Do or die in der Bochumer Rundsporthalle. In der Gruppe Fünf ist es zwischen den VfL SparkassenStars Bochum und den WWU Baskets Münster eng geworden. Denn die White Wings Hanau haben sich gegen den FCB Bayern München Basketball durchsetzen können.

VfL SparkassenStars Bochum gegen WWU Baskets Münster am 1.Mai 2021

2021-05-01 VfL SparkassenStars Bochum gegen die WWU Baskets Muenster. Viertelfinale Play Offs. 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB.

In Bochum ist es stattdessen spannend geworden. Die Hausherren sowie die Gäste aus Münster haben viele Chancen unterm Korb liegen lassen. Somit ist das erste Viertel 20:20 ausgegangen.

Die nächsten zehn Minuten hingegen kommt die Mannschaft von Felix Banobre besser in Fahrt. Nach einem bis zu fünf Punkte Vorsprung für die Münsteraner finden die Bochumer zurück ins Spiel und können es nach und nach drehen. Mit 46:42 geht es in die Halbzeitpause.

Bochumer können Vorsprung gegen Münster nicht halten

Nach dem Seitenwechsel können sich die SparkassenStars einen Vorsprung bis zu 15 Punkte erspielen. Doch dieser Vorsprung bleibt nicht lange bestehen. Nach dem einen oder anderen Freiwurf für Münster, die auch in diesem Viertel schwach unter dem Korb sind, schrumpft dieser Vorsprung auf gerade einmal neun Punkte zum Viertelende mit 77:68.  

Die letzten zehn Minuten sehen zuerst sehr gut für die Hausherren aus. Doch die Schlussminuten sollen noch einmal spannend werden. Hier können die Münsteraner in der letzten Minute zwischenzeitig mit zwei punkten in Führung gehen. Doch der Schluss-Dreier von Elijah Allen sorgt erneut dafür, dass die Bochumer in Führung gehen. 95:92. Bei diesem Spielstand müssen die Baskets auf einen Dreier-Wurf setzen. Jan König ist am Ball und verwirft diesen. Damit ziehen die VfL SparkassenStars Bochum ins Halbfinale ein.

Banobre: „Fehler müssen korrigiert werden.“

„Es war ein sehr bedeutender Sieg heute. Wir wussten, dass Münster der schwierigste Gegner sein wird. Sie sind gut in Form und haben nun eine 12-Mann-Rotation. Mein Respekt an unser Team. Die Spieler haben mit ihrem Herzen gespielt“, sagt Bochums Head Coach Banobre nach dem Spiel. Dabei haben die Bochumer das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle, jedoch diese zum Schluss kurzzeitig verloren. Es sei ein typisches Spiel um die Qualifikation für das Halbfinale gewesen. Einige Fehler in der Defensive müssen nun für das Halbfinale korrigiert werden.

Auch Münsters Head Coach Philipp Kappenstein ist trotz der knappen Niederlage zufrieden mit seinem Team: „Es hat wieder nicht ganz gereicht, aber wir wissen, dass da immer noch ein Schritt zuzulegen ist und den müssen wir jetzt machen. Aber ich glaube, wir müssen uns jetzt da sicherlich nicht eingraben und sagen: Schlimm, wir spielen gegen Bochum. Beide wollen es unbedingt, Beide haben jetzt die Chance. Sehr, sehr wichtig war unser Comeback. Was zu viel war, war dieser Run, den wir kassiert haben. Wir haben auch viele Sachen gesehen, die funktionieren. Da muss man ein paar Sachen adjusten und dann werden wir sehen, wer da besser rauskommt. Aber wir haben da 80 Minuten, sind unter den besten vier ProB-Teams. Das ist für mich ok. Ich fühle mich jetzt hier nicht als Verlierer. Wir haben jetzt eine Riesenmöglichkeit. Wir müssen durch Bochum, die bisherigen Spiele interessieren keinen mehr.“

„Es war ein sehr spannendes und seriös geführtes Spiel von beiden Seiten. Nun kann im Halbfinale alles passieren. Beide Teams sind sehr müde und wir müssen zusehen, dass wir Lars Kamp zurückbekommen“, so ein zufriedener Banobre. Nun haben beide Mannschaften eine Woche Zeit, sich auf das Halbfinale vorzubereiten.

