Eragon: Im zweiten Teil trinkt die Drachendame zu viel

Mit Charm, Witz und einer dunklen Seite geht der zweite Teil der „Eragon“-Reihe weiter. Getragen wird die Geschichte nach wie vor von Drachendame „Saphira“.

Die Reise von Eragon und Saphira geht weiter. Nachdem die Prophezeihung von Kräuterhexe Angela wahr geworden ist,dass gewaltige Kräfte das Schicksal von Eragon uns Saphira zu bestimmen, bricht ein Machtkampf aus. Sicher ist nur, dass dieser blutig werden wird. Im zweiten Teil „Der Auftrag des Ältesten“ tritt der dunkele Herrscher Galbatorix immer mehr in den Fokus des Geschehens. Der junge Drachenreiter muss sich verstecken und bekommt bei den Varden Asyl, um seine Ausbildung fortzusetzen. Der König der Varden, Ajjihad, bittet Eragon darum, sein Volk zu beschützen. Die einzelnen Völker müssen sich verbünden, was nicht einfach werden wird. Zwischen zeitig lernt Eragon seinen Halbbruder Rohan kennen. Beide finden es rotes Drachenei, was nach Möglichkeit schlüpfen soll. Doch wen sucht sich das Ei aus? Das geheimnis soll sich bald lüften. So nimmt das Unheil nimmt seinen Lauf. Denn Eragon will sich rächen, doch dafür muss der junge ausgebildet werden. 

Fazit:

Das Buch weist interessante Stellen auf und lässt die Geschichte gerade durch die Sprüche der Drachendame „Sapihira“ etwas lockerer wirken. Der Tonus hat sich verdüstert, die Erzählweise wird an der einen oder anderen Stelle zu trocken, die Spannung und das Tempo lassen nach. Es fängt an, sich zu ziehen. Die Handlungsstränge sind sehr geteilt, sodass der Leser an manchen Stellen nicht mehr nachkommt, wer jetzt wo ist. Allerdings hält es sich noch in Grenzen. In den nachfolgenden Teilen wird es wesentlich schlimmer. 

Fakten: 

Titel: Eragon – Der Auftrag des Ältesten
Originaltitel: Eldest – Inheritance Book two
Author: Christopher Paolini
Erscheiningsdatum: 2005
Verlag: cbj, münchen
Genre: Fantasy
Seiten: 783 

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