Kaminers Liebeserklärung an Deutschland und den Leitz Ordner

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Wladimir Kaminer schreibt mit Witz in „Liebesgrüße aus Deutschland“ über seine deutsche Wahlheimat und hält uns den Spiegel vor. Wer findet sich selbst drin?

Liebesgrüße aus Deutschland von Wladimir Kaminer

Geboren in Russland und wohnhaft in Berlin. Das ist Wladimir Kaminer. In „Liebesgrüße aus Deutschland“ erzählt er von der übermäßigen Bürokratie, die in einen Leitz Ordner aufbewahrt werden muss. Typisch Deutsch eben. Alles ist korrekt. Selbst Vegetarier, die kein Fleisch essen oder einem vertrauensvollen Sparkassenberater, der alles will, aber nur nicht, dass der Kunde sein Geld bei der Bank anlegt. Das sind nur ein paar der individuellen Themen, mit denen Kaminer seiner Leserschaft den Spiegel vorhält. Dabei vergleicht der Autor seine russische Heimat gerne mit seiner Wahlheimat, was nicht nur interessant und amüsant, sondern auch den Lesern gerne einmal den Spiegel vorhält.

Fazit: 

Auf Kaminer bin ich durch Zufall gekommen. Eine Freundin hatte mir das erste Buch „Russendisko“ geliehen und ich musste lachen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass inzwischen mehrere Bücher bei mir eingezogen sind. Denn, wer Humor hat und auch über seine eigenen Gepflogenheiten lachen kann, der ist bei Kaminer genau richtig. Der Autor zeigt den Deutschen, wie sie sind, spielt mit Vorurteilen und treibt die Gewohnheiten auf die Spitze. Absolut klasse.

Fakten:

Titel: Liebesgrüße aus Deutschland
Autor: Wladimir Kaminer
Genre: Roman
Seiten: 288
Verlag:Goldmann

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