Handicap beim Golf erspielen? Nicht dieses Jahr

Jeder Golfer muss sich im Laufe der Zeit sein Handicap erspielen. Dabei ist es egal, ob man sich das Handicap über Turniere oder über EDS-Runden erspielt. Soviel ist sicher. Und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass auch Ende des Jahres bei mir eine Zahl anstatt PE (Platzerlaubnis) steht. Doch daraus ist nichts geworden. 

Handicap

So viele Schläge sind pro Bahn vorgegeben.Foto: Jenny Musall

Mein erstes Turnier habe ich vergeigt. Damit kann ich leben. Aber ich hatte noch zwei weitere Möglichkeiten, mir mein Handicap zu erspielen. Beide sind für mich flach gefallen. Das zweite Turnier wäre Ende September gewesen. Als ich die Ausschreibung gelesen habe, war mir klar, das spiele ich nicht. Zum einen bin ich krank gewesen und zum anderen habe ich bei dem Platz entschieden, dass ich den nicht noch einmal spielen will. Zumindest nicht sofort. Denn auf diesem Platz hatte ich mein erstes Turnier vergeigt. Mir macht dieser Platz bei uns im Golfclub keinen Spaß. Ich mag es aktuell nicht, wenn die Bahnen nur lang sind. 

Handicap per Turnier? Es soll einfach nicht sein.

Das nächste Turnier hatte letzte Woche stattgefunden. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt immer noch mit einer Erkältung rumgeschlagen, sodass ich mich entschieden hatte – trotz Nennung – nicht zu starten. Denn irgendwann muss auch einmal diese verdammte Erkältung weg. Dieses Turnier hätte ich gerne gespielt, da es auf dem Platz ist, den ich in-und auswendig kenne. Doch ich hatte wegen der Erkältung wochenlang nicht gespielt und bin entsprechend nicht im Training. Das merkt man. Also war es das. 

Ich könnte mir höchstens noch versuchen, eine Zahl zu erspielen. in dem ich EDS-Runden (Extra Day Scores) mache. Aber dafür muss das Wetter mitmachen, was nicht der Fall ist. 

Handicap per EDS-Runde noch nicht ausprobiert

Bei EDS-Runden geht jemand mit, der mindestens ein Handicap von unter 36 hat. Dieser zählt dann die Schläge, füllt eine Scorekarte aus und gibt sie im Clubhaus ab. Anhand der Score-Karte werden die Nettopunkte errechnet. Jedes Loch hat eine unterschiedliche Vorgabe, die mit einer unterschiedlichen Vorgabe an Schlägen und Schwierigkeitsgraden versehen ist. Die einzelnen Löcher sind mit unterschiedlichen Punkten, die man erreichen kann, versehen. Ziel ist es, sich mindestens 18 Nettopunkte zu erspielen. Dann hat man seine Vorgabe erreicht. In meinem Fall sind es doppelt so viele Schläge, wie auf den Löchern vorgegeben. Ist ein Loch Par 3, bedeutet das, dass man im Idealfall drei Schläge inklusive Putt braucht, um den Ball im Loch zu versenken. Für mich sind es sechs Schläge, um noch einen Punkt zu bekommen.

Bei Neun Löchern braucht man also im Schnitt zwei Nettopunkte pro Loch, um sich runterzuspielen. Spielt man Par, dann hat man die Vorgabe an Schlägen des Lochs geschafft und erhält drei Nettopunkte. 

Ehrlich gesagt, so langsam denke ich, dass ich mir mal ein Handicap erarbeiten kann. Aber das klappt leider eben nicht mehr dieses Jahr. Aber dafür dann im nächsten Jahr. Bis dahin übe ich weiter. 

Weitere Infos unter golf.de

 

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