Corona macht allem einen Strich durch die Rechnung

Jetzt hätte ich eigentlich etwas Ruhe. Lediglich American Football, etwas Pferdesport oder Baseball stünden normalerweise auf dem Plan. Aber 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie anders. 

Mein letztes Sportevent war der Signal Iduna Cup im März 2020. Dort habe ich euch erzählt, wie es hinter den Kulissen zugegangen ist. Damals hatte ich die Hoffnung, dass das Virus die Welt nicht so Atem hält. Wurde aber während der Veranstaltung mit neuen Informationen und Anordnungen von Stadt und Land konfrontiert. Nie hätte ich gedacht, dass immer mehr Veranstaltungen abgesagt werden. Den Anfang hatten die Yonex German Open gemacht. 

Nun würde ich den Sommer genießen und es ruhig angehen lassen. Ein wenig American Football, was nicht stattfindet, hier etwas Pferdepsort oder auch da etwas Baseball, ebenfalls abgesagt.
Die Planungen für die Wintersaison würden so langsam anlaufen. Ich würde auf die Spielpläne warten, schauen, wie was terminiert ist und mich langsam an die IPTC-Daten der Bilder setzen. Diese aktualisieren. Aber das muss man ja gerade alles nicht machen. 

Home Office und abgesagte Sportveranstaltungen

Stattdessen sitze ich im Home Office, was finde ich, ganz gut läuft. Nur die Sportfotografie fehlt mir. Auf den Terminen kann ich meine Kamera in die Hand nehmen und ein Foto machen. Aber das ist kein Vergleich!

Der CHIO Aachen hätte längst stattgefunden und ich würde mich auf das Turnier der Sieger freuen. Auch abgesagt! Nun hoffe ich ein wenig, dass das Longines Balve Optimum für mich stattfindet. Oder das Bundeschampionat in Warendorf. 

Spätere Saisonstarts möglich, aber unklar

Bei der DFL geht man von einem verspäteten Saisonstart aus. Dass ich mich mal auf Fußball freuen würde, hatte ich nicht gedacht. Diese Saison geht am 18. September los. 
Die Basketballer in der ProB halten sich ebenfalls bedeckt, was Infos zum Saisonstart angeht. Geplant ist laut Liga der 16. Oktober.

Nur die DEL hält sich bedeckt. Gemunkelt wird, dass die Saison nicht von November starten soll. Auch in der Oberliga herrscht noch Unklarheit, wann es wieder los geht.

Was wäre, wenn 

Ich selber denke, dass es in diesem Jahr keinen Sport geben wird. Den Veranstaltern scheint die Lage zu ungewiss zu sein. Obwohl ein Ausfall der Saison einen hohen, wirtschaftlichen Verlust bedeutet. Oft wird über Geisterturniere oder Geisterspiele nachgedacht. Doch gerade für kleine Vereine oder Randsportarten, die von den zusätzlichen Einnahmen aus Karten und Verpflegung abhängig sind, wird es schwer. Sie haben in der Regel ein Gelände, was unterhalten werden muss. Oder auch Spieler, die bezahlt werden müssen. 

 

Schaue ich mir den Alltag an, dann sehe ich Menschen, die Masken tragen und anderen dadurch auf die Pelle rücken. Abstand wird nicht mehr gehalten, denn man trägt ja eine Maske. Einkaufen macht keinen Spaß mehr. Wie soll das dann bei Veranstaltungen funktionieren? 

Für den Reitsport gehe ich davon aus, dass man das Konzept des Signal Iduna Cups verwenden wird. Beim Eishockey kann ich es nicht sagen. Jedoch weiß ich ziemlich genau, dass die Luft in der Eishalle recht gut desinfiziert ist. Im Fußballstadion kann man sehr gut Abstand halten. Zumindest, wenn man fotografiert. Eine Maske, wie zu letzt bei den Geisterspielen, ist nicht notwendig. Anders ist es beim Basketball. Da habe ich keine Ahnung, wie es weitergehen kann. 

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