Covid-19 verändert alles und jeden

Arbeiten im mobilen Office. Das ist für viele Deutsche aktuell Gang und Gebe. Aber es gibt auch bei der Verteilung des Coronarettungsschirms benachteiligte Berufsgruppen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen muss die Wirtschaft wieder in Gang kommen. Sonst kommt der große Knall. 

Das Coronavirus verändert alles. Politiker und Sportverbände ringen darum, wann wieder gespielt werden darf. Doch stellt sich als nicht einfach heraus, da die Verantwortlichen eine zweite Infektionswelle fürchten. Führende Virologen gehen davon aus, dass Sportveranstaltungen  erst im Mai 2021 wieder vor Zuschauern möglich sein werden. Bis dahin wollen die Forscher einen Impfstoff gefunden haben. 

Das Coronavirus ist unbekannt

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Und genau da liegt das Problem: Auch wenn die vorsichtige Herangehensweise der Politik verständlich sind, so wächst der Unmut bei den Betroffenen. Denn in der letzten Pressekonferenz hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zum ersten Mal klar und deutlich gesagt, warum sie so vorgeht. Zum einen steht natürlich die Sorge um ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem ganz weit vorne. Zum anderen aber, dass das Coronavirus ein bisher unbekannter Virenstamm ist, dessen Agieren noch nicht erkennbar bzw. berechenbar ist. 

Und genau das ist der Punkt: Die Virologen kennen das Virus nicht und China hält sich mit seinen Aussagen bedeckt bzw. gibt widersprüchliche Informationen heraus. 

Aber der andauernde Lockdown strapaziert die Wirtschaft. Ein Zoo hatte bereits einen Notfallschlachtplan von Tieren bekanntgegeben. Gastronome kämpfen inzwischen ums Überleben und dürfen nun unter strengen Auflagen eröffnen. Andere, große Unternehmen lächeln nur müde, da der sogenannten Corona-Rettungsschirm der nur einen Teil des Monats abdeckt. Und da ist auch noch die unterschiedliche Handlungsweise der einzelnen Bundesländer. Während in NRW für Soloselbständige 9.000 € bereitstehen, gibt es in Niedersachsen nur 3.000 € für drei Monate. 

Der Coronarettungsschirm greift nicht für jeden

Dazu hat die Bundesregierung auch die Teilselbständigen vergessen, die sich ihr Gehalt durch freie Mitarbeiten und Aufträge aufbessern. Diese kommen, wenn auch noch Kurzarbeitergeld beantragt worden ist, in finanzielle Schieflage. Für die greift der Coronarettungsschirm nicht. Genauso wenig wie für Gastronome. Hier wird es am Ende des Tunnels die eine oder andere Insolvenz geben. Dazu werden freischaffende Künstler nicht berücksichtigt. 

Alles in allem muss die Konjunktur wieder angekurbelt werden, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen. Wer von zu Hause aus arbeiten kann, sollte das auch weiterhin tun. Jedoch sollten auch die Jenigen nicht vergessen werden, die nicht das Privileg haben, von zu Hause aus zu arbeiten. Das Gleiche gilt für Berufstätige, die im Homeoffice sind, aber Kinder zu betreuen haben. Hier müssen Schulen und KiTas schnell wieder eröffnet werden, damit das System auch funktioniert. Denn auch diese Infektionsketten nachvollziehbar, auch wenn mehr getestet werden muss. 

Was bleibt?

Hoffentlich, dass die Menschen auch weiterhin Abstand halten, sich regelmäßig die Händewaschen und die Nies-und Hustenetikette beachten. Aber auch, dass man an andere denkt und mit offenen Augen durch die Welt geht. Was schnell wieder weg kann, sind die Masken. Ich persönlich finde, dass das ein Alibi ist. Denn dadurch wird weniger Abstand gehalten. Mir fällt das zumindest immer öfters auf. Auf Shoppen mit der Maske im Gesicht habe ich keine Lust und trage diese nur so lange, wie unbedingt nötig. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.