Am Freitag, 7. Mai 20210 geht es zum ersten Spiel des Halbfinales erneut zu den WWU Baskets Münster. Zwei Tage später, am 9. Mai 2021, ist dann das Rückspiel in der Bochumer Rundsporthalle.

 

Ein enges Spiel hat sich bei den VfL SparkassenStars Bochum und den Arvato College Wizards angedeutet. Zuerst hatten die Gäste die Nase vorn, dann wurde es ein umkämpftes Duell in den Play Offs der 2. BARMER Basketball Bundesliga. 

VfL SparkassenStars Bochum KIT SC Basketball

VfL SparkassenStars Bochum -Arvato College Wizards Karlsruhe – 18.04.2021
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

In der Bochumer Rundsporthalle haben die VfL SparkassenStars die Arvato College Wizards nach einer Corona bedingten Zwangspause empfangen. Auf Seiten der Gastgeber hat es zu personellen Engpässen gefühlt. Es fehlten Niklas Geske, Kilian Dietz, Julian Jasinski und Marco Buljevic, was auf dem Court deutlich geworden ist. Denn gerade Geske spielt eine Schlüsselrolle und ist Top-Scorer bei den Bochumern.

Gleich zu Beginn des Play Off-Spiels hat sich das Spiel auf Augenhöhe gezeigt. Beide Mannschaften haben unter dem Korb gut verteidigt und es dem Gegner somit schwer gemacht. Das erste Mal richtig absetzen konnten sich die Bochumer Mitte des ersten Viertels mit 12:7. Doch der Vorsprung ist durch riskante Würfe, die auf Dreier ausgelegt worden sind, hat sich dieser Puffer schnell verflüchtigt. 

KIT SC Basketball auf Augenhöhe

Auch die nächsten Minuten sollen sich nicht anders darstellen, als zuvor. Fouls, Freiwürfe und Fehlpässe sorgen für ständeige Führungswechsel, bei denen es meist nur um einen Punkt geht. Im dritten Viertel hat es lange nach einem Aus für die Bochumer ausgesehen, bis diese mit 56:56 in die letzten zehn Minuten gehen sollten. Das letzte Viertel hat sich dann als ausgeglichen herausgestellt, sodass das letzte Spiel der Gruppenphase mit einem Spielstand von 72:72 in die Verlängerung gegangen ist. 

Hier haben die SparkassenStars letztlich mehr Glück als verstand. Denn durch riskante Spielzüge hätte es dem Aufstiegskandidaten aus der Pro B fast den Sieg gekostet. Die Mannschaft von Felix Banobre hat ihren Coach an diesem Punkt des Spiels zu starken Gestiken am Rand des Spielfelds gebracht. „Play simple“, rief Banobre vom Spielfeldrand aus. Letztendlich hat es dennoch für einen Spielstand von 83:81 (13:17; 22:27; 21:12; 16:16; 11:9) gereicht. 

Gäste haben SparkassenStars alles abverlangt

„Als erstes möchte ich Karlsruhe Respekt zollen. Sie hatten das Spiel in ihrer Hand. Sie haben ein sehr solides Spiel gespielt und uns wirklich alles abverlangt. Es ist schwierig für alle Spieler unter den Corona-Bedingungen zu spielen und das sorgt für Nachteile zwischen den Teams. Diese bedeuten einen Extraaufwand sowohl physisch als auch mental. Es ist sehr schwierig, zwei Spiele in drei Tagen in einem neudesignten Playoffsystem zu spielen. Wir haben dafür die Rechnung bekommen und es werden alle Teams zu spüren bekommen. Es ist fast unmöglich, zwei Spiele in 72 Stunden auf einem hohen Niveau zu spielen. Aber ein Sieg ist ein Sieg und wir haben so die erste Runde erfolgreich abgeschlossen. Nun nutzen wir die Gelegenheit, uns zu erholen und uns auf die zweite Runde vorzubereiten“, erklärt Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel.

