How to Sportfoto Fußball

Der Deutschen Lieblingssport ist Fußball. Und jeder Sportfotograf will dahin. Doch der Weg ist schwierig und auch die Kunden sind gerade bei dieser Sportart mit einer großen Auswahl an Bildern überfordert. Daher nun die Frage: Wie schaffe ich es, dass meine Bilder nicht nur gut aussehen, sondern auch verkauft werden?

Fußball. Man kommt nicht drumherum, sich in dieser Branche durchzusetzen. Zum anderen wird auch beim Portfolio darauf geachtet, dass man gewisse Dinge vorweisen kann. So muss man auch bei dem Rundballsport aktiv sein. 

Doch was will man auf einem Foto sehen? Was beim Fußball immer gut ankommt, sind Einzelporträts, Zweikämpfe, Emotionen und Atmosphäre .

Das Einzelporträt

Hier kann man den Spieler mit und ohne Ball ablichten. Für den nicht ganz so bewanderten Redakteur ist ein Ball auf dem Foto wichtig, da es ja sonst auch Hallenhalma sein könnte und man ihm ein X für ein U verkaufen könnte. Zumindest geht es mir so. Man kann aber auch – und so ein Foto sollte man im Archiv haben, immer ein Porträt ohne Ball liefern können. Diese Bilder werden, genauso, wie die Bilder mit Ball, sehr oft nachgefragt.

Die Spielszenen

Bei den entscheidenden Spielszenen sollte man mindestens ein Foto haben. Damit ist ein Tor oder auch ein Faul gemeint. Ein Spieler, der sich auf dem Boden rollt, ist ebenfalls interessant. Dabei ist auch wichtig, dass in einem Zweikampf jeweils ein Spieler von beiden Mannschaften vertreten ist. gerne können auch mehrere Spieler beider Mannschaften vertreten sein. 

Emotionen

Der Klassiker bei den Fußballbildern ist der Torjubel. Spieler, die sich nach einem Treffer freuen, sind unverzichtbar. Blöd nur, wenn man auf der falschen Seite sitzt und man nicht genügend Brennweite dabei hat. Aber auch enttäuschte Spieler gehören dazu. Gerade, wenn das Foto dann das Spiel aus der Sicht der Mannschaft beschreibt, sind auch Bilder, die Niedergeschlagenheit zeigen, wichtig. Man weiß ja nicht, für welches Bild der Kunde sich entscheidet. Auch sich ankeifende Spieler sind immer gut, gerade wenn es nicht läuft. Oder auch das verzweifelte, ungläubige Gesicht, wenn der Schiedsrichter eine Karte zieht.

Atmosphäre im und um das Stadion

Die Atmosphäre ist ebenfalls wichtig. Wie hat es an dem Tag ausgesehen? Wie war die Stimmung? Das kann man unheimlich gut auf Bildern erkennen. Diese Bilder werden oftmals verwendet, wenn es nicht direkt um das Spiel geht, sondern um das Drumherum. Wenn beispielsweise vor Spielbeginn Fangruppierungen aneinander geraten sind, sind diese Fotos oftmals wichtig, um das ganze im Text zu beschreiben.

Die richtigen IPTC-Daten

Wer ist das? Diese Frage stellt man sich sehr oft, gerade wenn Spieler gleich aussehen oder man eben nicht jeden kennt. Hier muss man sich seine Daten vorher fertig machen, damit die Bilder am besten noch aus dem Stadion heraus verschickt werden können. Doch manchmal ist das nicht möglich. Die Pause ist zu kurz, es gießt wie aus Eimern oder, oder, oder. ich sitze dann oftmals nach einer Halbzeit zu Hause und beschrifte die Bilder. es passiert nicht gerade selten, dass ich mir dann die Spielerporträts der Mannschaften raussuche und diese dann identifiziere, da die Nummer nicht erkennbar ist. Und selbst dann kann man nicht sicher sein, ob es wirklich der Spieler ist, weil man es nicht richtig erkennen kann. 

Es gibt also einiges, was man gerade beim Fußball beachten muss. 

Einige Beispiele gibt es hier:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.