Golfschläger und der Schwerpunkt

Etwas, dass ich auch erst über Golf lernen musste, ist was passiert eigentlich, wenn der Golfschläger nicht passt. Alleine der Golfschwung ist ja eine Sache für sich. Das gepaart mit dem Griff, Schläger und Ball ist eine Wissenschaft für sich. Darauf werde ich mal in späteren Postings eingehen. Denn heute soll es einmal um den Schläger gehen.

Golfschläger

Ein neuer Schläger ist manchmal doch Gold wert Foto: JM

Erinnere ich mich daran, wie ich die Platzreife gemacht habe, so muss ich sagen, dass mir die Hand unheimlich weh getan hat. Ich konnte am Ende der Woche nicht mehr richtig packen. Natürlich hat es sich um Leihschläger gehandelt, was aber zum Üben gereicht hat. Irgendwann kam ich dann in die Bredouille, dass eigene Schläger für das Turnierspielen hermüssen.

Natürlich stand für mich damals fest, ich lasse mir keinen Schläger auf mich anpassen. Obwohl mir von Bekannten und einem Golfpro-Shop-Betreiber schon gesagt worden ist, dass es bei meinem Körperbau notwendig wäre. Natürlich habe ich nicht den Fehler gemacht, mir irgendeine Anfängerausrüstung zu kaufen. Meiner Meinung nach taten es auch gebrauchte Schläger. Vor allem, da sie günstiger sind. Gedacht, getan. Ein Bekannter hatte Stahlschläger abzugeben und ich habe nach einer Proberunde zugeschlagen. Ich kam auch erst damit sehr gut zurecht. 

Der Golfschläger passt nicht

Nach ein paar Runden bzw. Monaten bemerkte ich aber, dass etwas nicht stimmt. Dazu kam ein Vortrag auf der Messe Rheingolf über die Physik von Golfschlägern. In diesem Vortrag wurde einiges erklärt. Auch, dass der Schlägerkopf das Schwerste am ganzen Schläger sein sollte. Das brachte mich natürlich zum Grübeln, denn ich hatte immer wieder gesagt, dass mit den Schlägerköpfen etwas nicht stimmt. Zum einen hatten die angefangen, sich zu verdrehen, was besonders schlimm beim Neuner Eisen war, zum anderen konnte ich nicht ausmachen, weshalb ich mal Grafit mochte und dann wieder nicht. Ich tippte darauf, dass das was mit dem Material zu tun haben musste. 

Also bin ich zum Shop-Betreiber meines Vertrauens gefahren und habe es einmal abklären lassen. Er schaute sich nur die Schläger an und meinte: „Was hast du da für eine Scheiße? Das passt nicht zu dir.“ Letztendlich war er nicht begeistert gewesen, mir neue Köpfe drauf zu machen, da das Gewicht sich ändern würde. Lange habe ich nicht überlegt und mich schnell entschieden, dass ein neuer Schläger bei mir einziehen soll. Geplant war es eh. 

Ein neuer Golfschläger zieht ein

Mit all dem Wissen im Hinterkopf, was Gewicht angeht, hat mir der Herr dann meinen neuen Schläger angepasst. Ich wurde ausgemessen. Schaft und Griff sind zusammen jetzt bei nur noch etwa 75 Gramm. Das Schwerste ist der Schopf. Somit stimmt der Schwerpunkt nun auch bei dem neuen Schläger. Denn bei den alten hat der Schwerpunkt im Schaft gelegen und nicht im Kopf. Außerdem ist der Schläger jetzt gefühlt nur noch halb so schwer, wie der Alte. So sind mein Siebener und Neuner Eisen da geblieben. Das Sandwich habe ich noch. 

Nun habe ich die ersten Runden mit dem neuen Schläger gespielt und muss sagen, dass es doch die richtige Entscheidung gewesen ist, dass ein neuer Schläger einzieht. Mir tut die Hand nicht mehr weh und ehrlich gesagt, ich acker mich auch nicht mehr ab. Es ist irgendwie alles leichter geworden. 

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