Scorer bei den VfL SparkassenStars Bochum:

Johannes Joos (30 Punkte und 15 Rebounds), Miki Servera (14 Punkte und 7 Assists), Elijah Allen (13 Punkte), Lars Kamp (10 Punkte und 5 Assists), Noah Dickerson (9 Punkte und 16 Rebounds), Marius Behr (7 Punkte und 5 Rebounds), Niklas Bilski, Lasse Bungart, Gabriel Jung, Ben Böther, Tim Lang, Laurits Wilke

VfL SparkassenStars Bochum KIT SC Basketball

VfL SparkassenStars Bochum -Arvato College Wizards Karlsruhe – 18.04.2021
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Bei dem Tabellen Ersten in der 2. BARMER Basketball Bundesliga Pro B Nord ist das Tabellenschlusslicht, der ETV Hamburg Basketball, zum Hauptrundenmeister nach Bochum gereist. Die VfL SparkassenStars Bochum haben in diesem Spiel nur das Nötigste gemacht und auf beiden Seiten ist es zu einem High-Score-Duell gekommen. 

Das letzte Hauptrundenspiel in der 2. BARMER Basketball Bundesliga Pro B Nord hatte es in der Bochumer Rundsporthalle in sich. Die VfL SparkassenStars Bochum haben den Tabellenletzten empfangen. Jedoch konnten die Gastgeber personell nicht aus den Vollen schöpfen.

Gefehlt haben neben Elijah Allen (Aufbautraining nach Knieverletzung), Kilian Dietz, Lars Kamp (beide Belastungssteuerung) und Julian Jasinski (Knöchelverletzung aus dem Spiel in Bernau). Zu Beginn der Partie schickte Topalski Niklas Bilski, Miki Servera, Marius Behr, Noah Dickerson und Johannes Joos auf das Parkett. 

Wechsel bei den Bochumern an der Bande

VfL SparkassenStars Bochum - ETV Hamburg Basketball - 13.03.2021(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Der ETV Hamburg Basketball hat sich ein spannendes Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum geliefert.

Ebenfalls hat sich Bochums Headcoach Felix Banobre entschieden, für den Ernstfall seinem Assistenten Petar Topar das Zepter zu übergeben. „Felix hat aus tiefer Verbundenheit und Respekt auf eigenen Wunsch diesen Schritt gewählt, um Petar für seine bisherigen Dienste zu danken. Von Seiten des Managements haben wir diesen Schritt zum Ausklang der Hauptrunde begrüßt. Außerdem kann im restlichen Saisonverlauf, was wir nicht hoffen, sehr vieles geschehen und so wäre Petar für den Ernstfall bestens vorbereitet“, so Geschäftsführer Tobias Steinert über den Rollentausch auf der Bochumer Bank.

Auch die Gäste vom ETV haben auf ihre Top-Spieler gesetzt und dabei schätzt Hamburgs Bandenchefin die Bochumer als „das stärkste Team der Liga“ ein. „Wir wollen versuchen, an unsere guten Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen und mit Spaß ins Spiel zu gehen“, so ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay vor dem Duell. 

Nach dem Tipp-Off hat sich schnell ein enges Spiel abgezeichnet, da bei den Bochumern Spieler auf dem Court gestanden haben, die sonst weniger Spielzeit erhalten haben. Dazu hat der Tabellenerste in diesem letzten Hauptrundenspiel nur das Nötigste getan, um einen Sieg zu holen. Zwischenzeitlich hat im zweiten Viertel eine zwölf-Punkte-Führung für den VfL auf dem Scoreboard gestanden.

