CHIO Aachen 2019: von Staus und Tunnelblick

Von einem Tunnelblick, Stress, und wenig drumherum. So ist der CHIO Aachen 2019 für mich gewesen.

Auch in diesem Jahr habe ich beschlossen, zu erzählen, wie es für mich auf dem CHIO Aachen 2019 gewesen ist. Natürlich habe ich mich über eine Zusage des Veranstalters gefreut. Was ich nicht so schön fand, war die Berichterstattung im Vorfeld seitens des WDR-Formates Quarks. Dazu wird es noch einen gesonderten Beitrag geben, denn es gibt tatsächlich auch Regeln, an die sich Journalisten zu halten haben. Aber das ist ein anderes Thema.

CHIO Aachen 2019

CHIO Aachen Hauptstadion

Der Mittwoch hat sich bereits als extrem stressig gestaltet. Bevor es für mich zum CHIO Aachen 2019 ging, hat noch ein Termin angestanden bezüglich eines Projektes, was im Laufe des Jahres realisiert worden ist. Und da der Termin recht spät mit 14:00 war, hatte ich ein knappes Zeitfenster. Es sollte noch knapper werden. Denn bis ich auf dem Weg zum Hotel gewesen bin, habe ich sehr gut in der Zeit gelegen und hatte sogar noch Luft. Da ich aber die Autobahnen um Köln herum kenne, musste mehr Zeit einkalkuliert werden. So ist es gekommen, wie es kommen musste. Ich habe ab einem bestimmten Punkt die Autobahn verlassen und einen Umweg quer durch Köln in kauf genommen, weil die Bahn voll war.

Viel Zeit hatte ich nicht verloren, nur meine Nerven. Wie dem auch sei, zur geplanten Zeit bin ich bei meiner Übernachtungsmöglichkeit angekommen, habe den Koffer reingebracht. Danach ab zum CHIO.

Alles wie gehabt und Platzsuche

In der Soers angekommen, wusste ich dieses Mal, wo ich hin musste. Es verlief wesentlich angenehmer und stressfreier. Aber der Stress sollte erst noch kommen. Im Presseraum habe ich mir mein Fotoleibchen und ein Schließfach organisiert. Und den letzten freien Platz zum Arbeiten.

An dem Abend hatte ich nur noch eine Prüfung fotografiert. Dabei habe ich meinen Rechner an den Rande des Wahnsinns gebracht, weil der sich schwer damit getan hat, knapp 300 Bilder zu verarbeiten. Zumindest hat das gut zwei Stunden gedauert. Viel zu lange.

Der nächste Tag hat relativ früh begonnen. Ich brauchte etwas Zeit, um mich reinzuarbeiten, und noch einmal die Beschriftungen zu aktualisieren. Mein Laptop hat dafür gesorgt, dass ich mehr Zeit mit warten anstatt arbeiten verbracht habe. So sollte es auch die nächsten Tage weitergehen. Prüfung, bearbeiten und warten.

Früh da sein und spät ins Bett gehen.

Am Freitag bin ich dann auf die Idee gekommen, zum Bäcker zu gehen, denn auf Burger King und Co hatte ich abends dann doch keine Lust. Erfahrungsgemäß habe ich es so gemacht, dass ich versucht habe, gegen 8:00 Uhr auf dem Gelände zu sein, da sonst eine lange Schlange zum Parkplatz war. So ist alles gut gegangen und ich habe nicht viel im Stau gestanden.

CHIO Aachen 2019: Wenig mibekommen, viel Arbeit

Viel mitbekommen vom Drum herum habe ich dieses Mal nicht, da ich einen Kunden beliefert habe und somit die Zeit mehr im Pressezentrum verbracht habe.

Am Sonntagabend hatte ich dann die Qual der Wahl. Soll ich nach Hause fahren und den Stau umgehen, mir Arbeit mit nach Hause nehmen oder dort bleiben und alles abarbeiten. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Denn ehrlich gesagt, das Pensum schlaucht extrem. Wenn man innerhalb von 4,5 Tagen mehr als 65 Stunden arbeitet, ist das normal. Aber ich habe es mir nicht anders ausgesucht.

So ist es gekommen, dass ich mir nicht den Abschied der Nationen angeschaut habe, sondern gearbeitet habe. Natürlich mit der Hoffnung, dass wenn ich fertig bin, alle anderen weg sind. Da hatte ich mich verschätzt. Die letzte Prüfung hat länger gedauert und alles hat sich nach Hinten verschoben. Ich stand also im Stau vom Parkhaus hin zur Straße. Normalerweise wäre ich links abgebogen, aber das Auto wollte Sprit haben und ich wusste, wo eine Tanke ist. Natürlich liegt eben diese Tanke an einer alternativen Strecke, die ich dann auch gewählt habe. Gegen 22:00 Uhr bin ich dann endlich wieder zu Hause gewesen. Völlig erledigt, aber für den CHIO Aachen 2019 hat es sich gelohnt.

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