750%. Benjamin Werndl wurde mit Daily mirror 9 und 76,825% fünfter.

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Meisterschaft der Springreiter ebenfalls entschieden

Nach der ersten Entscheidung an diesem Tag bei den Dressurreitern steht nun auch die Meisterschaft beiden Herren im Springen fest. Mario Stevens ist neuer Meister. Im Springsattel.

Die Meisterschaft der Herren im Springsattel wurde an diesem Nachmittag im Optimum Preis der Warsteiner Brauerei, Haus Cramer und des Landes Nordrhein-Westfalen, Springprüfung Kl. S**** mit 2 Umläufen im Stechen entschieden worden. Nach insgesamt vier Wertungsrunden hat Mario Stevens mit Talisman de Mazure letztendlich die Nase mit nur drei Zeitstrafpunkten für Zeitüberschreitung vorn. Zum Ende hin hätte dem Reiter aus Molbergen nur noch Marcus Ehning gefährlich werden können. Doch im letzten Umlauf hat bei Ehning und Cristy nichts mehr gepasst, sodass der Reiter aus Borken letztendlich aufgegeben hat. Somit ist klar, dass Stevens die Meisterschaft zum ersten Mal mit Talisman de Mazur gewonnen hat. Rang zwei geht an Guido Jun. Klatte mit Qinghai. Über den dritten Platz kann sich Harm Lahde mit Oak Grove’s Vogelfrei freuen.

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Sieger im Championat ebenfalls ermittelt

Bereits Gestern wurde das Championat von Balve entschieden. Hier war Marcus Ehning mit Qooper Z erfolgreich. Vielseitigkeitsreiter Michael Jung findet sich mit fischherChelsea auf dem zweiten Rang ein. Über den dritten Rang und einem Preisgeld von 4200€ kann sich die Dänin Zascha Nygaard Andreasen mit Charmeur 137 freuen.

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Angelique Rüsen setzt sich bei den Damen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Springsattel durch.

Angelique Rüsen ist mir Reavnir neue Deutsche Meisterin bei den Springreiterinnen.

Für die Meisterschaften wird das Ergebnis von Gestern aus dem Preis der Wrede Stiftung mit dem heutigen zusammengerechnet. Wer dann die wenigsten Punkte auf dem Konto hat, ist Deutsche Meisterin. So ist am Samstag die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen ermittelt worden.

Die zweite Wertungsprüfung, Preis der platzmann federn gmbh & co. kg, einem Springen der Klasse S*** mit zwei Umläufen, muss im Stechen entschieden werden. Im ersten Umlauf sind 13 Hindernisse mit 16 Sprüngen zu überwinden gewesen. Diese Aufgabe haben insgesamt sieben Starterinnen mit Null Fehlerpunkten gemeistert. Somit ist das Ergebnis bis zum Schluss offengeblieben. Die amtierende Deutsche Meisterin, Laura Klaphake, erreichte das Ziel mit Bantou Balou im ersten Umlauf in 69,14 Sekunden und vier Fehlerpunkten. Im zweiten Umlauf sorgte Jennifer Taxis für einen Schreckensmoment, als ihre Stute Chikas Way unglücklich gelandet ist und vorne weggeknickt ist. Nach wenigen Sekunden stand die Reiterin allerdings wieder und wurde unter trostspendendem Beifall aus dem Parcours begleitet. Außer ein paar Schrammen ist Reiterin und Pferd nichts weiter passiert. Im Stechen haben sich Angelique Rüsen mit Reavnir und Inga Czwalina mit Cezanne 48, beide mit einem Zeitstrafpunkt nach zwei Umläufen, gemessen. Rüsen startet als erstes und hat am letzten Sprung einen Abwurf. Doch auch Czwalina hat zwei Abwürfe. Somit ist die neue Deutsche Meisterin der Springreiterinnen Angelique Rüsen mit Reavnir.

Schönhuber: „Mal schauen, was noch kommt.“

„Ich habe die Stute erst seit drei Wochen“, sagt die Drittplatzierte Julia Schönhuber über ihr Pferd Quiete. Ihr Ziel seien die Top Ten gewesen. „Deshalb freue ich mich, dass es so geklappt“, sagt die Bayerin. Seit letzter Woche ist sie nun auf der Anlage von Fritz Kogelnick. Früher habe sie die Pferde in den größen Sport gebracht. „Bis sie dann so weit waren, dan wurden sie verkauft.“ Deshalb habe sie noch nicht an Turnieren wie die den Deutschen Meisterschaften teilnehmen können. Die Zweite, Inga Czwalina, freut sich ebenfalls über ihre Platzierung. „Da ich einen eigenen Hof, Mann und drei Kinder habe, ist es für mich schwer, an großen Veranstaltungen teilzunehmen“, sagt Czwalina nach dem Springen. Ihrem Pferd habe zum Schluss wegen des Wetters etwas die Kraft gefehlt, deshalb auch die beiden Abwürfe im Stechen. Ebenfalls Probleme mit dem Wetter hatte Reavnir von Angelique Rüsen. „Er war etwas träge“, sagt die neue Deutsche Meisterin. Dennoch freue sie sich über den Titel. „Nach zwei Mal dem zweiten Platz ist der Titel toll“, freut sich Rüsen. Größere Turniere habe sie noch nicht weiter geplant. „Mal schauen, was noch kommt.“

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