Fazit zum ersten Spieltag nach der Pause

Zugegeben, ich wäre gerne beim ersten Spieltag der Fußball Bundesliga dabeigewesen. Aber es war nicht möglich. Die DFL hat einem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Grund: Das Corona-Virus.

Uff, was ein Wochenende. Der VfL Bochum gewinnt gegen den SC Heidenheim mit 3:0 im leeren Vonovia Ruhrstadion. Da wäre ich gerne dabeigewesen. Aber es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich das Spiel irgendwie in einem Stream verfolgen können. Alleine diese Übertragung fand ich interessant. Man hört die Interaktion der einzelnen Spielern untereinander und auch die Coaching-Anweisungen des Trainers. 

Jubeln beim Fußball verboten

Jubeln verboten. Geisterspiele

Torjubel verboten. Stattdessen gibt es den Corona-Ellenbogencheck.

Die Spieler selbst durften sich auf dem Feld nicht zu nahe kommen. Jubeln und den Mannschaftskameraden um den Hals fallen ist strengstens verboten. Auch auf den Rasen spucken sollte unterlassen werden. 

Erschreckend hingegen fand ich das leere Ruhrstadion. Nur Ordner standen auf den Tribünen. Spieler beider Mannschaften saßen in gebührendem Abstand zu einander auf den VIP-Plätzen und auch die zehn schreibenden Medienvertreter saßen getrennt von einander, sodass kaum eine Kommunikation möglich war. Und das obwohl sich die Kollegen oben auf den Rängen gerne einmal kurz über die eine oder andere Situation unterhalten.

Vier Fotografen am Spielfeldrand

Traurig hingegen fand ich den Anblick von vier Fotografen, die am Spielfeldrand mit Maske versucht haben, ihre Arbeit zu machen. Sonst sind je nach Gegner locker 20 Menschen mit Kameraausrüstung am Spielfeldrand und beliefern Agenturen. Dieses Mal und wohl bis zum Ende der Saison soll es angeblich so bleiben. Dass sich etwas ändern muss, ist klar, aber ob es sich ändert, bleibt abzuwarten.

Zumindest haben sich die Fans benommen und sind zu Hause geblieben und haben sich das Spiel entweder im Stream oder per Live-Ticker angeschaut. Krawallen hat es keine gegeben. 

Nun bleibt zu hoffen, dass alles schnell wieder normal wird. Denn auch die Fotografen und die restliche Presse wollen normal berichten.

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