Das Handicap – eine schwierige Sache

Golf-Handicap? Was ist das und wie kann man es erreichen? Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann sich über Turniere runterspielen oder auch eine Extra-Day-Score, kurz EDS-Runde spielen. 

Das Golfhandicap erschwert dem Spieler die Bahn.Jeder Golfer hat es, das Handicap. Es besagt, wie viele Schläge ein Spieler pro Bahn braucht, um sein Handicap zu erspielen. Das wird mit einem nicht ganz einfachen Punktesystem errechnet. Denn auf jeder Bahn ist es anders. Spielt man sein persönliches Par, so bekommt man zwei Punkte. Je weniger Schläge und Puts man auf der Bahn braucht, umso mehr Punkte bekommt man und das Handicap erhöht sich. 

Aber Vorsicht: Die eigene Spielvorgabe erhöht sich nicht bei jeder Runde, die man geht. Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten, sich zu verbessern oder zu verschlechtern. Das geht nur auf Vorgabewirksamen Turnieren oder Extra.Day-Score-Runden (kurz: EDS-Runde).

Früher hat jeder Golfer mit einem Handicap von 54 angefangen. Das ist inzwischen nicht mehr so. Bei der Platzreifeprüfung kann man sich auch in der finalen Runde eine Spielvorgabe erspielen. Allerdings finde ich dazu keine genauen Angaben, sodass es von mir dazu keine Informationen gibt. 

Das Golfturnier

Die einfachste Lösung, sich ein Handicap zu erspielen, ist über ein Turnier. Man wird in eine Gruppe von maximal vier Spielern eingeteilt, die alle eine unterschiedliche Spielvorgabe haben. Der Stärkste Spieler in der Gruppe fängt an. Ist der Flight gemischt, so schlagen erst die Herren ab und dann die Damen. Während des ganzen Spiels werden die Schläge gezählt. Spielt man sein persönliches Par, erhält man zwei Punkte. Je weniger Schläge man pro Loch braucht, umso mehr Punkte bekommt man. Man braucht mindestens 18 Punkte, um sein Handicap zu bestätigen. Hat man mehr als 18 Punkte, so verbessert sich das Handicap. 

Die EDS-Runde

Bei einer Extra-Day-Score-Runde handelt es sich nicht um ein Turnier, sondern um eine einfache Golfrunde mit einem Spieler, der mindestens ein Handicap von 36 hat die Zahlen aufschreibt. Hier liegt im Deutschen eine falsche Übersetzung vor. Denn man selbst zählt sich, der „Zähler“ hingegen schreibt nur auf und bestätigt mit seiner Unterschrift das Ergebnis. 

Die EDS-Runde muss vorher im Club angemeldet werden, da man eine Scorekarte mit den eigenen Vorgaben bekommt und darauf die eigenen, tatsächlichen Schläge vermerkt werden. Am Ende gibt man die Karte ab, es werden die Punkte zusammengezählt und dann wird das neue Handicap in das System eingepflegt. Man verbessert seine Spielvorgabe ebenfalls mit 18 Punkten. 

Beim Turnier und der EDS-Runde gilt: bis zu einem Handicap von 36 kann man sich nicht verschlechtern. Danach kann man sich auch verschlechtern, was in kleinen Schritten passiert. 

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