Spannende Schlussminuten für den ETV Hamburg

Jedoch ist das Spiel gerade in den letzten zehn Minuten noch einmal sehr eng geworden, so dass die Gäste aus Eimsbüttel knapp geführt hatten. Allerdings ist die letzte Minute noch einmal ausgeartet. Hier hat es viele Fouls auf beiden Seiten gegeben, die mit Freiwürfen für den Gegner geahndet worden sind. Am Schluss haben sich die SparkassenStars in ihrer fast perfekten Saison den Sieg mit 115:112 gesichert und 

„Es war für uns das erwartet schwierige Spiel für die Konzentration. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns seit knapp einer Woche in einer Mini-Preseason auf die Playoffs befinden und deshalb auch unseren Kader in den beiden Partien in dieser Woche rotiert haben. Der Fokus für dieses Spiel heute war nicht zu 100 Prozent da, weil wir im Training an vielen anderen Dingen aktuell arbeiten. Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir gewonnen haben. Ich bedanke mich, dass ich heute die Chance bekommen haben, so ein tolles Team zu coachen. Es war eine gute Erfahrung für mich und mit Felix in meinem Rücken war alles ein Stück weit einfacher“, resümiert Coach Petar Topalski das Spiel.

„Für Bochum ging es um nichts mehr“

Auch Gencay zeigt sich mit dem Spielverlauf zufrieden: „Man muss beiden Mannschaften ein Kompliment machen. Man hat wirklich nicht gemerkt, dass es um nichts mehr ging. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, das war eine tolle Leistung. Ich hätte es ihnen gegönnt, beide Teams hätten den Sieg verdient gehabt. Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was wir heute hier gezeigt haben. Man hat erneut gesehen, wie wir uns in dieser Saison weiterentwickelt haben.“

Ergebnis VfL SparkassenStars Bochum gegen ETV Hamburgam 22. Spieltag in der 2. BARMER Basketball Bundesliga Pro B Nord: 115:112 (35:27; 25:23; 18:26; 37:36)

Punkte VfL SparkassenStars Bochum:

Niklas Geske 26 Punkte und 7 Assists, Johannes Joos 26 Punkte und 7 Rebounds, Niklas Bilski 18 Punkte, Miki Servera 17 Punkte, Noah Dickerson 10 Punkte und 9 Rebounds, Marius Behr 8 Punkte, Marco Buljevic 6 Punkte, Gabriel Jung 2 Punkte, Tim Lang 2 Punkte, Lasse Bungart, Ben Böther, Laurits Wilke.

Punkte ETV Hamburg Basketball:

Salami (31 Punkte, 4 Rebounds, 11 Assists, 10 Turnover); Abaker (24 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals); Lungongo (23 Punkte, 7 Rebounds); Uzkuraitis (16 Punkte); Migunov (8 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists); Hoppe (5 Punkte); Gust (3 Punkte, 5 Rebounds); Tittel (2 Punkte); Paetsch; Büürma

Nach gerade einmal zehn Tagen hat die Revanche der EN Baskets Schwelm gegen die VfL SparkassenStars Bochum angestanden. Dieses Mal haben sich die Bochumer Basketballer deutlich durchgesetzt.

VfL SparkassenStars Bochum gegen EN Baskets Schwelm

VfL SparkassenStars Bochum – EN Baskets Schwelm – 20.02.2021
(Foto: Jenny Musall / DeFodi)

Spieltag 19 am Samstag Abend in der 2. Barmer Basketball Bundesliga ProB Nord. In der Bochumer Rundsporthalle hat an diesem Abend des 20. Februar 2021 die Revanche der EN Baskets Schwelm angestanden. Die Schwelmer hatten mit der Mannschaft von Felix Banobre noch eine Rechnung offen. „Bochum hat Qualität in der Mannschaft und so wussten wir, dass es schwer wird“ sagt Falk Möller, der die Schwelmer auf den Tabellenersten eingestellt hat. 

Denn das Low-Score Spiel mit 51:57 vor zehn Tagen haben sich die Bochumer dennoch zwei Zähler gesichert und sich somit den Hauptrundensieg sowie die Play Offs gesichert. Die Hausherren wollten sich nicht noch einmal die Zonenverteidigung der Mannschaft aus dem Ennepe-Ruhrkreis aufdrängen lassen und stattdessen mit Fast-Breaks schnell spielen. „Das ist ihre Natur“, so Möller. 

So fehlt auf Seiten der SparkassenStars immer noch Elijah Allen aufgrund einer Knieverletzung und Marco Buljevic, der sich im Aufbautraining befindet. 

