Bälle im Tarnmodus und Matschmonster – Golfen im Herbst

Das Wetter wird schlechter und somit auch die Bedingungen auf dem Golfplatz. Da kann man mal völlig eingesaut nach Hause kommen.

Ehrlich gesagt, ich liebe es ja, Golf zu spielen. Mir macht das Spaß, aber was passiert mit einem Sport, der eigentlich als Schönwettersport verschrien ist? 

Mir persönlich ist es ja egal, ob es warm oder kalt ist. Man kann sich entsprechend anziehen. Doch was ich gar nicht mag, ist wenn es geregnet hat. Gerade im Herbst/Winter kann man daher weniger auf den Golfplatz gehen. Daher sind erst einmal wasserdichte Winterschuhe bei mir eingezogen. Denn auf nasse Füße habe ich keine Lust. Und ohne Mütze oder Stirnabnd geht es auch nicht mehr. Was jetzt noch fehlt, sind Winterhandschuhe. Ja, richtig gelesen. Golfer haben auch Handschuhe für den Winter. Denn es macht keinen Spaß, wenn einem bei eisigen Temperaturen die Finger abfrieren. Wenn es zu kalt wird, muss auch die dicke Jacke anstatt einer Weste herhalten. Man kann sich zwar sehr schlecht bewegen, aber zumindest erfriert man nicht. Dazu sollte die Kleidung wasserdicht sein. Denn man kommt öfters man in einen Regenschauer. 

Bälle im Tarnmodus

Ehrlich gesagt, im Sommer haben meine Golftruppe und ich auf den Fairways über Maulwurfshügel gejammert. Aber diese sind harmlos. Denn im Herbst haben sich die Bälle noch etwas anderes einfallen lassen. Sie sind im Tarnmodus. Blätter liegen auf dem Fairway und man muss die Bälle suchen und findet sie nicht auf Anhieb. Dann ist es gut, wenn man Mitspieler hat, die den Ball sehen. Interessant wird es, wenn man den Ball so schlägt, dass keiner ihn findet. Das passiert momentan öfters – nicht mir aber meinem Mitgolfer, der die Bälle weit schlägt. Da muss man genügend Bälle dabei haben – nur für den Fall der Fälle. 

Der Matsch macht’s 

Doch noch eine andere Eigenschaft macht das Golfen im Herbst nicht einfach. Aufgeweichte Böden. Die Schläger sehen hinterher wirklich aus wie sau. Überall klebt Gras und Erde dran. Man selbst gleicht auch einem Matschmonster. Man haut sich den Dreck um die Ohren. Da kommt das Kind im Golfer zum Vorschein, denn man sagt ja immer: „Dreckige Kinder sind glückliche Kinder“.  Mich stören diese Bodenverhältnisse nicht besonders. Denn abundzu haue ich in den Boden rein und das tut dann tatsächlich nicht sonderlich weh, da der Boden weich ist. 

Manchen von meinen Golffreunden hingegen macht das Golfen im Herbst keinen Spaß, da sie ihre Bälle verschießen. Die Bälle fliegen auch durch den aufgeweichten Boden nicht so weit. Ist der Boden trocken, rollen sie besser. Ist der Boden nass, prallt der Ball einmal auf, hüpft und rollt dann nur kurz weiter. Natürlich ärgert mich das auch, weil man so ein paar Meter kürzer schlägt – gerade, wenn man es eh nicht mit weiten Schlägen hat. 

Daher bin einmal gespannt, wie sich die Bälle bei Minustemperaturen verhalten. 

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