Ideenlos – Anregungen gesucht

Über manche Blogpostings denkt man nicht nach. Über andere schon. Manchmal gehen einem die Ideen aus. Oh ja, das mit der mangelnden Kreativität kann einen einholen. Doch das ist nicht nur bei Texten so, sondern auch bei Fotos. Irgendwann weiß man, was gut aussieht und was nicht. Und ist man bei einer Veranstaltung, so kann man sich in der Regel auch nicht bewegen. Dann wird es schwierig, noch ein spannendes Foto zu machen. Kann man doch einmal die Perspektive verändern, so wird aus den Standartmotiven schnell ein gutes Foto. 

Einfach mal die Perspektiive ändern

Zechennachbau im Muttental. Foto: JM

Doch was, wenn einem selbst die Ideen fehlen? Da hilft oftmals nur der Blick in Facebookgruppen oder in die geschönte Realität von Instagram und wie sie sonst noch alle heißen. Manchmal will man auch einfach nur unterhalten werden, den Kopf einfach ausschalten. Dann bleibt man bei einem Foto hängen und denkt sich: „Das sieht aber gut aus. Das will ich auch mal versuchen“. So muss man einfach mal die Richtung wechseln, um auf neue Ideen zu kommen. Mir geht es oft so. Und obwohl aktuell die Themen nur so sprießen und ich eigentlich jeden Tag einen Blogposting schreiben könnte, so will ich es hier auf drei bis vier Postings die Woche begrenzen. Denn das macht Sinn und die anderen Beiträge würden sonst sehr schnell herunter fallen. Oder mir gehen doch die Ideen aus, und dann habe ich keinen Content mehr. Denn den muss ich grundlegend planen. Nur, wenn etwas sehr aktuell sein muss, schiebe ich hier und da schon einmal was. Denn die Realität bietet manchmal doch die besten Anregungen neben Social Media. Zumindest beim Schreiben. Für Fotoideen hingegen ist das World Wide Web perfekt. Oder eben eine Kunstausstellung, bei der man ein Bild sieht, was man toll findet und sich dadurch eine Idee holt, wie man das nächste Bild aufbauen könnte. 

Facebookgruppen

Oftmals bin ich, egal wo, einfach nur stille Leserin. Lasse ich ein Like da, ist es schon ein Kompliment. Was mich an den Gruppen auf Facebook interessiert, ist wie es gemacht wurde. Denn oftmals beschreiben die Menschen, wie sie das Foto gemacht haben. Das finde ich super. So lernt man nicht aus. 

Aber es gibt eben auch die Menschen, die sich nicht in ihre Karten schauen lassen. Oder wenn man sie kritisiert, unfreundlich werden, obwohl sie Kritik erbeten hatten. Wohl gemerkt, ich gehe ins Detail und schreibe nicht einfach nur „Gefällt mir nicht“. Ich begründe meine Meinung. Dann bewegt man sich in der Zone, die sehr subjektiv wahrgenommen wird. Dazu wird es wohl einmal einen gesonderten Beitrag geben … Traurig macht es mich, wenn der Urheber dann unfreundlich wird und man deshalb persönlich angegangen wird. 

Instagram

Hier versuche ich tatsächlich aktiver zu sein. Denn auf diesem Netzwerk schmeißt man mit Komplimenten nur so um sich und man bekommt eher ein Lob für seine Arbeit, als in Facebookgruppen. Zumindest spiegeln das meine Erfahrungen wieder. Außerdem sieht man wirklich gute Bilder und bekommt Anregungen, mal die Bearbeitung oder den Blickwinkel zu ändern. Man bekommt es nicht gesagt, sondern denkt sich, dass man das auch einfach mal machen könnte. Daher schaue gerne rein. 

Was ich aber auch gerne mache, ist mir die Fotos in Zeitungen ansehen. Hier hole ich mir ebenfalls Anregungen, wie man was fotografieren kann. Doch wenn ich mal ehrlich bin, bei einer Veranstaltung kommt es nicht darauf an, wie künstlerisch ein Foto ist, sondern ob es das Geschehen beschreibt. 

Gemeinsam fotografieren

So blöd es klingt, aber manchmal bringen sich mehrere Fotografen auf neue Ideen. Das passiert meistens nur, wenn ich in Sachen Lichtkunst unterwegs bin. Der eine fängt mit etwas an, ein anderer macht es nach. Und so weiter. Oder man sagt: „Änder doch einfach mal die Farbe in dem und dem Bereich“. Es ist wirklich interessant, auf was für Ideen man gemeinsam kommt. Natürlich dauert es immer länger, bis alle zufrieden gestellt sind. Aber man hat auch mehr Spaß daran.

Erfahrungsaustausch

Ich bin oftmals mit anderen unterwegs oder treffe auf den verschiedensten Veranstaltungen oftmals die gleichen Leute. Man kommt ins Gespräch und bespricht, wo es beispielsweise schlechtes Licht gibt. Oder wo welche Arbeitsbedingungen sind. Je nachdem gibt man sich untereinander Tipps, wie was gemacht wird. Manch ein Fotograf hat daraus ein Geschäft gemacht und lässt sich die Weitergabe von Wissen inzwischen ordentlich was kosten. In Workshops wird ja auch öfters mal die Perspektive verändert und man erkennt selbst, welche Bilder gut sind und welche nicht.
Manchmal bekommt man auch von Profis gesagt, welche Bilder gut sind und welche nicht. Denn der Profi weiß, welche benötigt werden. 

Daher muss man immer abwägen, für was und wen man gerade fotografiert. 

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