SparkassenStars liegen nach 20 Minuten vorn

Die ersten 20 Minuten haben die Gastgeber bereits das Tempo vorgegeben. Sie haben bereits zu diesen Zeitpunkt des Spiel mehr Turnover auf das Parkett gebracht, als die äste aus dem Ennepe-Ruhr Kreis. Zwar haben die Basktes nach und nach besser ins Spiel gefunden, doch die Bochumer haben die erste Halbzeit mit 53:39 bereits deutlich für sich entscheiden können. 

Das dritte Viertel haben die SparkassStars ebenfalls für sich entscheiden können. 29:22 ist das Ergebnis aus diesen zehn Minuten. Der Schlussabschnitt hingegen startet für beide Seiten holprig. Erst nach zwei Minuten fällt der erste Korb. Khartcherov foult Behr, der für den VfL zwei Freiwürfe erhält. Mit zwischendurch mehr als 20 Punkten Vorsprung wird für die Schwelmer klar, dass sie hier nichts holen können. So geht das Derby zwischen Bochum und Schwelm mit 94:75 zu Ende. 

Forentino: „Bochum starkes Team.“

„Wir haben leider verloren. Bochum ist ein starkes Team. Wir haben alles gegeben, aber unsere Wurfquote war leider nicht so gut“, sagt Dario Forentino von den EN Baskets Schwelm. Dennoch habe die Mannschaft das gespielt, was sie sich vorgenommen hatten. Nun liegt der Fokus auf den nächsten Samstag, wenn es Zuhause gegen die ART Giants Düsseldorf geht.

„Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir wollten uns im Vergleich zu Hinspiel verbessern und das haben wir geschafft. Unser Plan in der Verteidigung ist aufgegangen. Wir haben zwar immer noch einige Fehler gemacht, an denen wir in Zukunft arbeiten müssen, aber das ist normal“, sagt Bochums Head Coach Felix Banobre nach dem Sieg. Ein wichtiger Punkt sei es gewesen, dass der VfL das Spiel von Anfang an kontrolliert hat. „Jetzt können wir uns mit den weiteren Details beschäftigen, um uns als Team zu verbessern. Ich bin glücklich über den Sieg und fokussiere mich jetzt auf Iserlohn“, so Banobre abschließend.

Mit nur neun Spielern ist Phoenix Hagen am gestrigen Abend, 3. Februar 2021, gegen die elfköpfige Mannschaft der Artland Dragons zu Hause in der Krollmann Arena aufgelaufen. Das Spiel in der 2. BARMENR Basketball Bundesliga Pro A ist wesentlich spannender gewesen, als es das Ergebnis von 67:85 vermuten lässt.

Im Vorfeld hat es bei den Hagenern schon nicht gut ausgesehen. Daniel Zdravevski fehlt bereits seit Montag mit einem Bänderriss. Ebenfalls haben aufgrund von Krankheit Zach Haney und Teamcaptain Dominic Spohr gefehlt. So hat gegen die Artland Dragons nur ein neun-Köpfiges Team auf dem Parkett gestanden. Nach siebenwöchiger Pause ist Javon Baumnann zurück gekehrt. Ebenfalls ist Marcel Keßen zurück in die Ischehölle gekehrt.

Bei den Artland Dragons hingegen kann Head Coach Tuna Isler bis auf Marvon Möller, der sich am kleinen Finger verletzt hat, auf ein vollständiges Team aufweisen. 

Phoenix Hagen kann gegen Artland mithalten

Bereits die letzten Spiele zeigen, dass die Gäste aus Quakenbrück gut drauf sind. Zuletzt konnten diese drei Siege in Folge für sich verbuchen. Die Hausherren hingegen hängen immer wieder aufgrund von Krankheitsfällen ihrer eigentlich möglichen Leitung hinterher. So ist das Hinspiel in Quakenbrück mit 108:88 ausgegangen. Die Drachen haben es auch in den vorherigen Begegnungen meist dreistellig werden lassen. Hagen hingegen hat drei Niederlagen in Folge einstecken müssen. 

