Reisegeschichten aus „Mein Deutsches Dschungelbuch“

Auf seinen Reisen kommt Autor Wladimir Kaminer rum. Dabei begegnen ihm die skurillsten Orten und Menschen. Das hat der Wahl-Berliner in einem Buch zusammengefasst und erzählt in gewohnter Manier über die verschiedensten Orte aus Deutschland in „Mein Deutsches Dschungelbuch“.

Kaminer

Cover von „Mein Deutsches Dschungelbuch“.

„Tänk you for trawelling wit Deutsche Bahn“, ein Satz den Wladimir Kaminer auf seinen Reisen quer durch Deutschland sehr oft gehört hat. Auch dieser Satz ist in „Mein Deutsches Dschungelbuch“ zu finden. Denn auf seinen Reisen durch das Land erlebt man so einiges. Dazu gehören auch Namen von Orten von denen man noch nie gehört hat. So ergeht es auch dem Autor, der sich mit einer schwarzen Aktentasche auf die Reise begibt. Und worüber kann man am besten schreiben, wenn man Kaminer ist? Richtig, über die Menschen und ihre Angewohnheiten. Denn jeder noch so kleine Ort ist anders. Nicht nur vom Aussehen her, sondern auch von den Menschen und nicht zu vergessen, die kulinarischen Eigenarten der Gastgeber. Auch das Inventar der Gaststätten bleibt Kaminer in Erinnerung, wie eine Autogrammkarte von Roberto Blanco in einem Hotel, die dort seit der Eröffnung hängt. 

Fazit zu „Mein Deutsches Dschungelbuch“:

Mit einer guten Beobachtungsgabe hält Wladimir Kaminer den Deutschen erneut den Spiegel vor. Dabei erzählt der gebürtige Russe mit Poesie und Witz wieder von den Angewohnheiten der Deutschen, die ihm auffallen. Natürlich muss man als Leser auch das eine oder andere Mal schmunzeln und denkt sich: „Wie wahr“. Ein absolutes Muss für jeden Kaminer-Fan.

Fakten: 
Titel: Mein Deutsches Dschungelbuch
Autor: Wladimir Kaminer
Ersterscheinung: 2003
Verlag: Manhatten
Seiten: 256

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Bisheriger Buchtipp:

„Liebsgrüße aus Deutschland“

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