Robert Oehle, Adrian Breitlauch, Jacob Knauf, Zachary Ensminger und Gerel Simmons bilden die Starting Five bei den Drachen. Hagens Head Coach Christopher Harris setzt zu Beginn auf Jannik Lodders, Marcel Keßen, Jermaine Bishop, Cameron Delaney und Kyron Cartwright. 

Den Sprungball holen sich die Dragons. Auf Hagener Seite foult Marcel Keßen Rober Oehle. Ensminger kann einen zweir Sprungwurf verwandeln. Die Gäste aus Niedersachen kommen so schnell auf fünf Punkte, ehe die Feuervögel durch Delaney zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen können. Nach und nach kämpft sich Phoenix vor und kann das Tempo von den Dragons mitgehen. 

Gute Defensive wird belohnt

Beide Mannschaften wechseln sich durch eine gute Defense sowie einem offensivem Spiel unter dem Korb mit der Führung ab. Das soll sich erst im letzten Spielabschnitt ändern. Erst in den letzten sechs Minuten lassen die Kräfte sowie Konzentration der Hagener nach, sodass es zu vielen Fouls kommt. Diese werden mit Freiwürfen für Artland belohnt. Die Gäste nutzen ihre Chancen und können sich so einen 67:88 Sieg erarbeiten. 

Auf Hagener Seite Cameron Delaney für 13 Punkte gesorgt. Jedoch mussten nach je fünf Fouls Marcel Keßen und Jermaine Bishop den Court verlassen. Bei den Drachen hat mit einer Spielzeit von 34:29 Minuten auf dem Feld Gerel Simmons für 28 gesorgt.

Harris: „Energie hat nachgelassen.“ 

Hagens Head Coach Harris betrachtet bei der Niederlage seines Teams das dritte Viertel als Knackpunkt, wo bereist die Kräfte nachgelassen haben. „Es häuften sich die Fehlentscheidungen. Dass wir dann am Ende mit 18 Punkten verloren haben, ist ärgerlich, aber wir haben uns in Sachen Energieleistung und Fight nichts vorzuwerfen. Das ist für uns das Minimum, das wir leisten wollen. Und Hut ab vor Javon. Er lebt Phoenix Hagen, ist ein echtes Vorbild in Sachen Einsatz. Es ist unglaublich, was er heute nach so einer langen Pause und nur einem einzigen Training geleistet hat. Aber wir müssen natürlich auch aufpassen, dass wir ihn jetzt nicht überfordern.“

Auch Javon Baumann bestätigt die Meinung des Coaches: „Ich bin froh, meine Mannschaft auf dem Feld wieder unterstützen zu können. Wir hatten heute natürlich eine sehr kurze Bank, haben aber ein sehr gutes Teamplay abgeliefert und gut kommuniziert. So haben wir es Artland nicht leicht gemacht.“

Isler: „Der lange Atem hat sich ausgezahlt.“

Dragons Coach Isler hingegen sieht die Leistung seiner Mannschaft hingegen als Arbeitssieg, bei dem sich der lange Atem zum Schluss ausgezahlt hat: „Obwohl nicht alles nach Plan lief, haben die Jungs die Aufgabe angenommen und sich voll reingehängt. Dazu hat Gerel Simmons im vierten Viertel Feuer gefangen und uns offensiv getragen. Auch durch seine Defense haben wir zwar spät, aber dennoch rechtzeitig zu einem stabileren Spiel gefunden. Wir haben die aufkommende Hagener Müdigkeit smart genutzt und uns auch dadurch diesen Sieg verdient. Zu Beginn waren wir nicht ganz so bissig und aggressiv wie Hagen, was sich vor allem im Reboundverhalten widergespiegelt hat. Dadurch haben wir uns zunächst etwas verunsichern lassen, unsere Sicherheit beim Dreier hat uns jedoch im Spiel gehalten. Es war entscheidend, dass wir zu unserer defensiven Intensität zurückgefunden haben. Als gutes Basketballteam muss man manchmal auch zähe Partien für sich entscheiden – das haben wir heute geschafft.“

Viertelergebnisse Phoenix Hagen – Artland Dragons: 21:18 / 19:19 / 16:18 / 11:30

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